Kubin Andere Seite

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Foerster: DIE ANDERE SEITE. Aus dem Franz.v. Gerd Benz. Nürnberg, alpha comic Verlag 1987. Dt.EA.
[U-COMIX PRÄSENTIERT, 6] In Foersters Comics vermischen sich Elemente eines unübertroffenen schwarzen Humors mit Bosheiten, Alpträumen und schier endlosem Schrecken.Sie sind die ideale Nachtlektüre für Leute mit gutem Schlaf oder für welche ohne solchen. Und wenn auch in ihnen Übersinnliches und Phantastisches eine Rolle spielen, so ist es doch die abgrundtiefe Schlechtigkeit jedes menschlichen Charakters, die die Hauptquelle seines Horrors hervorrufen. Ein absolutes Muß für alle Psychopathen, Fanatiker, Seelisch-Gebrochenen, Zyniker, Phantasten und sonstwie psychisch Kranken: also jedermann. Der Titel der Hauptgeschichte "Die andere Seite" entspricht nicht zufällig dem Titel eines Romans von Alfred Kubin. Philippe Foerster, geb.1954 in Liege, belgischer Comiczeichner, verbindet mit Kubin eine "geradezu manische Besessenheit von schaurigen, phantastischen Themen". Nicht umsonst erinnern die extrem kontrastreichen Schwarzweißzeichnungen des Künstlers an die besten deutschen Horror-Klassiker des expressionistischen Films - "Das Cabinett des Dr.Caligari", "M" und einige andere.; Inh.: Der tote Wal / Die andere Seite / Heilig währt am längsten / Siegfried und der Drache / Erich Kolbenschlags Fratze / Mimil / Nur nicht übertreiben Junge!.../ Die Flucht.; SEHR GUTER ZUSTAND

Paperback, 4°, 48 S., durchgängig s/w-Comics.

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Kubin, Alfred: Die andere Seite. Phantastischer Roman. Sonderreihe dtv, München: dtv Deutscher Taschenbuch Verlag, 1962 ISBN: B003FZX5EU
Zustand: akzeptabel - gebraucht

Broschiert deutliche Gebrauchsspuren Buch ist vorne etwas wasserwellig mit leichten Wsserrändern, Schnitt fleckig, nur noch was zum Lesen Zustand: 4, akzeptabel - gebraucht, Broschiert München: dtv Deutscher Taschenbuch Verlag, , 1962 , Die andere Seite. Phantastischer Roman. Sonderreihe dtv, Kubin, Alfred

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Sammlerexemplare, Illustrierte Bücher, Literatur bis um 1900, Literatur und Unterhaltung, Verlagsreihen phantastik fantasy USA amerika horror Poe, Edgar Allan / Kubin, Alfred (Illustr.): Nebelmeer aus dem Nachlaß Gerhard Löwenthal Mit einer Einleitung von H.H.Ewers und 29 Bildern von Alfred Kubin. A. d. Amerik. von Gisela Etzel. Müller, München 1920

