Lew Wallace Ben Hur
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Wallace, Lew: Ben Hur. Eine Erzählung aus der Zeit Christi. Deutsch von J. Krauß. Mit 16 Voll- und Textbildern von Wilhelm Hoffmann. Enßlin & Laiblin Keine Auflagenangabe Ohne Jahresangabe (1923) Reutlingen
520S. 8°
Halbleinen Klammergehefteter, goldgeprägter Halbleineneinband mit goldgeprägter Deckelvignette (Verlagssignet) und dunkelblauem Farbkopfschnitt. Der Einband leicht berieben und mit kleinem Lichtrand, Papier altersgemäß nachgedunkelt, ansonsten sehr guter Erhaltungszustand, insbesondere, wie bei dieser Machart leider allzu häufig, keinerlei angerostete Klammern. Gesetzt in Fraktur und herrlich illustriert von dem Hamburger Marinemaler Wilhelm Hoffmann (1897-1986)(s.Foto). Ben Hur (im englischen Original Ben-Hur: A tale of the Christ) ist ein 1880 erschienener Roman des amerikanischen Generals und Politikers Lew Wallace. Der Roman schildert das Leben des fiktiven jüdischen Prinzen Judah Ben Hur, der zu Beginn des 1. Jahrhunderts n. Chr. wegen eines angeblichen Attentats auf den römischen Statthalter von Judäa zur Galeerenstrafe verurteilt wird, später aber in seine Heimat zurückkehrt und eine Aufstandsbewegung gegen die Römer plant. In einem Wagenrennen besiegt er seinen früheren Freund und späteren Widersacher, den Römer Messala. Ben Hur bricht seine Aufstandspläne ab, als er von der Glaubensbotschaft des gekreuzigten Jesus überzeugt wird. Der Roman war ein großer und in viele Sprachen übersetzter Erfolg. Er war im 19. Jahrhundert das nach der Bibel meistgedruckte Buch. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde er zu einem Theaterstück umgearbeitet. 1907 entstand ein fünfzehnminütiger Stummfilm, der zu einem ersten aufsehenerregenden Fall einer Copyright-Verletzung wurde (siehe Ben Hur (1907)). 1925 wurde der Stoff mit Ramon Novarro in der Titelrolle aufwändig verfilmt (siehe Ben Hur (1925)). Bemerkenswert sind die Farbsequenzen in Zwei-Farben-Technicolor, in denen Ben Hur als bedeutendster Rennfahrer Roms gefeiert wird. Noch bekannter wurde die Verfilmung von 1959, die als Klassiker und Inbegriff des Monumentalfilms gilt (siehe Ben Hur (1959)). Es war der erste Film, bei dem intensiv mit der Blue-Screen-Technik gearbeitet wurde. 2003 wurde eine Version als Zeichentrickfilm für das US-Fernsehen produziert; die Hauptrolle sprach Charlton Heston, der Ben-Hur-Darsteller aus der Verfilmung 1959. 2010 wurde eine Verfilmung für das Fernsehen fertiggestellt (Ben Hur (2010)), in der Joseph Morgan die Rolle des Ben Hur spielt. Die im Roman und den Verfilmungen dargestellte Galeerenstrafe gab es in der Antike nicht. Römische Kriegsschiffe wurden von ausgebildeten und bezahlten Seesoldaten gerudert. Es erfordert schon ein hartes Training und viel Geschick, ein großes Schiff gleichmäßig zu rudern, und bei der Professionalität der römischen Armee wollte man nichts dem Zufall überlassen. Ungeübte Ruderbesatzungen aus Sklaven, deren Kraft durch körperliche Strafen und unzureichende Verpflegung vermindert würde, und die vielleicht in ihrer Unzufriedenheit das Schiff