Joseph Roth Werke
Es wurden insgesamt 122 Einträge zu 'Joseph Roth Werke' gefunden (Stand: 31.08.2011).
Sehen Sie sich die aktuell angebotenen Bücher zu 'Joseph Roth Werke' an.
Roth, Joseph: Romane. Vier Bände. | Bd.1: Hotel Savoy. Hiob. | Bd.2: Radetzkymarsch | Bd. 3: Beichte eines Mörders, erzählt in einer Nacht. Das falsche Gewicht. | Bd. 4: Die Kapuzinergruft. Die Geschichte von der 1002.Nacht, Kiepenheuer und Witsch Erste Aufl. dieser Ausg. 1999 Köln ISBN: 3462023799
239 S./ 323 S./ 231 S./ 297 S.S. 8°
Taschenbuch Vier illustrierte Taschenbücher im illustrierten Pappschuber. Der Schuber berieben, mit Knicken und einem Einriss, die Bücher alle mit Exlibris auf Innendeckel, dieser und die jeweils ersten Seiten deshalb gewellt, die untere Ecke von Band 1 durchgängig leicht gestaucht, Band 3 mit Druckstelle am Hinterdeckel, ansonsten rundum guter Zustand dieser ansprechend gestalteten Taschenbuchausgabe der Romane Roths. Moses Joseph Roth (* 2. September 1894 in Brody; 27. Mai 1939 in Paris) war ein österreichischer Schriftsteller und Journalist. Joseph Roth hat seine Herkunft zum Gegenstand vielfacher Verschleierungen und Mystifikationen gemacht. Vor allem die Person seines Vaters erschien in mehrfachen schillernden Umgestaltungen: Er sei der uneheliche Sohn eines österreichischen Offiziers, eines polnischen Grafen, eines Wiener Munitionsfabrikanten. All diesen Erzählungen ist gemeinsam der frühe Verlust des Vaters. Dementsprechend zieht sich der Vaterverlust, und in übertragener Form der Verlust des Vaterlandes, nämlich der österreichischen Monarchie, als ein roter Faden durch Roths Werk. Tatsächlich wurde Roth in dem galizischen Schtetl Brody geboren, das damals noch zur Österreichisch-Ungarischen Monarchie gehörte. Brody war Grenzstadt zum russischen Wolhynien. Roth behauptete später, in Szwaby (Schwaby), einem kleinen Dorf in der Nähe von Brody geboren worden zu sein, dessen Einwohner mehrheitlich deutschstämmig waren (Schwaben, daher der Name), im Gegensatz zur jüdischen Bevölkerungsmehrheit in Brody. Seine Mutter Maria Grübel stammte aus einer in Brody ansässigen Familie jüdischer Kaufleute, sein Großvater handelte mit Tuch, seine fünf Onkel mit Hopfen. Der Vater Nachum Roth stammte aus orthodox-chassidischem Umfeld. Bei der Heirat 1892 war er Getreidehändler im Auftrag einer Hamburger Firma. Als von ihm in Kattowitz eingelagerte Waren veruntreut wurden, musste er zur Regelung der Angelegenheit nach Hamburg reisen. Auf der Rückreise wurde er durch sein Verhalten im Zug auffällig und deswegen zunächst in eine Anstalt für Geisteskranke eingewiesen, schließlich seinen westgalizischen Verwandten übergeben, die ihn der Obhut eines russisch-polnischen Wunderrabbis übergaben, an dessen Hof er Jahre später von einem der Onkel Roths ausfindig gemacht wurde, der den Vater als sehr schön, unaufhörlich lachend und völlig unzurechnungsfähig beschrieb Die Werke Roths einer bestimmten Richtung oder Gruppierung der zeitgenössischen Literatur zuzuordnen, fällt schwer. Am ehesten noch verbindet man ihn mit der Richtung der Neuen Sachlichkeit, und diese Zuordnung mag vor