Jack London Wolfsblut

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London, Jack (d. i. John Griffith Chaney): Der Ruf der Wildnis. Wolfsblut. Zwei Romane. Übersetzung von Lisa H. Löns und Marie Laue. Gesamtausstattung von Juergen Seuss. (= Band 4 der Werkausgabe in 23 Bänden) Büchergilde Gutenberg Erste Aufl. dieser Ausg. 1976 Frankfurt am Main
340S. 8°

Leinen Fadengehefteter, geprägter Ganzleinenband mit farbigen Vorsatzpapieren und Schutzumschlag. Der Umschlag berieben und leicht angerändert, Kopfschnitt etwas staubgedunkelt, ansonsten rundum guter Zustand. Ruf der Wildnis ist ein Roman von Jack London. Darin beschreibt der Schriftsteller das harte Leben zur Zeit des Goldrausches Anfang des 20. Jahrhunderts in Alaska aus der Sicht eines Hundes. Ende des 19. Jahrhunderts lebt der Hund Buck im Süden der USA. Eines Tages wird er von dem Gärtner seines Besitzers, aufgrund von Spielschulden, entführt und als Schlittenhund nach Alaska verschleppt. Im Verlauf der Geschichte erreicht ihn mehr und mehr der "Ruf der Wildnis". Nach vielen Abenteuern mit ständig wechselnden Schlittenführern wird Buck von John Thornton gerettet. Die beiden werden ein unzertrennliches Paar. Nach dem Tod seines letzten Herrchens folgt der Hund, der nun ohne Bindung zu den Menschen ist, diesem Ruf endgültig und schließt sich einem Wolfsrudel an. Das Buch fand seine Fortsetzungen in Jerry der Insulaner und in Michael, der Bruder Jerrys. Das Buch erschien 1903. Es gibt zahllose Ausgaben, mit und ohne Illustrationen, da das Buch urheberrechtsfrei ist. Die Trilogie erschien 1977 und 1985 in einem Band im Universitas Verlag. Wolfsblut (englischer Originaltitel White Fang) ist ein 1906 erschienener Roman des US-amerikanischen Schriftstellers Jack London, der um 1900 im Norden Amerikas und in Kalifornien spielt. Der Roman variiert das Thema von Londons Buch Ruf der Wildnis, in dem ein domestizierter Hund sich in ein wildes Tier zurück verwandelt. Diese Erzählung wird in Wolfsblut umgekehrt: Hier wandelt sich ein Wildtier in ein zivilisiertes, an den Menschen und die Gesellschaft gewöhntes Wesen. Der Roman beginnt mit einer dramatischen Begegnung zwischen hungrigen Wölfen und Menschen mit Schlittenhunden. Es herrscht eine schlimme Hungersnot und das Rudel Wölfe verfolgt die Menschen und ihre Hunde, um an Nahrung zu kommen. Wolfsbluts Mutter Kische spielt hierbei eine wichtige Rolle, denn sie ist nur zur Hälfte ein Wolf. In dieser Zeit lernt sie Wolfsbluts Vater kennen, einen reinrassigen Wolf. Im nächsten Teil des Roman werden seine ersten Lebensmonate von Wolfsblut erzählt und wie er mit seiner Mutter in ein Indianerlager kommt und dort seine Jugend verbringt. Er wird bald von seiner Mutter getrennt und streitet sich viel mit den anderen Hunden der Indianer. Für die Indianer stellt sich Wolfsblut als besonders guter Schlittenhund heraus. Wolfsblut wird dann für ein paar Flaschen Whiskey an einen Mann, der Hundekämpfe abhält und grausam ist, verkauft. Er kämpft gegen Hunde und gegen ein Luchsweibchen, das frisch gefangen wurde. Bei seinem letzten Kampf mit einer Bulldogge, der für ihn beinahe tödlich endet, rettet ihn schließlich Weedon Scott. Scott stammt aus San Francisco, Kalifornien. Er ist Minenexperte und steht mit der Obrigkeit in freundschaftlichen Beziehungen. Darum greift keiner ein, als er Wolfsblut rettet. Er kauft den Hund für 150 Dollar. Scott pflegt das geschundene Tier gesund, welches ihm langsam vertraut. Wolfsblut sieht Weedon Scott schließlich als seinen neuen Herren an und erlebt mit ihm viele Abenteuer. Scott nimmt ihn nach langen Überlegungen mit nach Kalifornien. Hier muss sich Wolfsblut an das Leben in der Zivilisation anpassen, was für ihn nicht so leicht ist, aber es gelingt ihm. Die Familie von Scott und die Familienhündin Collie ist erst nicht begeistert, dass er einen Wolf aus dem Norden mitbringt. Das ändert sich erst langsam, besonders als Wolfsblut seinen Herren nach einem Reitunfall rettet. Die Familie schließt ihn umso mehr ins Herz, als Wolfsblut sie vor einem geflohenen Sträfling rettet, der von Weedon Scotts Vater, einem ehemaligen Richter, in seinem letzten Amtsjahr verurteilt wurde. Er kommt dabei fast um, wird aber von der Familie gesund gepflegt. Am Ende der Erzählung spielt er noch mit seinen Jungen, die er gemeinsam mit Collie, der Hündin der Scotts, hat. Jack London (* 12. Januar 1876 in San Francisco als John Griffith Chaney; 22. November 1916 in Glen Ellen, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Journalist. Er erlangte vor allem Bekanntheit durch seine Abenteuerromane Ruf der Wildnis und Wolfsblut sowie durch den mehrfach verfilmten Abenteuerroman Der Seewolf und den autobiographisch beeinflussten Roman Martin Eden. Diese Werke geben gleichzeitig eine Übersicht über die geographischen Räume, die er kannte: den arktischen Norden Nordamerikas (Klondike) zur Zeit des Goldrausches, Kalifornien und den Pazifik bzw. die Seefahrt auf diesem Ozean. Als erfolgreicher Schriftsteller bekannte London sich in seinen politischen Essays, geprägt durch harte Erfahrungen in der Kindheit, häufig zu den unteren Schichten der Gesellschaft und offen zu einem Sozialismus wenn auch sehr eigener Prägung. Er war bis kurz vor seinem Tod Mitglied der Socialist Party der Vereinigten Staaten und hatte sich 1901 für diese Partei erfolglos um das Amt des Bürgermeisters von Oakland beworben. Sein literarisches Werk wurde international erfolgreich und in zahlreiche Sprachen übersetzt.

