Lolita
Es wurden insgesamt 755 Einträge zu 'Lolita' gefunden (Stand: 11.05.2012).
Sehen Sie sich die aktuell angebotenen Bücher zu 'Lolita' an.
Nabokov, Vladimir: Lolita. Roman. Aus dem Amerikanischen übertragen von Helen Hessel unter Mitarbeit von Maria Carlsson, Kurt Kusenberg, H.M. Ledig-Rowohlt, Gregor von Rezzori. ex libris Volk und Welt (Lizenz des Rowohlt Verlags) Erste Aufl./ Lizenzausgabe 1989 Berlin ISBN: 3353005749
458S. 8°
Leinen Fadengehefteter, geprägter Ganzleinenband mit geprägter Deckelvignette und Schutzumschlag. Der Umschlag minimal berieben, ansonsten sehr guter, neuwertiger Zustand. Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag) Lolita OT Lolita OA 1955 DE 1959Form Roman Epoche Moderne Der zunächst 1955 im Pariser Olympia-Press-Verlag erschienene Roman von Vladimir Nabokov erreichte einen mehr als zwei Jahre währenden Untergrundruhm; die 1958 veröffentlichte US-amerikanische Ausgabe geriet zum Skandalerfolg. Lolita ist ein virtuoses, ironisch-frivoles Meisterwerk der Weltliteratur und avancierte rasch zu einem Klassiker der Moderne. Entstehung: Nabokovs Suche nach einem renommierten Verlag für seinen zwischen 1949 und Ende 1953 entstandenen Roman scheiterte, nachdem fünf Verlagshäuser die Veröffentlichung u. a. wegen Pornografieverdachts abgelehnt hatten. So erschien Lolita in englischer Sprache in dem auf mehr oder weniger anspruchsvolle literarische Erotika spezialisierten Olympia-Press-Verlag in Paris. Eine Art Vorstudie bildete die 1939 geschriebene, erst 1986 postum veröffentlichte Novelle Der Zauberer. Inhalt: Der Roman schildert die unselige Leidenschaft des 1910 in Frankreich geborenen Literaturwissenschaftlers und Privatlehrers Humbert Humbert zu der kindhaften und gleichzeitig frühreifen 12-jährigen Dolores (Lolita) Haze. Humbert Humbert ist Mädchen zwischen neun und vierzehn Jahren verfallen; deren vollkommene Inkarnation findet er in Lolita. Um in ihrer Nähe bleiben zu können, heiratet er ihre Mutter, die Witwe Charlotte Haze; er verursacht indirekt deren Tod und beginnt mit Lolita - aus Furcht vor Entdeckung seiner verbotenen Leidenschaft - ein unstetes Reiseleben durch die USA. Humbert Humbert stellt bald fest, dass sie verfolgt werden, und eines Tages ist Lolita, offenbar mit dem Verfolger im Bunde, verschwunden. Als er sie nach Jahren wiedersieht - verheiratet, schwanger und in ärmlichen Verhältnissen lebend -, weigert sie sich, zu ihm zurückzukehren, doch gelingt es ihm, den Namen des damaligen Nebenbuhlers zu erfahren. Es ist der Dramatiker Clare Quilty, den er in einer furiosen Racheszene erschießt. Mit sprachlicher und stilistischer Virtuosität geschrieben, zahlreiche literarische Anspielungen aufweisend und mit distanzierender Ironie unterlegt, ist der Roman weder Schilderung der Überschreitung moralischer Schranken noch Diagnose einer dekadenten Epoche, sondern am ehesten die Geschichte einer tragischen Leidenschaft, die ihren Gegenstand - wenn überhaupt - nur um den Preis der Zerstörung erreichen kann. Versuche, den Roman allegorisch zu deuten, wonach sein Thema v. a. in der Konfrontation des alten Europa (Humbert Humbert) mit dem jungen Amerika (Lolita) zu sehen sei, hat Nabokov zurückgewiesen. Wirkung: Der anfangs heftig umstrittene Roman, der die Mitgliedschaft des Dichters im Kollegium der Universität zu gefährden drohte, entwickelte sich zu einem außerordentlichen kommerziellen Erfolg und verhalf Nabokov zur finanziellen Unabhängigkeit. Für die Verfilmung durch Regisseur Stanley Kubrick (1928-99) im Jahr 1962 hatte Nabokov auch das Drehbuch verfasst. J. R. Geboren am 22.04.1899 in St. Petersburg. Er entstammte einer großbürgerlichen russischen Familie, die nach der Oktoberrevolution von 1917 emigrierte. Nabokov selbst ging zunächst nach England, wo er am Trinity College in Cambridge französische und russische Literatur studierte. Von 1922-1937 lebte er in Berlin, wo er 1925 die Russin Vera Slonim heiratete, der er bis zu seinem Lebensende nahezu alle seine Bücher gewidmet hat. 1938 verließ Nabokov Deutschland und ging mit seiner Frau und seinem Sohn nach Paris, bevor er 1940 nach Amerika übersiedelte. Wegen seiner Kenntnisse als Schmetterlingsforscher erhielt er 1942 einen Forschungsauftrag der Harvard Universität. Er beschrieb eine Reihe von neuen Schmetterlingsarten, von denen eine nach ihm benannt wurde. 