Joyce James Ulysses
Es wurden insgesamt 1111 Einträge zu 'Joyce James Ulysses' gefunden (Stand: 20.12.2011).
Sehen Sie sich die aktuell angebotenen Bücher zu 'Joyce James Ulysses' an.
Rademacher, Jörg W. (Hg.): Was nun, Herr Bloom? "Ulysses" zum 75. Geburtstag , ein Almanach. Münster : Daedalus, 1996. ISBN: 389126075X
Ein gutes und sauberes Exemplar. - Jörg Rademacher: Stationen einer Lebensreise -- Blick in die Zukunft: James Joyce an Henrik Ibsen -- Ermutigung: Italo Svevo an James Joyce -- Wolfgang Hartmann: Begegnung mit James Joyce -- Korrespondenzen: Gerhart Hauptmann & James Joyce -- Samuel Beckett: Letzte Erinnerungsfetzen -- Stephen Spender: James Joyce 1882-1941. Ein Nachruf -- Marie Luise Kaschnitz: Rom, Via Treviso -- Jörg Rademacher: Triest - Zürich - Paris. 1915 (1914) - 1922 (1921). Fragmentarisches Tagebuch eines Romans -- Joyce auf deutsch, in deutscher Sprache gelesen -- Ouvertüre Gedanken über Stefan Heyms 5 Tage im Juni -- Heinrich Böll: Irisches Tagebuch - Ankunft I -- Erstes Zwischenspiel Innehalten am "Meilenstein" -- Arno Schmidt: Ulysses in Deutschland. Zum 75. Geburtstage von James Joyce -- Überlegungungen zu Alfred Döblin: Berlin Alexanderplatz -- Hermann Broch: James Joyce und die Gegenwart. Versuch einer Würdigung -- Über Siegfried Lenz: Die Auflehnung in Anlehnung an Dubliner und Ulysses gelesen -- Desmond Egan: Echos Gebein Siegfried Kessemeier: dublin -- Iwan Goll & Kurt Tucholsky: Fiktives Streitgespräch -- Wolfgang Hilbig: Nachwort zur Dubliner-Ausgabe von 1994 -- Variationen über Reinhard Jirgls Abschied von den Feinden -- Fritz Senn: Die erlesene Stadt -- Finale furioso Aidan Mathews: Blühende Körper - Bodies in Bloom -- David Pierce: Lektüre des Ulysses nach dem Fall der Berliner Mauer -- Wolfgang Wicht: Erinnerungen an Irlands Größe in Ulysses -- Wolfhard Steppe: Incorrigible (Fehlerhaftes und Unverbesserliches im Ulysses) -- Hans Walter Gabler: Joycesche Verfahren narrativer Umschrift: Bemerkungen zu "Proteus", "Circe" und "Penelope" -- Georg Mersmann: Satanischer Sex: Stephen Dedalus -im Banne der Mutter; Leopold Bloom - beseelt von Onans Geist; Molly Bloom - vom Teufel geritten -- Friedhelm Rathjen: Ja und Nein -- Danis Rose: Das letzte Wort der Molly Bloom. ISBN 389126075X - , ISBN-13: 9783891260753
