In Stahlgewittern

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Drees, Marlon: Archaismus und Aufklärung in Ernst Jüngers Stahlgewittern, GRIN VERLAG, Juli 2007, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3638662098
Hauptseminararbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, einseitig bedruckt, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für deutsche Literatur), Veranstaltung: Hauptseminar: 'Kriegsbilder 1914-1918' , 14 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: html Die Arbeit versucht Ernst Jüngers "In Stahlgewittern" im Spannungsfeld des ersten Weltkrieges von mythischer Regression und technisch entborgener Aufklärung zu lesen. Wichtige Impulse kommen von Elias Canettis "Masse und Macht", Adorno/Horkheimer "Dialektik der Aufklärung" und Klaus Theweleits "Männerphantasien". /html , Abstract: Jüngers Romanerstling In Stahlgewittern ist ein Phänomen, das seit seinem Erscheinen die unterschiedlichsten Reaktionen hervorgerufen hat - von trunkener Begeisterung bis zu bitterster Ablehnung. Dabei ist er einer der wenigen Texte der Kriegsliteratur, der eine weite Verbreitung erfuhr, ohne völlig in ideologischen Trivialitäten zu ertrinken. Jünger ist - wie Sade und Nietzsche - ein Autor der dunklen Aufklärung . Er reflektiert die Dialektik des Archaischen und der modernen Rationalität in einer ihrer grausamsten Erscheinungsformen: dem ersten Weltkrieg. Wie andere bedeutende Autoren des beginnenden zwanzigsten Jahrhunderts ist er in dem Paradox gefangen, dass er auf das Archaische in all seinen Formen (Mythos, Schmerz und Ekstase) zurückgreifen muss, um das Neuartige seiner Gegenwart der technisch entfesselten Rationalität fassen zu können. In dieser Arbeit geht es mir darum, eine Lektüre der Stahlgewitter vorzulegen, die keine geschlossene Deutung darstellt, sondern die Widersprüche zwischen Archaischem und Rationalität akzentuiert. Methodisch inspiriert wurde ich von der Massenanalyse, wie sie Elias Canetti in seinem philosophisch-anthropologischen Hauptwerk Masse und Macht entwickelt hat. Canettis Methode ließe sich als Einübung des fremden Blicks charakterisieren: Er liest Mythen und Quellen aus nicht-europäischen Kulturen und bildet sich aus ihnen strukturale Theorien über die Mechanismen der Macht, die sich auch wieder im europäischen Kontext anwenden ließen. Dieses Verfahren übertrage ich auf Jüngers Stahlgewitter und liefere eine Lektüre, die den Text als eine ethnologische Quelle zur Conditio Humana zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts betrachtet.

NEUBUCH! 2007. 68 S. 210 mm 212 mm x 154 mm x 7 mm; 54983

[SW: Theaterwissenschaft - Theatertheorie]

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Signierte Ausgabe - Ernst Jünger - Jünger, Ernst. In Stahlgewittern. mit Genehmigung des Ernst Klett Verlages, Stuttgart, 1978. ; sig.
Einband und Rücken leicht angebräunt, oberer Schnitt gering angestaubt, auf dem seitlichen Schnitt kleiner Fleck, ansonsten sauer und frisch, auf dem Titel von Ernst Jünger signiert und datiert (Wilfingen / 19. VIII. 1985). Ernst Jünger (* 29. März 1895 in Heidelberg; + 17. Februar 1998 in Riedlingen) war ein deutscher Schriftsteller, Philosoph, Offizier und Insektenkundler. Er ist vor allem durch seine Kriegstagebücher In Stahlgewittern, durch Essays, phantastische Romane und Erzählungen bekannt geworden. Bald profilierte er sich als entschiedener Gegner der Republik, hielt sich aber aus den politischen Auseinandersetzungen weitgehend heraus und überarbeitete seine Kriegsaufzeichnungen, die in die Werke In Stahlgewittern. Aus dem Tagebuch eines Stoßtruppführers (1920), Der Kampf als inneres Erlebnis (1922), Sturm (1923), Das Wäldchen 125 (1925) und Feuer und Blut (1925) einflossen. Jüngers Erstlingswerk In Stahlgewittern wurde von der rechten Presse mit Begeisterung aufgenommen und als "Siegfried-Buch" bezeichnet, andererseits aber auch von der Linken wegen der Drastik und Realistik der Darstellung beachtet. (Wikipedia) Bitte warten Sie nach Ihrer Bestellung unsere Vorausrechnung per E-Mail ab, oder bestellen Sie mit Ihrer Kreditkarte bzw. per Paypal an info@signiertebuecher.de.

