Kafka Eine Kaiserliche Botschaft
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Kafka, Franz/Scholz, Ingeborg: Franz Kafka 'Das Urteil', 'Die Verwandlung', 'Ein Hungerkünstler', 'Vor dem Gesetz', 'Eine kaiserliche Botschaft', 'Ein Anmerkungen für eine kritische Behandlung im Unterricht - Analysen und Reflexionen, BEYER, Oktober 2001 ISBN: 3888051339
VORWORT Vorbemerkung: Zu Textauswahl und Methode Kafka hat eine besondere Vorliebe für die kleine Prosa; das geht aus gewissen Äußerungen hervor, in denen er sich über die längeren Erzählzusammenhänge seiner erst posthum veröffentlichten Romane bzw. Romanfragmente skeptisch geäußert und sie sogar als künstlerisch misslungen bezeichnet hat. Wenn auch Forschung und Leserwelt sich diesem strengen Urteil keineswegs anschließen können, so ist dennoch nicht von der Hand zu weisen, dass es die kleineren epi... KLAPPENTEXT Interpretationen Vorbemerkung zu Textauswahl und Methode Franz Kafka Zeittafel Kafkas dichterische Existenz Interpretation Das Urteil Die Verwandlung Ein Hungerkünstler Vor dem Gesetz Eine kaiserliche Botschaft Ein Bericht für eine Akademie In der Strafkolonie Die Dimension der Sprache und des Stils in Kafkas Prosa Anregungen zur Unterrichtsgestaltung INHALTSVERZEICHNIS INHALTSÜBERSICHTVorbemerkung zu Textauswahl und Methode. 1.Franz Kafka. 1.1 Zeittafel. 1.2 Kafkas dichterische Existenz.2.Interpretation. 2.1Das Urteil.2.1.1 Notizen zur Entstehung. 2.1.2 Der Sachverhalt. 2.1.3 Kafkas Selbstinterpretation des Urteils in Tagebüchern und Briefen. 2.1.4 Die Hauptfigur und ihr Doppelgänger: Georg Bendemann und sein Jugendfreund. 2.1.5 Die Thematik von Macht und Ohnmacht in der Vater-Sohn-Beziehung. 2.1.6 Struktur und Erzählverhalten. 2.2Die Verwandlung.2.2.1 Entstehung und Selbstaussage des Autors zum Text. 2.2.2 Verwandlungsmotiv und Tiermetapher. 2.2.3 Figuren und Handlungsverlauf. 2.2.4 Autobiographische und topographische Aspekte der Erzählung. 2.3Ein Hungerkünstler.2.3.1.Die reale Jahrmarktsfigurals zeitgeschichtliches Phänomen. 2.3.2 Der Sachverhalt. 2.3.3 Die Metapher des Hungerns. 2.3.4 Die Figurenkonstellation. 2.3.5 Struktur und Erzählperspektive. 2.4Vor dem Gesetz.2.4.1 Einordnung des Textes in den Zusammenhang des Prozess-Romans. 2.4.2 Der Sachverhalt der Parabel. 2.4.3 Die Personen: Der Türhüter und der Mann vom Lande.2.4.4 Die Frage nach dem Gesetz: ein Deutungsversuch. 2.5Eine kaiserliche Botschaft.2.5.1 Einordnung der Legende in die Rahmenerzählung Beim Bau der Chinesischen Mauer... 2.5.2 Sachverhalt und Personenkonstellation. 2.5.3 Die Unüberwindlichkeit des Raumes und der Zeit. 2.5.4 Struktur und Sprachform. 2.6Ein Bericht für eine Akademie.2.6.1 Vorbilder und Entstehung2.6.2 Die Form des Redeberichts. 2.6.3 Thematik und Motivik. 2.6.4 Sozialkritische Implikation des Textes.2.7In der Strafkolonie.2.7.1 Schauplatz, Sachverhalt und Figurenkonstellation. 2.7.2 Die Zentralthemen: Die Zweifellosigkeit der Schuld und die Erlösungsfunktion der Strafe. 3.Die Dimension der Sprache und des Stils in Kafkas Prosa. 4.Anregungen zur Unterrichtsgestaltung. 4.1 Einführung in den Umgang mit Kafkas Prosa im Literaturunterricht. 4.2 Unterrichts-Sequenzen und Aufgaben. 5.Literaturverzeichnis.
