Hoffmann Struwwelpeter
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Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt u. a. (Hrsg.): Struwwelpeter-Hoffmann. Ausstellung zum 150. Geburtstag Heinrich Hoffmanns (13. Juni 1959). Frankfurt/Main, Stadt- und Universitätsbibliothek und Senckenbergische Bibliothek, 1959.
Enthält folgende Kapital: A. Struwwelpeter. Literatur. B. Der Arzt Heinrich Hoffmann. Literatur und Quellen. C. Schriften und Aufsätze Heinrich Hoffmanns. D. Heinrich Hoffmanns Lebensdaten. E. Bildteil. F. Katalog: Der Schriftsteller Heinrich Hoffmann. Der Familienvater und Bürger Heinrich Hoffmann. Der Arzt Heinrich Hoffmann.
221 x 171 mm. 39 (1) Seiten und 37 nicht paginierte Seiten mit Faksimiles und teils farbigen Abbildungen. Illustrierter Orig.-Karton. Durchstrichener Name auf vorderem Innendeckel, Buchinneres sonst gut.
[SW: Bilderbücher; Kinderbücher; Struwwelpeter]
Das bezaubernde Büchlein vom "Struwwelpeter"-Hoffmann in der seltenen ersten Ausgabe Hoffmann, Heinrich: Das Breviarium der Ehe. Leipzig, Friedrich Brandstetter, 1853.
Seltene erste Ausgabe dieses bezaubernden Büchleins vom Verfasser des Struwwelpeter. Mit dem reizenden Titelbild: Den plumpen Bären soll man schießen. / Soll ihn in tiefe Gruben schließen. / Doch wenn der Mann den Brummbär macht. / Dann, Frauen, denkt der schlauen Jagd. - Diese ziemlich unbekannt gebliebenen heiter-satirischen Verse in Heinrich Hoffmanns "Breviarium der Ehe" haben bis heute kaum an Reiz verloren: Weil die Frauen Engel sind, / Muß der Mann sich auch bestreben, / Daß sie hier auf Erden schon / Wie im Wolkenhimmel leben. - Mit gift'gem Weib ist lebenslang gequält, / Wer sich sein Weib der Mitgift wegen wählt; / Denn Gift bleibt Gift, von welcher Art es sei, / Und solche Hochzeit ist Giftmischerei. - Bemerkenswerte Tipps für Ehefrauen, die Ehemänner davon abbringen soll, zu oft ins Wirtshaus zu gehen: Sei des Hauses schmucke Wirthin, / Richte wirthlich Alles ein! / Deinem Gatten wird sein Haus dann / Auch das liebste Wirthshaus sein. - Zu den "Waffen": Ihr Frauen sagt, ihr wäret ohne Waffen / Und ohne Schutz und ohne jede Wehr; / Zum Dienen und Gehorsam nur geschaffen. / O sprecht nicht so! Verstellt euch nicht so sehr! / Ein freundlich Lächeln kann schon Vieles wenden, / Ein schmeichelnd Bitten schließt sich mächtig an, / Und eine Thräne kann den Kampf beenden; / Aus dem Gebieter wird ein Unterthan. - Heinrich Hoffmann heiratete am 5. März 1840 Therese Donner, eine Tochter des Frankfurter Hutfabrikanten Christoph Friedrich Donner. Mit ihr hatte er drei Kinder. Von 1844 bis 1851 unterrichtete er Anatomie am Senckenbergischen Institut. 1848 war Hoffmann Abgeordneter im Frankfurter Vorparlament. In seinem Hause beherbergte er den späteren badischen Revolutionär Friedrich Hecker. Von 1851 bis zu seiner Pensionierung 1888 war er Direktor der Anstalt für Irre und Epileptische in Frankfurt am Main, der städtischen Nervenheilanstalt. Er gilt als erster Vertreter der Jugendpsychiatrie. Auf sein Betreiben hin entstand 1859 bis 1864 ein moderner Neubau auf dem Affensteiner Feld im damals noch unbebauten nördlichen Westend. - WG (2.A.) S. 720, Nr. 12. - A. Rümann, Die illustrierten deutschen Bücher des 19. Jahrhunderts, Nr. 1971. - Ausstellungs-Katalog "Struwwelpeter-Hoffmann" (Frankfurt/M. 1959) S. 20, Nr. 11. - G. Sauer, Francofurtensien (1975) Nr. 513: Dort nur die zweite Auflage. - Lediglich vereinzelt etwas fleckig. Kleine handschriftliche Widmung aus der Zeit auf dem Vorsatzblatt. Im Ganzen schönes Exemplar, im tadellos erhaltenen, bezaubernd illustrierten Original-Einband. - Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne Fotos zu (JPG).
