Lord Auch

Es wurden insgesamt 460 Einträge zu 'Lord Auch' gefunden (Stand: 23.05.2008).

Sehen Sie sich die aktuell angebotenen Bücher zu 'Lord Auch' an.

Hahn, Otto,
Otto Hahn (1879-1968), Chemiker und Nobelpreisträger. Ms. Brief mit e. U. Göttingen, 17. November 1961. 1 Seite 4°. - An den englischen Physiker und Nobelpreisträger James Chadwick (1891-1974) über die von diesem herausgegebenen "Collected Papers of Lord Rutherford": "[ ] [D]ass dieses dicke Buch nur ein Drittel oder ein Viertel des Lebenswerks von Lord Rutherford ist, zeigt doch die ungeheure Bedeutung, die Rutherford für die Wissenschaft des 20. Jahrhunderts zukommt. Es ist sehr schade, dass unser alter Freund Hans Geiger [1882-1945] auch nicht mehr lebt. Wie würde ihn das Buch über seinen alten, verehrten Lehrer beeindruckt haben. Ich erinnere mich genau an die Jahre des 2. Weltkrieges, als ich bei den Sitzungen der Preussischen Akademie regelmässig Hans Geiger getroffen habe. Er war, obgleich seine Frau eine ziemlich überzeugte Anhängerin des Hitlerregimes war, tiefunglücklich über den Krieg und über den dadurch verursachten Bruch mit seinem geliebten Professor Rutherford. Nach der Akademie tranken wir oft eine Tasse Kaffee, und er sagte mir dann: Ich kann doch zu Hause und in der Öffentlichkeit nicht meine Trauer darüber aussprechen, dass ich mit Rutherford nun nicht mehr korrespondieren kann, und ich freue mich so, dass ich wenigstens hier in unserem kleinen Cafe immer mit Ihnen über Rutherford sprechen kann'. Sie, lieber Chadwick, waren ja auch mit Hans Geiger befreundet und können die Lage verstehen, in die Geiger durch seine zwiespältige Stellung versetzt war [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung); Faltspuren.

Otto Hahn (1879-1968), Chemiker und Nobelpreisträger. Ms. Brief mit e. U. Göttingen, 17. November 1961. 1 Seite 4°. - An den englischen Physiker und Nobelpreisträger James Chadwick (1891-1974) über die von diesem herausgegebenen "Collected Papers of Lord Rutherford": "[ ] [D]ass dieses dicke Buch nur ein Drittel oder ein Viertel des Lebenswerks von Lord Rutherford ist, zeigt doch die ungeheure Bedeutung, die Rutherford für die Wissenschaft des 20. Jahrhunderts zukommt. Es ist sehr schade, dass unser alter Freund Hans Geiger [1882-1945] auch nicht mehr lebt. Wie würde ihn das Buch über seinen alten, verehrten Lehrer beeindruckt haben. Ich erinnere mich genau an die Jahre des 2. Weltkrieges, als ich bei den Sitzungen der Preussischen Akademie regelmässig Hans Geiger getroffen habe. Er war, obgleich seine Frau eine ziemlich überzeugte Anhängerin des Hitlerregimes war, tiefunglücklich über den Krieg und über den dadurch verursachten Bruch mit seinem geliebten Professor Rutherford. Nach der Akademie tranken wir oft eine Tasse Kaffee, und er sagte mir dann: Ich kann doch zu Hause und in der Öffentlichkeit nicht meine Trauer darüber aussprechen, dass ich mit Rutherford nun nicht mehr korrespondieren kann, und ich freue mich so, dass ich wenigstens hier in unserem kleinen Cafe immer mit Ihnen über Rutherford sprechen kann'. Sie, lieber Chadwick, waren ja auch mit Hans Geiger befreundet und können die Lage verstehen, in die Geiger durch seine zwiespältige Stellung versetzt war [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung); Faltspuren.

