Kurt Heynicke
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Heynicke, Kurt: Alle Finsternisse sind schlafendes Licht. Gedichte. Mit einem Vorwort des Autors. Worms, Norberg Verlag, 1969.
Buchkanten minimal berieben. Guter Zustand. - Kurt Heynicke (* 20. September 1891 in Liegnitz; 18. März 1985 in Merzhausen) war ein deutscher Schriftsteller. Leben: Kurt Heynicke war der Sohn eines Klavierbauers. Nach dem Besuch der Volksschule in Liegnitz, Dresden, Zeitz und Berlin und einer Lehre als Handlungsgehilfe arbeitete er als kaufmännischer Angestellter in einer Versicherung. Von 1914 bis 1918 nahm er als Freiwilliger im Sanitätsdienst, sowohl an der West- als auch an der Ostfront, am Ersten Weltkrieg teil. Während dieser Zeit erschienen erste Gedichte Heynickes in Herwarth Waldens Zeitschrift Der Sturm. Nach Kriegsende war Heynicke als Industriekaufmann und von 1921 bis 1924 als Bankangestellter tätig. Von 1924 bis 1926 war er Dramaturg am Düsseldorfer Schauspielhaus und von 1926 bis 1928 ebendort an den Vereinigten Städtischen Bühnen. Ab 1928 war Heynicke freier Schriftsteller. 1932 ging er mit dem Intendanten Heinz Hille nach Berlin. Nach der Machtergreifung 1933 war er einer der wenigen Thingspielverfasser und arbeitete dann bis 1939 als Drehbuchautor für die Ufa (siehe Werkliste). Bis zum Ende des 2.Weltkrieges schrieb er mehrere heiter-belanglose Romane. 1943 zog er sich nach Merzhausen bei Freiburg im Breisgau zurück. In der letzten Phase seines Lebens war Heynicke schwer sehbehindert. Kurt Heynickes Werk umfasst Romane, Erzählungen, Essays, Gedichte, Theaterstücke, Drehbücher für Spielfilme und Fernsehspiele sowie Hörspiele. Als literarisch bedeutend gilt vor allem seine Lyrik, mit der sich Heynicke zwar als typischer Vertreter der expressionistischen Bewegung auswies, ohne jedoch deren Radikalität zu teilen. In seinen teilweise von anthroposophischem Gedankengut beeinflussten Gedichten verleiht der Autor häufig einem pantheistischen Lebensgefühl Ausdruck. - Seit den Dreißigerjahren war Heynicke Verfasser erfolgreicher Unterhaltungsromane sowie von Volksstücken in alemannischer Mundart. Aus wikipedia-orgKurt_Heynicke.
Erstausgabe. Wilpert/Gühring 35. 98 Seiten. 8. Illustrierter Pappband mit farbigen Vorsätzen und Bauchbinde ("Man nennt ihn Expressionist. Was schreibt der Dichter heute?")
[SW: Literaturtheorie, Deutsche Literatur der 60er Jahre, Lyrik / Poesie, Germanistik, Lyriktheorie, Gedichte, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften, Deutsche Literatur der sechziger Jahre, , Deutsche Literatur der 60-er Jahre,]
Heynicke, Kurt -: Bieber, Hedwig - Kurt Heynecke Bibliographie. In: Kurt Heynicke. Mit Beiträgen von Kurt Heynicke, Bruno Berger und Hedwig Bieber. Mit 2 Porträts. Dortmund, Stadtbücherei, 1966.
8°, 48 SS.,Originalumschlag.
Heynicke, Kurt: DAS NAMENLOSE ANGESICHT. Rhythmen aus Zeit und Ewigkeit. Leipzig, Kurt Wolff 1919. ERSTAUSGABE.
EA: WG 4.; Für diesen expressionistischen Lyrikzyklus erhielt Kurt Heynicke 1919 den Kleist-Preis.; Kurt Heynicke (* 1891 in Liegnitz,+ 1985 in Merzhausen), deutscher Schriftsteller.Von 1914 bis 1918 nahm er als Freiwilliger im Sanitätsdienst, sowohl an der West- als auch an der Ostfront, am Ersten Weltkrieg teil. Während dieser Zeit erschienen erste Gedichte Heynickes in Herwarth Waldens Zeitschrift "Der Sturm". Nach Kriegsende war Heynicke als Industriekaufmann und von 1921 bis 1924 als Bankangestellter tätig. Von 1924 bis 1926 war er Dramaturg am Düsseldorfer Schauspielhaus und von 1926 bis 1928 ebendort an den Vereinigten Städtischen Bühnen. Ab 1928 war Heynicke freier Schriftsteller. 1932 ging er mit dem Intendanten Heinz Hille nach Berlin. Nach der Machtergreifung 1933 war er einer der wenigen Thingspielverfasser und arbeitete dann bis 1939 als Drehbuchautor für die Ufa. Bis zum Ende des II.Weltkrieges schrieb er mehrere heiter - belanglose Romane. 1943 zog er sich nach Merzhausen bei Freiburg im Breisgau zurück.Als literarisch bedeutend gilt vor allem seine Lyrik, mit der sich Heynicke zwar als typischer Vertreter der expressionistischen Bewegung auswies, ohne jedoch deren Radikalität zu teilen. In seinen teilweise von anthroposophischem Gedankengut beeinflussten Gedichten verleiht der Autor häufig einem pantheistischen Lebensgefühl Ausdruck.; Rü.m.kl.Fehlst.a.Kapital (1 cm), gel.angebr., Name m.Tinte a.Ts. [Ilse Werner.], sonst guter Zustand
Pappbd., Gr.8°, 96 S.
WOLFF, Horst (Bearb.): Andreas-Gryphius-Preisträger 1970/71. Lyrik und Prosa. Dortmund: Wulff 1972. 72 S. OBroschur mit illustr. OSchutzumschlag.
Preisträger waren: Wolfgang Koeppen, Kurt Heynicke, Dagmar Nick, Kurt Ihlenfeld, Barbara König, Kurt Pinthus, Horst Wolff. Mit 7-zeiliger eigenhändiger Widmung von Kurt Heynicke auf Vortitel sowie einer vollständig beschriebenen Postkarte (Max-Beckmann-Motiv) vom selben Autor. - Schutzumschlag leicht fleckig. (HF10a)
[SW: Widmungsexemplar, Autograph]



