Lion Feuchtwanger

Es wurden insgesamt 3734 Einträge zu 'Lion Feuchtwanger' gefunden (Stand: 27.04.2012).

Sehen Sie sich die aktuell angebotenen Bücher zu 'Lion Feuchtwanger' an.

Pischel, Joseph u. a. Konvolut "Marta und Lion Feuchtwanger". 17 Titel. 1.) Joseph Pischel: Lion Feuchtwanger, Versuch über Leben und Werk, Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig, 283 Seiten (Foto), mit zahlreichen Abbildungen, etwas lichtrandig, sonst gut erhalten. 2.) "Erinnerungen. Ein Besuch bei Marta Feuchtwanger", Artikel in "Das Magazin", Heft 10/1984. 3.) "Die Weltbühne" vom 24. Januar 1984 mit "Aus einem Briefwechsel Marta Feuchtwanger schickte uns kürzlich aus Paseo Miramar, Pacific Palisades, California, Fotokopien ihres Briefwechsels mit Peter Edel, der durch den Tod unseres langjährigen Mitarbeiters jäh unterbrochen wurde. Nachstehend einige Auszüge aus den Briefen". 4.) "Ein teciteischer Bericht'? Artikel in "Die Weltbühne vom 5. März 1991. 5.) "Feuchtwangers Exil", Artikel in "Die Weltbühne" vom 12. November 1991. 6.) Artikel/Kopie "Jud Süß" in Worms (Neues Deutschland vom 12. August 2008). 7.) Artikel/Kopie Klaus Bellin: "Liebling der Leser. Der Aufbau-Verlag feiert Lion Feuchtwanger" (Neues Deutschland vom 20./21. Dezember 2008). 8.) Artikel/Kopie Klaus Bellin: "Scheußliche Abenteuer. Vor 125 Jahren wurde der Schriftsteller Lion Feuchtwanger geboren" (Neues Deutschland vom 7. Juni 2009). 9.) Lion Feuchtwanger: Die Füchse im Weinberg, Roman, Aufbau-Verlag Berlin, 1953, 932 Seiten, grauer Leinen-Einband ohne O.Schutzumschlag, leichte Gebrauchsspuren am Deckel, sonst gut erhalten. 10.) Lion Feuchtwanger: Jud Süß, bb-Taschenbuch, Aufbau-Verlag Berlin und Weimar, 1. Auflage/1984, 475 Seiten, gut erhalten. 11.) Artikel/Kopie "Arnold Zweig an Lion Feuchtwanger" ("Die Weltbühne" vom 6. Mai 1975). 12.) Artikel/Kopie "Marta Feuchtwanger - eine ungewöhnliche Frau" ("Die Weltbühne" vom 10. November 1987). 13.) Artikel/Kopie "Wie Walter Hasenclever starb. Aus einem Erlebnisbericht von Lion Feuchtwanger. Mit einer Einleitung und Ergänzung von Peter Kast" (Die Weltbühne" vom 15. Dezember 1946). 14.) Artikel/Kopie "Offener Brief an sieben berliner Schauspieler" von Lion Feuchtwanger ("Die Weltbühne" vom 1. September 1947). 15.) Artikel/Kopie "Hanns Eisler zum Geburtstag" von Lion Feuchtwanger ("Die Weltbühne" vom 4. Juli 1978). 15.) "Leben für Lion. Marta Feuchtwanger im biografischen Porträt von Manfred Flügge", Artikel von Klaus Bellin (Neues Deutschland vom 24. November 2008). 16.) Artikel/Kopie "Steinbank und Sunset. Klaus Modicks Roman über Feuchtwanger und Brecht" (Neues Deutschland vom 10. März 2011). 17.) "Lieber alter Feuchtwanger! Dem Romancier und Dramatiker zum 100. Geburtstag. Fast 500 Briefe, Karten und Telegramme wechselten Lion Feuchtwanger und Arnold Zweig von 1933 bis 1958. Aus Anlaß des 100. Geburtstags von Lion Feuchtwanger, am 7. Juli 1984, gibt der Aufbau-Verlag diesen Briefwechsel in zwei Bänden heraus" (Wochenpost Nr. 27/1984) Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig u. a.

