Jules Verne

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Verne, Jules: Bekannte und unbekannte Welten. Abenteuerliche Reisen. 29 Bände (so komplett) Stuttgart Deutscher Bücherbund 1985
very good

29 BÄNDE = KOMPLETT !! Gut bis sehr gut erhalten, etliche Bände ungelesen, ohne Besitzvermerke oder Anstreichungen, Block sauber und fest: 29 Bände = 26 Verne-Romane (+ das "Jules-Verne-Handbuch") = alle in den 80er-Jahren beim Bücherbund erschienenen Titel (einige Romane erschienen in 1 - 3 Bänden, deshalb die gelegentlich unterschiedliche Bandzahl). - Reprint (Deutscher Bücherbund, Stuttgart, 1980 - 1990) der Reihe "Bekannte und unbekannte Welten. Abenteuerliche Reisen" (A. Hartleben's Verlag - Wien, Pest, Leipzig um 1900). Mit sämtlichen Illustrationen der Orginalausgabe . Rotes Originalganzleinen mit prachtvoller blau-schwarzer Deckelillustration sowie Deckel- und Rückengoldprägung. Blauer Farbschnitt. Lesebändchen. (Alle Bände dieser Reihe auch einzeln im Angebot !) - Titel der 29 Bände: Reise zum Mittelpunkt der Erde, Reise um die Erde in 80 Tagen, Der Kurier des Zaren, Das erstaunliche Abenteuer der Expedition Barsac, Die Leiden eines Chinesen in China, 20000 Meilen unter dem Meer, Das Karpathenschloss, Der Herr der Welt, Die fünfhundert Millionen der Begum, Von der Erde zum Mond / Reise um den Mond, Die Eissphinx, Schwarz-Indien, Fünf Wochen im Ballon, Zwei Jahre Ferien, Robur der Eroberer, Die Erfindung des Verderbens, Die geheimnisvolle Insel, Ein Drama in den Lüften, Keraban der Starrkopf, Die Gestrandeten (2 Bde.), Ein Kapitän von fünfzehn Jahren (2 Bde.), Die Abenteuer des Kapitäns Hatteras (2 Bde.), Die Kinder des Kapitäns Grant, Die Propellerinsel, Mathias Sandorf, Jules Verne Handbuch. - Das Jules Verne Handbuch mit Beiträgen von Volker Dehs (Leben und Schaffen Jules Vernes; Kleines Personenlexikon), Thomas Ostwald (Die Romane und ihr Inhalt), Hans Ries (Die Originalillustrationen des Romanwerkes Jules Vernes), Siegfried Augustin (Jules Verne und die Technik), Ronald M. Hahn (Jules Verne in Film und Fernsehen), Hans-Joachim Naumann (Kleines Filmlexikon), Wolfgang Thadewald (Auswahlbibliographie).- - Versand per versichertem DHL-Express ! Versand ausserhalb Deutschlands auf Anfrage !

