Lorenz
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Lorenz, Konrad: Die acht Todsünden der zivilisierten Menschheit. Mit einem Vorwort des Verfassers. Mit einem Literaturverzeichnis. Inhalt: Struktureigenschaften und Funktionsstörungen lebende Systeme - Überbevölkerung - Verwüstung des Lebensraums - Der Wettlauf mit sich selbst - Wärmetod des Gefühls - Genetischer Verfall - Abreißen der Tradition - Indoktrinierbarkeit - Die Kernwaffen. Zusammenfassung. - (=Serie Piper, SP 50). München/Zürich, Piper Verlag, 1984. ISBN: 3492003508
Guter Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. Konrad Lorenz untersucht acht Vorgänge, die die Menschheit als Spezies mit dem Untergang bedrohen: die Überbevölkerung der Erde, die Verwüstung des natürlichen Lebensraums, der Wettlauf des Menschen mit der technologischen Entwicklung, der Schwund der starken Gefühle, der genetische Verfall, die Abkehr von der Tradition, die zunehmende Indoktrinierbarkeit sowie die atomare Aufrüstung. - - Konrad Zacharias Lorenz (* 7. November 1903 in Wien, Österreich; 27. Februar 1989 ebenda) war ein österreichischer Zoologe und einer der Hauptvertreter der klassischen vergleichenden Verhaltensforschung (Ethologie). Er selbst nannte dieses Forschungsgebiet bis 1949 "Tierpsychologie" und wird im deutschsprachigen Raum als dessen Gründervater angesehen. Der "Spiegel" bezeichnete ihn einmal als den "Einstein der Tierseele". Ihm wurde 1973 gemeinsam mit Karl von Frisch und Nikolaas Tinbergen der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin "für ihre Entdeckungen betreffend den Aufbau und die Auslösung von individuellen und sozialen Verhaltensmustern" [1] zugesprochen. Zusammen mit Rupert Riedl und Gerhard Vollmer gilt Lorenz als Hauptvertreter der Evolutionären Erkenntnistheorie, für die sein Zeitschriftenbeitrag "Kants Lehre vom Apriorischen im Lichte gegenwärtiger Biologie" aus dem Jahre 1941 richtungweisend wurde.[2] In seinem von ihm als Hauptwerk verstandenen Buch "Die Rückseite des Spiegels" rundete Konrad Lorenz seine Vorstellungen über das Zusammenspiel genetischer und zivilisatorischer Einflüsse auf das Erkenntnisvermögen des Menschen ab. Im hohen Alter äußerte er sich zudem als zivilisatorisch-ökologischer Gesellschaftskritiker und wurde in Österreich zu einer Leitfigur der Grünen-Bewegung. ... Die literarischen Arbeiten: Konrad Lorenz wurde in den 1950er Jahren weit über die Grenzen seines Fachgebietes hinaus bekannt, als er seine Studien (u. a. an Graugänsen), verpackt in unterhaltsame und anekdotenreiche Tiergeschichten, auch für naturwissenschaftliche Laien, ja sogar für Kinder zugänglich machte. Seit den 1960er Jahren stieg seine Bekanntheit durch diverse engagierte populärwissenschaftliche Publikationen - u. a. "Das sogenannte Böse" (1963) und "Die acht Todsünden der zivilisierten Menschheit" (1973) - weiter an: mit der Folge, dass er in der Öffentlichkeit zunehmend als Kulturpessimist und Philosoph wahrgenommen wurde; geprägt sind diese Schriften von seiner tiefen Überzeugung, dass auch das Verhalten des Menschen sehr weitgehend durch biologische, stammesgeschichtliche Vorgaben bestimmt wird. Immer wieder und heftig kritisiert wurde Konrad Lorenz, weil er häufig einzelne Phänomene aus der Tierwelt unmittelbar auf menschliche Handlungsweisen übertrug und gleichzeitig menschliche Eigenschaften in Analogie zu einzelnen Phänomenen aus dem Tierreich gesetzt habe (Anthropomorphismus). Kritisiert wurde auch, dass seine zahlreichen humanethologischen Veröffentlichungen nicht durch eigene Experimente unterfüttert waren. Aus wikipedia-Konrad_Lorenz , ISBN-13: 9783492003506
