Horst Bingel

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Bingel, Horst (Herausgeber): Zeitgedichte. Deutsche politische Lyrik seit 1945. Herausgegeben, mit einem Nachwort versehen von Horst Bingel. Mit Kurzbiografien. Texte von Ingeborg Bachmann, Horst Bienek, Johannes Bobrowski, Paul Celan, Günter Eich, Hans Magnus Enzensberger, Erich Fried, Peter Huchel, Marie Luise Kaschnitz, Karl Krolow, Dagmar Nick, Hans Erich Nossak, Arno Reinfrank, Christa Reinig, Wolfgang Weyrauch, Heinz Piontek u.a. - (=Piper Bücherei, Band 186) München, Piper Verlag, 1963.
Guter Zustand. Aus der Bibliothek des Lyrikers Ernst Günther Bleisch, dem ehemaligen Leiter des Münchner "Seerosenkreises". - Horst Bingel (* 6. Oktober 1933 in Korbach; 14. April 2008 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Schriftsteller, Lyriker, Grafiker und Herausgeber. Leben: Bingel verbrachte seine Kindheit in Thüringen und im Ruhrgebiet. 1947 zog er nach Hessen. Nasch dem Realgymnasium und einer Buchhändlerlehre studierte er Malerei und Bildhauerei. Von 1956 bis 1957 war er Redakteur des "Deutschen Büchermarktes" und von 1957 bis 1969 Redakteur und Herausgeber der "Streit-Zeit-Schrift". 1965 gründete er das Frankfurter Forum für Literatur. Die Koffer des Felix Lumpach wurde nach Texten von Horst Bingel von dem Regisseur Gerd Winkler verfilmt und am 13. Oktober 1966 in Berlin mit dem Hauptdarsteller Hanns Dieter Hüsch uraufgeführt. Er gab mehrere Lyrik- und Prosaanthologien heraus. Horst Bingel war an der Organisation und Veranstaltung zahlreicher internationaler Autorentreffen beteiligt und war Mitglied des P.E.N.. Von 1974 bis 1976 war er Vorsitzender des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS). Von 1983 bis 1985 wurde er zum Stadtschreiber in Offenbach am Main berufen. Seit 1954 lebte er als freier Schriftsteller in Frankfurt am Main, er war verheiratet mit Barbara Bingel (* 1953). Wirken: Horst Bingel verfasste zumeist knappe, saloppe und überraschende Gedichte und Geschichten, die von Witz, Ironie, Pointe und Skurrilität und Vertracktheit geprägt sind. Themen waren die Stadt, die Liebe, die Natur, die Politik und die Gesellschaft. Seine politische Lyrik ähnelte Liedern, die das Groteske und Paradoxe unverschleiert ausdrücken. Der Schriftsteller Karl Krolow bezeichnete seine Gedichte als auf den Augenblick und für den Augenblick geschrieben, trotzdem bleibe sein Werk aktuell. Seine sprachlich knappen lakonischen Ausführungen waren Kürzel mit der Aufgabe, gegen konventionelle Denkschemata zu rebellieren und sie damit zu desillusionieren. Ehrungen und Auszeichnungen [Bearbeiten] 1984 Wilhelm-Leuschner-Medaille des Landes Hessen für sein Lebenswerk 2001 Lyrikpreis der Weltbilder Kosmopolitania der Brücke in Saarbrücken Aus wikipedia-orgHorst_Bingel.

Erstausgabe. 130 Seiten. Illustrierter Pappband mit Cellophaneinschlag und Bauchbinde. Einbandgestaltung von Gerhard M. Hotop.

