Kleist

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Kleist, Ewald Christian von. Die sämmtlichen Werke. (= Sammlung der vorzüglichsten Werke deutscher Dichter und Prosaisten, Bde. 1 u. 2). 2 in einem Band. Wien, F. A. Schraembl, 1792. ; fester Einband / hard cover
Wiener Nachdruck mit Varianten nach der Berliner Ausgabe von 1778 am Schluß. - Der Dichter Ewald Christian von Kleist (1715-59) studierte in Königsberg Jura, Philosophie und Mathematik. Die finanzielle Notlage seiner Familie zwang den sensiblen Kleist, 1736 die militärische Laufbahn einzuschlagen. Zunächst in dänischen Diensten, wechselte er 1740 in die preuß. Armee. In Potsdam entstanden seine ersten Dichtungen. Entscheidende Anregungen erhielt Kleist 1743 durch die Begegnung mit Johann Wilhelm Ludwig Gleim, der auch die Entstehung von Kleists Hauptwerk "Der Frühling" (1749) begleitete, einer in viele Sprachen übersetzten Versdichtung. Als Kommandant des Feldlazertts in Leipzig stand Kleist 1757 im Mittelpunkt eines literarischen Freundeskreises, dem u.a. Lessing angehörte. Kleist war Adressat der von Lessing verfaßten Briefe, die neueste Litteratur betreffend und u.a. Vorbild für die Figur des Tellheim in Minna von Barnhelm. Er starb an den Folgen einer Kriegsverletzung. - Einband etw. berieben bzw. bestoßen. Vorderdeckelbezug m. kl. Fehlstelle. Tlw. etw. gebräunt bzw. stockfleckig. - Vgl. Goedeke IV/I, 81, 1, 8c

Kl.-8°. Mit 2 Titelkupfern u. einem gest. illustr. Titel von Cl. Kohl. XXXVIII S., 3 Bll., 115 S.; 1 Bl., 193 S., 11 Bll., HLdr. d. Zt. m. etw. Rückenverg., goldgepr. Rückentitel u. dreiseitigem Gelbschnitt.

[SW: Kleist, Die sämmtlichen Werke. (= Sammlung der vorzüglichsten Werke deutscher Dichter und Prosaisten, Bde. 1 u. 2), Gesamtausgabe, Gesamtausgaben, Werkausgabe, Werkausgaben]

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Kleist, Friedrich Graf Kleist von Nollendorf. Portrait, Porträt. Kleist, Friedrich Graf Kleist von Nollendorf. Friedrich Graf Kleist von Nollendorf *1762 Berlin - 1823 Berlin. Abb. General Kleist lässt am 19. Oktober 1813 die Verwundeten aus Probstheide tragen.

Holzstich um 1844, ca. 15 x 14 cm.

[SW: Kleist, General Kleist, Graphik, Grafik, alte Stiche, Porträt, Porträts, berühmte Personen, Portrait, Portraits.]

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Kleist von Nollendorf, F. H. F. Graf,
F. H. F. Graf Kleist von Nollendorf (1762-1823), Preußischer Generalfeldmarschall. E. Brief mit U. ("Kleist von Nollendorf"). Aachen, 17. April 1815. 1 S. Folio. - An einen preußischen Finanzbeamten, der ihm mitgeteilt hatte, daß ihm ein Betrag von 5000 Talern bewilligt worden sei. Kleist bedankt sich für die Nachricht, "wovon ich durch den Finanz Minister von Bülow schon in Kenntniß gesetzt worden [wa]r. - Da ich aber der, während meines zehen monathlichen General Commandos mir obgelegenen sehr beträchtlichen Ausgaben, und der bei meinem Abgange erforderlichen Berichtigung derselben wegen mich über die ganze Summe der 10.000 rth Dotation Einkünfte mit der Krieges Casse berechnet habe, so wird die Hebung der 5000 rth meinerseits nicht statt finden; ich habe nicht unterlassen, dem Finanz Minister von Bülow Excellenz dieses gleichfalls anzuzeigen und ihm die fernere künftige Berechnung mit der Krieges Casse anheim gestellt [...]". - Kleist von Nollendorf hatte 1814 nach der Schlacht bei Paris vom preußischen König die Domäne Stötterlingenburg im Fürstentum Halberstadt als Dotation erhalten. Jetzt, bei Wiederausbruch des Krieges 1815, war ihm das Generalkommando über das norddeutsche Armeekorps übertragen worden. - Am linken Rand stärker beschädigt (hierdurch leichter Buchstabenverlust), sonst mit mäßig starken Randläsuren und einrissen; etwas angestaubt und papierbedingt gebräunt.