17. Auflage. 394. - 414. Tausend. 112 (8) Seiten. Umschlag: Disegno. 19 cm. Taschenbuch. Kartoniert.
[SW: Erkenntnistheorie, Kulturphilosophie, Verhaltenswissenschaften, Wissenschaftler, Philosophiegeschichte, Evolutionstheorie, Ökologie, Kulturanthropologie, Phänomenologie, Wissenschaftstheorie, Verhaltensvorhersage, Denken, Systemtheorie, Kulturepochen, Phylogenetik, Erkenntnis, Wissenschaftsphilosphie, Philosophie des 20. Jahrhunderts, Wissen, Kulturtechniken, Wissenschaftskritik, Zivilisation, Ritus Riten, Wissenstheorie, Wissenssoziologie, Verhalten, Evolutionsbiologie, Kulturgeschichte, Biologie, Verhaltensforschung, Philosophie, Wissenschaftsgeschichte, Genetik, Philosophen, Sozialverhalten, Verhaltensmuster, Wissenschaftlich-technischer Fortschritt, Kernenergie, Kulturrevolution, Wissenswertes, Kultur, Wissenschaft, Bildung, Wissenschaft und Kultur allgemein, Philosophische Wissenschaften, Soziologie, Gesellschaft, Kultureller Wandel, Wissenschaftslogik, Evolutionäre Erkenntnistheorie, Verhalten Tiere, Evolution (Biologie), Kulturwissenschaften, Kulturelle Evolution, Wissenschaftstheorie und -organisation, Wissenschaftliche Information, Kulturkonflikt, Verhaltenstraining, Ontogenese, Ritual, Denkmethoden, Kernwaffen, Verhaltenstheorie, Kulturwandel, Kulturpsychologie, Stammesgeschichte, Philosophie / Länder, Gebiete, Völker // Deutschland, Wissenschaftssoziologie, Phylogenese, Sozioökonomischer Wandel, Politik nach 1945, Weltgesellschaft, Internationale Politik]
Lorenz, Konrad: Die acht Todsünden der zivilisierten Menschheit. Mit einem Vorwort des Verfassers. Mit einem Literaturverzeichnis. Inhalt: Struktureigenschaften und Funktionsstörungen lebende Systeme - Überbevölkerung - Verwüstung des Lebensraums - Der Wettlauf mit sich selbst - Wärmetod des Gefühls - Genetischer Verfall - Abreißen der Tradition - Indoktrinierbarkeit - Die Kernwaffen. Zusammenfassung. - (=Serie Piper, SP 50). München/Zürich, Piper Verlag, 1974. ISBN: 3492003508
Guter Zustand. - Konrad Lorenz untersucht acht Vorgänge, die die Menschheit als Spezies mit dem Untergang bedrohen: die Überbevölkerung der Erde, die Verwüstung des natürlichen Lebensraums, der Wettlauf des Menschen mit der technologischen Entwicklung, der Schwund der starken Gefühle, der genetische Verfall, die Abkehr von der Tradition, die zunehmende Indoktrinierbarkeit sowie die atomare Aufrüstung. - - Konrad Zacharias Lorenz (* 7. November 1903 in Wien, Österreich; 27. Februar 1989 ebenda) war ein österreichischer Zoologe und einer der Hauptvertreter der klassischen vergleichenden Verhaltensforschung (Ethologie). Er selbst nannte dieses Forschungsgebiet bis 1949 "Tierpsychologie" und wird im deutschsprachigen Raum als dessen Gründervater angesehen. Der "Spiegel" bezeichnete ihn einmal als den "Einstein der Tierseele". Ihm wurde 1973 gemeinsam mit Karl von Frisch und Nikolaas Tinbergen der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin "für ihre Entdeckungen betreffend den Aufbau und die Auslösung von individuellen und sozialen Verhaltensmustern" [1] zugesprochen. Zusammen mit Rupert Riedl und Gerhard Vollmer gilt Lorenz als Hauptvertreter der Evolutionären Erkenntnistheorie, für die sein Zeitschriftenbeitrag "Kants Lehre vom Apriorischen im Lichte gegenwärtiger Biologie" aus dem Jahre 1941 richtungweisend wurde.