NEUBUCH! 7., überarb. Aufl. 2008. 108 S. 17,5 cm 173 mm x 106 mm x 10 mm; Analysen und Reflexionen Bd.22
[SW: Kafka, Franz; Interpretationen]
Galova, Eva: Stockende Nachrichten - Zur Sage in "Beim Bau der chinesischen Mauer" Akademische Schriftenreihe, Bd. V64639, GRIN VERLAG, November 2011, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3656071438
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, einseitig bedruckt, Note: 1, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit soll das Thema Stockende Nachrichten. Zur Sage in Beim Bau der chinesischen Mauer von Franz Kafka erläutert werden. Die Geschichte Beim Bau der chinesischen Mauer ist im März 1917 entstanden. Der Titel dieser Geschichte fehlt allerdings im Manuskript. Er erscheint im postumen Druck innerhalb des Sammelbandes Beim Bau der Chinesischen Mauer 1931. Ähnlich wie die chinesische Mauer in dieser Erzählung nach einem System des Teilbaues errichtet wurde, scheint auch der Text aus mehreren Teilen zusammengefügt, deren Einheit kaum wahrnehmbar ist. Nur im ersten Teil handelt er vom Bau der chinesischen Mauer, indem er stufenweise vom Konkreten ins Abstrakte und Prinzipielle vordringt. Zuerst steht das System des Teilbaues und die ihm dienende spezielle Arbeitsorganisation im Mittelpunkt. Dann dominiert die Vorstellung von einem ganzheitlichen Konzept, das nach der Meinung des Erzählers die oberste Führerschaft dem Mauerbau einst zugrunde legte und das daher zum Anlass einer historischen Untersuchung wird. Der folgende zweite Teil gilt ausschließlich dem Kaisertum und dem Kaiser, dessen Existenz aber ins Ungewisse gerät. So erscheint das Leben des Volkes wie das jedes einzelnen nur als ein gewissermaßen freies, unbeherrschtes Leben1, das unter keinem gegenwärtigen Gesetze steht und nur der Weisung und Warnung gehorcht, die aus alten Zeiten zu uns herüberreicht2.Diese zwei Hauptteile der Erzählung sind nicht in einem Zusammenhang, sondern wie die chinesische Mauer nach dem System des Teilbaus komponiert. In dem Text wird von Kafka auch eine Sage eingeschoben unter dem Titel Eine kaiserliche Botschaft, die in der jüdischen Wochenschrift Selbstwehr 1919 veröffentlicht wurde. Eine kaiserliche Botschaft bezeichnete die verloren gegangene Beziehung zwischen Untertanen und Kaiser, zwischen dem Einzelnen und dem Ganzen und damit die verloren gegangene Möglichkeit, sich gesellschaftlich einzuordnen.Die Welt des alten China bietet sich Kafka wie von selbst als Stoff an. Ein einfacher Bürger des Landes erzählt seine Beobachtungen und Gedanken beim Bau der Großen Mauer. Die unendlich erscheinende Größe seiner Heimat führt dazu, dass alle Impulse, die von der Hauptstadt ausgehen, undeutlich werden und draußen in der Provinz nicht mehr als verbindliche Aufträge und Weisungen, sondern wie sagenhafte Historien ankommen. Die Erzählung hat den Charakter eines wissenschaftlichen Berichtes.
NEUBUCH! 2011. 56 S. 210 mm 210 mm x 148 mm x 4 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V64639 .