leinen - 5. - 9. Tsd. OLn. 352 S. m Abb St.a.V. guter Zustand aus dem Nachlaß Gerhard Löwenthal Galerie der Phantasten Marks A 50; Raabe 155. - Enthält 20 Novellen. - Biographische Einleitung und Nachbemerkung (Wie sah Edgar Allan Poe aus?) von Hanns Heinz Ewers. Kubin besuchte ab 1887 ein Gymnasium in Salzburg, ab 1892 absolvierte er eine fotografische Lehrzeit in Klagenfurt. Er lebte ab 1898 in München, wo er zunächst die private Malschule von Ludwig Schmid-Reutte besuchte. Am 2. Mai 1899 immatrikulierte er sich an der Königlichen Akademie für das Fach Malerei bei Nikolaus Gysis. Dieses Studium brach er bald wieder ab. Nach mehreren Studienreisen im Jahr 1905 wurde er 1906 bei Wernstein am Inn auf dem alten Herrensitz Schloss Zwickledt ansässig. Hier lebte er bis an sein Lebensende: bis 1948 zusammen mit seiner Frau Hedwig, nach deren Tod in fast völliger Klausur.[1] Er hatte die begüterte Witwe, eine Schwester des Schriftstellers Oscar A. H. Schmitz, im Februar 1904 im Hause Karl Wolfskehls kennen gelernt und bald darauf geheiratet.[2] Sie hatte auch den Erwerb des sogenannten "Schlössls" ermöglicht.[3] Kubin schrieb zahlreiche Briefe, unter anderem korrespondierte er seit 1928 mit Karl Rössing und Hermann Hesse, seit 1931 mit Hans Fronius. In Zwickledt entstand auch Kubins phantastischer Roman Die andere Seite, der 1909 mit zahlreichen Illustrationen Kubins erschien. Kubin beschreibt darin eine Welt des Traumes im weitesten Sinne - der Phantasie, der Wunschvorstellungen, der Angstzustände, der Halluzinationen und Weltuntergangsvisionen. Der fiktive Erzähler, wie Kubin Zeichner von Beruf, wird von einem alten Schulfreund in das von diesem geschaffene Traumreich eingeladen, wo er drei Jahre verbringt. Die anfängliche Faszination weicht einem immer stärkerem Grauen, bis die Traumstadt "Perle" schließlich in einem apokalyptischen Szenario in sich zusammenbricht. Der Erzähler entkommt als einer der wenigen und hält seine Erlebnisse, im Schutze einer Heilanstalt, schriftlich fest. Schloss Zwickledt, Wohnsitz von Alfred und Hedwig Kubin Ebenfalls 1909 gründete er zusammen mit u.a. Wassily Kandinsky, Alexej von Jawlensky, Adolf Erbslöh, Gabriele Münter, Marianne von Werefkin und Karl Hofer die Neue Künstlervereinigung München (N.K.V.M.). Aus der N.K.V.M. ging 1911 die Redaktion des Blauen Reiters hervor, an deren zweiter Ausstellung, die nur grafische Arbeiten umfassten, er sich 1912 beteiligte. Er illustrierte etwa 60 Bücher, darunter Werke von Dostojewski und Edgar Allan Poe, veröffentlichte druckgrafische Mappenwerke (1921 "Am Rande des Lebens", 1918 "Ein Totentanz", 1941 "Abenteuer einer Zeichenfeder", 1943 "Die Planeten" ) und hinterließ tausende Federzeichnungen. Kubin gehörte seit 1923 auch zu den Mitgliedern der Innviertler Künstlergilde, der er auch bei deren Neugründung im Jahre 1947 die Treue hielt. Seit 1930 war er Mitglied der Preußischen Akademie der Künste in Berlin. 1949 wurde er Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Kubins Grabstätte bei der Kirche in Wernstein 1931 verfertigte Kubin das Bühnenbild zu Richard Billingers Drama Rauhnacht bei seiner Uraufführung am 10. Oktober 1931 an den Münchner Kammerspielen unter der Regie von Otto Falckenberg. In mehreren grafischen Blättern setzte sich Kubin mit dem literarischen Schaffen Billingers auseinander, Billinger wiederum widmete Kubin mehrere Gedichte. Zwischen 1933 und 1936 hatte er eine intensive Liebesaffäre mit der Arztgattin Emmy Haesele (1894-1987), die unter seinem Einfluss zur Malerin wurde.[4] Spuren dieser Liebesbeziehung finden sich auch in der Lithographiefolge Ali, der Schimmelhengst [5], der illustrierten Lebensgeschichte eines ungestümen Tartarenpferdes, das vereinsamt endet. Die Anfangsbuchstaben der drei Vornamen Kubins bilden den Namen ALI. Seine Ehefrau zeigte als Künstlergattin zwar Verständnis, litt aber zunehmend unter der Lieblosigkeit ihres Mannes und verlangte eine Entscheidung, die dann zu ihren Gunsten ausfiel.[6] In der Zeit des Nationalsozialismus wurden 63 seiner Werke als "Entartete Kunst" diffamiert und konfisziert. Trotzdem erhielt er kein Ausstellungsverbot, sondern konnte 1941/42 im NS-Propagandablatt des Generalgouvernements, der Krakauer Zeitung, verschiedene Zeichnungen publizieren.[7] Kubin starb am 20. August 1959 in Zwickledt und wurde auf dem Friedhof in Wernstein beigesetzt. Die Gestaltung seiner Grabstelle stammt von dem Bildhauer Karl Prantl. Werk [Bearbeiten] Signatur Alfred Kubins Kubins Werk wird durch die Darstellung phantastischer Traumvisionen geprägt, die mit einer nervösen zeichnerischen Strichführung dargestellt werden. Kubin wurde dabei unter anderem durch die visionären und symbolhaften Werke von Francisco de Goya, James Ensor, Odilon Redon, Edvard Munch und Max Klinger angeregt. Er betätigte sich fast ausschließlich als Grafiker. 1955 vermachte Kubin seinen gesamten künstlerischen Nachlass gegen eine bescheidene Leibrente dem österreichischen Staat und dem Land Oberösterreich. Seit seinem Tod befindet sich sein Werk teils in der Staatlichen Graphischen Sammlung Albertina in Wien, teils im Oberösterreichischen Landesmuseum Linz. In dessen Besitz gelangten zusätzlich 1179 Blätter aus der Grafiksammlung des Künstlers, vorwiegend Druckgrafiken von Albrecht Dürer, Jacques Callot, Paul Gauguin, Edvard Munch, Auguste Rodin, James Ensor, Francisco de Goya, Felicien Rops. Durch weitere Ankäufe und Schenkungen sowie den Erwerb von 615 Zeichnungen und Lithografien seines Sammlerfreundes, des Wernsteiner Pfarrers Alois Samhaber, erweiterte sich diese Sammlung von mehr als 4000 Objekten zur weltweit größten Sammlung von Originalwerken Alfred Kubins.[8] Als drittgrößte Sammlung von Grafiken, Mischtechniken, Mappenwerken und Künstlerbriefen in Österreich gilt der Bestand des Lentos Kunstmuseums Linz. Der umfassende Katalog[9]dokumentiert auch die Beziehung zwischen Kubin und seinem Galeristen Wolfgang Gurlitt. Einen besonderen Rang als Forschungsstelle nimmt das Kubin-Archiv Städtische Galerie im Lenbachhaus München ein; es wurde 1971 in vollem Umfang als Ergänzung zur Sammlung Blauer Reiter von dem Hamburger Apotheker Kurt Otte erworben. Die Stiftung des mit Kubin befreundeten Ehepaars Reinhold Koeppel und Hanne Koeppel bildet den Grundstock der Kubin-Sammlung im Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg.[10] Ausstellungen und Rezeption [Bearbeiten] Ausstellungssaal im Kubinhaus in Zwickledt Ausstellungen zum 50. Todesjahr konfrontieren Kubins Werk mit Werkbeispielen von ihm stilistisch oder motivisch verwandten Künstlerfreunden wie Emmy Haesele, Margret Bilger, Hans Fronius, Fritz von Herzmanovsky-Orlando, Wilhelm Schnabl, Reinhold Koeppel, Anton Steinhart und Wilhelm Thöny. Seit 1962 gibt es in Zwickledt die "Kubin-Gedenkstätte", die seit 1992 vom Oberösterreichischen Landesmuseum betreut wird. 1995 wurde das Alfred-Kubin-Projekt des Landes Oberösterreich eingerichtet. Im Jahr 1964 wurden Arbeiten von ihm auf der documenta III in Kassel in der Abteilung Handzeichnungen gezeigt. Zum Kulturpreis, den das Land Oberösterreich verleiht, gehört auch der Alfred-Kubin-Preis. Im Jahr 1977 wurde in Wien Donaustadt (22. Bezirk) der Alfred-Kubin-Platz nach ihm benannt. Am 25. September 2010 fand im Mainfranken Theater Würzburg die Uraufführung von Michael Obsts Oper Die andere Seite nach dem gleichnamigen Roman von Alfred Kubin statt. Die Musik setzt sich aus orchestralen Teilen und elektronischen Klängen zusammen, deren Intensität sich mit der zunehmenden apokalyptischen Bedrohung des Inhalts steigert.(wikipedia)