Lizenzausgabe für die Bibliothek der Bücherfreunde 324 (1) Seiten 8°, gebundene Ausgabe

[SW: < signiert> < signed> < Ernst Jünger>]

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Ich war Dr. Ley; Waldemar Naß; Roman; Sorglose Kindheit; In Stahlgewittern; Lehr- und Wanderjahre; Helene; Der Sprung in die Geschichte; Am Abgrund vorbei; Gott In Frankreich Naß, Waldemar: Ich war Dr. Ley, Berlin: Eulenspiegel Verlag 1966

263 S. 20 cm Gewebeeinband der Einband ist stark fleckig, die Seiten sind altersbedingt gebräunt, Aus dem Inhalt: Sorglose Kindheit - In Stahlgewittern - Lehr- und Wanderjahre - Helene - Der Sprung in die Geschichte - Am Abgrund vorbei - Gott In Frankreich Bei einem eingefügten Bild handelt es sich um das eingescannte Originalbuch.<br> Bei Bestellungen Werktags bis 11,30 Uhr erfolgt der Versand in der Regel noch am selben Tag, <br>ansonsten am folgenden Werktag.<br>

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Jünger, Ernst: Der Friede. Mit einem Geleitwort von Alfred Toepfer. Privatdruck. Ernst Klett Verlag Privatdruck 1965 Stuttgart
61S. 8°