Konvolut; wie ausgewiesen

Details

Arnold, Heinz Ludwig (Hrsg.): Lion Feuchtwanger. Text + Kritik, Heft 79/80. Zeitschrift für Literatur. München: Edition Text + Kritik, 1983. ISBN: 3883771473
Gebraucht, aber gut erhalten. Einband leicht berieben. - Inhalt: Lion Feuchtwanger: Der Autor über sich selbst (1935) -- Klaus Modick: L.F. als Produzent. Über die kuriosen, eigentümlichen, ja wunderlichen Methoden des Dr. Feuchtwanger -- Matthias Johannes Fischer: In der Küche des Kochs? Aspekte einer fragmentarischen Theorie des historischen Romans bei Feuchtwanger -- Jan Hans / Lutz Winckler: Von der Selbstverständigung des Künstlers in Krisenzeiten. Lion Feuchtwangers "Wartesaal-Trilogie" -- Wolfgang Müller-Funk: Der Erfolg der Sinngebung oder: die List der Vernunft. Mythographie und Aufklärung in Lion Feuchtwangers Roman "Erfolg" -- Uwe Naumann: Ein Gleichnis von Gestern. Über Lion Feuchtwangers antifaschistische Satire "Der falsche Nero" -- Lion Feuchtwanger: Der Film "Potemkin" und mein Buch "Erfolg" -- Matthias Schmitz: Feuchtwanger/Eisenstein oder: Romanmontage und Montagefilm. Anmerkungen zu einem produktiven Missverständnis -- Kurt A. Rumler: Filmisches Erzählen in Zusammenarbeit mit Brecht. Feuchtwangers Roman "Simone" -- Friedrich Knilli / Siegfried Zielinski: Lion Feuchtwangers "Jud Süß" und die gleichnamigen Filme von Lothar Mendes (1934) und Veit Harlan (1940) -- Ingrid Zwerenz: Feuchtwangers Frauen -- Klaus Modick: Vita Feuchtwanger -- Wolfgang Müller-Funk: Bibliographie zu Lion Feuchtwanger. ISBN 3883771473 - , ISBN-13: 9783883771472

148 S. Originalbroschur.

[SW: Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft]

Details

Lion Feuchtwanger; Lion Feuchtwanger; Lion Feuchtwanger; Lion Feuchtwanger; Lion Feuchtwanger; Lion Feuchtwanger: Lion Feuchtwanger : Die Füchse im Weinberg, Aufbau 1972

Gebundene Ausgabe 1. Auflage - Gebundenes Buch in einem mittelmäßigen Zustand (Schutzumschlag vorhanden), die Seiten sind (leicht) gebräunt

Details

Feuchtwanger, Lion: Die Füchse im Weinberg. Roman. Mit einem Nachwort des Autors aus dem Jahre 1952. (= Gesammelte Werke in Einzelausgaben Band 6) Aufbau-Verlag 4.Aufl. 1987 Berlin (Ost) und Weimar
953S. 8°

