Kepler
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Schuder, Rosemarie: Der Sohn der Hexe In der Mühle des Teufels Roman über Johannes Kepler, Berlin, Rütten & Loening, 1980 ; Schutzumschlag / dust cover ISBN: 6178592
Zustand: Z-2:vergilbt, ansonsten gut erhalten,11x18,5 cm, Oktav 8°
farb. illustr. SU + Einbandgestaltung: Günter Lerch/Gerhard Kruschel( helles Leinen mit tiefgeprägter, blau/rot/schwarzer Deckelvignette); "Ist Katharina Kepler, die Mutter des kaiserlichen Mathematikers Johannes Kepler, eine Hexe? Sie kennt viele Arten von Heilkräutern, aus denen sie Getränke gegen allerlei Krankheiten braut. In der Stadt Leonberg im Württembergischen sind dadurch angeblich Mensch und Vieh zu Schaden gekommen. Im protestantischen Württemberg beginnt em Prozeß gegen sie, um ihre Schuld an diesem Schaden zu beweisen. Christoph, ihr zweiter Sohn, verleugnet sie, der Pfarrer Binder, ihr Schwiegersohn, schließt sich ihren Anklägern an. Mutter Kepler wird verhaftet. Der Prozeß dauert sechs Jahre. Johannes Kepler, der evangelische Mutter Kepler wird verhaftet. Der Prozeß dauert sechs Jahre. Johannes Kepler, der evangelische Mathematiker am katholischen Kaiserhof, verläßt seine Mutter nicht. Aber wird es ihm gelingen, die Mutter zu retten? ...", 652 Seiten, OLeinen; ,; 5. Aufl.
Kepler, Johannes - Strube, Wilhelm u.Helga: KEPLER UND DER GENERAL. Historischer Roman. Berlin, Neues Leben 1987. 2.Aufl.
Der Feldherr Wallenstein möchte den Astronomen Kepler als Astrologen gewinnen. Beide stehen auf dem Höhepunkt ihres Ruhms. Und beider Lage ist unsicher. Wallenstein fürchtet die Wechselhaftigkeit des Kriegsglücks und die Ungunst des Kaisers. Er glaubt an die Macht der Sterne. Nur wer ihre Konstellation am besten berechnen kann, wird ihm helfen, Mut und Vorsicht zur rechten Zeit einzusetzen. Kepler, als Wissenschaftler weltbekannt, weiß nicht, wo er für sich und seine Familie eine Heimat finden und wie er seine Arbeit fortsetzen kann. Der Kaiser, bei dem er angestellt ist, schuldet ihm den Lohn von Jahren und denkt nicht daran, zu zahlen. Es sei denn, Kepler trete zum Katholizismus über. In seine Heimat kann Kepler nicht zurück, das evangelische Konsistorium in Stuttgart hat ihn exkommuniziert, weil er die wissenschaftliche Arbeit höher stellte als den Glauben. Und die Städte sind vom Krieg ausgeblutet. Als Wallenstein sich bereit erklärt, die Schulden des Kaisers zu übernehmen, begibt sich Kepler 1628 in seinen Dienst...; SU.m.minim.Randläs., sehr guter Zustand
Lwd.m.gepr.Deckelvign., OSU., 8°, 275 S.
Gerlach, Walther,
Walther Gerlach (1889-1979), Physiker. E. Brief mit U. München, 11. Februar 1975. 1 S. Gr.-4°. Mit e. adr. Kuvert. Mit einer Beilage (s. u.). - An die Naturwissenschaftshistorikerin Karin Figala (1938-2007) am Deutschen Museum in München, der er die beiliegende humorige Notiz aus der "Süddeutschen Zeitung" über Newton schickt, "die für Ihre Überlegungen über das Phänomen Newton wohl nützlich sein kann [...] Im übrigen: warum spielt der Apfel diese Rolle in der Begründung der Physik? Man könnte an den Baum der Erkenntnis denken. Dann hätte sich aber Kepler wohl kaum einen solchen Hinweis entgehen lassen, da er seine Fall- und Wurfüberlegungen am Beispiel eines Apfels [...] darlegte. Ist der vom Baume fallende Apfel das einzige allgemein bekannte natürliche Beispiel eines frei-fallenden Körpers?? Und: Ist die Heranziehung des Apfels bei Kepler und bei Newton nur Zufall? Dass Newton die Epitome Keplers kannte, scheint mir wohl sicher [...]". - Der Brief endet mit weiteren Betrachtungen über Newton, Kepler und Kopernikus. - Auf sehr dünnem Durchschlagpapier.
Walther Gerlach (1889-1979), Physiker. E. Brief mit U. München, 11. Februar 1975. 1 S. Gr.-4°. Mit e. adr. Kuvert. Mit einer Beilage (s. u.). - An die Naturwissenschaftshistorikerin Karin Figala (1938-2007) am Deutschen Museum in München, der er die beiliegende humorige Notiz aus der "Süddeutschen Zeitung" über Newton schickt, "die für Ihre Überlegungen über das Phänomen Newton wohl nützlich sein kann [...] Im übrigen: warum spielt der Apfel diese Rolle in der Begründung der Physik? Man könnte an den Baum der Erkenntnis denken. Dann hätte sich aber Kepler wohl kaum einen solchen Hinweis entgehen lassen, da er seine Fall- und Wurfüberlegungen am Beispiel eines Apfels [...] darlegte. Ist der vom Baume fallende Apfel das einzige allgemein bekannte natürliche Beispiel eines frei-fallenden Körpers?? Und: Ist die Heranziehung des Apfels bei Kepler und bei Newton nur Zufall? Dass Newton die Epitome Keplers kannte, scheint mir wohl sicher [...]". - Der Brief endet mit weiteren Betrachtungen über Newton, Kepler und Kopernikus. - Auf sehr dünnem Durchschlagpapier.
[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]
Preuss, Ekkehard (red.): Kepler Festschrift 1971. Zur Erinnerung an seinen Geburtstag vor 400 Jahren. Naturwissenschaftlicher Verein Regensburg 1971.,
[=Acta Albertina Ratisbonensia, 32]. - Enthält: GERLACH: Kepler und die 'Kopernikanische' Wende. HÜBNER: Johannes Kepler als theologischer Denkern. LIST: Kepler und die Gegenreformation. PETRI: Die betrachtende Kreatur im trinitarischen Kosmos, Auswahl aus Buch 1 und Buch 4, Teil 1 von Johannes Keplers Epitome Astronomiae Copernicanae. BIALAS: Die quantitative Beschreibung der Planetenbewegungen im handschriftlichen Nachlaß von Johannes Kepler (mit einem Faksimiledruck). SCHMEIDLER: Über die Störungen der von Kepler benutzten Marsbeobachtungen. HAASE: Marginalien zum 3. Keplerschen Gesetz. BOLL: Das Kepler-Gedächtnishaus in Regensburg. KAUNZNER: Die Entwicklung der algebraischen Symbolik vor Kepler im deutschen Sprachgebiet. MENATH: Über astronomische Beobachtungen in Regensburg. ROCZNIK: Geschichte und Ergebnisse der meteorologischen Forschung in Regensnburg. NOBIS: Rope und Nutus bei Johannes Kepler.
Org.-Ganzleinen mit Org.-SU, Gr.-Oktav (18 x 24,5 cm). 273 (+1) S., gutes Exemplar.