[2] In seinem von ihm als Hauptwerk verstandenen Buch "Die Rückseite des Spiegels" rundete Konrad Lorenz seine Vorstellungen über das Zusammenspiel genetischer und zivilisatorischer Einflüsse auf das Erkenntnisvermögen des Menschen ab. Im hohen Alter äußerte er sich zudem als zivilisatorisch-ökologischer Gesellschaftskritiker und wurde in Österreich zu einer Leitfigur der Grünen-Bewegung. ... Die literarischen Arbeiten: Konrad Lorenz wurde in den 1950er Jahren weit über die Grenzen seines Fachgebietes hinaus bekannt, als er seine Studien (u. a. an Graugänsen), verpackt in unterhaltsame und anekdotenreiche Tiergeschichten, auch für naturwissenschaftliche Laien, ja sogar für Kinder zugänglich machte. Seit den 1960er Jahren stieg seine Bekanntheit durch diverse engagierte populärwissenschaftliche Publikationen - u. a. "Das sogenannte Böse" (1963) und "Die acht Todsünden der zivilisierten Menschheit" (1973) - weiter an: mit der Folge, dass er in der Öffentlichkeit zunehmend als Kulturpessimist und Philosoph wahrgenommen wurde; geprägt sind diese Schriften von seiner tiefen Überzeugung, dass auch das Verhalten des Menschen sehr weitgehend durch biologische, stammesgeschichtliche Vorgaben bestimmt wird. Immer wieder und heftig kritisiert wurde Konrad Lorenz, weil er häufig einzelne Phänomene aus der Tierwelt unmittelbar auf menschliche Handlungsweisen übertrug und gleichzeitig menschliche Eigenschaften in Analogie zu einzelnen Phänomenen aus dem Tierreich gesetzt habe (Anthropomorphismus). Kritisiert wurde auch, dass seine zahlreichen humanethologischen Veröffentlichungen nicht durch eigene Experimente unterfüttert waren. Aus wikipedia-orgKonrad_Lorenz , ISBN-13: 9783492003506
8. Auflage. 253. - 302. Tausend. 112 Seiten. Umschlag: Wolfgang Dohmen. 19 cm. Taschenbuch. Kartoniert.
[SW: Erkenntnistheorie, Kulturphilosophie, Verhaltenswissenschaften, Wissenschaftler, Philosophiegeschichte, Evolutionstheorie, Ökologie, Kulturanthropologie, Phänomenologie, Wissenschaftstheorie, Verhaltensvorhersage, Denken, Systemtheorie, Kulturepochen, Phylogenetik, Erkenntnis, Wissenschaftsphilosphie, Philosophie des 20. Jahrhunderts, Wissen, Kulturtechniken, Wissenschaftskritik, Zivilisation, Ritus Riten, Wissenstheorie, Wissenssoziologie, Verhalten, Evolutionsbiologie, Kulturgeschichte, Biologie, Verhaltensforschung, Philosophie, Wissenschaftsgeschichte, Genetik, Philosophen, Sozialverhalten, Verhaltensmuster, Wissenschaftlich-technischer Fortschritt, Kernenergie, Kulturrevolution, Wissenswertes, Kultur, Wissenschaft, Bildung, Wissenschaft und Kultur allgemein, Philosophische Wissenschaften, Soziologie, Gesellschaft, Kultureller Wandel, Wissenschaftslogik, Evolutionäre Erkenntnistheorie, Verhalten Tiere, Evolution (Biologie), Kulturwissenschaften, Kulturelle Evolution, Wissenschaftstheorie und -organisation, Wissenschaftliche Information, Kulturkonflikt, Verhaltenstraining, Ontogenese, Ritual, Denkmethoden, Kernwaffen, Verhaltenstheorie, Kulturwandel, Kulturpsychologie, Stammesgeschichte, Philosophie / Länder, Gebiete, Völker // Deutschland, Wissenschaftssoziologie, Phylogenese, Sozioökonomischer Wandel]