Leinen Ganzleineneinband mit goldener Rückenbeschriftung, Farbkopfschnitt und Schutzumschlag. Der Umschlag nachgedunkelt, leicht berieben, angerändert und mit kleinen Randeinrissen, Vorsätze leicht gebräunt, ansonsten guter Zustand. Die Füchse im Weinberg (in der Erstauflage 1946 auch unter dem Namen Waffen für Amerika erschienen) ist ein historischer Roman von Lion Feuchtwanger aus den Jahren 1944-46 und spielt hauptsächlich in Paris nach der Unabhängigkeitserklärung der USA von 1776. Die Hauptcharaktere sind der Kaufmann und Schriftsteller Beaumarchais und Benjamin Franklin als Abgesandter des amerikanischen Kongresses. Als weitere historische Persönlichkeiten treten König Ludwig XVI., Marie Antoinette und der französische Aufklärer Voltaire auf. Das französische Ancien Regime neigt sich dem Ende zu, die künstlerische Elite des Landes hat sich der Aufklärung verschrieben. Darunter auch der Schriftsteller Pierre Augustin Caron de Beaumarchais, dessen aufrührerische Theaterstücke (Die Hochzeit des Figaro) das Volk begeistern. Als Beaumarchais von der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten erfährt, sieht er euphorisch ein neues Zeitalter heranbrechen. Gleichzeitig rührt sich in ihm sein Geschäftstrieb. Mit Waffenlieferungen an die von George Washington geführten, amerikanischen Milizen, die gegen die englische Krone kämpfen, will er einen großen finanziellen Coup landen. Ohne Zustimmung und Unterstützung des französischen Königshauses unter Ludwig XVI. ist dies jedoch nicht möglich. Auch Benjamin Franklin, Mitverfasser der Unabhängigkeitserklärung, hält sich in Paris auf, um als Gesandter der jungen amerikanischen Union für ein Bündnis mit Frankreich zu werben. Für den jungen Eiferer Beaumarchais kann sich der reservierte, gemäßigte Franklin jedoch nicht erwärmen. Obwohl die beiden dieselben Ziele verfolgen, gelingt es ihnen nicht, einen gemeinsamen Weg einzuschlagen. Ludwig XVI., hin- und hergerissen zwischen verschiedenen Meinungen und Interessen seiner Berater und seines Hofstaats, verspürt eine tiefe Abneigung gegen die amerikanische Sache und ahnt die Wirkung voraus, die die Saat der Freiheit für den Absolutismus haben wird. Gleichzeitig weiß er, dass das Bündnis ein wichtiger Schritt im Kampf gegen den jahrhundertelangen Erzfeind England sein würde. Es entspinnt sich ein überaus verwinkeltes, politisches Ränkespiel, bei dem alle Protagonisten sich bei ihren Absichten auch gegen Widerstand aus dem eigenen Umfeld zu erwehren haben. Ludwig XVI. leidet unter der Verschwendungssucht, der Intriganz und der gestörten Beziehung zu seiner Gemahlin, der österreichischen Prinzessin Marie Antoinette, Beamarchais hat sich mit Gläubigern wie seinem Freundfeind Charlot Lenormant auseinanderzusetzen, Benjamin Franklin leidet unter seinem Mitgesandten, dem puritanischen Fundamentalisten Arthur Lee, der die Verhandlungen mit Frankreich erschwert. Nach vielen Rückschlägen erzielen Beaumarchais und Franklin schließlich Erfolge. Der begnadete Schriftsteller - bestärkt durch die Fürsprache des großen französischen Aufklärers Voltaire - findet sein Heil im Theater; seine Stücke haben der Zensur des Regimes getrotzt und werden stürmisch gefeiert. Franklin kehrt mit dem so sehnlich begehrten Bündnisvertrag nach Amerika zurück, wo sich das Blatt mittlerweile endgültig zugunsten der Vereinigten Staaten gewendet hat. Marie Antoinette hat eine Infantin geboren und Frankreich ist außenpolitisch erstarkt. Dennoch empfindet Ludwig XVI. den Vertrag mit Amerika als Niederlage. Lion Feuchtwanger kommentierte seinen Roman in einem Nachwort wie folgt: "Sie werden ohne weiteres verstehen, daß der Held des Romans nicht Benjamin Franklin ist, auch nicht Beaumarchais, auch nicht der König oder Voltaire, sondern jener unsichtbare Lenker der Geschichte, der, im achtzehnten Jahrhundert entdeckt, im neunzehnten Jahrhundert deutlich erkannt, beschrieben und gepriesen wurde, und dann im zwanzigsten Jahrhundert bitter verleugnet und verleumdet wurde: Der Fortschritt." Lion Feuchtwanger (* 7. Juli 1884 in München; 21. Dezember 1958 in Los Angeles) war ein deutscher Schriftsteller und einer der meistgelesenen deutschsprachigen Autoren des 20. Jahrhunderts. Lion Feuchtwanger wuchs in einer begüterten Familie als Sohn des jüdisch-orthodoxen Margarinefabrikanten Sigmund Feuchtwanger und dessen Ehefrau Johanna geb. Bodenheim auf. Er war der Bruder des Juristen Ludwig Feuchtwanger und des Journalisten und Schriftstellers Martin Feuchtwanger. Schon früh unternahm Lion Feuchtwanger erste Versuche als Schriftsteller, die ihm bereits als Schüler einen Preis einbrachten. 