allem für seine frühen Romane auch zutreffend sein. So trägt Flucht ohne Ende nicht nur den Untertitel Ein Bericht, im Vorwort versichert der Autor auch: Ich habe nichts erfunden, nichts komponiert. Es handelt sich nicht mehr darum, zu "dichten". Das wichtigste ist das Beobachtete. Allerdings ist es auch Roth, der in Schluß mit der "Neuen Sachlichkeit"[15] der Richtung eine Absage erteilt. Er kritisiert von einem journalistischen Standpunkt aus die Ungeformtheit einer Literatur, die sich auf "nackte Tatsachen" beschränken will, indem er der Zeugenaussage den (geformten) Bericht gegenüberstellt: Das Faktum und das Detail sind der Inhalt der Zeugenaussage. Sie sind das Rohmaterial des Berichts. Das Ereignis "wiederzugeben", vermag erst der geformte, also künstlerische Ausdruck, in dem das Rohmaterial enthalten ist wie Erz im Stahl, wie Quecksilber im Spiegel.[16] Und er wirft der Neuen Sachlichkeit vor, dass sie die Haltung des naiven Lesers sich zu eigen macht: Der primitive Leser will entweder ganz in der Wirklichkeit bleiben oder ganz aus ihr fliehen.[17] Daher seine Vorliebe für das angeblich Authentische des ungeformten Augenzeugenberichts. Roth als Journalist kennt die Arbeit, die aus Einzelaussagen einen Bericht formt - und als Dichter weiß er: erst das "Kunstwerk" ist "echt wie das Leben".[18] Geradezu programmatisch für sein Werk ist der Satz: Der Erzähler ist ein Beobachter und ein Sachverständiger. Sein Werk ist niemals von der Realität gelöst, sondern in Wahrheit (durch das Mittel der Sprache) umgewandelte Realität.[19] Roth vertritt hier auch die Position des journalistischen "Handwerkers". Roth war seinen Zeitgenossen in erster Linie als Journalist bekannt und journalistische Arbeiten machen gut die Hälfte seines Werkes aus. Roths Zugehörigkeit zur Neuen Sachlichkeit - die ja eine Gegenbewegung zu dem die Literatur der Weimarer Zeit prägenden Expressionismus war - leitet sich vielleicht eben auch davon ab, dass Roth kein Expressionist war. Am Sprachexperiment "Expressionismus" nimmt Roth nicht teil, sondern bleibt in seinen (meisterlich verwendeten) sprachlichen Mitteln konservativ. Mythomanie oder Mystifikation Wahrheit und Gerechtigkeit sind - als göttliche Attribute - zentrale Begriffe der jüdischen Kultur. Roth fühlte sich diesen Werten zweifellos tief verbunden. Betrachtet man aber den "Wahrheitsfanatiker" Roth, so wird man irritiert durch den "Mythomanen" und "Mystifikator" Roth. Beispielsweise erzählte er von den in Kriegsgefangenschaft erlittenen Härten - bis Kisch ihm hinterherrecherchierte und nachwies, dass Roth nie in Kriegsgefangenschaft war. Doch Franz Tunda in Flucht ohne Ende war in Kriegsgefangenschaft und Roth verschmolz hier mit seiner Romanfigur. Roth sagte: Es kommt nicht auf die Wirklichkeit an, sondern auf die innere Wahrheit.