Hubert Ritter
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Festschrift Schmid 65. Geburtstag Person und Gemeinschaft im Mittelalter. Karl Schmid zum fünfundsechzigsten Geburtstag. Hrsg. von Gerd Althoff u. a. Mit 33 Abb. und Karte. Sigmaringen, Thorbecke 1988 ISBN: 3-7995-7063-2
Kapitel: Von der Antike zum Mittelalter. Im früheren und hohen Mittelalter. Vom hohen zum späten Mittelalter. - Abhandlungen von Hans Ulrich Nuber ("Sontheim und Brenz in frühgeschichtlicher Zeit. Römische und frühmittelalterliche Besiedlung"), Ruth Schmidt-Wiegand ("Franken und Alemannen. Zum Gebrauch der Stammesbezeichnungen in den Leges barbarorum"), Karl Hauck ("Zum Problem der Götter im Horizont der völkerwanderungszeitlichen Brakteaten. Zur Ikonologie der Goldbrakteaten, XLII"), Otto Gerhard Oexle "Haus und Ökonomie im früheren Mittelalter", Hubert Mordek ("Rom, Byzanz und die Franken im 8. Jahrhundert. Zur Überlieferung und kirchenpolitischen Bedeutung der Synodus Romana Papst Gregors III. vom Jahre 732 (mit Edition)", Heinz Löwe (Die Apostasie des Pfalzdiakons Bodo (838) und das Judentum der Chasaren"), Eduard Hlawitschka ("Kaiser Wido und das Westfrankenreich"), Helmut Maurer ("'Bischof' Theodor 'von Zürich'. Über das Verhältnis von Bischof und Chrobischof im Bistum Konstanz der Karolingerzeit"), Joachim Wollasch ("Zur Datierung des Liber tramitis aus Farfa anhand von Personen und Personengruppen"), Franz Neiske ("Textkritische Untersuchungen an cluniacensischen Necrologien: Verdoppelung von Nameneinträgen"), Gerd Althoff ("Gloria et nomen perpettum. Wodurch wurde man im Mittelalter berühmt?"), Mechthild Sandmann ("Theoderich von Verdun und die religiösen Gemeinschaften seiner Diözese"), Gerd Tellenbach ("Der Charakter Kaiser Heinrichs IV. Zugleich ein Versuch über die Erkennbarkeit menschlicher Individualität im hohen Mittelalter"), Horst Fuhrmann ("Neues zur Biographie des Ulrich von Zell ( 1093)"), Josef Fleckenstein ("Über den engeren und den weiteren Begriff von Ritter um Ritterum (miles und militia)"), Otto P. Clavadetscher ("Das Totengedächtnis und sein Wandel im Raume St. Gallen"), Wilhelm Kohl ("Beobachtungen an der älteren Memorialüberlieferung des Domstiftes St. Paulus zu Münster" [Westfalen], Franz-Josef Jakobi ("Die Amtszeit Bischof Hermanns II. von Münster (1174-1203) und die Entwicklung der 'civitas monasteriensis'"), Hansmartin Schwarzmaier ("Die Gründung des Prämonstratenserklosters Allerheiligen. Ein Beitrag zum Thema 'Staufer - Welfen - Zähringer'"), Dieter Mertens ("Beutelsbach und Wirtemberg im Codex Hirsaugiensis und in verwandten Quellen"), Hubert Houben ("Eine Mönchsliste aus den Abruzzen (St. Giovanni in Venere, 1. Januar 1200"), Berent Schwineköper ("Hochmittelalterliche Fürstenbegräbnisse, Anniversarien und ihre religiösen Motivationen. Zu den Rätseln um das Grab des letzten Zähringer s (Berthold V. 1186-1218)"), Michael Borgolte ("Nepotismus und Papstmemoria"), Rolf Sprandel ("Studien zu Heinrich von Herford"), Hagen Keller ("Kommune": Städtische Selbstregierung und mittelalterliche "Volksherrschaft" im Spiegel italienischer Wahlverfahren des 12.-14. Jahrhunderts") u. a.
XVIII, 651 S. Gr.-8°. Orig.-Leinen mit farbig illustr. Schutzumschlag. - Tadelloses Exemplar.
Pietsch, Ludwig: Herkomer. (Hubert von Herkomer) Aus der Reihe: Künstler-Monographien. Nr. 54 der Liebhaberausgaben, begründet von H. Knackfuß. . Erstausgabe, gedruckt bei Fischer und Wittig in Leipzig. Erschienen in Bielefeld und Leipzig bei: Velhagen & Klasing, im Jahre 1901.
