Longfellow Hiawatha
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Longfellow, Henry Wadsworth: Sangen om Hiawatha 1. dänische Ausgabe, Kjobenhavn (Kopenhagen), Otto B. Wroblemskys, 1860.
(Indianer) Oversat af G. Bern, schönes nur leicht beriebenes Ex. ------------------ Das Lied von Hiawatha (im englischen Original The Song of Hiawatha) ist ein langes Gedicht in Form eines Epos, verfasst von Henry Wadsworth Longfellow (1807-1882) Es erzählt vom Leben des Indianers Hiawatha, der im 15. Jahrhundert gelebt hat. Nach einer Einleitung schildern 22 Abschnitte Hiawathas Leben von seiner Kindheit über seine Hochzeit mit Minehanna bis zu seinem Tod. Dabei flocht Longfellow auch weitere Legenden der Indianer mit ein. Eben das Einbringen weiterer Legenden, aber auch die Metrik des Werks erinnern an das finnische Nationalepos Kalevala. Eine Beeinflussung ist durchaus möglich, da Longfellow nicht nur des Finnischen mächtig, sondern auch an der deutschen Übersetzung des Kalevala beteiligt war. Diese Dichtung Longfellows ist in der Symphonie Aus der Neuen Welt von Antonin Dvorak musikalisch verarbeitet worden. Der englische Komponist Samuel Coleridge-Taylor vertonte 1900 drei Szenen, nämlich Hiawathas Hochzeit, den Tod der Minnehana und Hiawathas Fortgang in drei Kantaten für Orchester, Chor und Solisten. 1972 liess das Komponistenduo Chinn/Chapman, Hiawatha in den Glam-Rock Song "Wig-Wam Bam" der englischen Gruppe Sweet mit einfliessen. Auch Mike Oldfield benutzte 1978 Teile aus dem Hiawatha-Poem für sein Album "Incantations"
223 S., dänischer Text Leinen, tiefgeprägtes Titelbildnis, oval in gold eingelassenes Indianerbildnis
usa amerika sämmtliche Longfellow, Henry Wadsworth: Sämtliche poetische Werke in zwei Bänden Übersetzt von Hermann Simon. aus dem Nachlaß Gerhard Löwenthal Tadellose deutsche Erstausgabe!!! Reclam, Leipzig 1899
leinen - 2 goldgepr. OLn. 586, 520 S. Tadellose deutsche Erstausgabe aus dem Nachlaß Gerhard Löwenthal Henry Wadsworth Longfellow (* 27. Februar 1807 in Portland, Massachusetts (heute Maine); 24. März 1882 in Cambridge, Massachusetts) war ein amerikanischer Schriftsteller, Lyriker, Übersetzer und Dramatiker. Longfellows Mutter stammte aus einer alten Puritanerfamilie Neuenglands, sein Großvater war ein General im Unabhängigkeitskrieg. Sein Vater Stephen Longfellow war Abgeordneter im US-Repräsentantenhaus. Der im heutigen Maine geborene Longfellow wuchs wohlbehütet auf und studierte am Bowdoin College in Brunswick, wo er mit Nathaniel Hawthorne Freundschaft schloss. Zwischen 1825 und 1829 sowie von 1831 bis 1835 bereiste er Europa, lernte unter anderem Deutsch, Niederländisch, Schwedisch und Finnisch, las viel und wurde so tief von der deutschen Romantik und von Goethe beeinflusst. Nach seiner Rückkehr lehrte er an der Harvard University. Longfellow heiratete Frances "Fanny" Appleton, mit der er sechs Kinder hatte: Charles Appleton (1844-1893), Ernest Wadsworth (1845-1921), Fanny (1847-1848), Alice Mary (1850-1928), Edith (1853-1915) und Anne Allegra (1855-1934). Longfellow war ein Volksdichter. Seine Reime waren eingängig. Als einer der ersten beschäftigte er sich mit typisch amerikanischen Themen: Patriotismus, Liebe zu Landschaft, Natur und Traditionen seiner Heimat. Er schrieb zahlreiche Dramen und einige Romane, die alle mehr oder weniger in Vergessenheit geraten sind. Von bleibender Bedeutung ist das epische Gedicht The Song of Hiawatha (1855), das er nach dem Vorbild des finnischen Nationalepos Kalevala gestaltete. Es beschreibt das Leben des Ojibwa-Häuptlings Hiawatha und endet mit dessen Empfehlung an sein Volk, sich dem 'weißen