Leibniz

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Leibniz, Gottfried Wilhelm - Müller, Kurt und Wilhelm (Hrsg.) Totok: Studia Leibnitiana Supplementa. Band I und II [von 5]. Band I: Metaphysik - Monadenlehre. Band II: Mathematik - Naturwissenschaften. - Im Auftrag der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft e.V. Herausgegeben von Kurt Müller und Wilhelm Totok in Verbindung mit A. P. Juskevic, Moskva - Gottfried Martin, Bonn - Vittorio Mathieu, Torino - Nicholas Rescher, Pittsburgh - Andre Robinet, Paris - Bernhard Sticker, Hamburg. Akten des internationalen Leibniz-Kongresses. Hannover, 14.-19. November 1966. Wiesbaden, Franz Steiner Verlag, 1968, 1969.
Es handelt sich um die ersten zwei von fünf Bänden, die die Referate des Internationalen Leibniz-Kongress enthalten, einige wenige Beiträge sind in Französisch oder Englisch. - Auszüge aus dem Inhalt: Hans-Georg Gadamer: Metaphysik im Zeitalter der Wissenschaft; Friedrich Kaulbach: Das Labyrinth der Freiheit; Rupprecht Pflaumer: Zum Ich-Charakter der Monade; Hanspeter Jochim: Traditionen der Mdalbestimmung; Nicholas Rescher: Logische Schwierigkeiten der Leibnizschen Metaphysik; Ludolf von Mackensen: Zur Vorgeschichte u. Entstehung der ersten Digitalen 4-Spezies-Rechenmaschine von Gottfried Wilhelm Leibniz; George Henry Radcliffe Parkinson: Science and Metaphysics in the Leibniz-Newton Controversy; Hans Freudenthal: Die Relativität von Raum u. Zeit bei Leibniz; Charles Hartshorne: Leibniz u. das Geheimnis der Materie; Johannes Steudel: Leibniz fordert eine neue Medizin. - Beide Bände mit Personenverzeichnis. - Geblichene Rücken; einige Seitenzahlen sind mit Bleistift "abgestrichen", sonst gute Expl.

5 Bll., 297 S. / VI, 287 S., Gr.-8°, O-Leinen

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Ortega y Gasset, Jose: Der Prinzipienbegriff bei Leibniz und die Entwicklung der Deduktionstheorie. Gotthold Müller 1966 München
416S. ca. 20,5 x 13 cm

Leinen Der Schutzumschlag ist etwas angestaubt und an der vorderen Kante beschädigt; dort auch leichter Schaden am Einband, der ansonsten gut ist. Schnitt und Seiten sind sauber und frisch, guter Zustand. Im Leibniz-Jubiläumsjahr erscheint diese längst fällige Übersetzung des großen Nachlaßwerkes von Ortega y Gasset, zehn Jahre nach seinem Tode. Angeregt durch die Vorlesungen Hermann Cohens, seines Marburger Lehrers, hat sich Ortega schon früh mit Leibniz auseinandergesetzt und kehrt nach lebenslanger Beschäftigung in diesem Alterswerk zu ihm zurück, damit sein eigenes Lebenswerk krönend. Ohne Zweifel ist Ortegas Leibniz nicht nur seinem Umfang nach, sondern durch die Tiefe seiner Betrachtung, die Weite seines Aspektes und die Originalität seines Stiles sein bedeutendstes philosophisches Werk sein Vermächtnis an die Nachwelt. Er fixiert darin seine Stellung zu den Griechen und zur Scholastik, zu Descartes und Leibniz, zu Husserl und Heldegger. Es werden darin nicht nur die wichtigsten Philosopheme Ortegas sondern der Philosophie überhaupt behandelt, ausgehend vom Idealismus seiner Marburger Lehrer bis zur Überwindung des Idealismus durch seinen Ratiovitalismus. Julian Marias, Ortegas Schüler, Biograph und Nachlaßverwalter, sagt von diesem Werk: "Sein Leibniz stellt das wichtigste Buch dar, das Ortega je geschrieben hat. Es ist in jedem Betracht neu und enthüllt die Großartigkeit Orteganischen Denkens." Die Schwierigkeit der Übersetzung hat Ewald Kirschner in einem gut lesbaren Text gelöst. (Verlagstext) Inhalt Vorbemerkung des Verlages Revista de Occidente Vorbemerkung der Herausgeber §1 Leibniz' Prinzipialismus §2 Was ist ein Prinzip? §3 Denken und Sein, oder die Dioskuren §4 Drei Positionen der Philosophie zur Wissenschaft §5 Um 1750 beginnt die Vorherrschaft der Physik §6 Durchsicht des zurückgelegten Weges §7 Algebra als "Denkweise" §8 Analytische Geometrie §9 Begriff als "Terminus" §10 Wahrhaftigkeit und Logizität §11 Der Begriff in der Deduktionstheorie vor Descartes §12 Der Beweis in der Deduktionstheorie nach Aristoteles §13 Die logische Struktur in der Wissenschaft Euklids §14 Die Definition bei Euklid §15 Die "Evidenz" in den Axiornen des Euklid §16 Aristoteles und die Transzendentaldeduktion der Prinzipien §17 Die"impliziten Axiome" bei Euklid - allgemeine Axiome und "eigentliche Axiome" §18 Der Sensualismus in der aristotelischen Denkweise §19 Wie es Aristoteles mit den Prinzipien erging §20 Zwischenbemerkung zur Scholastik §21 Erneute Durchsicht der Strecke §22 Die Unübertragbarkeit der Gattungen §23 Modernität und Ursprünglichkeit bei Aristoteles §24 Die neue Denkweise und die aristotelische Demagogie §25 Die kataleptische Phantasie bei den Stoikern §26 Ideoma - Draoma §27 Der Zweifel, Prinzip in der Philosophie §28 Historischer Ursprung der Philosophie §29 Der Grad unseres Radikalismus §30 Glaube und Wahrheit §31 Die dramatische Seite der Philosophie §32 Die heitere Seite der Philosophie §33 Die "cartesische" Denkweise (1)

