Karl Gutzkow Wally
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GUTZKOW, (Karl): Werke. Hrsg. von Peter Müller. Kritisch durchgesehene und erläuterte Ausgabe. 4 Bde. (Mit 3 Porträts auf Tfln. u. 1 Handschriftprobe.) - Lpz., Wien: Bibliographisches Institut (1911).
= Meyers Klassiker-Ausgaben. - Inhalt: I. Einleitung 'Gutzkows Leben und Werke'; Richard Savage; Lustspiele; II. Uriel Acosta; Wally u.a.; III. Politische Schriften; Aus der Knabenzeit; IV. Rückblicke auf mein Leben; Chronologie der Werke Gutzkows; Namen- und Sachregister. - Karl Gutzkow (1811-1878). - Sarkowski, Bibliogr. Inst. 22.18.
[SW 19. Jahrhundert Werkausgaben]
Zus. 1.934 Ss. 8°. Dunkelgrünes Ln. mit rotem Rückenschild, etw. Rückenvergold., Jugendstil-Schwarzpräg. u. Farbschnitt (Kapitale u. Kanten tls. etw. berieben).
Gutzkow, Karl: DIE KURSTAUBEN. Erzählungen. Ausgewählt v. Brigitte Eger. Berlin, Aufbau 1983. 1.Aufl.
bb 515.; Karl Ferdinand Gutzkow (auch: E. L. Bulwer) (* 1811 in Berlin; 1878 in Sachsenhausen, Frankfurt am Main), deutscher Schriftsteller, Dramatiker und Journalist.Gutzkow wuchs in Berlin in ärmlichen Verhältnissen auf. Sein Vater Karl August, ein gelernter Maurer, arbeitete bei Prinz Friedrich Wilhelm Karl als Stallmeister. Von 1821 bis 1829 besuchte er das Friedrich-Werdersche-Gymnasium. Zum Sommersemester 1829 immatrikulierte sich Gutzkow an der Universität in Berlin in den Fächern Philologie, Theologie und Rechtswissenschaft. Vorlesungen hörte er unter anderem bei Hegel und Schleiermacher. 1831 gründete er die Zeitschrift "Forum der Journal-Litteratur". Bis 1834 arbeitete er für Menzels Literatur-Blatt zu Cottas berühmtem Morgenblatt für gebildete Stände und schrieb für zahlreiche andere Journale und Zeitungen. Nach einer Italienreise 1833 übersiedelte er nach Leipzig. Die Veröffentlichung seines Romans "Wally, die Zweiflerin" (1835) löste einen Skandal aus. Er wurde inhaftiert und seine Schriften verboten.(Anfang 1836 wurde Gutzkow wegen "Verächtlichmachung der Religion" zu einem Monat Gefängnis verurteilt) 1842 reiste Gutzkow erstmals nach Paris, wo er unter anderem George Sand kennen lernte. Von 1846 bis 1849 war er Dramaturg am Dresdner Hoftheater. Im März 1848 war Gutzkow während des Beginns der Revolution in Berlin. Als Reaktion auf die Ereignisse dort veröffentlichte er seine Flugschrift "Ansprache an das Volk".1849 kandierte er in Berlin für die Zweite Preußische Kammer.1852 begann eine literarische Kontroverse mit Gustav Freytag, die sich einige Zeit hinzog. Zwischen 1861 und 1864 erhielt er eine Anstellung als Generalsekretär bei der Weimarer Schillerstiftung. Nach einem Nervenzusammenbruch und Anfällen von Paranoia folgte ein einjähriger Aufenthalt in einer Heilanstalt.; Inh.: Der Sadduzäer von Amsterdam / Eine Phantasieliebe / Die Kurstauben / Jean-Jacques (Erz.ü.Rousseau).; SEHR GUTER ZUSTAND
Paperback, 207 S.
GUTZKOW, (Karl): Werke. Hrsg. von Peter Müller. Kritisch durchgesehene und erläuterte Ausgabe. 4 Bde. (Mit 3 Porträts auf Tfln. u. 1 Handschriftprobe.) - Lpz., Wien: Bibliographisches Institut (1911, Bindequote um 1925).
= Meyers Klassiker-Ausgaben. - Inhalt: I. Einleitung 'Gutzkows Leben und Werke'; Richard Savage; Lustspiele; II. Uriel Acosta; Wally u.a.; III. Politische Schriften; Aus der Knabenzeit; IV. Rückblicke auf mein Leben; Chronologie der Werke Gutzkows; Namen- und Sachregister. - Karl Gutzkow (1811-1878). - Sarkowski, Bibliogr. Inst. 22.18. - Kl. Gebrauchsspuren.
[SW 19. Jahrhundert Werkausgaben]
Zus. 1.934 Ss. 8°. Grünes Ln. mit goldgeprägt. Rückentitel auf schwarzem Grund, goldgeprägt. Doppellinienrahmen auf Rücken u. Vorderdeckel, Verlagssignet a.d. Vorderdeckel u. Kopffarbschnitt (etw. angestaubt u. leicht bestoßen, Rücken etw. geblichen).
Gutzkow, Karl: Briefe eines Narren an eine Närrin. Hrsg. von Herbert Kaiser. Berlin: Kulturverl. Kadmos, 2001. ISBN: 3931659194
An Karl Ferdinand Gutzkow scheiden sich die Geister - heute wie damals. Von den einen verketzert, von den anderen über die Maßen gelobt, muß Gutzkow sicherlich zu den einflußreichsten deutschsprachigen Autoren seiner Zeit gerechnet werden und galt dennoch bis vor kurzem als nahezu vergessen. In jüngster Zeit jedoch mehren sich die Zeichen eines öffentlichen wie wissenschaftlichen Interesses an dem "Physiologen" der 1830er bis 70er Jahre, dem unermüdlichen und widerborstigen Romancier, Dramatiker, Publizisten und kritischen Beobachter Karl Gutzkow. Einige seiner bekannteren Werke sind in den letzten Jahren neu herausgegeben worden oder gerade im Erscheinen begriffen, wie zum Beispiel Auszüge aus dem "Zauberer von Rom", die parallel in der "Anderen Bibliothek" erscheinen. Weniger bekannt hingegen ist Gutzkows erster Roman, "Briefe eines Narren an eine Närrin". Er erschien 1832 bei Hoffmann & Campe in Hamburg und wurde im Oktober 1832 in Preußen verboten, von Ludwig Börne in seinen "Pariser Briefen" dagegen sehr gelobt. Drei Jahre später widerfährt Gutzkow dasselbe Schicksal noch einmal: Sein Roman "Wally, die Zweiflerin" wird im September 1835 zuerst in Preußen verboten und gibt Anlaß zu den Maßnahmen des Deutschen Bundestages gegen das "Junge Deutschland", in deren Folge Gutzkow zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wird. Verlagsneues Exemplar. ISBN 3931659194
224 S., broschiert.



