Joseph Brodsky

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Brodsky, Joseph: Erinnerungen an Leningrad. Aus dem Amerikanischen von Sylvia List und Marianne Frisch. Originaltitel: Less than one. - (=Edition Akzente, herausgegeben von Michael Krüger). München, Hanser Verlag, 1987. ISBN: 3446136509
Sehr guter Zustand. "In seinen Erinnerungen an Leningrad beschreibt Joseph Brodsky die anderthalb Zimmer eines riesigen alten Petersburger Hauses, die er ab dem Zweiten Weltkrieg über zwanzig Jahre mit seinen Eltern bewohnte. Eigentlich war es nur ein Raum, in dem Brodsky mit einer Konstruktion aus Brettern, Ziegeln und Regalen eine Enklave abtrennte, die durch eine Schrankwand zu betreten war." - Joseph Brodsky (gebürtig Iossif Alexandrowitsch Brodskij, russisch ? ? ??; * 24. Mai 1940 in Leningrad; 28. Januar 1996 in New York) war ein russisch-US-amerikanischer Dichter und Nobelpreisträger für Literatur. Leben: Brodsky ist in Leningrad als Sohn jüdischer Eltern geboren und aufgewachsen, worüber er in seinen Erinnerungen an Petersburg berichtete. Brodsky war ein Einzelkind in der Familie Leningrader Intellektueller. Sein Vater war ein Fotograf, der im Krieg beruflich auch auf der Leningrader Front arbeitete. Nach dem Krieg diente er als Kapitän des dritten Ranges bei der Marine. Die Mutter Marija Moisejewna Wolpert arbeitete im Krieg als Dolmetscherin, die die Informationen von Kriegsgefangenen zu übersetzen half. In der Nachkriegszeit war sie als Buchhalterin angestellt. Joseph Brodsky hatte seinen Vornamen nach Josef Stalin erhalten. Er verließ die Schule in der neunten Klasse, im Alter von 15 Jahren, und nannte den vorzeitigen Schulabgang "seinen ersten freien Willensakt".[1] In der Folge arbeitete er unter anderem als Fräser, Labor- und Fabrikarbeiter, Krankenhausangestellter und Teilnehmer an geologischen Expeditionen, während deren er zwischen 1957 und 1960 große Teile der Sowjetunion kennenlernte. Im Selbststudium erlernte er Polnisch und Englisch und schrieb Ende der 1950er Jahre erste Gedichte. Daneben arbeitete er an Übersetzungen ausländischer Gedichte. Sowohl eigene Texte als auch Übersetzungen kann er ab 1960 in einigen Zeitschriften veröffentlichen. Im November 1963 erschien in einer Leningrader Zeitung ein Artikel, in dem Brodsky nicht nur Parasitentum vorgeworfen wurde, sondern auch behauptet wurde, er hätte die Entführung eines Flugzeugs geplant, um damit ins Ausland zu gelangen. In der Folge wurde er 1964 wegen "Parasitentums" zu fünf Jahren Zwangsarbeit verurteilt, aber bereits nach 18 Monaten, die er in der Gegend von Archangelsk verbringen musste, entlassen. Am 5. Juni 1972 bürgerten die Behörden Brodsky aus der Sowjetunion aus und setzten ihn, nachdem ihm zuvor alle Manuskripte abgenommen wurden, in ein Flugzeug nach Wien. Brodsky kam "mit einem Koffer und 50 Dollar in der Tasche in Wien an". Dort nahm sich der US-amerikanische Dichter W. H. Auden, der die Sommermonate in Kirchstetten verbrachte und "dessen Lyrik Brodsky bereits in Leningrad bewunderte", seiner an. Für den 32-jährigen begann so "das Abenteuer" USA.[2] 1977 erhielt Brodsky die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Seine Gedichte schrieb er weiterhin, mit einigen Ausnahmen, in russischer Sprache, daneben aber auch viel beachtete Essays in Englisch. 1981 war er MacArthur Fellow. 1987 wurde Brodsky mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Obwohl seine Gedichte nun auch in Russland erschienen, wollte er nicht dorthin zurückkehren. 1996 starb Brodsky in New York an einem Herzinfarkt. Sein Grab liegt auf der Friedhofsinsel San Michele nördlich von Venedig. Werk: Neben seinem vorrangig lyrischen Werk ragt ein stark essayistisch ausgearbeiteter Roman empor: Die Erinnerungen an Petersburg. Darin setzt er sich als Exilant in New York mit dem kollektiven Unbewussten der Russen auseinander. Er schreibt über das Böse, mit dem man sich in Russland zu arrangieren wisse: "....Guten Tag ich bin das Böse, wie geht es ihnen...." Brodsky hinterfragt schon als Kind die sozialistische Planung, begegnet in seiner Jugend autoritären Lehrern, dann die ebenso autoritären Vorarbeiter in der Produktion und weniger schlimmer die Aufseher im Gefängnis. Jeder hat das Zeug zum Henker und jeder kann im nächsten Moment Opfer sein. Er greift dabei auch das Thema des tief verwurzelten Antisemitismus auf, mit dem er schon in der Grundschule zu kämpfen hatte; beispielsweise bekam er keine Ausleihkarte für die Schulbibliothek. Wohnraumknappheit, beengte Räume und dazu die Schönheit einer Stadt mit ihren Palästen sind beschrieben. Zu Brodskys literarischen Vorbildern zählen unter anderem Ossip Mandelstam, John Donne, Anna Achmatowa, Marina Zwetajewa und W. H. Auden. Brodsky übersetzte auch Gedichte. Er schrieb in russischer Sprache Gedichte und in englischer Sprache Prosa, Essays und seltener auch Gedichte. ... Aus: wikipedia-Joseph_Brodsky , ISBN-13: 9783446136502