[SW: Büchergilde Gutenberg | Amerikanische Literatur | Romane | Werkausgaben]

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London, Jack: Wolfsblut / Jack London. Aus d. Amerikan. übertr. von M. Laue, Leipzig, Weimar : Kiepenheuer

Ausgabe: 1. Auflage, 1. - 150. Tsd. Umfang/Format: 155 Seiten , 21 cm Erscheinungsjahr: 1979 Einbandart und Originalverkaufspreis: kartoniert : M 7.00, M 5.80 (DDR-Pr.) Sachgebiet: Schöne Literatur Wolfsblut ist Schlittenhund bei den Indianern, bis ihn sein Herr an einen skrupellosen Schausteller verkauft, der mit Hundekämpfen seine Geschäfte macht. Nun muss Wolfsblut gegen Wölfe, Hunde und Raubkatzen um sein Leben ringen und immer siegt er - bis er an einen Kampfhund gerät, der ihn beinahe umbringt ... In wunderschöner moderner Ausstattung Behutsam überarbeitet und gekürzt Über den Autor Jack London wird am 12. Januar 1876 in San Franzisco geboren und wächst in ärmlichen Verhältnissen auf. Er schlägt sich als Fabrikarbeiter, Austernpirat, Landstreicher und Seemann durch, holt das Abitur nach, beginnt zu studieren, geht dann als Goldsucher nach Alaska, lebt monatelang im Elendsviertel von London, gerät als Korrespondent im russisch-japanischen Krieg in Gefangenschaft und bereist die ganze Welt. Am 22. November 1916 setzt der berühmte Schriftsteller auf seiner Farm in Kalifornien seinem zuletzt von Alkohol, Erfolg und Extravaganz geprägten Leben ein Ende. ordentliches Exemplar, Einband und Buchblock mit kleinen Lesespuren, Buchblock altersgemäß gebräunt, Gesamtzustand: gut

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London, Jack: Wolfsblut / Der Ruf der Wildnis. Zwei Romane in einem Band. Kornwestheim (1985), Europ. Bildungsgemeinschaft (Lizenz Kiepenheuer & Witsch).
"Mit 'Wolfsblut' und 'Ruf der Wildnis' schrieb Jack London zwei berühmte Tiergeschichten, die seinen Rang als Schriftsteller begründeten. Weißzahn, der Wolfshund, und Buck, Abkömmling eines riesigen Bernhardiners, sind die 'Helden' höchst spannender Ereignisse in der erbarmungslosen Wildnis des Klondike-Gebietes von Alaska, wo London als Goldschürfer kurz vor der Jahrhundertwende selbst ums Überleben gekämpft hatte wie seine vierbeinigen Schützlinge, denen er mit diesen Erzählungen ein großartiges Denkmal setzte." (Verlagstext).