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Verne, Jules: Die Erfindung des Verderbens. "Face au drapeau". Illustriert mit 42 Bildern von L. Benett nach der französischen Erstausgabe. Ins Deutsche übertragen von Karl Wittlinger. Büchergilde Gutenberg (Lizenz des Diogenes Verlags) Erste Auflage dieser Ausgabe (Lizenzausgabe)flage dieser Ausgabe 1979 Frankfurt am Main Wien und Zürich ISBN: 3763223223
235S. Groß 8°

Leinen Fadengehefteter, geprägter Ganzleinenband mit illustriertem Schutzumschlag, dieser feinsäuberlich in nichtgilbende, transparente und selbstklebende Buchbindefolie eingeschlagen. Ex-Libris auf Innendeckel, der Umschlag (unter der Folie) mit einigen Randbereibungen, auf der Rückseite zwei Kratzer, die unteren Buchecken mit deutlicher Stauchung, die teilweise auch die Seiten betrifft, kleines Fleckchen auf Innendeckel, sonst gute Erhaltung dieser sehr schönen Ausgabe in der Gestaltung von Juergen Seuss. Die Erfindung des Verderbens (auch Der fliegende Tod, Hoch die Flagge des Vaterlands! oder Vor der Flagge des Vaterlands) ist ein technisch-wissenschaftlicher Zukunftsroman des französischen Schriftstellers Jules Verne. Der Roman wurde erstmals 1896 als Buch von dem Verlag Pierre-Jules Hetzel in Paris unter dem französischen Titel Face au Drapeau (dt. = Angesichts der Flagge) und vorab vom 1. Januar bis zum 15. Juni 1896 im Magasin d'Education et de Recreation veröffentlicht. Die erste deutschsprachige Ausgabe erschien bei Hartleben 1897 unter dem Titel Vor der Flagge des Vaterlands in der Reihe Bekannte und unerkannte Welten. Der englische Titel des Romans lautet Facing the Flag. Der französische Erfinder Thomas Roch hat einen neuartigen Sprengstoff von riesiger Zerstörungskraft entwickelt, den er diversen Staaten vergeblich zum Kauf angeboten hat. Zerbrochen an dieser Entwicklung wird er in dem Nervensanatorium Healthful House in North Carolina untergebracht. Hier wird er durch den unter einer falschen Identität arbeitenden ebenfalls französischen Ingenieur Simon Hart gepflegt. Da es sich um ein Vorzeigesanatorium handelt, wird es immer wieder von interessierten Personen besucht, so auch durch einen Grafen d'Artigas. Dieser nutzt den Besuch jedoch, um zusammen mit seinen Gehilfen die Entführung des Erfinders und seines Pflegers durchzuführen. Im weiteren Verlauf der Handlung werden die Entwicklungen aus der Sicht des Simon Hart wiedergegeben. Dieser hat zunächst für sich das Rätsel zu lösen, wie die Goelette des Grafen trotz nicht gesetzter Segel und nicht vorhandenem Motor bewegt wird. Die Lösung wird ihm erst am Ziel der Reise, der Insel Back Cup auf den Bermudas, klar, als er mit einem U-Boot in das Innere dieser Insel gebracht wird. Die Insel ist dem Ich-Erzähler bekannt, da er sie aufgrund von Gerüchten, dass es sich um einen wiedererwachten Vulkan handeln solle, bereits aufgesucht hat. Während seines Aufenthaltes stellt Hart fest, daß es sich bei dem angeblichen Grafen um den Seeräuber Ker Karraje handelt. Dieser hat sich die Insel als Unterschlupf für seine Bande gewählt und die vulkanischen Tätigkeiten durch gezielte Explosionen vorgetäuscht. Das Ziel Karrajes ist der Besitz der von Roch entwickelten Waffe, um hiermit endgültig unangreifbar zu sein. Karraje scheint tatsächlich Zugang zu dem Erfinder Roch zu finden, dieser entwickelt für ihn den gewünschten Sprengstoff und die Raketen. Da Hart keine andere Möglichkeit sieht, sendet er eine Flaschenpost mit allen gewonnen Fakten in die Außenwelt. Diese wird tatsächlich am Strand der Bermudainsel Saint Georges gefunden. Nach einem zunächst gescheiterten Befreiungsversuch, der von einem U-Boot der britischen Marine durchgeführt wurde, wird die Insel durch fünf Marineschiffe verschiedener Staaten angegriffen. Nachdem Roch zunächst eines der Schiffe versenkt hat, reagiert er offensichtlich auf das Setzen der französischen Trikolore auf einem der verbliebenen Schiffe und sprengt sich und die gesamte Insel in die Luft. Lediglich der Pfleger und Ingenieur Hart überlebt. Dieser Roman brachte Jules Verne einen Prozess gegen den (in der damaligen Öffentlichkeit als suspekt dargestellten und zeitweise unter Verfolgungswahn leidenden) Chemiker Eugene Turpin (1848-1927) ein, den er gewann. Der Chemiker sah sich in dem Roman verleumdet und lächerlich dargestellt. Aber Verne scheint den Chemiker in seinem Roman doch dargestellt zu haben, wie man später in seinem Briefwechsel feststellte. Jules-Gabriel Verne (* 8. Februar 1828 in Nantes; 24. März 1905 in Amiens) war ein französischer Schriftsteller. Bekannt wurde er vor allem durch seine Romane Die Reise zum Mittelpunkt der Erde (1864), 20.000 Meilen unter dem Meer (1869-1870) sowie Reise um die Erde in 80 Tagen (1873). Neben Hugo Gernsback und H. G. Wells gilt Jules Verne als einer der Begründer der Science-Fiction-Literatur. Verne wuchs auf im Reederviertel der Hafenstadt Nantes als ältestes von fünf Kindern eines Anwalts und seiner aus Reederkreisen stammenden Frau. Mit elf soll er heimlich versucht haben, eine Seereise als Schiffsjunge anzutreten, sei aber im letzten Moment von Bord geholt worden. Seine Schulzeit verbrachte er auf katholischen Privatschulen seiner Heimatstadt und beendete sie dort 1846 auf dem staatlichen Gymnasium. Anschließend ging er zum Jurastudium nach Paris, weil er die väterliche Anwaltspraxis übernehmen sollte. Spätestens als Student begann er jedoch zu schreiben und erhielt Kontakt zur Welt der Pariser Literaten, u.a. zu Alexandre Dumas, der ihn etwas protegierte, und zu dessen Sohn Alexandre Dumas, mit dem er sich befreundete. Er blieb deshalb nach Abschluss des Studiums (1849) in Paris und versuchte sich zunächst vor allem in verschiedenen dramatischen Genres, von der Tragödie bis zum Opernlibretto. 1851 wurde ein erstes Stück von einer literarischen Zeitschrift angenommen, wo im selben Jahr auch zwei Erzählungen von ihm erschienen. Deren Sujets Seefahrt' bzw. Ballonfahrt', ließen Verne nicht mehr los, auch wenn er noch längere Zeit vorwiegend Texte mit ganz anderer Thematik verfasste. 1852 wurde er Sekretär des Intendanten des Pariser Theatre lyrique, für das er in den nächsten Jahren, teils allein, teils in einem Autorenteam, Stücke produzierte. Zugleich schrieb er weiterhin Erzählungen mit diverser Thematik, darunter 1855 die Reise-Abenteuer-Erzählung Un hivernage dans les glaces (Eine Überwinterung im Eis). 1857 heiratete er eine Witwe mit zwei Kindern (mit der er 1861 ein weiteres, Michel, bekam) und betätigte sich danach einige Jahre zwecks Broterwerb mäßig erfolgreich in dem bürgerlichen Beruf eines Börsenmaklers. Nebenher (1859 und 1861) machte er mit einem befreundeten Reedersohn Schiffsreisen nach Schottland und nach Norwegen, die ihm die Welt der Seefahrt erschlossen. Doch versuchte er auch weiterhin zu schreiben. Entscheidend war schließlich, dass er 1862 den umtriebigen Jugendbuchverleger Pierre-Jules Hetzel kennenlernte. Dieser brachte seinen gerade fertigen ersten Science fiction-Reiseroman Cinq semaines en ballon (Fünf Wochen im Ballon) heraus, nahm ihn für weitere Romane derselben Machart unter Vertrag und leitete ihn zum publikumswirksamen Schreiben an. Spätestens über Hetzel auch kam Verne in Kontakt mit Naturforschern und Erfindern, die seine Kenntnisse erweiterten, ihn fachlich berieten und ihm zu Ideen verhalfen, die er in einem immensen Zettelkasten sammelte. Nach dem Erfolg der Cinq semaines hatte Verne seinen Durchbruch als Autor geschafft und konnte gut von seiner Feder leben. In den folgenden Jahren schrieb er zahllose Romane, die meist fortsetzungsweise in Hetzels 1864 gegründeter Jugendzeitschrift Magazin illustre d'education et de recreation (Illustrierte für Erziehung und Erholung) erschienen, ehe sie auch als Buch herauskamen. Seine eigentliche Domäne hierbei waren und blieben Reise- und Abenteuerromane mit mehr oder weniger großem Science fiction-Anteil, die von Hetzel deshalb unter der Rubrik Voyages extraordinaires (Außergewöhnliche Reisen) vermarktet wurden. Hierin nahm Verne mit viel wissenschaftlicher und technischer Intuition manche später realisierte Entwicklung vorweg. Seine bekanntesten Romane sind: Voyages et aventures du capitaine Hatteras (Abenteuer des Kapitän Hatteras, 1864/65); Voyage au centre de la Terre (Reise zum Mittelpunkt der Erde, 1864); De la Terre a la Lune (Von der Erde zum Mond, 1865); Autour de la Lune (Reise um den Mond, 1869); Vingt mille lieues sous les m...

