Jean Rhys

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Rhys, Jean: Irrfahrt im Dunkel. Guten Morgen, Mitternacht. Roman. - (=Werke in vier Bänden / Jean Rhys ; Band 2). München, Rogner & Bernhard bei Zweitausendeins, 1985. ISBN: 3807702148
Guter Zustand. - Anna, die achtzehnjährige Heldin von "Irrfahrt im Dunkel", ist ein Revuegirl, das vor dem Ersten Weltkrieg die englische Provinz bereist. Aufgewachsen in Westindien, sehnt sie sich nach den Farben und der Wärme ihrer Jugend. Doch England ist kalt und traurig. Anna verliebt sich in einen Mann, der sie verwöhnt, ins Theater ausführt und zu opulenten Essen einlädt. Anna glaubt, ihr Glück gefunden zu haben, bis ihr Liebhaber sie verlässt. Mrs Jansen ist eine Frau mittleren Alters, sie lebt für eine kurze Zeit in Paris und hat eine unbekannte Vergangenheit. Fast beiläufig wird das Drama ihres Lebens geschildert: die Sucht nach Alkohol, der Tod des Sohnes. So entstand ein eindrucksvoller Roman über ein Exil, das sowohl innen als auch außen existiert. Das Drama von Abhängigkeit und Niederlage, das Gefühl, wurzellos zu sein und immer in der Fremde, ist das Grundthema in den Romanen von Jean Rhys. - Jean Rhys (eigentlich Ella Gwendolen Rees Williams) (* 24. August 1890 - möglicherweise auch 1894 - in Roseau auf Dominica; 14. Mai 1979 in Exeter in England) war eine britisch -koloniale Schriftstellerin. Rhys war die Tochter eines walisischen Vaters und einer kreolischen Mutter. Sie wuchs in der Karibik auf und kam im Alter von sechzehn Jahren nach England, wo sie erst einmal Mitglied einer Tanztruppe in der englischen Provinz war. Während der zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts zog sie auf den europäischen Kontinent und wohnte u.a. in Paris. In dieser Zeit lebte Jean Rhys am Rande der Armut. Sie beschäftigte sich mit Kunst und Literatur. Der Beginn einer Alkoholkrankheit fällt in diese Zeit. 1923 fing Rhys an zu schreiben und wurde dabei von dem englischen Schriftsteller und Verleger Ford Madox Ford gefördert. Bis 1939 erschienen erste Erzählungen und vier Romane. Dann geriet die Autorin für drei Jahrzehnte in Vergessenheit. 1966, in dem Jahr, in dem ihr Roman "Sargassomeer" erschien, wurde Jean Rhys wiederentdeckt und errang literarischen Ruf. ... Aus: wikipedia-Jean_Rhys

Erste Auflage dieser Ausgabe. 438 Seiten. 20 cm. Leinen mit Schutzumschlag und farbigen Vorsätzen.

[SW: Englische Literatur des 20. Jahrhunderts, Anglistik, Englische Sprach- und Literaturwissenschaft, Great Britain, Kolonialgeschichte, Commonwealth]