[SW: Autograph, Manuskript, Dokument]

Details

Konvolut von 25 Büchern zur Titanic und anderen Luxuslinern der Epoche. Die Bücher sind in englischer (19) und deutscher Sprache. Siehe Liste unten.
Konvolut von 25 Büchern zur Titanic und anderen Luxuslinern der Epoche. Die Bücher sind in englischer (19) und deutscher Sprache. Siehe Liste unten. Die Bücher entstammen dem Nachlass eines fanatischen Sammlers. Er kaufte die Titel zumeist in Antiquariaten. Zustand also meistens mit den üblichen Gebrauchsspuren, Besitzervermerke, berieben, partiell fleckig u.ä.- hässliche Mängel wie Anstreichungen sind unten angegeben. Teils auch schön erhalten (da ja ein gewisser Prozentsatz aller Bücher ungelesen bleibt, oft jahre- bis jahrhundertelang). Einige Taschenbücher, sonst überwiegend gebunden. Siehe Bild. Lot of books about Titanic and other liners of the era, ca. books in English language, the rest in German. The books were part of the estate of a fanatic book-collector. He bought most of them used at antiquarian bookshops. Conditions vary from ok to fine, see picture. Das Konvolut ist für Freunde der Schifffahrtsgeschichte ein Leckerbissen. Zur Titanic sind zahllose schöne alte Bilder enthalten, sogar ein Modell lässt sich aus einem Buch herstellen. McCaughan zeigt Fotos vom Bau des Schiffes, Bown und Simmons drucken alte Postkarten, Hyslop bringt neben vielem anderem auch Fotos von erhaltenen Relikten der Titanic, wie Schlüssel oder Briefe Überlebender, Marschall zeichnet minutiös Bilder vom Innenleben des Schiffes. Faszinierend sind auch die Bücher zur Entdeckung des Wracks. Hoffman/Grimm versuchten 1981 erfolglos ihr Glück, dokumentierten die Expedition dennoch mit einem Buche. Ballard gelang denn 1985 der spektakuläre Fund. Bemerkenswert sind auch die Augenzeugenberichte, die im Konvolut zusammengefasst sind: Harrison und Gracie waren beide beteiligt, Gracie als Passagier, Harrison als Kapitän des nur 19 Seemeilen vom Unglücksort fahrenden Schiffes California. Lords Klassiker "A night to remember" liegt in einer frühen deutschen Ausgabe vor. Andere Titel erzählen von nicht gesunkenen Passagier- und Kreuzfahrtschiffen der Ära, so Corletts über die "Great Britain" und Zenis über die "Empress of Ireland". Das Buch "The only way to cross" des Maxtone-Grahams wurde vom Autor höchstpersönlich auf dem Vorsatz mit einer Widmung versehen. Desweiteren sind einige zusätzliche Titel dem Konvolut beigegeben, wie Kemps Lexikon der Schifffahrt oder Knows maritime Geschichte von Kap Hoorn. Titanic, Bildband, zumeist Großformat (6x engl.): - Hyslop und Forsyth und Jemima: Titanic voices, memories from the fateful voyage (Sutton Pub. 1998, 296 St.); - Rose, A.: Build your own Titanic (Perigree 1981, Papier-Modellbausatz des Schiffes, Gebrauchsanweisung in englischer Sprache, inliegend eine 2. Gebrauchsanweisung auf deutsch. Das Buch wurde 1982 durch Zweitausendeins vertrieben); - McLaughan, M.: The birth of the Titanic (Blackstaff Press, Belfast 1998, 182 St.); - Bown und Simmons: RMS Titanic, a portrait in old postcards (Brampton Publ. 1987, 97 St.); - Lord, Walter: A night to remember, illustrated edition (Penguin 1978, 230 Seiten); - Ballard, R.: The discovery of the Titanic, introd. by Walter Lord (Hodder & Stoughton 1987, 230 St.); - Geo Heft 12/1985, Titelthema "Exklusiv, Robert D. Ballard berichtet, wie er das berühmteste Wrack der Welt fand" (216 St.). Titanic, Bildband James Cameron Film (2x dt.): - Frakes, R.: Titanic story book, James Camerons illustriertes und kommentiertes Drehbuch, ausführliches Interview mit James Cameron (Burgschmiet Vlg. 1999, 150 St.); Kirkland und Marsh u.a.: James Camerons Titanic (Burgschmiet 1998, 178 St.). Titanic, Textbücher (6x engl., 4x dt.): - Harrison, L.: A Titanic myth, the Californian Incident (SPA 1992, 286 St.); - Gracie, Archibald: Titanic, a survivor's story (Sutton 1994, 323 St., Faksimile Reprint des Titels "The truth of the Titanic" von 1913); - Marcus, G.: The maiden voyage (Manor 1978, 39 St.); - Lord, W.: The night lives on, thoughts, theories and revelations about the Titanic (Penguin 1986, 272 St.); - Davie, M.: The Titanic, the full story of a tragedy (Guild 1986, 245 St.); - Hoffman und Grimm: Beyond reach, the search for the Titanic (Harris ca. 1983, 206 St.); - Lord, W.: Die letzte Nacht der Titanic (Scherz o.J., ca. 1955, 255 St., frühe dt. Ausgabe von "A night to remember"); - Kuntz, T. (Hrsg.): Titanic Protokolle, die Berichte der Überlebenden (Heel 1998, 290 St., beschmutzt); - Pelz von Felinau, J.: Titanic (Goldmann 1981, 314 St.); - Craig Wade, W.: Die Titanic, das Ende eines Traums (dtv 1983, 308 St.). Dazu 2 weitere Titel: - Enzensberger, Hans M.: Der Untergang der Titanic (Suhrkamp 1978, 113 St., Erstauflage des Kunstbuches, das ab und an auf das Schiff Bezug nimmt); - Masson, P.: Titanic, le dossier du naufrage (Tallandier 1987, 299 St.). Schifffahrt, andere Liner (7x engl., 1x dt.): - Corlett, E.: The Iron Ship, the history and significance of Brunel's Great Britain (Moonraker 1980, 251 St.); - Zeni, D.: The forgotten empress, the "Empress of Ireland" story (Halsgrove 1998, 224 St.); - Diggle, E.: The romance of a modern liner (Stephens 1989, Fakimile Reprint des Titels von 1930, 242 St., Vorsatz mit Bibliothek-Leihkartenschuber und herausgetrennter Ecke); - Maxtone-Graham, J.: The only way to cross, The GoldenEra of the great Atlantic Express Liners from the Mauretania to the France and the Queen Elizabeth 2 (Collier 1978, 343 St., mit handschr. Widmung des Autors auf Vorsatz, dat. 1984); - Villiers, A.: Posted missing, the story of ships lost without trace in recent years (Hodder & Stoughton 1975, 308 St.); - Know-Johnson, R.: Cape Horn, a maritime history (Hodder & Stoughton 1995, 240 St.); - Kemp, Peter: The Oxford companion to ships and the sea (Paladin 1979, ca. 980 St.); - Winer, R.: Vom Teufelsdreieck zum Teufelsrachen (Heyne 1978, 189 St.).