Kafka, Franz: Neun Kurzgeschichten Franz Kafkas von 1909-1931 Ein Damenbrevier, Grosser Lärm, Der Heizer, Die Verwandlung, Der Mord, Eine kaiserliche Botschaft, Auf der Galerie, Das Stadtwappen, Die Brücke, GRIN VERLAG, Januar 2009, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3640245946
Klassiker aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, -, Sprache: Deutsch, Abstract: Ein Damenbrevier Wenn man sich in die Welt aufatmend entläßt, wie vom hohen Gerüst der Schwimmer in den Fluß, gleich und später manchmal von Gegenstößen wie ein liebes Kind verwirrt, aber immer mit schönen Wellen zur Seite in die Luft der Ferne treibt, dann mag man wie in diesem Buch ziellos mit geheimem Ziel die Blicke über das Wasser richten, das einen trägt und das man trinken kann und das für den auf seiner Fläche ruhenden Kopf grenzenlos geworden ist. [...]Grosser Lärm Ich sitze in meinem Zimmer im Hauptquartier des Lärms der ganzen Wohnung. Alle Türen höre ich schlagen, durch ihren Lärm bleiben mir nur die Schritte der zwischen ihnen Laufenden erspart, noch das Zuklappen der Herdtüre in der Küche höre ich. [...]Der HeizerALS der sechzehnjährige Karl Roßmann, der von seinen armen Eltern nach Amerika geschickt worden war, weil ihn ein Dienstmädchen verführt und ein Kind von ihm bekommen hatte, in dem schon langsam gewordenen Schiff in den Hafen von New York einfuhr, erblickte er die schon längst beobachtete Statue der Freiheitsgöttin wie in einem plötzlich stärker gewordenen Sonnenlicht. Ihr Arm mit dem Schwert ragte wie neuerdings empor, und um ihre Gestalt wehten die freien Lüfte. [...]Die VerwandlungI.Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt. Er lag auf seinem panzerartig harten Rücken und sah, wenn er den Kopf ein wenig hob, seinen gewölbten, braunen, von bogenförmigen Versteifungen geteilten Bauch, auf dessen Höhe sich die Bettdecke, zum gänzlichen Niedergleiten bereit, kaum noch erhalten konnte. [...]Der MordEs ist erwiesen, daß der Mord auf folgende Weise erfolgte: Schmar, der Mörder, stellte sich gegen neun Uhr abends in der mondklaren Nacht an jener Straßenecke auf, wo Wese, das Opfer, aus der Gasse, in welcher sein Bureau lag, in jene Gasse einbiegen mußte, in der er wohnte. [...]Eine kaiserliche Botschaft Der Kaiser - so heißt es - hat Dir, dem Einzelnen, dem jämmerlichen Untertanen, dem winzig vor der kaiserlichen Sonne in die fernste Ferne geflüchteten Schatten, gerade Dir hat der Kaiser von seinem Sterbebett aus eine Botschaft gesendet. [...]
NEUBUCH! 2009. 128 S. 210 mm 210 mm x 148 mm x 8 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V120556
Kafka, Franz: Die kaiserliche Botschaft. Mit Auszügen aus den Tagebücher und den Briefen. Eingeleitet und ausgewählt von Josef Mühlberger. Im Anhang finden sich eine Lebenstafel des Autors, eine Werksbibliographie, eine Bibliographie der Sekundärliteratur und eine Kurzbiographie zum Herausgeber. - (=Stiasny-Bücherei; Band 64). Graz/Wien/Köln, Stiasny Verlag, 1960.
Guter Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. Falscher Einband: Keyserling, Der Wiener Denkstil. - Franz Kafka (* 3. Juli 1883 in Prag, damals Österreich-Ungarn; 3. Juni 1924 in Kierling - heute Stadtteil von Klosterneuburg -, Österreich; selten auch tschechisch Franti ek Kafka) war ein deutschsprachiger Schriftsteller, der aus einer bürgerlichen jüdischen Kaufmannsfamilie stammte. Sein Hauptwerk bilden neben drei Romanen bzw. Romanfragmenten (Der Process, Das Schloss und Der Verschollene) zahlreiche Erzählungen. Kafkas Werke wurden zum größeren Teil erst nach seinem Tod und gegen seinen erklärten Willen von Max Brod veröffentlicht, einem engen Freund und Schriftstellerkollegen. Seither zählen sie zum unbestrittenen Kanon der Weltliteratur mit vielfältigen, anhaltenden Wirkungen. Aus wikipedia-orgFranz_Kafka
Erste Auflage dieser Ausgabe. 128 Seiten. 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert. Laminiert.
[SW: Literaturtheorie, Literarische Porträts, Deutsche Literatur vor 1933, Deutsche Literatur vor dem 1. Weltkrieg, Literatursoziologie, Literaturepochen, Deutsche Literatur Anfang des 20. Jahrhunderts, Prag, Österreich-Ungarn, Literatur der Jahrhundertwende, Taschenbuchreihen, Kaiser Franz Joseph, Literaturrezeption, k.u.k., Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften, Österreichische Literatur, Österreichische Geschichte, Literaturrecherche, Deutsches Sprachgebiet]