Lorenz, Konrad: Die acht Todsünden der zivilisierten Menschheit. Mit einem Vorwort des Verfassers. Mit einem Literaturverzeichnis. Inhalt: Struktureigenschaften und Funktionsstörungen lebende Systeme - Überbevölkerung - Verwüstung des Lebensraums - Der Wettlauf mit sich selbst - Wärmetod des Gefühls - Genetischer Verfall - Abreißen der Tradition - Indoktrinierbarkeit - Die Kernwaffen. Zusammenfassung. - (=Serie Piper, SP 50). München/Zürich, Piper Verlag, 1985. ISBN: 3492003508
Guter Zustand. Konrad Lorenz untersucht acht Vorgänge, die die Menschheit als Spezies mit dem Untergang bedrohen: die Überbevölkerung der Erde, die Verwüstung des natürlichen Lebensraums, der Wettlauf des Menschen mit der technologischen Entwicklung, der Schwund der starken Gefühle, der genetische Verfall, die Abkehr von der Tradition, die zunehmende Indoktrinierbarkeit sowie die atomare Aufrüstung. - - Konrad Zacharias Lorenz (* 7. November 1903 in Wien, Österreich; 27. Februar 1989 ebenda) war ein österreichischer Zoologe und einer der Hauptvertreter der klassischen vergleichenden Verhaltensforschung (Ethologie). Er selbst nannte dieses Forschungsgebiet bis 1949 "Tierpsychologie" und wird im deutschsprachigen Raum als dessen Gründervater angesehen. Der "Spiegel" bezeichnete ihn einmal als den "Einstein der Tierseele". Ihm wurde 1973 gemeinsam mit Karl von Frisch und Nikolaas Tinbergen der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin "für ihre Entdeckungen betreffend den Aufbau und die Auslösung von individuellen und sozialen Verhaltensmustern" [1] zugesprochen. Zusammen mit Rupert Riedl und Gerhard Vollmer gilt Lorenz als Hauptvertreter der Evolutionären Erkenntnistheorie, für die sein Zeitschriftenbeitrag "Kants Lehre vom Apriorischen im Lichte gegenwärtiger Biologie" aus dem Jahre 1941 richtungweisend wurde.[2] In seinem von ihm als Hauptwerk verstandenen Buch "Die Rückseite des Spiegels" rundete Konrad Lorenz seine Vorstellungen über das Zusammenspiel genetischer und zivilisatorischer Einflüsse auf das Erkenntnisvermögen des Menschen ab. Im hohen Alter äußerte er sich zudem als zivilisatorisch-ökologischer Gesellschaftskritiker und wurde in Österreich zu einer Leitfigur der Grünen-Bewegung. ... Die literarischen Arbeiten: Konrad Lorenz wurde in den 1950er Jahren weit über die Grenzen seines Fachgebietes hinaus bekannt, als er seine Studien (u. a. an Graugänsen), verpackt in unterhaltsame und anekdotenreiche Tiergeschichten, auch für naturwissenschaftliche Laien, ja sogar für Kinder zugänglich machte. Seit den 1960er Jahren stieg seine Bekanntheit durch diverse engagierte populärwissenschaftliche Publikationen - u. a. "Das sogenannte Böse" (1963) und "Die acht Todsünden der zivilisierten Menschheit" (1973) - weiter an: mit der Folge, dass er in der Öffentlichkeit zunehmend als Kulturpessimist und Philosoph wahrgenommen wurde; geprägt sind diese Schriften von seiner tiefen Überzeugung, dass auch das Verhalten des Menschen sehr weitgehend durch biologische, stammesgeschichtliche Vorgaben bestimmt wird. Immer wieder und heftig kritisiert wurde Konrad Lorenz, weil er häufig einzelne Phänomene aus der Tierwelt unmittelbar auf menschliche Handlungsweisen übertrug und gleichzeitig menschliche Eigenschaften in Analogie zu einzelnen Phänomenen aus dem Tierreich gesetzt habe (Anthropomorphismus). Kritisiert wurde auch, dass seine zahlreichen humanethologischen Veröffentlichungen nicht durch eigene Experimente unterfüttert waren. Aus wikipedia-orgKonrad_Lorenz , ISBN-13: 9783492003506