[SW: Lyrik / Poesie, Gedichtsammlung, Engagierte Literatur, Politik nach 1945, Lyrikanthologie, Germanistik, Buchhandelsgeschichte, Buchgeschichte, Buchkunde, Taschenbücher vor 1960, Taschenbuchreihen, Buchmarkt, Buchreihen, Buchhandel, Buchwissenschaft, Verlagsgeschichte, Buchwesen, Verlagswesen, Buchherstellung, Verlage, Literaturtheorie, Deutsche Literatur der 60-er Jahre, Germanistik, Lyriktheorie, Gedichte, Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaften, Deutsche Literatur der sechziger Jahre]

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Bingel, Horst,
Horst Bingel (1933-2008), Schriftsteller und Graphiker. E. Brief mit U. O. O., 19. Juli 1978. 2 SS. auf 2 Bll. Gr.-4°. - An einen Sammler: "[...] Handschriftliches kann ich Ihnen, was Manuskripte anbetrifft, nichts senden. Nehmen Sie diesen Bf. als Handschrift'. - Ich habe mit einer Stiftung vereinbart, daß sie alle meine h'schriftl. + typographischen Skripte erhält. Ich passe schlecht auf diese Dinge auf. Dort werden sie gut verwahrt [...] Ich finde es gut, daß Sie diese Sammlung aufbauen. Nur, meine hervorragenden Arbeiten' etc. Ist das nötig? Ich weiß selbst, daß ich einige gute Sachen geschrieben habe. Doch Sie tragen allzu dick auf. Ich bin doch kein Trottel [...]". - Horst Bingel war Redakteur und später auch Herausgeber der "Streit-Zeit-Schrift" und gründete 1965 das Frankfurter Forum für Literatur. Zudem gab er mehrere Lyrik- und Prosaanthologien heraus und war an der Organisation und Veranstaltung zahlreicher internationaler Autorentreffen beteiligt.

Horst Bingel (1933-2008), Schriftsteller und Graphiker. E. Brief mit U. O. O., 19. Juli 1978. 2 SS. auf 2 Bll. Gr.-4°. - An einen Sammler: "[...] Handschriftliches kann ich Ihnen, was Manuskripte anbetrifft, nichts senden. Nehmen Sie diesen Bf. als Handschrift'. - Ich habe mit einer Stiftung vereinbart, daß sie alle meine h'schriftl. + typographischen Skripte erhält. Ich passe schlecht auf diese Dinge auf. Dort werden sie gut verwahrt [...] Ich finde es gut, daß Sie diese Sammlung aufbauen. Nur, meine hervorragenden Arbeiten' etc. Ist das nötig? Ich weiß selbst, daß ich einige gute Sachen geschrieben habe. Doch Sie tragen allzu dick auf. Ich bin doch kein Trottel [...]". - Horst Bingel war Redakteur und später auch Herausgeber der "Streit-Zeit-Schrift" und gründete 1965 das Frankfurter Forum für Literatur. Zudem gab er mehrere Lyrik- und Prosaanthologien heraus und war an der Organisation und Veranstaltung zahlreicher internationaler Autorentreffen beteiligt.

[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]

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Bingel, Horst,
Horst Bingel (1933-2008), Schriftsteller und Graphiker. Ms. Brief mit e. U. Hanau, 11. Januar 1959. 1½ SS. Gr.-4°. - An den Übersetzer Gert Woerner: "[...] Der Beitrag gefällt mir ausgezeichnet. Kleinigkeiten geändert, Schluss würde ich gern weglassen: weil Kritik an Übersetzungsfreudigkeit vor allem von rechts bei uns kommt. Klingt auch so noch an. Nun ist der Beitrag so lang geraten, dass er bei uns 5 Seiten füllt. Das ist zu viel, drei würde gut gehen. Können Sie noch etwas kürzen da und dort, raffen? Es müsste eigentlich gehen. Vorschlagsweise: die beiden angestrichenen Absätze könnten auf alle Fälle komprimiert werden - des übrigen könnten noch einige Sätze kürzer sein, ganz entfallen [...] Die Sarraute kam. Soll ich sie Ihnen zur Rezension senden? Oder haben Sie das Buch? [...]" - Horst Bingel war Redakteur und später auch Herausgeber der "Streit-Zeit-Schrift", gründete das "Frankfurter Forum für Literatur" und gab mehrere Lyrik- und Prosaanthologien heraus. "Sein größter literarischer Erfolg war das 1962 erschienene Buch Die Koffer des Felix Lumbach', das 1966 unter der Regie von Gerd Winkler mit Hans Dieter Hüsch in der Hauptrolle verfilmt wurde [...] Am stärksten wahrgenommen wurde Bingel in seinen Funktionen innerhalb des Verbandes deutscher Schriftsteller. Ab 1973 war er Mitglied des Vorstandes, 1974 wurde er als Nachfolger von Dieter Lattmann zum Bundesvorsitzenden des Verbandes gewählt" (Welt-Online v. 16. IV. 2008). - Papierbedingt etwas gebräunt und im linken Rand gelocht (minimale Textberührung).