1903 schloss er die Schule mit dem Abitur am humanistischen Wilhelmsgymnasium München ab. Danach studierte er Geschichte, Philosophie und Deutsche Philologie in München und Berlin, löste sich dabei stark vom Elternhaus. Er promovierte 1907 bei Franz Muncker über Heinrich Heines Der Rabbi von Bacharach. Von einer Habilitation nahm er aufgrund der Beschränkungen für Juden Abstand. Er gründete 1908 seine eigene Kulturzeitschrift Der Spiegel, dessen erste Ausgabe am 30. April erschien. Nach 15 Nummern und sechs Monaten fusionierte sie jedoch auf Grund finanzieller Probleme mit der von Siegfried Jacobsohn herausgegebenen Zeitschrift Die Schaubühne, für die Feuchtwanger von nun an schrieb. 1912 heiratete er die jüdische Kaufmannstochter Marta Löffler. Sie war bei der Hochzeit schwanger, doch ihrer beider einzige Tochter starb kurz nach der Geburt. Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914 leistete er Militärdienst, aus dem er aber aus gesundheitlichen Gründen frühzeitig entlassen wurde. Bereits 1918 entdeckte er das Talent des jungen Bertolt Brecht, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verbinden sollte. Während der Novemberrevolution 1918/1919 war Feuchtwanger krank und unbeteiligt. Nach einigen Erfolgen als Dramatiker verlagerte er seinen Schwerpunkt auf den historischen Roman. Am erfolgreichsten war Jud Süß (geschrieben 1921/22, veröffentlicht 1925), der auch international bereits ab 1926 großen Anklang fand, nachdem Feuchtwanger lange in Deutschland vergeblich einen Verleger gesucht hatte. Die antisemitische Thematik schien unpopulär. Sein zweiter großer Erfolg war Die häßliche Herzogin Margarete Maultasch. Aus beruflichen Gründen zog er 1925 nach Berlin, 1932 in eine große Villa am Grunewald. 1932 erschien der erste Teil der Josephus-Trilogie Der jüdische Krieg. Feuchtwanger sprach sich für den Kosmopolitismus aus und damit auch gegen einen jüdischen Nationalismus. Auch richtete er sich gegen den marxistischen Historischen Materialismus. Sein Interesse galt fortschrittlichen Intellektuellen als Schrittmachern der gesellschaftlichen Entwicklung. Feuchtwanger erkannte sehr hellsichtig als einer der ersten die Gefahren durch Hitler und die NSDAP. Bereits 1920 erscheint in dem satirischen Text Gespräche mit dem Ewigen Juden als Vision, was später als Folge antisemitischen Rassenwahns Wirklichkeit wird: Türme von hebräischen Büchern verbrannten, und Scheiterhaufen waren aufgerichtet, hoch bis in die Wolken, und Menschen verkohlten, zahllose, und Priesterstimmen sangen dazu: Gloria in excelsis Deo. Züge von Männern, Frauen, Kindern schleppten sich über den Platz, von allen Seiten; sie waren nackt oder in Lumpen, und sie hatten nichts mit sich als Leichen und die Fetzen von Bücherrollen, von zerrissenen, geschändeten, mit Kot besudelten Bücherrollen. Und ihnen folgten Männer im Kaftan und Frauen und Kinder in den Kleidern unserer Tage, zahllos, endlos. Wesentlich genauer erscheinen die Figuren des "braunen Münchens" der 1920er Jahre in dem 1930 erschienenen Schlüsselroman Erfolg, wo Feuchtwanger in der Figur Rupert Kutzners ein leicht erkennbares Porträt Hitlers zeichnet. Im November 1932 brach er zu Vorträgen nach London und in die USA auf. Die nationalsozialistische Machtergreifung Ende Januar 1933 machte seine Rückkehr nach Deutschland unmöglich, denn Feuchtwanger galt den Nationalsozialisten als einer ihrer intellektuellen Ha...

[SW: Deutsche Literatur | Historischer, politischer Roman | Lion Feuchtwanger | Werkausgaben]

Details