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Jean Rhys - Haliloglu, Nagihan: Narrating from the Margins. Self-Representation of Female and Colonial Subjectivities in Jean Rhys's Novels. Amsterdam : Editions Rodopi, 2011. ISBN: 9789042033665
Sehr gutes Ex. - Introduction: The Concern for Self-Possession Self-Narration: Conditions, Representations, and Consequences The Female Self in Rhys and the Category of the Amateur Positioning Rhys's Heroines within Colonial Relations Narrative Responses to 'Exile from The English Family' -- White Female Colonial Self-Articulation: Narrative of Displacement in Voyage in the Dark -- Colonial Creatures: The Community of Life-Stories in Good Morning, Midnight -- Quartet: The Making of the Amateur and Third-Person Self-Narration -- Intersubjectivity and Self-Arrangements in After Leaving Mr Mackenzie -- Membership in the Holy English Family and Mad-Witch Narration in Wide Sargasso Sea -- Conclusion: Self-Narratives for the Chorus Girl and the Horrid Colonial. // Jean Rhys (eigentlich Ella Gwendolen Rees Williams) (* 24. August 1890 - möglicherweise auch 1894 - in Roseau auf Dominica; 14. Mai 1979 in Exeter in England) war eine britisch -koloniale Schriftstellerin. Rhys war die Tochter eines walisischen Vaters und einer kreolischen Mutter. Sie wuchs in der Karibik auf und kam im Alter von sechzehn Jahren nach England, wo sie erst einmal Mitglied einer Tanztruppe in der englischen Provinz war. Während der zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts zog sie auf den europäischen Kontinent und wohnte u.a. in Paris. In dieser Zeit lebte Jean Rhys am Rande der Armut. Sie beschäftigte sich mit Kunst und Literatur. Der Beginn einer Alkoholkrankheit fällt in diese Zeit. 1923 fing Rhys an zu schreiben und wurde dabei von dem englischen Schriftsteller und Verleger Ford Madox Ford gefördert. Bis 1939 erschienen erste Erzählungen und vier Romane. Dann geriet die Autorin für drei Jahrzehnte in Vergessenheit. 1966, in dem Jahr, in dem ihr Roman "Sargassomeer" erschien, wurde Jean Rhys wiederentdeckt und errang literarischen Ruf. // In Narrating from the Margins, Nagihan Haliloglu casts a discerning look at Jean Rhys's protagonists and the ways in which they engage in self-narration. The book offers a close reading of Rhys's novels, with particular attention to the links between identity construction and self-narration, in a modernist and postcolonial idiom. It draws attention to particular subject-categories that Rhys's protagonists fall into, such as the amateur and the white Creole, and delineates narrating personas such as the mad witch and the zombie, to explore aspects of de-essentalization, narrative agency, and dysnarrativia. The way in which Rhys's protagonists engage in self-narration reveals the close link between race and gender, and how both are contained by similar metaphors, or how, indeed, they become metaphors for each other. The narrators are defined in relation to their place in the 'holy English family' and how they transgress the rules of that family to become 'exiles'. The study explores the ways in which the self-narrator responds when her narrative is obstructed by society; such as creating a community of stories in which her own makes sense, and/or resorting to third-person narration. ISBN 9789042033665

212 S. Fadengehefteter Originalpappband.

[SW: Literatur, Rhetorik]

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Jennifer Reuter: Parallelen der Figuren Jane Eyre aus Charlotte Bronte's "Jane Eyre" und Antoinette Cosway aus Jean Rhys's "Wide Sargasso Sea" GRIN Verlag GmbH,Sep 2007 ISBN: 9783638807425
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Anglistik - Literatur, Note: 1,3, Universität Hamburg, Veranstaltung: English Classics Re-Written , 29 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Roman Wide Sargasso Sea von Jean Rhys, welcher im Jahre 1966 publiziert wurde, steht in einer besonderen Beziehung zu Charlotte Bronte's Werk Jane Eyre , das 1847 erstmals veröffentlicht wurde. In Anlehnung an die von Gerard Genette geprägten Begrifflichkeiten kann von Wide Sargasso Sea als einem Hypertext gesprochen werden, welcher in einem transtextuellen Zusammenhang mit dem Hypotext Jane Eyre steht. In Rhys's Wide Sargasso Sea entwirft Jean Rhys eine Vorgeschichte der Figur Bertha Masons, der in Bronte's Roman Jane Eyre als geistesgestört beschriebenen Frau von Mr. Rochester. Jane Stevenson deutet diesen Akt des Schreibens als eine Auseinandersetzung von Jean Rhys mit ihrer literarischen Vorgängern Charlotte Bronte, wobei Rhys die in ihren eigenen Romanen stets anzutreffenden Themen der Entfremdung, des Wahnsinns und der Hilflosigkeit einbringt. Mit ihrer karibische[n] Revision von Bronte's Jane Eyre setzt sich Jean Rhys schreibend mit einem Werk des britischen Kanons auseinander und reiht sich damit in die Tradition postkolonialer Literatur ein. Neben den im Vordergrund stehenden Unterschieden zwischen den Protagonistinnen Antoinette Cosway und Jane Eyre, wie beispielsweise der Nationalität, sind dennoch einige signifikante Gemeinsamkeiten der Figuren vorhanden. Aufgrund dieser Ähnlichkeiten kann der Leser Parallelen zwischen den Figuren beider Romane ziehen. Jean Rhys hat die Figur Antoinette Cosway so angelegt, dass sie in verschiedener Weise an Jane Eyre erinnert. Die Parallelen sind sowohl im Bereich der Lebensumstände als auch der charakterlichen Eigenschaften zu finden. Diese Arbeit beschäftigt sich nun mit den vom Leser der beiden Romane zu ziehenden Parallelen der Protagonistinnen von Jane Eyre und Wide Sargasso Sea . Den beiden Heldinnen gemein ist das Gefühl, nicht dazu zu gehören, einsam und deplaziert zu sein. Auch haben beide Frauen einen Hang zu Leidenschaft und temperamentvollem Handeln, der zwar teilweise unterdrückt wird aber dennoch besteht und einige Male in rebellischem Handeln Ausdruck findet. Eine weitere Gemeinsamkeit besteht in dem Besuch einer Mädchenschule, welche in beiden Fällen religiös geprägt ist und eine Art Schutz vor der Außenwelt bedeutet. Eine Verbindung der Protagonistinnen besteht darin, dass sie beide mit Mr. Rochester verheiratet sind, auch wenn dieser namentlich nicht in Wide Sargasso Sea erwähnt wird, ist davon auszugehen, dass es sich um diese Figur handelt.