301 S., Linson mit farbig illustr. Schutzumschlag, 8°, sehr gut erhalten.

[SW: Abenteuer Amerika Nordamerika Hunde]

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London, Jack (d. i. John Griffith Chaney): König Alkohol. Roman. Einzige vom Deutschen Originalverlag genehmigte Volksausgabe der Werke von Jack London. Einzig berechtigte Übersetzung von Erwin Magnus. (Sog. "Blaue Gutenbergreihe" der Londonschen Werkausgabe) Büchergilde Gutenberg (Lizenz des Universitas Verlags) Erste Aufl. (Lizenzausgabe) 1926 Berlin
243S. 8°

Leinen Auf der Kreisvertretertagung des Bildungsverbandes der deutschen Buchdrucker vom 28. bis 30. August 1924 im Volkshaus zu Leipzig wurde von den anwesenden Vertretern unter dem Vorsitz Bruno Dresslers am 29.08. einstimmig die Gründung der Büchergilde Gutenberg beschlossen. Dies war die Geburtsstunde der mit Abstand ambitioniertesten und progressivsten Buchgemeinschaft auf deutschem Boden. "Bücher voll guten Geistes" in handwerklich einwandfreier Qualität sollten es sein (und waren es), die zunächst von Leipzig und ab 1926 von Berlin aus ihren Weg in die Wohnstuben der Werktätigen, der sogenannten "Kleinen Leute" fand. Vom Tag ihrer Gründung bis zur vorläufigen Zerschlagung durch die Nazis durchlief die Büchergilde eine fulminante Entwicklung. So konnte sie ihre Mitgliederzahlen von Anfangs 1200 Gründungsmitgliedern auf 85.000 im Jahr 1933, dem Jahr der Zwangseingliederung in die DAF steigern und war damit die mit Abstand größte proletarische Buchgemeinschaft der Weimarer Republik. Zum Vergleich: der sozialdemokratische Bücherkreis brachte es auf eine maximale Mitgliederzahl von 45.000. Die Herausgabe der Werke Jack Londons in der Büchergilde war nach der Verpflichtung Travens der nächste "Geniestreich" der Gildenführung. Viele Mitgliederneuaufnahen waren diesem Umstand geschuldet, die Verkaufszahlen der schön gestalteten Bände war entsprechend hoch. Umgekehrt verhalf die Herausgabe der Werke Londons in der Büchergilde diesem zu einer enormen Popularitätssteigerung in Deutschland. Bis zur Zerschlagung der Gilde 1933 erschienen insgesamt 29 Bände der Werkausgabe, das letzte Buch "An der weißen Grenze" im März 1933. Fadengehefteter, goldgeprägter Ganzleinenband mit reichem Rückenschmuck, Farbkopfschnitt und farbigen Vorsätzen. Der Einband aufgehellt, berieben, lichtrandig und teils fleckig, Deckelvergoldung teils abgeblättert, Vorsatzblatt mit beginnender Lösung aus der Verklebung, die letzten drei Seiten mit diagonalem Knick, Exlibris auf Innendeckel, ansonsten noch gute Erhaltung. John Barleycorn ist in englischsprachigen Ländern eine spöttische, meist verharmlosende Bezeichnung für den Alkohol. Eine gleichnamige Ballade des schottischen Dichters Robert Burns beschreibt, wie die Gerste (engl. barley) als Korn in die Erde gebracht wird und schließlich in verarbeiteter Form als Whisky im Glas landet. Das Gedicht geht auf ein altes Volkslied zurück, das schon im 16. und 17. Jahrhundert nachgewiesen ist. John Barleycorn ist auch der Titel eines 1913 veröffentlichten autobiographischen Romans von Jack London. Der Roman erschien ins Deutsche übersetzt unter dem Originaltitel und unter dem Titel König Alkohol. London benutzt den Namen John Barleycorn als die Personifikation des Alkohols und beschreibt eindringlich, wie sehr ihn die Alkoholabhängigkeit beherrschte und sein Wesen veränderte. 