Deutsche Erstausgabe. 119 Seiten. Illustrierte Klappenbroschur.

[SW: Literatur, Erinnerungen, Amerika, Zeitgeschichte, Amerikanische Literatur des 20. Jahrhunderts, Politik, Soziologie, Vereinigte Staaten, Literaturgeschichte, Literaturtheorie, Rußland, Literaturgattungen, Literaturepochen, Russische Literatur, Literaturrezeption, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaften, Russische Geschichte Russische Revolution, Literaturkanon, Zarentum, Autobiographische Schriften, Autobiografie, Autobiografien, Autobiographien, Politik, Geschichte, Autobiographie, Drittes Reich, Erlebnisbericht, Politische Identität, Zeitgeschichte, Slawische und baltische Sprach- und Literaturwissenschaft, Verfolgung]

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signierte Ausgabe - Joseph Brodsky - Brodsky, Joseph. Flucht aus Byzanz. Essays. FTV 9542. Frankfurt am Main, Fischer Taschenbuch Verlag, 1991. ; sig. ISBN: 3596295424
Schnitt gebräunt und Buchblock mit leichter Randbräune; Ecken leicht gestaucht, mit Signatur des Autors auf fliegendem Vorsatz. Joseph Brodsky (* 24. Mai 1940 in Leningrad - + 28. Januar 1996 in New York) war ein russisch-US-amerikanischer Dichter und Nobelpreisträger für Literatur. Bitte warten Sie nach Ihrer Bestellung unsere Vorausrechnung per E-Mail ab, oder bestellen Sie mit Ihrer Kreditkarte bzw. per Paypal an info@signiertebuecher.de.