1945 wurde er amerikanischer Staatsbürger. Mit der Hilfe von Freunden und unter anderem aufgrund der Studie über Nikolai Gogol, die er 1944 veröffentlichte, wurde ihm 1948 eine Professur für Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität von Cornell angeboten. Hier arbeitete er zehn Jahre lang, bis ihm der der Welterfolg von "Lolita" es ihm ermöglichte, seine Lehrtätigkeit aufzugeben. Nabokov zog in die Schweiz, wo er sich ganz dem Schreiben widmete, Schmetterlinge fing und seine russischen Romane ins Englische übersetzte. In gewisser Weise hat er sein Exildasein bis zu seinem Lebensende bewusst aufrechterhalten. Nie besaß er eine Wohnung oder ein Haus. Er lebte in einem Hotel in Montreux, wo er am 5. Juli 1977 starb. Auszeichnung der American Academy of Arts and Letters (1953); Kunstpreis der Brandeis Universität (1963/64); Orden des National Institut of Arts and Letters (1969).
[SW: Amerikanische Literatur | Roman]
Zimmer, Dieter E. Wirbelsturm Lolita Auskünfte zu einem epochalen Roman, ROWOHLT, REINBEK, September 2008 ISBN: 3498076663
Vladimir Nabokovs Lolita hat 1958 nicht nur in Amerika einen Wirbel ausgelöst der Roman hat seither nichts von seiner Frische verloren und ist längst zu einem modernen Klassiker avanciert. Dieses Buch bietet nicht die tausendste Lolita-Interpretation, wartet nicht mit Phantasien über eine Phantasiegestalt auf. Vielmehr untersucht es den Roman in diversen Beziehungen zur realen Welt. Es schildert den hindernisreichen Weg zu seiner Akzeptanz. Es vollzieht Lolitas Reisen quer durch Amerika nach und identifiziert zum ersten Mal alle ihre Stationen. Es verfolgt den Schimpansen im Pariser Zoo, dessen Käfigzeichnungen Nabokov den schöpferischen Funken lieferten. Es skizziert die Geschichte der deutschen Übersetzung. Es fragt, mit welchem Recht Lolita als Liebesroman gilt. Und es drückt sich nicht um eine Diskussion von Humberts Leidenschaft für das zwölfjährige Mädchen, die er, der Wortgewandte, kein einziges Mal beim Namen nennt: Pädophilie. Dieter E. Zimmer hat 1959 zum ersten Mal über Lolita geschrieben, später den Anmerkungsteil verfasst und die deutsche Übersetzung bearbeitet.
NEUBUCH! 2008. 221 S. m. 16 Farbtaf. 22 cm 221 mm x 150 mm x 24 mm 48 S. 4-farbige Tafeln
[SW: Nabokov, Vladimir, Lolita (Nabokov)]
Vladimir, Nabokov ; Lolita ; Roman ; Liebe ;Inkarnation;Furcht, Entdeckung, Flucht, Verfolgung, Tod, Vision, Zerstörung, Leidenschaft, Moral, Konfrontation, Sex ; 12-jährigen Lolita ; Liebesromanen Vladimir Nabokov: Lolita die geschichte einer Leidenschaft von Vladimir Nabokov, Rowohlt Verlag GmbH Reinbek bei Hamburg, für Bertelsmann 1959
543 seiten 18 cm Leineinband mit OU, gebräunt Seiten, Leineinband ist vorn fleckig, OU mit Läsuren - Der Roman schildert die unselige Leidenschaft des 1910 in Frankreich geborenen Literaturwissenschaftlers und Privatlehrers Humbert Humbert zu der kindhaften und gleichzeitig frühreifen 12-jährigen Dolores (Lolita) Haze. Humbert ist dem Mädchen zwischen neun und vierzehn Jahren verfallen; deren vollkommene Inkarnation findet er in Lolita. Um in ihrer Nähe bleiben zu können, heiratet er ihre Mutter, die Witwe Charlotte Haze; er verursacht indirekt deren Tod und beginnt mit Lolita aus Furcht vor Entdeckung seiner verbotenen Leidenschaft ein unstetes Reiseleben durch die USA. Humbert Humbert stellt bald fest, dass sie verfolgt werden, und eines Tages