meutern würden, wären nicht sinnvoll gewesen. Eine weitere historische Unmöglichkeit ist die Beteiligung von zwei Mitgliedern der römischen Oberschicht an einem öffentlichen Rennen. Als Angehöriger der jüdisch-hellenistischen Oberschicht wäre es Ben Hur zwar möglich gewesen, Rennen zu fahren, doch nicht als Adoptivsohn eines römischen Senators, zumal er unter dessen Augen schon im Circus Maximus gefahren ist. Lewis "Lew" Wallace (* 10. April 1827 in Brookville, Franklin County, Indiana; 15. Februar 1905 in Crawfordsville, Indiana) war ein US-amerikanischer Rechtsanwalt, General, Politiker und Schriftsteller, vor allem bekannt durch seinen Roman Ben Hur. Lew Wallace entstammte einer bekannten Familie aus Indiana. Sein Vater war Absolvent der US-Militärakademie in West Point und Vizegouverneur von Indiana gewesen. Seine Mutter war eine bekannte Frauenrechtlerin. Lewis besuchte für einige Zeit die Wabash Preparatory School. Später studierte er Jura. Beim Ausbruch des Mexikanisch-Amerikanischen Krieges war er Leutnant in einem Infanterieregiment. Dabei war aber er selbst nicht in Kampfhandlungen verwickelt. Im Jahr 1849 wurde er als Rechtsanwalt zugelassen. 1856 wurde er in den Senat von Indiana gewählt. Während des Bürgerkrieges diente er als Offizier im Unionsheer und wurde zum Generalmajor befördert. Er kommandierte 1864 während der Schlacht von Monocacy die Truppen, die Washington gegen den Angriff von General Jubal Early verteidigten. Nach dem Krieg gehörte er dem Militärtribunal an, das die Attentäter von Präsident Abraham Lincoln aburteilte. Im November 1865 schied er aus der Armee aus. Nach dem Krieg war er von 1878 bis 1881 Gouverneur des damaligen New-Mexico-Territoriums. Während dieser Zeit musste er das Land, das unter seinem Vorgänger Samuel Beach Axtell eine Periode der Gewalt und Korruption erlebt hatte, wieder in Ordnung bringen. Außerdem war er an Ermittlungen gegen den bekannten Revolverhelden Billy the Kid beteiligt. Nach seiner Zeit in New Mexico war Wallace zwischen 1881 und 1885 Gesandter der USA im Osmanischen Reich. Er starb im Jahr 1905 in seinem Heimatort Crawfordsville an Krebs. Seinen größten Bekanntheitsgrad erreichte Wallace aber weder als Politiker noch als Soldat, sondern als Schriftsteller. Er war der Autor des Bestsellers "Ben Hur". Eines Tages hatte Wallace ein Gespräch mit einem Stabsoffizier, der sich über Gott, Glauben und Christen lustig machte und darüber spottete. Wallace, der damals noch nicht gläubig war, kam ins Nachdenken und entschloss sich, alles, was mit der Bibel, Jesus Christus und dem Glauben zu tun hatte, ausgiebig zu erforschen. Später schrieb Wallace, dass seine Begegnung mit dem spöttelnden Colonel zwei Folgen hatte: Zum einen das Buch "Ben Hur", das 1880 veröffentlicht wurde, zum anderen seine Hinwendung zu Gott und Jesus Christus. Das Buch wurde ein Bestseller und zum Prototyp des historischen Romans. Nur die Bibel wurde im 19. Jahrhundert öfter gedruckt als "Ben Hur", der insbesondere durch seine Verfilmungen noch heute bekannt ist, während Wallace' andere Werke praktisch vergessen sind.