Horst Bingel (1933-2008), Schriftsteller und Graphiker. Ms. Brief mit e. U. Hanau, 11. Januar 1959. 1½ SS. Gr.-4°. - An den Übersetzer Gert Woerner: "[...] Der Beitrag gefällt mir ausgezeichnet. Kleinigkeiten geändert, Schluss würde ich gern weglassen: weil Kritik an Übersetzungsfreudigkeit vor allem von rechts bei uns kommt. Klingt auch so noch an. Nun ist der Beitrag so lang geraten, dass er bei uns 5 Seiten füllt. Das ist zu viel, drei würde gut gehen. Können Sie noch etwas kürzen da und dort, raffen? Es müsste eigentlich gehen. Vorschlagsweise: die beiden angestrichenen Absätze könnten auf alle Fälle komprimiert werden - des übrigen könnten noch einige Sätze kürzer sein, ganz entfallen [...] Die Sarraute kam. Soll ich sie Ihnen zur Rezension senden? Oder haben Sie das Buch? [...]" - Horst Bingel war Redakteur und später auch Herausgeber der "Streit-Zeit-Schrift", gründete das "Frankfurter Forum für Literatur" und gab mehrere Lyrik- und Prosaanthologien heraus. "Sein größter literarischer Erfolg war das 1962 erschienene Buch Die Koffer des Felix Lumbach', das 1966 unter der Regie von Gerd Winkler mit Hans Dieter Hüsch in der Hauptrolle verfilmt wurde [...] Am stärksten wahrgenommen wurde Bingel in seinen Funktionen innerhalb des Verbandes deutscher Schriftsteller. Ab 1973 war er Mitglied des Vorstandes, 1974 wurde er als Nachfolger von Dieter Lattmann zum Bundesvorsitzenden des Verbandes gewählt" (Welt-Online v. 16. IV. 2008). - Papierbedingt etwas gebräunt und im linken Rand gelocht (minimale Textberührung).

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Widmungsexemplar - Horst Bingel - Bingel, Horst. Lied für Zement. Gedicht. Mit einem Nachwort von Karl Krolow. st 287, Franfurt am Main, Suhrkamp Verlag, 1975. ; sig.; 1. Ed. ISBN: 3518067877
ungelesen und wie neu, auf dem Vortitel fünfzeilige Widmung des Autors, signiert und datiert (12.IV.12976). Horst Bingel (* 6. Oktober 1933 in Korbach - + 14. April 2008 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Schriftsteller, Lyriker, Grafiker und Herausgeber. Bitte warten Sie nach Ihrer Bestellung unsere Vorausrechnung per E-Mail ab, oder bestellen Sie mit Ihrer Kreditkarte bzw. per Paypal an info@signiertebuecher.de.

Erste Auflage 89 (4) Seiten (9) Blatt Kl.-8°, Taschenbuch

[SW: < signiert> < signed> < Horst Bingel> < signierte Erstausgaben>]

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