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Verne, Jules: Die Erfindung des Verderbens. "Face au drapeau". Illustriert mit 42 Bildern von L. Benett nach der französischen Erstausgabe. Ins Deutsche übertragen von Karl Wittlinger. Büchergilde Gutenberg (Lizenz des Diogenes Verlags) Erste Auflage dieser Ausgabe (Lizenzausgabe) 1979 Frankfurt am Main, Wien und Zürich
235S. Groß 8°

Leinen Fadengehefteter, geprägter Ganzleinenband mit illustriertem Schutzumschlag. Der Umschlag mit leichter Kantenbereibung, Kopfschnitt staubdunkel, ansonsten guter bis sehr guter Zustand. Die Erfindung des Verderbens (auch Der fliegende Tod, Hoch die Flagge des Vaterlands! oder Vor der Flagge des Vaterlands) ist ein technisch-wissenschaftlicher Zukunftsroman des französischen Schriftstellers Jules Verne. Der Roman wurde erstmals 1896 als Buch von dem Verlag Pierre-Jules Hetzel in Paris unter dem französischen Titel Face au Drapeau (dt. = Angesichts der Flagge) und vorab vom 1. Januar bis zum 15. Juni 1896 im Magasin d'Education et de Recreation veröffentlicht. Die erste deutschsprachige Ausgabe erschien bei Hartleben 1897 unter dem Titel Vor der Flagge des Vaterlands in der Reihe Bekannte und unerkannte Welten. Der englische Titel des Romans lautet Facing the Flag. Der französische Erfinder Thomas Roch hat einen neuartigen Sprengstoff von riesiger Zerstörungskraft entwickelt, den er diversen Staaten vergeblich zum Kauf angeboten hat. Zerbrochen an dieser Entwicklung wird er in dem Nervensanatorium Healthful House in North Carolina untergebracht. Hier wird er durch den unter einer falschen Identität arbeitenden ebenfalls französischen Ingenieur Simon Hart gepflegt. Da es sich um ein Vorzeigesanatorium handelt, wird es immer wieder von interessierten Personen besucht, so auch durch einen Grafen d'Artigas. Dieser nutzt den Besuch jedoch, um zusammen mit seinen Gehilfen die Entführung des Erfinders und seines Pflegers durchzuführen. Im weiteren Verlauf der Handlung werden die Entwicklungen aus der Sicht des Simon Hart wiedergegeben. Dieser hat zunächst für sich das Rätsel zu lösen, wie die Goelette des Grafen trotz nicht gesetzter Segel und nicht vorhandenem Motor bewegt wird. Die Lösung wird ihm erst am Ziel der Reise, der Insel Back Cup auf den Bermudas, klar, als er mit einem U-Boot in das Innere dieser Insel gebracht wird. Die Insel ist dem Ich-Erzähler bekannt, da er sie aufgrund von Gerüchten, dass es sich um einen wiedererwachten Vulkan handeln solle, bereits aufgesucht hat. Während seines Aufenthaltes stellt Hart fest, daß es sich bei dem angeblichen Grafen um den Seeräuber Ker Karraje handelt. Dieser hat sich die Insel als Unterschlupf für seine Bande gewählt und die vulkanischen Tätigkeiten durch gezielte Explosionen vorgetäuscht. Das Ziel Karrajes ist der Besitz der von Roch entwickelten Waffe, um hiermit endgültig unangreifbar zu sein. Karraje scheint tatsächlich Zugang zu dem Erfinder Roch zu finden, dieser entwickelt für ihn den gewünschten Sprengstoff und die Raketen. Da