327 S. Broschiert.
[SW: Joyce, James / Ulysses]
Joyce, James: Dublin. Novellen. Deutsch von Georg Goyert. (=Fischer Bücherei Band 40) Fischer Bücherei Erste Aufl. 1953 Frankfurt am Main, Hamburg
239S. 8°
Taschenbuch Folienkaschiertes, illustriertes Taschenbuch. Umschlagbild von Will Sohl. Der untere und obere Rückenrand mit Einriss an der Falz, Einband leicht knickig und, sowie das Papier, allg. nachgedunkelt, ansonsten noch gute Erhaltung Dubliner (Originaltitel: Dubliners) ist ein Zyklus von 15 Kurzgeschichten des irischen Schriftstellers James Joyce. Dieses erste Prosawerk des später für seinen Ulysses berühmt gewordenen Autors entstand zwischen 1904 und 1907, erschien aber erst 1914 erstmals bei Grant Richards in Buchform. Joyce behauptete, vierzig Verleger hätten das Buch zuvor abgelehnt. Joyce hatte 1904 in Paris begonnen, dieses Buch zu schreiben. Gerade eben hatte er Dublin verlassen und plante, in Paris Medizin zu studieren, als der Tod seiner Mutter ihn wieder nach Dublin zurückrief. In einer landwirtschaftlichen Zeitung veröffentlichte Joyce drei der Kurzgeschichten, die später in die Dubliner aufgenommen werden sollten. Daraufhin bot ihm die später von George (A. E.) Russell geleitete Zeitschrift "Irish Homestead" an, für ein Honorar von einem Pfund eine Geschichte von 1800 Wörtern zu verfassen. Es erschienen daraufhin die jeweils erste Version von "Die Schwestern", "Eveline" und "Nach dem Rennen". Nach heftigen Protesten der Leser (die eine leichter lesbare, unterhaltsame Geschichte erwartet hatten) wurde schon die vierte Erzählung abgelehnt. 1907 beendete Joyce den Zyklus in Triest. Die Erzählungen spielen alle in Dublin, der Geburtsstadt des Autors, mit der ihn Zeit seines Lebens eine Hassliebe verband. In ihnen wird die Welt des kleinen bis mittleren Bürgertums geschildert - eine autobiographische Komponente. In einer lockeren chronologischen Ordnung - von den Erlebnissen eines Kindes bis zu denen älterer Menschen - geht es in der Mehrzahl der Erzählungen um das Motiv des vergeblichen Aufbruchs, um das Steckenbleiben von Veränderungen. Wie meistens bei Joyce, sind die Texte arm an äußerer Handlung. Es geht dem Autor um eine differenzierte psychologische Darstellung der Charaktere, um ihre Innensicht. Entsprechend arbeitet er größtenteils mit dem Stilmittel der erlebten Rede (ein Vorläufer des inneren Monologs), wobei er - dies wiederum eine spezifisch Joycesche Ausformung - die (Erzähl-)Sprache den Figuren anpasst. Der Text weist eine Vielzahl von poetischen Figuren auf: Joyce experimentiert mit Wort- und Kontext-Ellipsen sowie mit Motiv-Texturen (ein Motiv durchzieht in verschiedenen Variationen den gesamten Text), er entwickelt die Einleitungsform der stufenförmigen Hinführung, erprobt Pointen und schärft seine Epiphanien. Von Joyce selbst wurden die Dubliner als "Karikaturen" und als von einer "mit Bosheit gelenkten Feder" geschrieben bezeichnet (Ellmann, James Joyce) bzw. als "Bloßstellung der Seele jener Paralyse, die viele für eine Stadt halten." Anthony Burgess, der über Joyce mit Joyce für Jedermann gearbeitet hat, gab dem Kapitel über dieses Buch den Namen "Eine paralysierte Stadt": "Doch wenn wir uns in Joyces Bücher stürzen, so stürzen wir in eine Art Dublin. Der Hügel von Howth steht für den Mann, der Fluß Liffey für die Frau, und am Ende ist die Stadt eine metaphysische, geeignet für die Ausbreitung der menschlichen Geschichte schlechthin. Doch bevor wir zu diesem Stadium der Vollendung vordringen, müssen wir Dublin erst als Paradigma aller modernen Städte betrachten, als Bühne für die Darstellung der Paralyse, als besudeltes Nest eines Dichters." - Anthony Burgess: Joyce für Jedermann, S. 35 Die Reihenfolge der Geschichten wird von der Literaturkritik auf unterschiedliche Weise interpretiert: Die einen sehen in ihnen chronologisch-autobiografische Züge realisiert, andere suchen hinter der Verlagerung ihrer topografischen Bezugspunkte einen tieferen Sinn der Auseinandersetzung des Autors mit seiner Heimatstadt. Eine Beziehung zu Joyces später geschriebenem Roman Ulysses besteht auf zweifache Weise. Die Schilderung des Tagesablaufes eines Anzeigenakquisiteurs namens Leopold Bloom sollte ursprünglich nur eine der Erzählungen dieses Buches werden, bevor Joyce sich entschied, sie zu einem Roman auszubauen. Im "Irrfelsen"-Kapitel des Ulysses greift Joyce strukturell auf seinen Erzählungsband zurück, indem er darin in 19 kurzen Abschnitten Episoden aus dem Leben einiger Dubliner schildert. Dubliner kann deshalb als "Einführung" in die Welt gelten, in der später Ulysses spielt.
[SW: Englische/ Irische Literatur | Novellen | James Joyce]
TAMBOER, KEES. Bloomsday. Gids voor Dublin en Ulyssus van James Joyce.