1979 brachte die amerikanische Literaturzeitschrift Atlantic Monthly einen Vorabdruck der Kurzgeschichte von T. C. Boyle mit dem Titel John Barleycorn lives heraus. In dieser setzt sich der Autor in satirischer Erzählweise mit der Geschichte der Prohibition und der Rolle der damals führenden Protagonisten (hier: Carry A. Nation, einer Führerin der Abstinenzbewegung in den USA gegen Ende des 19. Jahrhunderts) auseinander. Ein Album der Jazzrockband Traffic trägt den Titel John Barleycorn Must Die und enthält eine Bearbeitung des Liedes. Eine weitere musikalische Bearbeitung stammt von Jethro Tull und ist auf der CD "A Little Light Music" von 1992 zu finden. Auch die Oldenburger Folkrock-Gruppe Lack of Limits hat auf dem Album "Geigentanz" ein Lied über John Barleycorn, wie auch Subway to Sally ein Lied namens Barleycorn veröffentlicht hat. Weiter hat die Gruppe "Lausitz Blues" mit Igor Flach eine Version mit deutschem Text herausgebracht. Jack London (* 12. Januar 1876 in San Francisco als John Griffith Chaney; 22. November 1916 in Glen Ellen, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Journalist. Er erlangte vor allem Bekanntheit durch seine Abenteuerromane Ruf der Wildnis und Wolfsblut sowie durch den mehrfach verfilmten Abenteuerroman Der Seewolf und den autobiographisch beeinflussten Roman Martin Eden. Diese Werke geben gleichzeitig eine Übersicht über die geographischen Räume, die er kannte: den arktischen Norden Nordamerikas (Klondike) zur Zeit des Goldrausches, Kalifornien und den Pazifik bzw. die Seefahrt auf diesem Ozean. Als erfolgreicher Schriftsteller bekannte London sich in seinen politischen Essays, geprägt durch harte Erfahrungen in der Kindheit, häufig zu den unteren Schichten der Gesellschaft und offen zu einem Sozialismus wenn auch sehr eigener Prägung. Er war bis kurz vor seinem Tod Mitglied der Socialist Party der Vereinigten Staaten und hatte sich 1901 für diese Partei erfolglos um das Amt des Bürgermeisters von Oakland beworben. Sein literarisches Werk wurde international erfolgreich und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Seine Ansichten kommen in verschiedenen seiner Schriften (z. B. Die eiserne Ferse, Martin Eden) zum Tragen. Jack Londons sozialistische Grundhaltung mischt sich dabei auf aus heutiger Sicht, jedoch zeittypische eigenwillige Weise mit sozialdarwinistischen Ansichten. Die arme arbeitende Bevölkerung ist in Londons Weltsicht zwar roh und unkultiviert, in ihrer unbändigen, oft barbarischen Lebenskraft jedoch der dekadenten Ober- und Mittelschicht entschieden überlegen. Im Seewolf tritt diese Thematik besonders deutlich hervor - ein kultivierter, verweichlichter Protagonist trifft auf einen "wilden" (obgleich gebildeten) Menschen. Auch in Ruf der Wildnis und in Wolfsblut tritt dieser Konflikt zwischen Natur und Kultur auf. Hier wählt Jack London das Spannungspaar Wolf - Hund, wobei sich im Wolfsrudel die Vitalität der Natur paart mit der harten Auslese im Kollektiv, gegen die der domestizierte und dadurch dekadent und schwach gewordene Haushund keine Chance hat. Für London stellt dies das Spannungsverhältnis zwischen Natur- und Kulturmensch dar. Eine Problematik, die auch von anderen Schriftstellern um die Wende zum 20. Jahrhundert aufgegriffen wurde. Ein ähnlicher Gegensatz ist beispielsweise auch in Selma Lagerlöfs um diese Zeit veröffentlichtem Roman Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen zu finden, wo sich der Hausgänserich Martin aus seiner ihm vom Menschen anerzogenen Verweichlichung erst lösen und im Schwarm der Wildgänse beweisen muss. Die Betonung der Weisheit des Kollektivs in gleichermaßen sozialistischer wie sozialdarwinistischer Ausprägung - Sichtweisen, die heute oft als sich Ausschließende erscheinen - war um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert als geistige Strömung durchaus verbreitet und wurde öffentlich und in Intellektuellenkreisen weltweit diskutiert. Eine eklektizistische Synthese der Ideen Karl Marx', Darwins, Schopenhauers und Nietzsches waren seinerzeit gerade bei Künstlern nicht selten anzutreffen. Sie finden sich in sehr ähnlicher Ausprägung beispielsweise auch bei dem schwedischen Schriftsteller August Strindberg, einem Zeitgenossen Jack Londons, und auch in den Werken Karl Mays.

[SW: Büchergilde Gutenberg 1924-1933 | Amerikanische Literatur | Werkausgaben]

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