Inhalt: Eine interessante Studie über eine bedeutende Künstler- Persönlichkeit des 19. Jahrhunderts, welche schon zu Lebenszeiten großes Aufsehen erregte. Sir Hubert Ritter von Herkomer, geboren 1849 in Waal, (Bayern;) gestorben 1914 in Budleigh Salterton, (England) war Maler, auch Bildhauer, Musiker, Filmemacher und Schriftsteller, nebenher galt er auch als Pionier des Automobilsports in Deutschland. Zustand: Einband etwas staubfleckig, Ecken und Kanten bestoßen. Innen: Vorderdeckel mit einem Knick, Vorsätze etwas braunfleckig, Seiten manchmal fingerfleckig, Buchschnitt etwas bestoßen, sonst noch recht ordentlich erhalten.
Insgesamt 140 Seiten mit 121 Abbildungen nach Gemälden, Radierungen und Zeichnungen, Titel in rot- schwarz Druck. Gr.-8°(Groß- Oktav- Format bis 25cm.) Weinroter und elfenbein- farbiger, leinenkaschierte Original- Karton- Einband, goldgeprägte und verzierte Rücken und Vorderdeckel- Beschriftung mit goldener Verlagsvignette. Kopfgoldschnitt. .
[SW: Kunstgeschichte;]
Witt, Hubert - Auswahl, Übertragung: Oswald von Wolkenstein Leib-und Lebenslieder, Leipzig Dieterich'sche Verlagsbuchdl. 1982
Sammlung Dieterich 397.; Oswald von Wolkenstein (um 1376 - 1445) Ritterlicher Lyriker und Komponist, Kind des Spätmittelalters. Genialer Einzelgänger mit abenteuerlichem Leben, das sich äußerlich recht gut nachzeichnen lässt (Urkunden, Porträts, biographische Elemente in den Liedern). Ritter, Raufbold, Sänger, Staatsmann. Zugleich der bedeutendste Dichterkomponist des deutschen Mittelalters - mit der Liedmusik der Franzosen, Niederländer und Italiener vertraut; ungewöhnlich schöpferisches Talent; gehört zu den schwierigsten Dichtern des Mittelalters (Wortfülle und Wortschöpfungen); vitale, sinnlich-gegenständliche Erfahrung der Welt; oft beißender Humor. Er schuf Liebesdichtung, geistliche Dichtung, biographische Dichtung, Kleindichtung/Spruchdichtung.126 echte Lieder (die meisten Lieder müssen vor 1425 entstanden sein), 122 Kompositionen (82 einstimmige, 40 mehrstimmige); zwei Umdichtungen lateinischer Sequenzen. Als erster Musiker im deutschen Sprachraum ließ er weltliche Lieder mehrstimmig erklingen, als erster verband er Text und Melodie zur kompositorischer Einheit. Er war der Erfinder des modernen Kunstliedes.; Der vorliegende Band enthält eine Auswahl von 69 Liedern und ein längeres Nachwort von Hubert Witt: "Oswald von Wolkenstein. Umrisse seines Lebens und Dichtens", mit einem Frontizpiz, Format: kl. Oktav, sehr guter Zustand
1.A. illustr. Originalleinwand/illustr. OU 214 S.
Oswald von Wolkenstein: LEIB -UND LEBENSLIEDER. Auswahl u. Übersetzung aus dem Altdeutschen v. Hubert Witt. Leipzig, Dieterich 1982.
SAMMLUNG DIETERICH 397.; Oswald von Wolkenstein (um 1376 - 1445) Ritterlicher Lyriker und Komponist, Kind des Spätmittelalters. Genialer Einzelgänger mit abenteuerlichem Leben, das sich äußerlich recht gut nachzeichnen lässt (Urkunden, Porträts, biographische Elemente in den Liedern). Ritter, Raufbold, Sänger, Staatsmann. Zugleich der bedeutendste Dichterkomponist des deutschen Mittelalters - mit der Liedmusik der Franzosen, Niederländer und Italiener vertraut; ungewöhnlich schöpferisches Talent; gehört zu den schwierigsten Dichtern des Mittelalters (Wortfülle und Wortschöpfungen); vitale, sinnlich-gegenständliche Erfahrung der Welt; oft beißender Humor. Er schuf Liebesdichtung, geistliche Dichtung, biographische Dichtung, Kleindichtung/Spruchdichtung.126 echte Lieder (die meisten Lieder müssen vor 1425 entstanden sein), 122 Kompositionen (82 einstimmige, 40 mehrstimmige); zwei Umdichtungen lateinischer Sequenzen. Als erster Musiker im deutschen Sprachraum ließ er weltliche Lieder mehrstimmig erklingen, als erster verband er Text und Melodie zur kompositorischer Einheit. Er war der Erfinder des modernen Kunstliedes.; Der vorliegende Band enthält eine Auswahl von 69 Liedern und ein längeres Nachwort von Hubert Witt: "Oswald von Wolkenstein. Umrisse seines Lebens und Dichtens" (37 S.); TADELLOSER ZUSTAND
Lwd.m.farb.gepr.Deckelvign., OSU., Kl.-8°, 215 S., M.e.Frontispiz