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Hg. KAI 10 Raum für Kunst. Katalog, Düsseldorf 2009. Die andere Seite. Michael Bauer, James Ensor, Erwin Kneihsl, Alfred Kubin, Thomas Zipp.

1909 erschien Alfred Kubins fantastischer Roman "Die andere Seite", für den der Künstler 52 Illustrationen anfertigte: bildhafte Pendants der literarischen Vision, die groteske und makabre Aspekte der Erzählung als fantastisches Armageddon zeichnen. Das Visionäre und die Manifestationen des Grotesken bei James Ensor und Alfred Kubin finden auch in der Gegenwartskunst ihren Widerhall. So wie die ausgewählten druckgrafischen Arbeiten von Ensor und Kubin haben die Fotografien, Videoprojektionen, Skulpturen und Gemälde der zeitgenössischen Künstler Michael Bauer, Erwin Kneihsl und Thomas Zipp die Absurdität des Daseins und die Abgründe der menschlichen Existenz zum Thema, wobei keine formale Annäherung an das Werk Kubins und Ensors erreicht werden soll, sondern die ideellen Parallelen des künstlerischen Schaffens verhandelt werden. Vorwort von Monika Schnetkamp, Textbeitrag von Zdenek Felix. (Text dt., engl.) 15 x 21,5 cm, 56 S., 42 Abb., 35 Abb. in Farbe, geb.

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