Broschur Jünger widmete diese Arbeit seinem im Alter von 18 Jahren bei Carrara gefallenen Sohn Ernst. Im Auftrag der Stiftung F.V.S. zu Hamburg ("Die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. engagiert sich als gemeinnützige Stiftung entsprechend ihrer Satzung europaweit auf den Gebieten Kultur, Wissenschaft, Bildung und Naturschutz. Ein besonderes Anliegen ist ihr die europäische Verständigung unter Wahrung der kulturellen Vielfalt. Sie wurde 1931 vom Hamburger Kaufmann und Landwirt Alfred C. Toepfer als "Stiftung F.V.S. zu Hamburg" gegründet. Dabei ließ Toepfer zeitlebens die Frage unbeantwortet, ob die Abkürzung "F.V.S." auf den preußischen Reformer Freiherr vom Stein oder den Dichter und Philosophen Friedrich von Schiller Bezug nimmt. Nach dem Tod Alfred Toepfers im Jahre 1993 wurde sein Name dem Stiftungsnamen hinzugefügt." Von der Homepage der Stiftung.) als Privatdruck hergestellt bei Ernst Klett Stuttgart im März 1965. Fadengeheftete englische Broschur. Der Umschlag lichtrandig und gering fleckig, auf der Vorderseite ein größerer, keilförmiger Einriss mit mehrfacher Fältelung des Papiersegments, diese Stelle wurde fachmännisch hinterlegt, Schnitte nachgedunkelt und teils fleckig, ansonsten guter Zustand. Ernst Jünger (* 29. März 1895 in Heidelberg; 17. Februar 1998 in Riedlingen) war ein deutscher Schriftsteller, Philosoph, Offizier und Insektenkundler. Er ist vor allem durch seine Kriegstagebücher In Stahlgewittern, durch Essays, phantastische Romane und Erzählungen bekannt. Mit seinem Frühwerk wird er der sogenannten Konservativen Revolution zugerechnet. Aufgrund seines radikalen, nationalistischen, anti-demokratischen und elitären Frühwerks gilt er einigen Kritikern als ein intellektueller Wegbereiter des Nationalsozialismus, während ihn andere höchstens dem Rand eines reaktionären Spektrums zurechnen. Von der nationalsozialistischen Ideologie distanzierte er sich in den frühen 1930er Jahren wegen des als geistlos empfundenen Totalitarismus der NS-Massenbewegung. 1895 wurde Ernst Jünger in Heidelberg als erstes von sieben Kindern des Chemikers Dr. Ernst Georg Jünger (* 1868; 1943 in Rehburg) und dessen späterer Frau Karolina (geb. Lampl, * 1873 in München; 1950 in Rehburg) geboren. Er wurde protestantisch getauft. Zwei seiner Geschwister starben bereits im Säuglingsalter. Jünger verbrachte seine Kindheit unter anderem in Hannover, wo sich sein Vater ein Labor als Lebensmittelchemiker eingerichtet hatte, in Schwarzenberg und schließlich ab 1907 in Rehburg. Der Vater hatte zuvor als Bergwerksunternehmer beträchtliche Einkünfte erzielt. 1901 wurde Ernst Jünger am Lyceum II in Hannover eingeschult. Nicht zuletzt wegen der häufigen Umzüge der Familie war er zunächst ein schlechter Schüler. 1905 bis 1907 verbrachte Ernst Jünger auf Internaten in Hannover und Braunschweig. Ab 1907 lebte er wieder bei seiner Familie in Rehburg. Dort besuchte er gemeinsam mit seinen Geschwistern die Scharnhorst-Realschule in Wunstorf. In dieser Zeit entdeckte der mittelmäßige Schüler neben seiner Vorliebe für Abenteuerromane auch die Liebe für die Insektenkunde. 1911 trat Jünger gemeinsam mit seinem Bruder Friedrich Georg dem Wunstorfer Wandervogel-Club bei. Dort fand er den Stoff für seine ersten Gedichte, die in einer Wandervogel-Zeitschrift veröffentlicht wurden. Dem Außenseiter brachten sie die Anerkennung seiner Lehrer und Mitschüler ein. Er genoss von diesem Zeitpunkt an den Ruf des Poeten und Dandys. Im November 1913 trat Ernst Jünger als Schüler, der inzwischen ein Gymnasium in Hameln besuchte, in Verdun der Fremdenlegion bei und verpflichtete sich zu einer fünfjährigen Dienstzeit. Danach kam er in das Ausbildungslager Sidi bel Abbes in Algerien und gehörte zur 26. Instruktionskompanie. Von dort floh er mit einem Kameraden nach Marokko, wurde aber schnell aufgegriffen und zur Legion zurückgebracht. Sechs Wochen später wurde er nach einer von seinem Vater betriebenen Intervention des Auswärtigen Amtes auf Grund seines Alters wieder entlassen. Diese Episode seines Lebens wird in dem 1936 erschienenen Buch Afrikanische Spiele verarbeitet. Am 1. August 1914, kurz nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges, meldete sich Ernst Jünger beim Füsilier-Regiment "General-Feldmarschall Prinz Albrecht von Preußen" (Hannoversches) Nr. 73 in Hannover als Kriegsfreiwilliger. Nach dem Notabitur absolvierte er die militärische Ausbildung und kam im Dezember mit einem Ersatztransport an die Champagne-Front in Frankreich. Im April 1915 wurde Jünger erstmals verwundet. Im Heimaturlaub schlug