Amsterdam, Uitgeverij Bas Lubberhuizen, 2004. Geillustreerd. Paperback. 8vo. 192 pp. Register. (Naam op schutblad. Mooi exemplaar). Dit is de eerste Nederlandse gids die de lezer wegwijs maakt in Dublin en in Ulysses, het rijke, tragische, geestige, openhartige, scabreuze, eerlijke, ontroerende, overweldigende, diepzinnige, poetische, unieke, altijd weer nieuwe meesterwerk van James Joyce. De gids voert ook langs de achttien woningen waarin James Joyce opgroeide: het leven van de kunstenaar als jongeman. NBD|Biblion recensie: Op donderdag 16 juni 1904 werd James Joyce verliefd op Nora Barnacle, zijn latere vrouw. Het is ook een van de belangrijkste data uit de wereldliteratuur, en 16 juni is in Dublin een jaarlijks terugkerend evenement: op die dag in 1904 zwerven de hoofdpersonen uit Joyce's meesterwerk 'Ulysses', Leopold Bloom en Stephen Dedalus, door de Ierse hoofdstad en pleegt Molly, Blooms vrouw, in hun huis in Eccles Street overspel met haar impressario. Dit boek is een uitstekende gids voor wie de plaatsen van handeling uit 'Ulysses' zelf wil bezoeken; in 18 hoofdstukken, corresponderend met de hoofdstukken uit het boek, wordt de lezer 'rondgeleid', waarbij steeds duidelijk wordt aangegeven welke adressen nog steeds bestaan. In een apart hoofdstuk worden ook de 18 adressen beschreven waar Joyce zelf heeft gewoond. Behalve als gids voor een bezoek aan het Dublin van Joyce is dit boek ook een voortreffelijke inleiding op het vaak als moeilijk bestempelde 'Ulysses'. Geillustreerd met 20 plattegronden en 28 foto's. Bevat personen- en zakenregister, alsmede een register op straatnamen. (Biblion recensie, Willem Verhulst). (booknr: 38835)
[SW: letterkunde\literature Ierland\Joyce\Ulysses]
Joyce, James: Ulysses Roman. Kommentierte Ausgabe, SUHRKAMP, Juni 2004 ISBN: 3518415859
Der Roman, durch den James Joyce unsterblich wurde, schildert einen Tag im Leben des Annoncenakquisiteurs Leopold Bloom, den 16. Juni 1904. Bald nach Erscheinen des Romans begannen Enthusiasten, diesen Tag zu feiern. 2004 nun wird Blooms Tag - der "Bloomsday" - hundert Jahre alt. "Im Ulysses liegt das Dublin des 16. Juni 1904 vor uns ausgebreitet, durch die Phantasie unverändert und in fast allen Einzelheiten anhand von Karten und Adreßbüchern nachprüfbar", schreibt Anthony Burgess. "Aber", so fährt er fort, "der Roman Ulysses, der Dublin verherrlicht, indem er es zu einer ewigen Stadt des Geistes erhebt, hat es auf nüchterne oder trunkene Weise auch verwandelt. Wer Dublin betritt, betritt Ulysses -: man begibt sich in die Phantasie von James Joyce." Hier setzt die erste deutsche kommentierte Ausgabe des Ulysses ein. Sie verzeichnet - auf Grundlage von Don Giffords Ulysses Annotated -, was nachprüfbar ist: Orte, Institutionen, Ereignisse, Personen ebenso wie den Bildungsschatz, der in den Roman eingearbeitet ist. Und sie verweist - besonders in der kurzen Einführung zu jedem Kapitel - auf den Bauplan des Ganzen, auf die Quellen, vor allem Homers Odyssee, und auf die Textur der internen Bezüge. Und indem der Stellenkommentar nachweist, was nachzuweisen ist - samt Abweichungen von den Quellen -, erlaubt er uns zu verfolgen, wie die Phantasie von James Joyce aus einem hundsgewöhnlichen Dubliner Tag vor einhundert Jahren den "Welt-Alltag der Epoche" (Hermann Broch) gemacht hat.
NEUBUCH! 2004. XII, 1122 S. m. 14 Ktn. u. Pln. sowie Notenbeisp. 27,5 cm 277 mm x 186 mm x 53 mm Mit Plänen u. Register.
[SW: Dublin, Geschichte; Romane/Erzählungen]