Details

Burnett, Francis Hodgson: Der kleine Lord. Dt.v.Reinhard Fuchs. Köln, Agrippina-Bücherei o.J. (ca.1960)
OT.: LITTLE LORD FAUNTLEROY. [OA 1886, DEA 1889] Die Erzählung vom kleinen Cedric aus New York, dem es gelingt, die Menschenfeindschaft seines englischen Großvaters, des alten Earl of Dorincourt, zu besiegen und die Familie zu versöhnen gilt als ein Klassiker der internationalen Kinderliteratur. Entstehung: Der kleine Lord ist der erste Kinderroman von Francis Hodgson Burnett (1849-1924); sie verfaßte ihn zur Unterhaltung ihres Sohnes Vivian, der offensichtlich auch die Züge des charmanten kleinen Helden prägte. Der Abdruck in einer Kinderzeitschrift (1885) rief so große Begeisterung hervor, daß das Buch gleich danach erschien.Der Roman gewinnt seinen Reiz aus dem durchgängigen Gegensatz von amerikanisch-demokratischer und britisch-aristokratischer Lebensweise und Wertordnung. Hinzu kommt eine ausbalancierte Mischung von realistischen und idealisierten Zügen, wie etwa der Andeutung sozialer Mißstände einerseits und dem Mythos vom "idealen Kind" andererseits. Stilistisch macht ein sicheres Gefühl für humoristische Wirkung selbst die sentimentalen oder moralisierenden Passagen des Buches auch heute noch erträglich. Daß nicht nur Vorurteile und private Verbitterung, sondern auch soziale Ungerechtigkeiten überwunden werden durch die natürliche Güte eines Kindes (die wiederum in seiner Liebe zur Mutter wurzelt) - diese Botschaft der Erzählung macht zugleich ihre historischen und ideologischen Grenzen deutlich.; Guter Zustand

Lwd., 8°, 191 S.

