Kierkegaards
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Eivind Tjönneland: Ironie als Symptom Eine kritische Auseinandersetzung mit Sören Kierkegaards über den Begriff der Ironie, Lang, Peter Frankfurt,Jan 2004 ISBN: 363150487X
Das grundlegende Ziel dieser Abhandlung ist es, die widersprüchliche Begriffsbildung der Ironie in Sören Kierkegaards Doktorarbeit "Über den Begriff der Ironie" (1841) nachzuweisen. Die textuellen Widersprüche in Kierkegaards Ironie-Abhandlung werden als Symptome interpretiert. Es wird behauptet, dass Kierkegaard in "Begriff der Ironie" ein Paradigma im Sinne Thomas S. Kuhns etabliert. Dieses Paradigma für die Ironie ist ein Modellbeispiel, das die ironologische Begriffsbildung leitet. Es ist am deutlichsten in Kierkegaards Interpretation von Aristophanes' Komödie "Die Wolken" zu erkennen. Durch diese systematische Perspektive wird Kierkegaards ambivalente Quellenbehandlung der deutschen klassischen Philologie und Romantik bloßgelegt. Das ungeklärte Verhältnis zwischen Ironie als "absolute, unendliche Negativität" und der sogenannten "beherrschten" Ironie kann somit anders als frühere Interpretationen verstanden werden. Aus dem Inhalt: Die Rekonstruktion von Kierkegaards Iro
NEUBUCH! 210x148x mm; 54; 1,1., Aufl.
[SW: Kierkegaard, S., 19. Jahrhundert, Dänische Literatur, Deutsche Romantik, Romantische Ironie, Psychoanalyse, Allegorie]
Disse, Jörg: Kierkegaards Phänomenologie der Freiheitserfahrung, von Jörg Disse (= Symposion. Philosophische Schriftenreihe. Begründet von Max MÜller, Bernhard Welte, Erik Wolf. Herausgegeben von Robert Spaemann, Klaus Hemmerle, Alexander Hollenbach, Band 91), Freiburg, Karl Alber Verlag 1991. ISBN: 3495477152
Aus dem Klappentext: "Dieses Buch befaßt sich mit der Struktur konkreter Freiheitserfahrung am Beispiel der Existenzanalyse Kierkegaards in seinen pseudonymen Hauptwerken. Entgegen dem (Vor-)Urteil der Moderne, Freiheit könne nur als uneingeschränkte Autonomie adäquat verstanden werden, wird mit Kierkegaards Phänomenologie konkreten Existierens Freiheit als eine im Gottesverhältnis gipfelnde Dialektik von Autonomie und Abhängigkeit dargestellt. Grundlage der Interpretation bildet die Auslegung von Kierkegaards Existenzstadien als einer Theorie verschiedener Freiheitsstadien, von der aus das Verhältnis von Freiheit und Endlichkeit; Freiheit und Gottesverhältnis sowie Freiheit und Objektivität expliziert wird. Dabei orientiert sich die Analyse stets an der Grundproblematik von Kierkegaards Denken und versteht sich damit als ein Beitrag sowohl zur Freiheitsfrage als auch zur Kierkegaardforschung im engeren Sinne." - Kunststoffkaschiertes Bibliotheksexemplar. Rücken mit Leinen verstärkt. Vortitel, Schnitte, einige Seiten und Titelblatt gestempelt. Mit Rückensignatur. Sonst guter Zustand. ISBN: 3495477152 - , ISBN-13: 9783495477151
219 (2) Seiten, 8° (21,5 x 14 cm), Orig.-Pappeinband.
[SW: Disse, Jörg: Kierkegaards Phänomenologie der Freiheitserfahrung, von Jörg Disse, Philosophie philosophy]
Deuser, Hermann: Kierkegaard. Die Philosophie des religiösen Schriftstellers. Erträge der Forschung Band 232. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1985. ISBN: 3534017463
Einband leicht berieben. - Kierkegaards kritische Stellung - Philosophie ohne Systemzwang -- Das philosophische Programm -- Kierkegaards Ambivalenz -- Kierkegaards Sokrates - Modell und Umkehrung antiker Philosophie -- Erinnerung und Wiederholung -- Augenblick und Paradox -- Kierkegaards Sprache - Literatur als Lebensform -- Das Ästhetische (Dichterische) -- Fiktion und Existenz -- Kommunikation -- Kierkegaards Gesellschaft - Christentum als Ideologiekritik -- Generation, Geschichte, Gesellschaft -- "Aufmerksam machen" -- Kierkegaards Existenzbegriff - Kategorien und ihre Dialektik -- Möglichkeit -- Zeitlichkeit -- Freiheit -- Kierkegaards Utopie - Humane und christliche Existenzverhältnisse -- Existenz und Erfahrung: Pseudonymität -- Praxis und Welt: Redenform -- Absolutheit und Selbst: Tagebücher. ISBN 3534017463, ISBN-13: 9783534017461
IX; 186 S. Broschiert.
[SW: Kierkegaard, Christliche Philosophie]
Tjönneland, Eivind: Ironie als Symptom. Eine kritische Auseinandersetzung mit Sören Kierkegaards "Über den Begriff der Ironie". Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien Peter Lang Vlg. 2004. ISBN: 978-3-631-50487-1
Das grundlegende Ziel dieser Abhandlung ist es, die widersprüchliche Begriffsbildung der Ironie in Sören Kierkegaards Doktorarbeit Über den Begriff der Ironie (1841) nachzuweisen. Die textuellen Widersprüche in Kierkegaards Ironie-Abhandlung werden als Symptome interpretiert. Es wird behauptet, dass Kierkegaard in Begriff der Ironie ein Paradigma im Sinne Thomas S. Kuhns etabliert. Dieses Paradigma für die Ironie ist ein Modellbeispiel, das die ironologische Begriffsbildung leitet. Es ist am deutlichsten in Kierkegaards Interpretation von Aristophanes' Komödie Die Wolken zu erkennen. Durch diese systematische Perspektive wird Kierkegaards ambivalente Quellenbehandlung der deutschen klassischen Philologie und Romantik bloßgelegt. Das ungeklärte Verhältnis zwischen Ironie als "absolute, unendliche Negativität" und der sogenannten "beherrschten" Ironie kann somit anders als frühere Interpretationen verstanden werden.
302 S. Br. *neuwertig*
[SW: Literaturwissenschaft und Komparatistik]