Hart keine andere Möglichkeit sieht, sendet er eine Flaschenpost mit allen gewonnen Fakten in die Außenwelt. Diese wird tatsächlich am Strand der Bermudainsel Saint Georges gefunden. Nach einem zunächst gescheiterten Befreiungsversuch, der von einem U-Boot der britischen Marine durchgeführt wurde, wird die Insel durch fünf Marineschiffe verschiedener Staaten angegriffen. Nachdem Roch zunächst eines der Schiffe versenkt hat, reagiert er offensichtlich auf das Setzen der französischen Trikolore auf einem der verbliebenen Schiffe und sprengt sich und die gesamte Insel in die Luft. Lediglich der Pfleger und Ingenieur Hart überlebt. Dieser Roman brachte Jules Verne einen Prozess gegen den (in der damaligen Öffentlichkeit als suspekt dargestellten und zeitweise unter Verfolgungswahn leidenden) Chemiker Eugene Turpin (1848-1927) ein, den er gewann. Der Chemiker sah sich in dem Roman verleumdet und lächerlich dargestellt. Aber Verne scheint den Chemiker in seinem Roman doch dargestellt zu haben, wie man später in seinem Briefwechsel feststellte. Jules-Gabriel Verne (* 8. Februar 1828 in Nantes; 24. März 1905 in Amiens) war ein französischer Schriftsteller. Bekannt wurde er vor allem durch seine Romane Die Reise zum Mittelpunkt der Erde (1864), 20.000 Meilen unter dem Meer (1869-1870) sowie Reise um die Erde in 80 Tagen (1873). Neben Hugo Gernsback und H. G. Wells gilt Jules Verne als einer der Begründer der Science-Fiction-Literatur. Verne wuchs auf im Reederviertel der Hafenstadt Nantes als ältestes von fünf Kindern eines Anwalts und seiner aus Reederkreisen stammenden Frau. Mit elf soll er heimlich versucht haben, eine Seereise als Schiffsjunge anzutreten, sei aber im letzten Moment von Bord geholt worden. Seine Schulzeit verbrachte er auf katholischen Privatschulen seiner Heimatstadt und beendete sie dort 1846 auf dem staatlichen Gymnasium. Anschließend ging er zum Jurastudium nach Paris, weil er die väterliche Anwaltspraxis übernehmen sollte. Spätestens als Student begann er jedoch zu schreiben und erhielt Kontakt zur Welt der Pariser Literaten, u.a. zu Alexandre Dumas, der ihn etwas protegierte, und zu dessen Sohn Alexandre Dumas, mit dem er sich befreundete. Er blieb deshalb nach Abschluss des Studiums (1849) in Paris und versuchte sich zunächst vor allem in verschiedenen dramatischen Genres, von der Tragödie bis zum Opernlibretto. 1851 wurde ein erstes Stück von einer literarischen Zeitschrift angenommen, wo im selben Jahr auch zwei Erzählungen von ihm erschienen. Deren Sujets Seefahrt' bzw. Ballonfahrt', ließen Verne nicht mehr los, auch wenn er noch längere Zeit vorwiegend Texte mit ganz anderer Thematik verfasste. 1852 wurde er Sekretär des Intendanten des Pariser Theatre lyrique, für das er in den nächsten Jahren, teils allein, teils in einem Autorenteam, Stücke produzierte. Zugleich schrieb er weiterhin Erzählungen mit diverser Thematik, darunter 1855 die Reise-Abenteuer-Erzählung Un hivernage dans les glaces (Eine Überwinterung im Eis). 