er auf Anraten seines Vaters die Offizierslaufbahn (Fahnenjunker) ein. Wieder zurück in Frankreich, wurde er am 27. November 1915 Leutnant und Zugführer und machte sich durch spektakuläre Aktionen bei Patrouillen und Stoßtrupps einen Namen. Im Laufe des dritten Kriegsjahres 1916 wurde Jüngers Regiment an sämtlichen Brennpunkten der Westfront eingesetzt. Während der zweiten Somme-Schlacht wurde Jünger am Vorabend der Offensive verwundet und kam ins Lazarett. In der Folgezeit wurde sein gesamter Zug bei Guillemont aufgerieben. Im November 1916 wurde Jünger bei einem Spähtruppeinsatz zum dritten Mal verwundet und erhielt wenig später das Eiserne Kreuz erster Klasse. Im Frühjahr 1917 wurde Jünger zum Chef der 7. Kompanie ernannt und rettete durch einen Zufall am 29. Juli 1917 seinem Bruder Friedrich Georg Jünger auf dem Schlachtfeld von Langemarck das Leben. Daraufhin folgten weitere Auszeichnungen, darunter am 4. Dezember 1917 das Ritterkreuz des Königlichen Hausorden von Hohenzollern. Im März 1918 überlebte Ernst Jünger einen Granateinschlag, der fast seine gesamte Kompanie vernichtet hatte. Das Kriegsende erlebte Jünger nach einer im August 1918 vor Cambrai erlittenen Verwundung im Lazarett in Hannover. Am 22. September 1918 wurde ihm der Orden Pour le Merite verliehen und damit die höchste militärische Auszeichnung, die in Preußen vergeben werden konnte. Während des gesamten Kriegsverlaufes notierte er seine Erlebnisse in einem Tagebuch, das er ständig mit sich führte. Seinen Frontalltag verbrachte er vor allem am Ende des Krieges damit, in den Gefechtspausen Werke von Nietzsche, Schopenhauer, Ariost und Kubin zu lesen. Außerdem ließ er sich aus der Heimat entomologische Zeitschriften schicken. Die 15 Kriegstagebücher wurden vor Jüngers Tod dem Deutschen Literaturarchiv Marbach übergeben. 2010 erschienen sie, herausgegeben und kommentiert von Helmuth Kiesel (siehe 'Primärliteratur'). Die Notizen dienten Jünger als Rohmaterial für sein erstes Buch ("In Stahlgewittern", 1920). Jünger faszinierte seine Leser bereits zu Lebzeiten, polarisierte dabei aber auch. Schon früh stellte Alfred Andersch in Deutsche Literatur in der Entscheidung (1948) die These auf, dass Jüngers Bedeutung nicht zuletzt auch durch seine Umstrittenheit bedingt sei. Auch Autoren wie Heiner Müller oder Rolf Hochhuth suchten die Verbindung mit dem alten Jünger. International sind Jüngers Schriften weit verbreitet, und ihre Rezeption ist im Gegensatz zur Situation in Deutschland wenig auf die politische Publizistik Jüngers fixiert. Bereits seine frühen Schriften wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Kritisiert wurde an Jüngers Schriften schon früh die Verherrlichung von Gewalt und seine Idealisierung von Männlichkeit in Form des "Kriegers". Später wurde das Werk Jüngers meist aus einer ästhetischen Perspektive rezipiert, wobei hierbei die brisanten politischen Implikationen ausgeblendet wurden. Während im nationalsozialistischen Deutschland Auf den Marmorklippen auch als leicht entschlüsselbare Kritik am NS-Regime gelesen wurde, hat man Jüngers Texte aus der Nachkriegszeit als politisch weniger relevant angesehen. Umso mehr jedoch gelten diese Texte als ästhetisch interessant. Einen Markstein der wissenschaftlichen Rezeption bildete diesbezüglich Karl Heinz Bohrers Studie von 1978 Ästhetik des Schreckens, die die Verflechtung von Jüngers Texten mit der europäischen und US-amerikanischen Avantgarde zeigt. Im Gefolge dieser Forschungsöffnung fand Jünger als Klassiker moderner Medientheorie - neben Walter Benjamin, Siegfried Kracauer und anderen - Beachtung. Hieran schlossen im Zuge der poststrukturalistischen Theoriebildung in Frankreich beispielsweise Virilio und Baudrillard an. Im deutschsprachigen Raum tritt hingegen seine ästhetische Beurteilung als Stilist meist hinter die politische zurück. Erst in jüngster Zeit finden sich wieder häufiger Interpretationen, die versuchen, den Nachweis subtiler, impliziter Subtexte im Werk Jüngers zu erbringen. Es gelänge ihm, politische Auffassungen auf diese Weise - gleichsam unbemerkt - zu transportieren. Wenig diskutiert wird seine oft unkonventionelle Themenwahl (in Heliopolis kommen Weltraumfahrt und eine Art von Mobiltelefon vor (der Phonophor), Gläserne Bienen beschreibt nanotechnisch betriebene Roboter); ebenso seine lebenslange Behandlung des Themas Drogen. Hinzu kommen seine wissenschaftlichen Beiträge zur Insektenkunde.

[SW: Deutsche Literatur |Essay/ Offener Brief | Ernst Jünger | Privatdruck | Raritäten]

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