[20] Die "innere Wahrheit" seiner Selbstdarstellungen kollidierte allerdings vielfach mit der Wirklichkeit: Er war nicht im ungarischen Schwaben, sondern im galizischen Brody geboren. Die von ihm über seinen Vater erzählten Legenden wurden schon eingangs erwähnt. Er war kein österreichischer Offizier, sondern Einjährig-Freiwilliger. Nach Kriegsende verwandelte er sich zunächst in einen Fähnrich, dann in einen Leutnant. Er passte sich in Sprache und Kleidung dem Bild des k. u. k. Offiziers im Laufe der Zeit vollkommen an. Seiner Umgebung (auch ehemaligen österreichischen Offizieren) schien sein Auftreten absolut überzeugend.[21] Er war kein Katholik. Zum österreichischen Offizier gehört selbstverständlich die katholische Konfession. Tatsächlich konnte bei seinem Begräbnis kein Beleg für eine erfolgte Konversion beigebracht werden. Auch hat Roth sich abwechselnd mal als Jude, mal als Katholik bekannt. An dieser Stelle sollte angemerkt sein, dass kein einziger Fall belegt ist, in dem Roth aus seinen Mystifikationen persönlichen Vorteil − gar einen finanziellen − gezogen hätte. Vielmehr war er bekannt als über die eigenen Mittel hinaus großzügiger und selbstloser Helfer aller in Not Geratenen.[22] Dennoch hat Roths dichterische Umgestaltung seiner Biographie nicht nur damals bei seinen Freunden und Bekannten, sondern auch bei seinen Biographen einige Irritation verursacht. "Roter Joseph" und österreichischer Legitimist Allgemein wird bei Roth für die Jahre 1925/1926 ein Wandlung vom Sozialisten zum Monarchisten diagnostiziert. Als Beleg, dass Roth zuvor ein "sozialistischer" oder jedenfalls "linker" Schriftsteller war, dienen seine sozialkritischen und sozial engagierten Artikel aus den früheren Jahren. Dabei fällt auf, dass ein sozialer Missstand ihm nicht Ausgangspunkt für Theoriebildung oder Beweis einer bereits formulierten Theorie ist, Roth bleibt beim Konkreten und erweist sich hier als sehr genauer Beobachter. Auch, dass einige Artikel Roths im sozialdemokratischen Vorwärts unter dem Pseudonym "Der rote Joseph"[23] erschienen, begründet nicht unbedingt eine Charakterisierung des frühen Roths als Sozialist. Wo er in der Literatur als "roter Joseph" beim Wort genommen wird,[24] entlarvt man ihn zuerst als Sozialromantiker; seine angenommene Abkehr vom Sozialismus wird dann als typisch für einen nicht genügend durch sozialistische Theorie gefestigten bürgerlichen Intellektuellen gesehen. Auch seine Zugehörigkeit zur Gruppe 1925, einer Vereinigung linker Schriftsteller, ist kein rechter Beweis: Roth erscheint als Unterzeichn...
[SW: Deutsche Literatur | Romane | Gesammelte Werke]
Treitler, Wolfgang: Zwischen Hiob und Jeremia. Stefan Zweig und Joseph Roth am Ende der Welt. Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien Peter Lang Vlg. 2007. ISBN: 978-3-631-55391-6
Stefan Zweig und Joseph Roth trugen in ihren Werken vielfach die Zusammenbrüche aus, die um sie herum durch das Ende der Habsburgermonarchie und den Terror des Nationalsozialismus geschahen und schließlich sie selbst erreichten. Leitend ist in dieser Arbeit die Frage nach der religiösen Seite und Bedeutung der Werke der beiden Literaten, und zwar anhand der biblischen Leidensfiguren des Hiob und des Propheten Jeremia. Aus diesem spezifischen Bezug erschließt sich eine ganz neue Profilierung dieser beiden Literaten: Ihre Werke gewinnen Jahrtausende altes Gewicht und zugleich bedrängende Aktualität.