Mann' zu beugen. Das Werk inspirierte Antonin Dvořak zum 3. Satz seiner 9. Sinfonie "Aus der Neuen Welt". Weil sein Werk allzu konventionell - und somit zu europäisch - erschien, wurde er nach 1900 insbesondere aufgrund des Urteils George Santayanas und Vernon Louis Parringtons aus dem Kanon der amerikanischen Literatur gestrichen. Bis vor nicht allzu langer Zeit haben viele amerikanische Schüler sein Gedicht Paul Revere's Ride auswendig gelernt, das eine Episode aus dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg glorifiziert. Eine Briefmarke des US Postal Service von 2007 zeigt das Porträt Longfellows und im Hintergrund rechts einer Darstellung des Reiters Paul Revere.(wikipedia)
(Pb) Longfellow, Henry Wadsworth: THE SONG OF HIAWATHA, 1855 Boston, Ticknor And Fields
Cloth. 12mo. Iv, 316 pages. 18 cm. 1st edition. The 1855 epic poem, in trochaic tetrameter, by Henry Wadsworth Longfellow, featuring an Indian hero and loosely based on legends and ethnography of the Ojibwe. SUBJECT (S) : Indians of North America -- Poetry. Named Person: Hiawatha, 15th cent. -- Poetry. Original brown cloth with blind stamping on front and rear boards and gilt lettering on spine. Light wear to top and bottom of spine and along some edges, but still nice. Minor dampstain to both endpages. Internal pages are clean with margin note on one page indicating the use of "dove" on page 96, which was replaced by "dived" in later editions. Nameplate and brief inscriptions on front end pages. Very good condition. (SPEC16-23) .
[SW: SPECIAL]
Coleridge-Taylor, Samuel,
Samuel Coleridge-Taylor (1875-1912), Komponist. E. musikalisches Albumblatt mit U. ("S. Coleridge-Taylor"). O. O., Februar 1904. 1 S. Qu.-kl.-8°. - Drei Takte in zweizeiligem System aus seinem 1903 entstandenen Oratorium "The Atonement". - Samuel Coleridge-Taylor "war Zeit seines Lebens ein sehr fruchtbarer Komponist; noch während seines Studiums vollendete er die Vertonung von Longfellow's Hiawatha', die ihm Erfolg und Beachtung eintrug. Chorwerke verschiedener Art, wie z. B. The Blind Girl of Castel-Cuille', 1901, Meg Blane', 1902, Kubla Khan', 1906, erschienen von da an fast alljährlich. Neben einer Professur für Komposition am Trinity College of Music versah er zeitweilig auch andere akademische Ämter und wirkte als Dirigent der Handel Society [...] Stilistisch ist Coleridge-Taylors Musik abhängig von Dvorak und Mendelssohn; sie verbindet eine gewisse Grazie mit erstaunlicher, aber auch bedenklicher Leichtigkeit" (MGG II, 1541ff.). - Papierbedingt leicht gebräunt und minimal fleckig.
Samuel Coleridge-Taylor (1875-1912), Komponist. E. musikalisches Albumblatt mit U. ("S. Coleridge-Taylor"). O. O., Februar 1904. 1 S. Qu.-kl.-8°. - Drei Takte in zweizeiligem System aus seinem 1903 entstandenen Oratorium "The Atonement". - Samuel Coleridge-Taylor "war Zeit seines Lebens ein sehr fruchtbarer Komponist; noch während seines Studiums vollendete er die Vertonung von Longfellow's Hiawatha', die ihm Erfolg und Beachtung eintrug. Chorwerke verschiedener Art, wie z. B. The Blind Girl of Castel-Cuille', 1901, Meg Blane', 1902, Kubla Khan', 1906, erschienen von da an fast alljährlich. Neben einer Professur für Komposition am Trinity College of Music versah er zeitweilig auch andere akademische Ämter und wirkte als Dirigent der Handel Society [...] Stilistisch ist Coleridge-Taylors Musik abhängig von Dvorak und Mendelssohn; sie verbindet eine gewisse Grazie mit erstaunlicher, aber auch bedenklicher Leichtigkeit" (MGG II, 1541ff.). - Papierbedingt leicht gebräunt und minimal fleckig.
[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]



