John Galt Autobiography
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Stromeyer, Georg Friedrich Louis: Beiträge zur operativen Orthopädik, oder Erfahrungen über die subcutane Durchschneidung verkürzter Muskeln und deren Sehnen. Hannover, Helwig, 1838, 8°, VI, 154 pp., mit 18 Abbildungen auf 8 lithographierten Taf., Halbleinen der Zeit mit Rückentitel; St.a.Tit, kleiner Eckabriss i.d. Vorrede restauriert, sonst gutes Exemplar.
BEGINN DER ORTHOP?DISCHEN CHIRURGIE!
ERSTE AUSGABE. Sehr selten. Noch bis in die 30iger Jahre des 19. Jahrhunderts galt die Maxime "Wahre Klumpfüße werden nicht geheilt und müssen amputiert werden."
So kann man verstehen, mit welcher Begeisterung die neue Methode der subkutanen Durschneidung der Achillessehne aufgenommen wurde. Obwohl bereits 1816 von Delpech in Frankreich ohne bleibenden Erfolg angewendet, verhalfen erst die Berichte Stromeyers und die Veröffentlichung seines Buches der neuen Technik zum Durchbruch. Damit begann eine neue Ära in der Orthopädie. Nicht nur der Klumpfuß, sondern auch der Schiefhals, die Skoliosen, etc. konnten einer andern Behandlung zugeführt werden. Nicht wenig zur Verbreitung der neuen Methoden hat der vorzügliche Erfolg Stromeyers in der Behandlung des englischen Arztes William John Little (1810-1894) beigetragen. Little hat darauf hin die Methode Stromeyers in Berlin bei Dieffenbach und später in England eingeführt. -- In diesem Zusammenahng ist besonders erwähnenswert, daß Stromeyer den allergrößten Wert auf eine gute Nachbehandlung seiner operierten Patienten legte (Steckapparate, etc.).
Georg Friedrich Louis Stromeyer (1804-1876), als Sohn eines Arztes in Hannover geboren, begann seine Lehrtätigkeit an der dortigen chirurgischen Schule und richtete zugleich eine Orthopädische Anstalt ein war entsprechend den damaligen Gepflogenheiten zehn Jahre lang in einem bestimmten Distrikt in Hannover als Armenarzt tätig. In dieser Zeit wurde Stromeyer, wie Bade berichtet, ein fgrüher Verfechter der Krüppelfürsorge, da er anregte, "Arme Krüppel und amre missgestaltete Kinder durch Staatsmittel zu heilen und zu behandeln". 1829 gründete Stromeyer in Hannover sein orthopädisches Institut, das bis 1838 bestand und arbeitet nach Delpech's Anregungen. In einem Prospekt dieser "Heilanstalt für Verkrümmte des Hofchirurgus Dr. Stromeyer zu Hannover" wird hervorgehoben, dass die zweite Etage für die Streckbetten bestimmt sein und dass auch gymnastische Übungen zweimal am tage im Freien stattfinden" (Valentin) In dieser Zeit beginnt stromeyer auch mit seinen . wie er sie nennt - "orthopädischen Versuchen", die sich bald zu einer erfolgreichen praktischen und wissenschaftlichen Tätigkeit erweitern. Die damals üblichen unblutigen orthopädischen Behandlungsmethoden, meist mit großen apparativen Aufwand ausgeführt, versucht er zunehmend durch kleinere operative Eingriffe, wie Sehnendurchtrennungen, zu verbessern bzw. erleichtern.
1838 erhielt er den Lehrstuhl für Chirurgie an der Universität Erlangen. 1841 ging er nach München, 1842 nach Freiburg. 1848 ist er Professor in Kiel und Generalstabsarzt der Schleswig-Holsteinischen Armee. 1854 wird er Generalstabsarzt der Hannoverschen Armee, wo er 1866 bei der Schlacht von Langensaltza seine kriegschirurgischen Grundsätze praktizieren konnte. Noch 1870-71 ist er als Chirurg bei der Schlacht von Sedan und während der Belagerung von Paris in Versailles tätig. Sein unvergänglicher Verdienst, ist es aber die subkutane Tenotomie und Myotomie zum bleibenden Eigentum der Chirurgie gemacht zu haben.
*First Edition. Rare. Stromeyer is the founder of modern surgery of the locomotor system. He advocated and practised subcutaneous tenotomy for all deformities of the body arising from muscular defects. In Stromeyer's private institute for orthopaedics in Hannover, the treatment of clubfoot was revolutionized. One of his early patients and most enthusiastic proponent of his methods, was the great British surgeon William John Little (1810-1894). The result of tenotomy of his heel cord was so satisfactory to him, that Little remained at Hannover for a period to acquire the knowledge of the technique. At the end of his stay in Germany, he hastened to Berlin to exhibit and teach the new method. He was received by the noted professor Dieffenbach, who in a remarkable short time sectioned 140 tendo-achilles. Little was the first eminent orthopaedic surgeon in the British Isles and the founder of the Royal Orthopaedic Hospital in London.
Stromeyer, professor in Erlangen, Munich, Freiburg, Kiel, and successively surgeon-general of the Schleswig.-Holstein and Hannoverian armies, was also the father of modern military surgery in German. His "Maxims of War-Surgery" made an epoch in military medicine. Stromeyer was also a poet and wrote an attractive autobiography.
Garrison-Morton No, 431; Waller 9320; Valentin, Geschg. d. Orthopädie, pp96-97;Edgar M. Bick Classics of Orthopaedics, No.68; Kriegschir. & Feldärzte Preussens 3, pp.144-229, 287-294; Hirsch-H. V, pp.259-361.
JACK, IAN: English Literature , 1815-1832. The Oxford History of English Literature. Oxford., Clarendon Press., 1964.
Original publisher's blue cloth hardback, gilt lettering spine, corrected reprint [1963], 8vo; viij, 644pp., chronological tables, notes, bibliography, index. Contents: 1. The Literary Scene in 1815. 2. Byron. 3. Shelley. 4. Clare and the Minor Poets. 5. The Waverly Romances. 6. Peacock. 7. John Galt and the Minor Writers of Prose Fiction. 8. Hazlitt. 9. Lamb. 10. De Quincey. 11. Miscellaneous Prose. 12. History, Biography and Autobiography. 13. Interest in Foreign Literature and in Earlier English Literature. Very fine. Volume X: Oxford History of English History.