ist Lolita, offenbar mit dem Verfolger im Bunde, verschwunden. Als er sie nach Jahren wiedersieht ,verheiratet, schwanger und in ärmlichen Verhältnissen lebend , weigert sie sich, zu ihm zurückzukehren, doch gelingt es ihm, den Namen des damaligen Nebenbuhlers zu erfahren. Es ist der Dramatiker Clare Quilty, den er in einer furiosen Racheszene erschiesst. Mit sprachlicher und stilistischer Virtuosität geschrieben, zahlreiche literarische Anspielungen aufweisend und mit distanzierender Ironie unterlegt, ist der Roman weder Schilderung der Überschreitung moralischer Schranken noch Diagnose einer dekadenten Epoche, sondern am ehesten die Geschichte einer tragischen Leidenschaft, die ihren Gegenstand nur um den Preis der Zerstörung erreichen kann. Versuche, den Roman allegorisch zu deuten, wonach sein Thema v. a. in der Konfrontation des alten Europa (Humbert Humbert) mit dem jungen Amerika (Lolita) zu sehen sei, hat Nabokov zurückgewiesen Auszüge aus dem Buch______________________Bestellungen werden einen Werktag nach Eingang versendet. Eilsendungen müssen gekennzeichnet werden und bedürfen unter Umständen höheren Kosten. Fragen Sie bitte vorher.. Unsere Bücher werden vor der Verpackungen wenn nötig und möglich gesäubert und aufgearbeitet. Dadurch ist der Zustand meist besser als angegeben. Duch ein Update wurden wichtige Daten vernichtet. Bitte fragen sie wenn sie zu...
Vladimir, Nabokov ; Lolita ; Roman ; Liebe ;Inkarnation;Furcht, Entdeckung, Flucht, Verfolgung, Tod, Vision, Zerstörung, Leidenschaft, Moral, Konfrontation, Sex ; 12-jährigen Lolita ; Liebesromanen Vladimir Nabokov: Lolita die geschichte einer Leidenschaft von Vladimir Nabokov, Rowohlt Verlag GmbH Reinbek bei Hamburg,gffs lizensausgabe 1959 ISBN: 3353005749
543 18 cm Leineinband, Leichte Gebrauchsspuren, OU mit Läsuren - Der Roman schildert die unselige Leidenschaft des 1910 in Frankreich geborenen Literaturwissenschaftlers und Privatlehrers Humbert Humbert zu der kindhaften und gleichzeitig frühreifen 12-jährigen Dolores (Lolita) Haze. Humbert ist dem Mädchen zwischen neun und vierzehn Jahren verfallen; deren vollkommene Inkarnation findet er in Lolita. Um in ihrer Nähe bleiben zu können, heiratet er ihre Mutter, die Witwe Charlotte Haze; er verursacht indirekt deren Tod und beginnt mit Lolita aus Furcht vor Entdeckung seiner verbotenen Leidenschaft ein unstetes Reiseleben durch die USA. Humbert Humbert stellt bald fest, dass sie verfolgt werden, und eines Tages ist Lolita, offenbar mit dem Verfolger im Bunde, verschwunden. Als er sie nach Jahren wiedersieht ,verheiratet, schwanger und in ärmlichen Verhältnissen lebend , weigert sie sich, zu ihm zurückzukehren, doch gelingt es ihm, den Namen des damaligen Nebenbuhlers zu erfahren. Es ist der Dramatiker Clare Quilty, den er in einer furiosen Racheszene erschiesst. Mit sprachlicher und stilistischer Virtuosität geschrieben, zahlreiche literarische Anspielungen aufweisend und mit distanzierender Ironie unterlegt, ist der Roman weder Schilderung der Überschreitung moralischer Schranken noch Diagnose einer dekadenten Epoche, sondern am ehesten die Geschichte einer tragischen Leidenschaft, die ihren Gegenstand nur um den Preis der Zerstörung erreichen kann. Versuche, den Roman allegorisch zu deuten, wonach sein Thema v. a. in der Konfrontation des alten Europa (Humbert Humbert) mit dem jungen Amerika (Lolita) zu sehen sei, hat Nabokov zurückgewiesen Auszüge aus dem Buch______________________Bestellungen werden einen Werktag nach Eingang versendet. Eilsendungen müssen gekennzeichnet werden und bedürfen unter Umständen höheren Kosten. Fragen Sie bitte vorher.. Unsere Bücher werden vor der Verpackungen wenn nötig und möglich gesäubert und aufgearbeitet. Dadurch ist der Zustand meist besser als angegeben. Duch ein Update wurden wichtige Daten vernichtet. Bitte fragen sie wenn sie zu...