18. Auflage. 415. - 434. Tausend. 112 Seiten. 19 cm. Taschenbuch. Kartoniert.
[SW: Erkenntnistheorie, Kulturphilosophie, Verhaltenswissenschaften, Wissenschaftler, Philosophiegeschichte, Evolutionstheorie, Ökologie, Kulturanthropologie, Phänomenologie, Wissenschaftstheorie, Verhaltensvorhersage, Denken, Systemtheorie, Kulturepochen, Phylogenetik, Erkenntnis, Wissenschaftsphilosphie, Philosophie des 20. Jahrhunderts, Wissen, Kulturtechniken, Wissenschaftskritik, Zivilisation, Ritus Riten, Wissenstheorie, Wissenssoziologie, Verhalten, Evolutionsbiologie, Kulturgeschichte, Biologie, Verhaltensforschung, Philosophie, Wissenschaftsgeschichte, Genetik, Philosophen, Sozialverhalten, Verhaltensmuster, Wissenschaftlich-technischer Fortschritt, Kernenergie, Kulturrevolution, Wissenswertes, Kultur, Wissenschaft, Bildung, Wissenschaft und Kultur allgemein, Philosophische Wissenschaften, Soziologie, Gesellschaft, Kultureller Wandel, Wissenschaftslogik, Evolutionäre Erkenntnistheorie, Verhalten Tiere, Evolution (Biologie), Kulturwissenschaften, Kulturelle Evolution, Wissenschaftstheorie und -organisation, Wissenschaftliche Information, Kulturkonflikt, Verhaltenstraining, Ontogenese, Ritual, Denkmethoden, Kernwaffen, Verhaltenstheorie, Kulturwandel, Kulturpsychologie, Stammesgeschichte, Philosophie / Länder, Gebiete, Völker // Deutschland, Wissenschaftssoziologie, Phylogenese, Sozioökonomischer Wandel]
Schnase, Alfons: Evolutionäre Erkenntnistheorie und biologische Kulturtheorie Konrad Lorenz unter Ideologieverdacht, Königshausen u. Neumann ; weicher Einband / soft cover ISBN: 9783826030154
9783826030154 Neu
Schnase, Alfons Evolutionäre Erkenntnistheorie und biologische Kulturtheorie Konrad Lorenz unter Ideologieverdacht (Königshausen u. Neumann) ISBN: 978-3-8260-3015-4 geheftet 344 S. - 23,5 x 15,5 cm Schnase, Alfons Evolutionäre Erkenntnistheorie und biologische Kulturtheorie Konrad Lorenz unter Ideologieverdacht Verlag : Königshausen u. Neumann ISBN : 978-3-8260-3015-4 Einband : geheftet Preisinfo : 48,00 Eur[D] / 49,40 Eur[A] / 84,00 CHF UVP Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen. Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt Preis ist offizieller VLB Referenzpreis Preis ist offizieller VLB Referenzpreis Seiten/Umfang : 344 S. - 23,5 x 15,5 cm Produktform : B: Geheftet Erscheinungsdatum : 1. Aufl. 10.03.2005 Gewicht : 720 g Aus der Reihe : Epistemata - Würzburger wissenschaftliche Schriften. Reihe Philosophie 380 verwandte Themen : Lorenz, Konrad [DNB] Anthropologie [DNB] Biologismus [DNB] 48,00 Eur[D] Wer von den Älteren wird je die Fernsehbilder vergessen, in denen ein ergrauter, gestiefelter Professor zeigt, wie man mit Tieren (hier Graugänseküken) ,spricht'. Der 1989 verstorbene Nobelpreisträger Konrad Lorenz übt bis heute einen prägenden Einfluss auf unser kulturelles Gedächtnis aus. Seine von ihm entwickelte "vergleichende Verhaltensforschung" führte zu einer Neubestimmung des menschlichen Verhaltens "vom Tiere aus" und zu einer Aufwertung der tierischen Psyche. In der Philosophie wird er zum Begründer einer "bioevolutionären Erkenntnistheorie", die Kants Ahistorizität der Kategorien in einen naturgeschichtlichen Kontext einbettet. Die lebendige Natur bildet die Spitze seiner Wertewelt, worauf er seine Kulturkritik stützt. Diese Wertung, die subjektiv einer "Biophilie" entspricht, soll den kulturellen Verfall duch biologisches Umdenken stoppen. Doch es gibt noch, auf sein Hauptwerk anspielend, ,eine andere Seite' von Konrad Lorenz, seinen Biologismus, der einer konsequenten Ideologiekritik unterzogen wird. Gemäß dem projektiv-aneignenden Ideologiekonzept von Peter Tepe wird ein Kriterienkatalog zur Identifikation solcher ideologieinfizierten Theorieteile entwickelt. Bei Lorenz heißt dieser Projektionsmechanismus "Biologismus". Im 3. Reich hat er entsprechend seines projektiven Biologismus den nationalsozialistischen Rassismus und damit die kognitive, ästhetische und ethische Vorrangstellung unserer (genetisch) "Besten" biologisch rationalisiert und somit "rassepolitische Maßnahmen" gegenüber "Ausfalltypen" ,wissenschaftlich' gerechtfertigt. Die vorliegende Arbeit ist ein Versuch, ideologiekritisch und -funktionell eine faire Bewertung von Lorenz' Person und Werk vorzunehmen. Softcover Buch