[SW: Amerikanische Literatur | Historischer Roman | Illustrierte Bücher]
Quelle Buch ; Römisches Reich ; Ben Hur ; Lewis Wallace ; Roman ; Erzählung ; Christi ; Religion ; Glauben Wallace, Lew ; Hammer, B. Ben Hur / Lewis Wallace, Stuttgart ; Berlin : Deutsche Verl.-Anst. ([1913])
87. Aufl. 19 Seiten und Einband gebräunt und fleckig - Eine Erzählung aus der Zeit Christi ; Mit Portr. von Gen. Lew. Wallace.....Die Geschichte: Der Roman schildert das Leben des fiktiven jüdischen Prinzen Judah Ben Hur, der zu Beginn des 1. Jahrhunderts n. Chr. wegen eines angeblichen Attentats auf den römischen Statthalter von Judäa zur Galeerenstrafe verurteilt wird, später aber in seine Heimat zurückkehrt und eine Aufstandsbewegung gegen die Römer plant. In einem Wagenrennen besiegt er seinen früheren Freund und späteren Widersacher, den Römer Messala. Ben Hur bricht seine Aufstandspläne ab, als er von der Glaubensbotschaft des gekreuzigten Jesus überzeugt wird. Der Weg des Romans: Der Roman war ein großer und in viele Sprachen übersetzter Erfolg. Er war im 19. Jahrhundert das nach der Bibel meistgedruckte Buch. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde er zu einem Theaterstück umgearbeitet. ...... 1907 entstand ein fünfzehnminütiger Stummfilm, der zu einem ersten aufsehenerregenden Fall einer Copyright-Verletzung wurde (siehe Ben Hur (1907)). ...... 1925 wurde der Stoff mit Ramon Novarro in der Titelrolle aufwändig verfilmt (siehe Ben Hur (1925)). Bemerkenswert sind die Farbsequenzen in Zwei-Farben-Technicolor, in denen Ben Hur als bedeutendster Rennfahrer Roms gefeiert wird. ...... Noch bekannter wurde die Verfilmung von 1959, die als Klassiker und Inbegriff des Monumentalfilms gilt (siehe Ben Hur (1959)). Es war der erste Film, bei dem intensiv mit der Blue Screen Technik gearbeitet wurde. ....... 2003 wurde eine Version als Zeichentrickfilm für das US-Fernsehen produziert; die Hauptrolle sprach Charlton Heston, der Ben-Hur-Darsteller aus der Verfilmung 1959. ( alle Informationen aus Wikipedia)______________________Bestellungen werden einen Werktag nach Eingang versendet. Eilsendungen müssen gekennzeichnet werden und bedürfen unter Umständen höheren Kosten. Fragen Sie bitte vorher.. Unsere Bücher werden vor der Verpackungen wenn nötig und möglich gesäubert und aufgearbeitet. Dadurch ist der Zustand meist besser als angegeben. Duch ein Update wurden wichtige Da...
Wallace, Lew.: BEN HUR. Eine Erzählung aus der Zeit Christi. Dt.v. J.Krauß. M.e.Vorrede d.Verlags. Reutlingen, Enßlin & Laiblin o.J. (um 1895).
OT.:A TALE OF THE CHRIST. (in der deutschen Fassung "Ben Hur") ist der Titel eines 1880 erschienenen Romans des amerikanischen Generals und Politikers Lew Wallace. Die vorliegende Ausgabe dürfte eine der ersten deutsche Übersetzungen sein.; Der Roman schildert das Leben des fiktiven jüdischen Prinzen Judah Ben Hur, der zu Beginn des 1. Jahrhunderts n. Chr. wegen eines angeblichen Attentats auf den römischen Statthalter von Judäa zur Galeerenstrafe verurteilt wird, später aber in seine Heimat zurückkehrt und eine Aufstandsbewegung gegen die Römer plant. In einem Wagenrennen besiegt er seinen früheren Freund und späteren Widersacher, den Römer Messala. Ben Hur bricht seine Aufstandspläne ab, als er von der Glaubensbotschaft des gekreuzigten Jesus überzeugt wird. Der Roman war ein großer und in viele Sprachen übersetzter Erfolg. Er war im 19. Jahrhundert das nach der Bibel meistgedruckte Buch.; Einbd.minimal berieb., SEHR GUTER ZUSTAND
Olwd.m.reicher schwarz-u.silbergepr.Deckelillustr., ornam.Vorss., marmor.Schn., 522 S., M. 16 Voll- u.Textbildern (v.W.Hoffmann).
Wallace, Lew: Ben Hur, Enßlin & Laiblin, Reutlingen, ca. 1920
Einband angestaubt, Rücken beidseitig etwas beschädigt und lose, Gelenk innen etwas gebrochen, sonst gut
Kt illustr. Einband, eine Erzählung aus der Zeit Christi, deutsch von J. Krauß, mit 16 Vollbildern und mehreren Textbildern, Frakturschrift, 518 S
[SW: Ben Hur, Lew Wallace, Erzählung]