IV, 95 S. Mit gestochenem Frontispiz nach Ludwig Richter (gestochen von Krausse und Eltzner). Illustrierter Original-Pappband mit weißen Glanzpapiervorsätzen, rotem Lesebändchen und Goldschnitt. Kl.8vo. (10 x 14,8 cm).
kinderbuch kinder jugend frankfurt hessen märchen sagen legenden deutschland mädchen erziehung pädagogik e.t.a. kinderliteratur bilderbuch bilderbücher illustrierte literatur Hoffmann, Heinrich: König Nußknacker und der arme Reinhold. Ein Kindermährchen in Bildern aus dem Nachlaß Gerhard Löwenthal Sehr selten und handkoloriert!!!!!! Literatische Anstalt , Frankfurt / Main 1851 (ca.)
halbleinen - 13. Aufl. 4°. OHLn. 85 illustr. Bll. Sehr schön und sorgfältig handkoloriert. aus dem Nachlaß Gerhard Löwenthal Heinrich Hoffmann (* 13. Juni 1809 in Frankfurt am Main; 20. September 1894 ebenda) war ein deutscher Psychiater, Lyriker und Kinderbuchautor und ist der Verfasser des Struwwelpeter. Er verwendete auch die Pseudonyme Heulalius von Heulenburg, Reimerich Kinderlieb, Peter Struwwel sowie Polycarpus Gastfenger. Sein Vater war Architekt und städtischer Bauinspektor. Hoffmann besuchte drei Jahre die Weißfrauenschule in seiner Heimatstadt, anschließend bis 1828 das Städtische Gymnasium. Von 1829 bis 1832 studierte er Medizin in Heidelberg und Halle, wo er sein Studium 1833 mit der Promotion abschloss. Seit 1830 war er Mitglied, später Ehrenmitglied des Corps Alemannia.[1] Nach einem Aufenthalt in Paris kehrte er im August 1834 nach Frankfurt zurück. 1835 beriefen ihn die Behörden der Freien Stadt Frankfurt zum Arzt am Leichenschauhaus auf dem Friedhof in Sachsenhausen. Daneben ließ er sich als praktischer Arzt und Geburtshelfer in Sachsenhausen nieder und gehörte 1835 bis 1846 der Armenklinik in der Meisengasse an. Diese 1834 von fünf Frankfurter Ärzten eingerichtete Poliklinik betreute mittellose Patienten in Frankfurt und den umliegenden Dörfern. 1836 trat er der Freimaurerloge Zur Einigkeit bei, die er jedoch nach einigen Jahren wieder verließ, weil sie keine jüdischen Freimaurer aufnahm. Hoffmann heiratete am 5. März 1840 Therese Donner, eine Tochter des Frankfurter Hutfabrikanten Christoph Friedrich Donner. Mit ihr hatte er drei Kinder: Carl Philipp (1841-1868), Antonie Caroline (1844-1914) und Eduard (1848-1920). Von 1844 bis 1851 unterrichtete er Anatomie am Senckenbergischen Institut. 1848 war Hoffmann Abgeordneter im Frankfurter Vorparlament. In seinem Haushalt beherbergte er den späteren badischen Revolutionär Friedrich Hecker. Hoffmann selbst befürwortete eine konstitutionelle Monarchie unter preußischer Führung und gehörte zu den Erbkaiserlichen. In seinen satirischen Schriften Handbuch für Wühler oder kurzgefaßte Anleitung in wenigen Tagen ein Volksmann zu werden (1848) und Der Heulerspiegel (1849) wandte er sich entschieden gegen die Republikaner. 