1857 heiratete er eine Witwe mit zwei Kindern (mit der er 1861 ein weiteres, Michel, bekam) und betätigte sich danach einige Jahre zwecks Broterwerb mäßig erfolgreich in dem bürgerlichen Beruf eines Börsenmaklers. Nebenher (1859 und 1861) machte er mit einem befreundeten Reedersohn Schiffsreisen nach Schottland und nach Norwegen, die ihm die Welt der Seefahrt erschlossen. Doch versuchte er auch weiterhin zu schreiben. Entscheidend war schließlich, dass er 1862 den umtriebigen Jugendbuchverleger Pierre-Jules Hetzel kennenlernte. Dieser brachte seinen gerade fertigen ersten Science fiction-Reiseroman Cinq semaines en ballon (Fünf Wochen im Ballon) heraus, nahm ihn für weitere Romane derselben Machart unter Vertrag und leitete ihn zum publikumswirksamen Schreiben an. Spätestens über Hetzel auch kam Verne in Kontakt mit Naturforschern und Erfindern, die seine Kenntnisse erweiterten, ihn fachlich berieten und ihm zu Ideen verhalfen, die er in einem immensen Zettelkasten sammelte. Nach dem Erfolg der Cinq semaines hatte Verne seinen Durchbruch als Autor geschafft und konnte gut von seiner Feder leben. In den folgenden Jahren schrieb er zahllose Romane, die meist fortsetzungsweise in Hetzels 1864 gegründeter Jugendzeitschrift Magazin illustre d'education et de recreation (Illustrierte für Erziehung und Erholung) erschienen, ehe sie auch als Buch herauskamen. Seine eigentliche Domäne hierbei waren und blieben Reise- und Abenteuerromane mit mehr oder weniger großem Science fiction-Anteil, die von Hetzel deshalb unter der Rubrik Voyages extraordinaires (Außergewöhnliche Reisen) vermarktet wurden. Hierin nahm Verne mit viel wissenschaftlicher und technischer Intuition manche später realisierte Entwicklung vorweg. Seine bekanntesten Romane sind: Voyages et aventures du capitaine Hatteras (Abenteuer des Kapitän Hatteras, 1864/65); Voyage au centre de la Terre (Reise zum Mittelpunkt der Erde, 1864); De la Terre a la Lune (Von der Erde zum Mond, 1865); Autour de la Lune (Reise um den Mond, 1869); Vingt mille lieues sous les mers (Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer, 1869). 1872 kam als sein größter Erfolg Le Tour du monde en 80 jours (Reise um die Erde in 80 Tagen) heraus, das er mit Adolphe d'Ennery als Co-Autor auch für das Theater adaptierte. 1876 erschien, ähnlich erfolgreich, der in Sibirien spielende Abenteuer-Politkrimi Michel Strogo...

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Verne, Jules: 1. Der Chancellor (Collection Jules Verne Bd. 21), 2. Keraban der Starrkopf, Band 2 (Collection Jules Verne Bd. 45), 3. Mathias Sandorf, Band 2 (Collection Jules Verne Bd. 49), Pawlak Taschenbuch Verlag, 1984. ISBN: 9783861957829
3 Bücher in dieser seltenen Sammlung: 1. Der Chancellor (Collection Jules Verne Bd. 21), 2. Keraban der Starrkopf, Band 2 (Collection Jules Verne Bd. 45), 3. Mathias Sandorf, Band 2 (Collection Jules Verne Bd. 49) -------- gute Exemplare, - , ISBN: 3861957825

3x Paperback, Taschenbuchformat,

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