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Malgorzata Swietlik: "Wide Sargasso Sea" by Jean Rhys as a postcolonial response to "Jane Eyre" by Charlotte Bronte, GRIN Verlag GmbH,Mai 2011 ISBN: 9783640896202
Seminar paper from the year 2008 in the subject English Language and Literature Studies - Literature, grade: 2,00, University of Koblenz-Landau (Anglistik), course: Colonial and Postcolonial Literatures, language: English, abstract: Wide Sargasso Sea is one of the best-known literary postcolonial replies to the writing of Charlotte Bronte and a brilliant deconstruction of what is known as the author's 'worlding' in Jane Eyre. The novel written by Jean Rhys tells the story of Jane Eyre's protagonist, Edward Rochester. The plot takes place in West Indies where Rochester met his first wife, Bertha Antoinette Mason. Wide Sargasso Sea influences the common reading and understanding of the matrix novel, as it rewrites crucial parts of Jane Eyre. The heroine in Jean Rhys's Wide Sargasso Sea, Antoinette Cosway, is created out of demonic and bestialic Bertha Mason from Jane Eyre. Rhys's great achievement in her re-writing of the Bronte's text is her creation of a double to the madwoman from Jane Eyre. The heroine of Wide Sargasso Sea, the beautiful Antoinette Cosway, heiress of the post-emancipation fortune is created out of the demonc and bestialic Bertha Mason. The author transforms the first Mrs Rochester into an individual figure whose madness is caused by imperialistic and patriarchal oppression The vision of Bertha/Antoinette as an insane offspring from a family plagued by madness is no longer plausible to the reader. In this essay I would like to focus the factors which led to the madness of the protagonist. Although Bertha Mason and Jane Eyre seem to be enemies and contradictory characters in the Victorian novel, many critics find several similarities between the two heroines, their life and finally between Jane Eyre and Wide Sargasso Sea. Seeing Jane Eyre and Antoinette Cosway as sisters and doubles is very popular with some critics who dealt with the works of Charlotte Bronte and Jean Rhys. Nevertheless, I would like to focus in this essay on Gayatri Chakravorty Spivak's criticism on viewing and interpreting the two heroines. Gayatri Chakravorty Spivak in her essay 'Three Women's Texts and a Critique of Imperialism' values also Jean Rhys for telling the story of Bertha Mason through the Creole perspective, but she criticises the author for marginalising the native inhabitants of West Indies.

NEUBUCH! 227x151x1 mm

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