Lizenzsausgabe. 389 Seiten 8°, Softcover/Paperback

[SW: < signiert> < signed> < Brodsky, Joseph> < Literaturnobelpreisträger>]

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signierte Ausgabe - Joseph Brodsky - Brodsky, Joseph. To Urania. New York, Farrar, Straus and Giroux, 1988. ; sig.; 1. Ed.
die goldgeprägte Rückentitelei etwas berieben, sauberes und frisches Exemplar der auf 150 numerierte und signierte Exemplare limitierten Edition, hier das Exemplar 106, im Kolophon vom Literatur-Nobelpreisträger von 1987 signiert. Joseph Brodsky (* 24. Mai 1940 in Leningrad - + 28. Januar 1996 in New York) war ein russisch-US-amerikanischer Dichter und Nobelpreisträger für Literatur. Bitte warten Sie nach Ihrer Bestellung unsere Vorausrechnung per E-Mail ab, oder bestellen Sie mit Ihrer Kreditkarte bzw. per Paypal an info@signiertebuecher.de.

Limited Edition. 173 (1) p. Gr.-8°, gebundene Ausgabe, Leinen, in papierbezogenem Pappschuber,

[SW: < Brodsky, Joseph>, < Brodskii, Iosef> < signed>, < signiert>, < Literaturnobelpreisträger>]

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Joseph Conrad - Schenkel, Elmar und Hans-Christian Trepte (Hrsg.): Zwischen Ost und West. Joseph Conrad im europäischen Gespräch. Societas Jablonoviana: Schriftenreihe der Societas Jablonoviana Bd. 2. Leipzig : Leipziger Univ.-Verl., 2010. ISBN: 9783865834713
Sehr gutes Ex. - Diesseits und jenseits von Polen -- Ein Gespräch über Joseph Conrads Peripetien zwischen den Kulturen -- Elmar Schenkel und Hans-Christian Trepte -- Conrad wobec dylematu polskiego romantyzmu -- Maria Janion -- Conrad und das Dilemma der polnischen Romantik -- Deutsche kommentierte Zusammenfassung von Hans-Christian Trepte -- Maria Janion -- Conrad and Poland Under the Eyes of My Generation -- Wiestaw Krajka -- Wschodnie bloto na polach angielskiego plaszcza -- Agnieszka Zawadowska -- Der östliche Schmutz auf dem englischen Mantelsaum Romanlektüre Mit den Augen des Westens von Joseph Conrad Deutsche kommentierte Zusammenfassung von Hans-Christian Trepte Agnieszka Zawadowska -- On Conrad and Russia /Dostoevsky -- Monika Majewska -- What is Polish Ukraine? -- Ludilla Voitkovska -- Footprints [Fußspuren] Notes from a Journey to Poland and Ukraine Elmar Schenkel, Translation and Commentary by G W Stephen Brodsky -- "Zwischen den Gezeiten" -- Die tschechische Rezeption Joseph Conrads -- Zdenek Beran Dialog mit Hindernissen Verständnisschwierigkeiten zwischen -- West- und Osteuropa in Joseph Conrads Under Western Eyes -- Christiane Bimberg -- Ein Barbar im Garten des Westens -- Joseph Conrads Erzählung "Amy Foster" -- Hans-Christian Trepte -- SWR2 Forum "Schmerz der Finsternis - Joseph Conrad zum 150 Geburtstag" -- Ein Gespräch mit Brigitte Kronauer, Elmar Schenkel und -- John von Düffel unter Leitung von Carsten Otte -- Conrad's Reception in Italy -- Mario Curreli -- Conrad's Darkness Visible -- Occidental Orientalism and the Exotic in the Malay Tales -- G W Stephen Brodsky -- Die Bibliothek des Seefahrers Joseph Conrad als Leser -- Elmar Schenkel -- Joseph Conrad als transnationaler Erinnerungsraum -- Frank Förster -- Elusiveness Translated -- Joseph Conrad's Heart of Darkness and its German Translations -- Marie-Luise Egbert -- Pamicd zniknionego [im gedenken an einen verschollenen] -- Jozef Czechowicz -- Joseph Conrad -- Johannes Bobrowski. ISBN 9783865834713 - , ISBN: 386583471X

291 S. Fadengehefteter Originalpappband.

[SW: Englische Literatur, Joseph Conrad]

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