289 S. Br. *neuwertig*
[SW: Theologie]
Hubay, Jenö
Jeno Hubay (1858-1937), Violinist und Komponist. Albumblatt mit e. U. Budapest, 26. Oktober 1936. 1 S. Qu.-32°. - Nach einem Studium bei Joseph Joachim in Berlin nach Ungarn zurückkehrend und sich mit Franz Liszt anfreundend, spielte Hubay mit diesem zusammen zahlreiche Aufführungen von dessen 12. Ungarischer Rhapsodie und von Beethovens Kreutzer Sonate. "Im Mai 1878 reiste er auf Anraten von Franz Liszt nach Paris, wo er als Violinvirtuose große Erfolge feierte. In den folgenden Jahren unternahm er erfolgreiche Konzerttourneen in Frankreich, England, Belgien, den Niederlanden und Ungarn. Kurz nach seiner Rückkehr lernte er in Paris Henri Vieuxtemps kennen. Dieser schlug ihn als Professor für Violine am Konservatorium in Brüssel vor, einen Posten, den Vieuxtemps selbst und seit kurzem auch Henryk Wieniawski inne hatten" (Wikipedia, Abfrage v. 18. III. 2009). Auf Bitten des Kultusministers nach Ungarn zurückkehrend und die Stelle des Leiters der Violinenausbildung an der Budapester Musikakademie annehmend, wurde Hubay "in Budapest seßhaft und tauschte sein Leben als ständig reisender Virtuose mit dem des Komponisten und dem einer führenden Persönlichkeit des musikalischen Lebens in Ungarn. 1919 bis 1934 war er Direktor der Musikakademie. Er begründete eine der weltweit führenden Violinschulen" (ebd.). Zu seinen Schülern gehörten u. a. Bram Eldering, Stefi Geyer, Jelly d'Aranyi, Andre Gertler und Paul Godwin; als Komponist schuf Hubay mehrere Opern, vier Sinfonien, vier Violinkonzerte, eine Orchestersuite, kammermusikalische Werke, Chöre und Lieder; daneben leitete er ein eigenes Streichquartett, in dem u. a. Bram Eldering und David Popper mitspielten und unterrichtete andere Quartette wie das Waldbauer-Kerpely-Quartett, das Vegh-Quartett, das Roth-Quartett und das Lener-Quartett. - Beiliegend ein Zeitungsausschnitt.
Jeno Hubay (1858-1937), Violinist und Komponist. Albumblatt mit e. U. Budapest, 26. Oktober 1936. 1 S. Qu.-32°. - Nach einem Studium bei Joseph Joachim in Berlin nach Ungarn zurückkehrend und sich mit Franz Liszt anfreundend, spielte Hubay mit diesem zusammen zahlreiche Aufführungen von dessen 12. Ungarischer Rhapsodie und von Beethovens Kreutzer Sonate. "Im Mai 1878 reiste er auf Anraten von Franz Liszt nach Paris, wo er als Violinvirtuose große Erfolge feierte. In den folgenden Jahren unternahm er erfolgreiche Konzerttourneen in Frankreich, England, Belgien, den Niederlanden und Ungarn. Kurz nach seiner Rückkehr lernte er in Paris Henri Vieuxtemps kennen. Dieser schlug ihn als Professor für Violine am Konservatorium in Brüssel vor, einen Posten, den Vieuxtemps selbst und seit kurzem auch Henryk Wieniawski inne hatten" (Wikipedia, Abfrage v. 18. III. 2009). Auf Bitten des Kultusministers nach Ungarn zurückkehrend und die Stelle des Leiters der Violinenausbildung an der Budapester Musikakademie annehmend, wurde Hubay "in Budapest seßhaft und tauschte sein Leben als ständig reisender Virtuose mit dem des Komponisten und dem einer führenden Persönlichkeit des musikalischen Lebens in Ungarn. 1919 bis 1934 war er Direktor der Musikakademie. Er begründete eine der weltweit führenden Violinschulen" (ebd.). Zu seinen Schülern gehörten u. a. Bram Eldering, Stefi Geyer, Jelly d'Aranyi, Andre Gertler und Paul Godwin; als Komponist schuf Hubay mehrere Opern, vier Sinfonien, vier Violinkonzerte, eine Orchestersuite, kammermusikalische Werke, Chöre und Lieder; daneben leitete er ein eigenes Streichquartett, in dem u. a. Bram Eldering und David Popper mitspielten und unterrichtete andere Quartette wie das Waldbauer-Kerpely-Quartett, das Vegh-Quartett, das Roth-Quartett und das Lener-Quartett. - Beiliegend ein Zeitungsausschnitt.