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Leibniz Hartbecke, Karin: Zwischen Fürstenwillkür und Menschheitswohl - Gottfried Wilhelm Leibniz als Bibliothekar. (Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie - Sonderbände 95). Frankfurt/Main: Klostermann 2008.
Gottfried Wilhelm Leibniz leitete die Bibliothek der Hannoveraner Welfen vierzig Jahre lang bis zu seinem Tod 1716. Die Vision, dass eine Hofbibliothek nicht allein der Machtspiegelung ihres fürstlichen Besitzers, sondern zugleich der öffentlichen Wohlfahrt dienen möge, äußerte er in dieser Zeit wiederholt. Mit einer Erwerbungspolitik, die auf die enzyklopädische Repräsentanz allen verfügbaren Wissens zielte, schien Leibniz diese Vision erreichbar: Erst eine Bibliothek, die nicht einseitig den Belangen des Hofes dienstbar gemacht würde, könnte ihre Benutzer in die Lage versetzen, die noch nicht absehbaren theoretischen und praktischen Probleme der Zukunft zu lösen. Im Aufbau von Wissensspeichern als Teilen einer fortschrittsfördernden wissenschaftlichen Infrastruktur sah Leibniz eine zentrale Aufgabe des territorialen Wohlfahrtsstaates. Setzte Leibniz' Vision demnach auf die Vereinbarkeit von Staatsraison und Wissenschaft, so stellte sich dies Verhältnis in der Realität doch eher als ein Spannungsverhältnis dar. Die einseitige Vereinnahmung der Bibliothek für die fürstlichen Machtinteressen und die mangelnde Kontinuität, mit der Geld in die Pflege der Büchersammlungen floss, stellte ihn in der bibliothekarischen Praxis vor geradezu unüberwindliche Herausforderungen. Aus dem Inhalt Georg Ruppelt: Der Leibniz-Briefwechsel der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek ist Teil des UNESCO-Weltdokumentenerbes Kathrin Paasch: Gottfried Wilhelm Leibniz im Spiegel der Bibliotheca Boineburgica Karin Hartbecke: Zwischen Fürstenwillkür und Menschheitswohl. Leibniz' erste Jahre als Hofbibliothekar zu Hannover Stephan Waldhoff: Von der rechten Administrierung des Wissensschatzes. Zu Leibniz' Entwürfen einer bibliographisch-bibliothekarischen Sachsystematik Thomas Fuchs: Bücher aus der Bibliothek von Gottfried Wilhelm Leibniz und der Hofbibliothek in Hannover im Ilfeld-Bestand der Forschungsbibliothek Gotha

278 S. Ln.mS. *neuwertig*

[SW: Bibliothekswesen; Leibniz, Gottfried Wilhelm; Philosophie, Religionen]

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Leibniz - Schischkoff, Georgi (Hrsg.): Beiträge zur Leibniz-Forschung. (Monographien zur philosophischen Forschung Band I) Reutlingen, Gryphius Verlag, 1947.
Enthält zahlr. wissenschaftliche Beiträge verschiedener Autoren u.a.: Vorurteile gegen die Weltanschauung von Leibniz / Die Gedankenwelt des jungen Leibniz / Leibniz und die Päpstin Johanna / Leibniz in seiner Beziehung zum portugiesischen Geistesleben / Toland and Leibniz / Leibniz und Schopenhauer / Die gegenwärtige Logistik und Leibniz etc. - Ecken und Kanten bestoßen, nachgedunkelt, Einband vom Rücken teilweise gelöst. -

240 S. 8° , Orig.-Karton mit Rücken- und Deckeltitel

[SW: Deutsche Philosophen, 17.- 18. Jh., Gottfried Wilhelm Leibniz, Sekundärliteratur]

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