1866 befürwortete er die Annexion der Freien Stadt Frankfurt durch Preußen. Von 1851 bis zu seiner Pensionierung am 1. Juli 1888 war er Direktor der Anstalt für Irre und Epileptische in Frankfurt am Main, der städtischen Nervenheilanstalt. Er gilt als erster Vertreter der Jugendpsychiatrie. Auf sein Betreiben hin entstand 1859 bis 1864 ein moderner Neubau auf dem Affensteiner Feld im damals noch unbebauten nördlichen Westend. Nach seiner Pensionierung schrieb er noch seine erst 1926 veröffentlichten Lebenserinnerungen. Er starb nach einem Schlaganfall und wurde auf dem Frankfurter Hauptfriedhof (an der Mauer, Nr. 541) begraben.[2] Nach ihm ist eine Straße in Frankfurt-Niederrad benannt, wo sich heute das Zentrum für Psychiatrie der Frankfurter Universitätsklinik befindet. Ihm sind zwei Museen gewidmet und mehrere Gedenktafeln an seinen ehemaligen Wohnsitzen in Frankfurt. Literarische Werke [Bearbeiten] Seit 1842 veröffentlichte er Gedichte und Theaterstücke unter verschiedenen Pseudonymen. Er bezeichnete sich selbst als Gelegenheitsversemacher. Weltweit bekannt wurde er durch sein von ihm selbst mit Bildern ausgestattetes Kinderbuch Der Struwwelpeter, das er zu Weihnachten 1844 für seinen ältesten Sohn schrieb. Vermutlich 1858 erstellte Hoffmann eine neue Fassung mit veränderten Bildern; auf dieser basieren alle folgenden Ausgaben des Struwwelpeter. 1851 veröffentlichte Hoffmann sein Weihnachtsmärchen "König Nußknacker und der arme Reinhold". Die Erstausgabe war mit einer eigenhändigen Zeichnung des Autors illustriert, die den Frankfurter Weihnachtsmarkt zeigt. Es handelt sich um die erste Weihnachtserzählung, bei der ein Nussknacker eine besondere Rolle spielt. Um 1870 entstanden nach dem Vorbild des König Nussknacker aus dem Bilderbuch die ersten gedrechselten Nussknacker in Seiffen im Erzgebirge.(wikipedia)
HOFFMANN, Heinrich. König Nußknacker und der arme Reinhold.
Selten. Frühe handkolorierte Ausgabe auf Leinwand. Das zweite Bilderbuch Heinrich Hoffmanns. Auch der Struwwelpeter und die anderen Figuren aus dem Struwwelpeter treten wieder auf. Kurz nach Erscheinen wurde es wegen angeblicher Majestätsbeleidigung auf S. 12 und 13 beschlagnahmt. "Dieses Buch, das Hoffmann selbst als sein liebstes und auch bestes Bilderbuch bezeichnete, erzählt die märchenhafte Geschichte von der Begegnung des armen kranken Jungen Reinhold mit dem König Nußknacker in einer Art Spielzeugwelt. Hoffmann berichtet in seinen Lebenserinnerungen, daß diese Spielzeugwelt originalen Spielzeugmodellen nachgebildet sei, die er in Nürnberg erstanden habe." (Brüggemann S. 143). Vgl. Ries 600.2. Vgl. Bilderwelt 310. Vgl. Slg. Brüggemann II, 403. Vgl. Wegehaupt II, 1593. Vgl. Klotz II, 2780/18. Fingerfleckig. Einige unbedruckte Rückseiten mit handschriftl. Besitzvermerk in Kinderschrift und eingeklebten Werbemarken, eine Rückseite mit Tintenstrichen. 1 S. mit kl. unauffälligen Tintenstrichen.
Ein Kindermährchen in Bildern von Heinrich Hoffmann Verfasser des Struwwelpeter. Freut euch und lacht! Dafür ist's gemacht. Mit kol. Titelill. und 33 handkolorierten Holzstichen. Frankfurt am Main. Literarische Anstalt Rütten & Loening (um 1870). 26,4 x 21 cm. 32 S. Priv. HLdr.