[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]
Hausmann, Robert,
Robert Hausmann (1852-1909), Cellist. E. Briefkarte mit U. Berlin, 19. Februar 1890. 2 SS. Qu.-32°. Mit e. adr. Kuvert. - An den Schauspieler und Theaterleiter Ludwig Barnay (1842-1924): "Gestern von London zurückgekehrt, fand ich Ihre gütige Einladung vor, der ich nun zu meiner größten Freude und - mit Ihrer Erlaubnis - mit meiner Mutter folgen werde [...]". - Der aus Rottleberode im Harz stammende Cellist studierte u. a. bei Alfredo Piatti in London und betätigte sich nach seiner Rückkehr nach Deutschland als Kammermusikspieler. 1872 trat er in das Dresdner Quartett des Grafen Hochberg ein und verblieb dort bis zu dessen Auflösung 1876; anschließend Lehrer an der Königliche Hochschule Berlin, trat Hausmann 1879 ins Joachim-Quartett ein. "Hausmann zählte in diesem Quartett zur ständigen Besetzung, und pflegte auch außerhalb der Quartettverpflichtungen einen herzlichen Kontakt zu Joachim. Er lernte auf diesem Wege Johannes Brahms kennen und nahm an insgesamt drei Uraufführungen Brahmsscher Werke teil, von denen - neben der der 2. Cellosonate op. 99 und der des Klarinettentrios op. 114 (jeweils mit Brahms am Klavier) - wohl die Kölner Uraufführung des Doppelkonzertes op. 102 unter dem Dirigat von Brahms (mit Joseph Joachim an der Violine) im Jahre 1887 zu den Höhepunkten seiner künstlerischen Karriere zählte" (DIE TONKUNST online / Ausgabe 0302 / 1. Februar 2003). Zu Hausmanns Schülern zählten u. a. Karl Theodor Piening (1867-1942), Philipp Roth (1853-1898), Hugo Dechert (1860-1923), Paul Prill (1860- 1930), Friedrich Koch (1862-1927), Otto Lüdemann (*1864) und Otto Hutschenreuter (*1862). - Auf Briefpapier mit gedr. Adresse.
Robert Hausmann (1852-1909), Cellist. E. Briefkarte mit U. Berlin, 19. Februar 1890. 2 SS. Qu.-32°. Mit e. adr. Kuvert. - An den Schauspieler und Theaterleiter Ludwig Barnay (1842-1924): "Gestern von London zurückgekehrt, fand ich Ihre gütige Einladung vor, der ich nun zu meiner größten Freude und - mit Ihrer Erlaubnis - mit meiner Mutter folgen werde [...]". - Der aus Rottleberode im Harz stammende Cellist studierte u. a. bei Alfredo Piatti in London und betätigte sich nach seiner Rückkehr nach Deutschland als Kammermusikspieler. 1872 trat er in das Dresdner Quartett des Grafen Hochberg ein und verblieb dort bis zu dessen Auflösung 1876; anschließend Lehrer an der Königliche Hochschule Berlin, trat Hausmann 1879 ins Joachim-Quartett ein. "Hausmann zählte in diesem Quartett zur ständigen Besetzung, und pflegte auch außerhalb der Quartettverpflichtungen einen herzlichen Kontakt zu Joachim. Er lernte auf diesem Wege Johannes Brahms kennen und nahm an insgesamt drei Uraufführungen Brahmsscher Werke teil, von denen - neben der der 2. Cellosonate op. 99 und der des Klarinettentrios op. 114 (jeweils mit Brahms am Klavier) - wohl die Kölner Uraufführung des Doppelkonzertes op. 102 unter dem Dirigat von Brahms (mit Joseph Joachim an der Violine) im Jahre 1887 zu den Höhepunkten seiner künstlerischen Karriere zählte" (DIE TONKUNST online / Ausgabe 0302 / 1. Februar 2003). Zu Hausmanns Schülern zählten u. a. Karl Theodor Piening (1867-1942), Philipp Roth (1853-1898), Hugo Dechert (1860-1923), Paul Prill (1860- 1930), Friedrich Koch (1862-1927), Otto Lüdemann (*1864) und Otto Hutschenreuter (*1862). - Auf Briefpapier mit gedr. Adresse.
[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]