Details

Böttger, Adolf: Lieder-Chronik Deutscher Helden. Für die reifere Jugend und zum Gebrauche in Schulen. Aus vaterländischen Dichtern zusammengestellt, Leipzig: Grunow, 4. Aufl. 1862
Adolf Böttger war ein deutscher Lyriker, Dramatiker und Übersetzer. Er gilt als ein "vergessener Poet der Romantik". Böttger übersetzte die Werke von Lord Byron ins Deutsche. Adolf B., geb. 21. Mai 1816 zu Leipzig, 16. Nov. 1870 in Gohlis. Sein Vater, als englischer Lexikograph nicht unbekannt, war Steuereinnehmer. Er erhielt seine Bildung auf der Thomasschule seiner Vaterstadt, deren Universität er auch besuchte, ohne sich gerade einer bestimmten Disziplin zu widmen. Die neueren Sprachen und unter ihnen namentlich die englische zogen ihn vor allem an und machten ihn zu dem gefeierten Übersetzer, ohne ihm selbst seine schöpferische Kraft zu nehmen. B. hat seine Vaterstadt fast nie verlassen, wie überhaupt sein Leben ohne besonders merkwürdige äußere Schicksale, aber auch ohne jede glänzende Anerkennung in immer mehr sich verengernden Kreisen verlief. Fast vereinsamt und in Trübsal versunken verschied er zu Gohlis bei Leipzig, wohin er sich im letzten Jahre zurückgezogen hatte. Seine Übersetzung der Werke von Lord Byron, welche zuerst 1840 erschien, dann aber mehrfach aufgelegt wurde, hat dem deutschen Volke zuerst die Tiefe dieses großen Dichters erschlossen und war bis auf Gildemeister mustergültig. Ebenso sind Übersetzungen Popes (1842), Goldsmiths (1843), Miltons (1846), Ossians (1847), Longfellows "Hiawatha" (1856), sowie einzelne Dramen Shakespeares in ihrer fließenden, feingebildeten Form Zeugnisse dafür, daß der Übersetzer zugleich Dichter war. Aus dem Französischen übersetzte er nur 1853 Racine's "Phädra" und Ponfard's "Odysseus". Als selbständiger Dichter trat B. zuerst 1846 in den "Gedichten" auf, deren melodische Form - bei freilich manchmal verfehltem Inhalt - anziehend wirkt. [202]Für eine Gattung der Lyrik, von Gottschall als Blumenlyrik bezeichnet, gab B. durch die beiden größeren Dichtungen "Hyacinth und Lilialide" (1849) und "Die Pilgerfahrt der Blumengeister" (1851) den ersten Anstoß. Was bei ihm aber tief empfunden und lebendig geschildert war, wurde durch seine Nachtreter verflacht. Mit besonderer Vorliebe wendete sich B. der poetischen Erzählung zu, in den episch-lyrischen Dichtungen "Pausanias" (1852), "Habana" (1853), "Der Fall von Babylon" (1855) und "Die Tochter des Kain" (1865). Abweichend davon ist die Idylle "Goethe's Jugendliebe" (1861), deren Stil vortrefflich, deren Bilder sauber ausgeführt sind. Zu erwähnen dürften noch sein das unvollendete satirsche Epos: "Till Eulenspiegel" (1850), sowie sein Schwanenlied "Das Galgenmännchen" (1870). Diesen seinen vorzüglichen Dichtungen mag man noch das Drama "Agnes Bernauer" (1850) anreihen. Seine "Gesammelten Werke" gab er (Leipzig 1864-1866) heraus, auch dies ohne den davon verhofften Gewinn. Robert Schumanns Frühlingssinfonie entstand inspiriert von einem frischen, heiteren, optimistischen Frühlingsgedicht von Adolf Böttger. 1865 erschienen bei Dürr in Leipzig seine Gesammelten Dichtungen in sechs Bänden, 1889 bei Knaur in Leipzig eine zweite Auflage ebenfalls in sechs Bänden. - Quelle: Artikel Hauptseite. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 28. Oktober 2007, 02:00 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hauptseite&oldid=38325555

VI, 406 S. - 16° (12,5 x 9,5 cm), Ln. m. goldgepräg. Titel u. Rücken. - Zustand: siehe Bild; Alters-/Gebrauchsspuren; Einband bestossen u. berieben; Papier alterungs-/qualitätsbedingt (rand-)gebräunt, sonst tadellos; insgesamt alters-/gebrauchsgemäss gut erhalten

Details