F. H. F. Graf Kleist von Nollendorf (1762-1823), Preußischer Generalfeldmarschall. E. Brief mit U. ("Kleist von Nollendorf"). Aachen, 17. April 1815. 1 S. Folio. - An einen preußischen Finanzbeamten, der ihm mitgeteilt hatte, daß ihm ein Betrag von 5000 Talern bewilligt worden sei. Kleist bedankt sich für die Nachricht, "wovon ich durch den Finanz Minister von Bülow schon in Kenntniß gesetzt worden [wa]r. - Da ich aber der, während meines zehen monathlichen General Commandos mir obgelegenen sehr beträchtlichen Ausgaben, und der bei meinem Abgange erforderlichen Berichtigung derselben wegen mich über die ganze Summe der 10.000 rth Dotation Einkünfte mit der Krieges Casse berechnet habe, so wird die Hebung der 5000 rth meinerseits nicht statt finden; ich habe nicht unterlassen, dem Finanz Minister von Bülow Excellenz dieses gleichfalls anzuzeigen und ihm die fernere künftige Berechnung mit der Krieges Casse anheim gestellt [...]". - Kleist von Nollendorf hatte 1814 nach der Schlacht bei Paris vom preußischen König die Domäne Stötterlingenburg im Fürstentum Halberstadt als Dotation erhalten. Jetzt, bei Wiederausbruch des Krieges 1815, war ihm das Generalkommando über das norddeutsche Armeekorps übertragen worden. - Am linken Rand stärker beschädigt (hierdurch leichter Buchstabenverlust), sonst mit mäßig starken Randläsuren und einrissen; etwas angestaubt und papierbedingt gebräunt.

[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]

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Kleist, Ewald Christian von. Sämmtliche Werke. 2 in einem Band. Wien, Joh. Thom. Edl. v. Trattner, 1784. ; fester Einband / hard cover
Der Dichter Ewald Christian von Kleist (1715-59) studierte in Königsberg Jura, Philosophie und Mathematik. Die finanzielle Notlage seiner Familie zwang den sensiblen Kleist, 1736 die militärische Laufbahn einzuschlagen. Zunächst in dänischen Diensten, wechselte er 1740 in die preuß. Armee. In Potsdam entstanden seine ersten Dichtungen. Entscheidende Anregungen erhielt Kleist 1743 durch die Begegnung mit Johann Wilhelm Ludwig Gleim, der auch die Entstehung von Kleists Hauptwerk "Der Frühling" (1749) begleitete, einer in viele Sprachen übersetzten Versdichtung. Als Kommandant des Feldlazertts in Leipzig stand Kleist 1757 im Mittelpunkt eines literarischen Freundeskreises, dem u.a. Lessing angehörte. Kleist war Adressat der von Lessing verfaßten Briefe, die neueste Litteratur betreffend und u.a. Vorbild für die Figur des Tellheim in Minna von Barnhelm. Er starb an den Folgen einer Kriegsverletzung. - Einband stärker berieben u. bestoßen. Vordere Rückenkante etw. angebrochen. Vorderdeckel m. kl. Nummernschildchen. Durchg. etw. (stock-) fleckig u. tlw. gering wasserrandig. Einige lagen etw. gelockert. - Seemann 3804; Giese 1905; vgl. Goedeke IV/I, 81, 1, 8c.

Kl.-8°. Mit gest. Frontispiz u. 2 gest. Titelvignetten. 10 Bll., 159; 166 S., Ppbd. d. Zt. m. goldgepr. Rückenschild.

[SW: Kleist, Sämmtliche Werke, Werkausgaben, Gesamtausgaben, Gesamtausgabe]

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