Hoffmann Heinrich

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Hoffmann, Heinrich: Gesammelte Gedichte, Zeichnungen und Karikaturen. Hrsg. von G. H. Herzog u. Helmut Siefert unter Mitarb. von Marion Herzog-Hoinkis. Frankfurt am Main : Insel, 1987. ISBN: 3458145974
Ein gutes und sauberes Exemplar. - Dieser Band enthält Heinrich Hoffmanns Gesammelte Gedichte von 1842 und 1873; Weinlieder für Naturforscher und Arzte, Das Breviariurn der Ehe, 1853 zum ersten Mal in Leipzig erschienen, wozu Ludwig Richter ein anmutiges Titelbild entworfen hat. Ferner eine Epigrammsammlung, eine Reihe von Grabschriften humoristisch-satirischen Inhalts, die im Jahre 1858 unter dem Titel Allerseelen-Büchlein bei Rütten und Loening erschienen sind; ferner ein Beispiel aus den Sitzungsprotokollen (Vedas) der Gesellschaft der >Tutti Frutti<, deren Initiator und Gründungsmitglied Heinrich Hoffmann war. Heinrich Hoffmann dichtete zum Vergnügen. Aus Gedichten bestand auch seine erste literarische Veröffentlichung, die er 1842 seinem Jugend- und Studienfreund Dr. Gustav Martin gewidmet hat. In den Lebenserinnerungen schreibt Hoffmann darüber: "Ich hatte von je ein schlechtes Gedächtnis und kann noch nicht und konnte niemals nur vier Zeilen des von mir Geschriebenen im Gedächtnis behalten. Wenn ich nun ein Lied oder eine Ballade geschrieben hatte, so steckte ich das Blatt in die Westentasche, ging hinaus vor die Stadt, las und besserte mein Opus und hatte meine reine Herzensfreude daran. Nun ließ ich im Jahre 1842 die Gedichte drucken und bei Sauerländer hier erscheinen. Ein Paar gute Kritiken wohlwollender Freunde und ein sehr geringfügiger Absatz waren die Folge. Von Honorar konnte natürlich gar keine Rede sein. Ich aber pfiff und sang, skandierte und reimte fröhlich darauf los und war guter Dinge. " Der zweite Teil des Bandes enthält eine Auswahl seltener, zum Teil hier erstmals gedruckter Zeichnungen und Karikaturen. Daß Hoffmann seine sechs Kinderbücher selbst illustrierte, weiß jedes Kind. Weniger bekannt sind seine Golddukatenbilder, Geschenke für seine Frau Therese. In kolorierte satirische Zeichnungen klebte er als Kompositionselement echte Frankfurter Golddukaten, meist anstelle der Gesichter. ISBN 3458145974, ISBN-13: 9783458145974

Von d. Urenkeln Heinrich Hoffmanns Else Hessenberg ... autoris. Ausg. nach Orig.-Vorlagen aus d. Nachlass von Heinrich Hoffmann, 1. Aufl. 498 S. Mit zahlr. auch farb. Abb. Originalleinen mit Schutzumschlag.

[SW: Belletristik, Bildende Kunst]

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Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt u. a. (Hrsg.): Struwwelpeter-Hoffmann. Ausstellung zum 150. Geburtstag Heinrich Hoffmanns (13. Juni 1959). Frankfurt/Main, Stadt- und Universitätsbibliothek und Senckenbergische Bibliothek, 1959.
Enthält folgende Kapital: A. Struwwelpeter. Literatur. B. Der Arzt Heinrich Hoffmann. Literatur und Quellen. C. Schriften und Aufsätze Heinrich Hoffmanns. D. Heinrich Hoffmanns Lebensdaten. E. Bildteil. F. Katalog: Der Schriftsteller Heinrich Hoffmann. Der Familienvater und Bürger Heinrich Hoffmann. Der Arzt Heinrich Hoffmann.

221 x 171 mm. 39 (1) Seiten und 37 nicht paginierte Seiten mit Faksimiles und teils farbigen Abbildungen. Illustrierter Orig.-Karton. Durchstrichener Name auf vorderem Innendeckel, Buchinneres sonst gut.

[SW: Bilderbücher; Kinderbücher; Struwwelpeter]

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Stolberg-Stolberg, Christian GF zu.
Friedrich Leopold Gf. zu Stolberg-Stolberg (1750-1819), Schriftsteller und Übersetzer. E. Brief mit U. ("FL Graf zu Stolberg"). Münster, 28. Dezember 1807. 2 Seiten gr.-8°. An den namentlich nicht genannten Bankier Friedrich Hoffmann in Düsseldorf: "Euer Hochwohlgebohren wollen meinen herzlichen Dank nehmen, für Ihr gütiges Schreiben, für die Beylagen, und für die in jenem erwähnten Hefte, welche mein Freund Claudius mir gab, als ich vor einigen Monaten bey ihm war. Sowohl in den Heften als in dem geschriebenen Aufsatze über Moses Versehen, sieht man einen denkenden, und mit den göttlichen Wahrheiten der Heil. Schrift es wohl meinenden Forscher. Das Lied hat die Haupteigenschaft eines christlichen Liedes: Liebe zu Jesu Christo. Ich bedaure, da ich die Freude Ihre Bekanntschaft zu machen, sowohl auf Ihrer Hin- als auf Ihrer Herreise verfehlte, da ich in Holstein war. Herr Overberg empfiehlt sich Ihrem gütigen Andenken [...]". - Friedrich Leopold Stolberg war ebenso wie sein Bruder Christian schon seit langem mit Matthias Claudius bekannt, sogar seit 1774 Mitglied derselben Freimaurerloge Zu den drei Rosen in Hamburg gewesen; ihrer beider Schwester Katharina gar war Claudius ein Leben lang in tiefer Freundschaft verbunden. Anders als etwa Friedrich Heinrich Jacobi und Johann Heinrich Voß tolerierte Claudius die aufsehenerregende Konversion Friedrich Stolbergs zum Katholizismus i. J. 1800. In dem Jahr, aus dem vorliegender Brief datiert, statteten die Gebrüder Stolberg Claudius auch einen Besuch in Wandsbeck ab. - Der Pädagoge und Schulreformer Bernhard Overberg (1754-1826) war gleich Stolberg Teil des Münsterschen Kreises um die Fürstin Amalie von Gallitzin und ist auch so wie diese auf Theobald von Oers berühmten Gemälde "Der Kreis von Münster", der in dieser Form idealisierten Form nie stattgefunden hat, zu sehen. - Beiliegend eine hs. Notiz zu Stolbergs Brief: "Friedrich Leopold Graf zu Stolberg an Bankier Friedrich Hoffmann in Düsseldorf, der Unrgroßvater meiner Frau. Beide standen Matthias Claudius nahe [...]". - Mit kl. Rostspur durch eine (alt entfernte) Klammer.

Christian Gf. zu Stolberg-Stolberg (1750-1819), Schriftsteller und Übersetzer. E. Brief mit U. ("FL Graf zu Stolberg"). Münster, 21. Dezember 1807. 2 Seiten gr.-8°. An den namentlich nicht genannten Bankier Friedrich Hoffmann in Düsseldorf: "Euer Hochwohlgebohren wollen meinen herzlichen Dank nehmen, für Ihr gütiges Schreiben, für die Beylagen, und für die in jenem erwähnten Hefte, welche mein Freund Claudius mir gab, als ich vor einigen Monaten bey ihm war. Sowohl in den Heften als in dem geschriebenen Aufsatze über Moses Versehen, sieht man einen denkenden, und mit den göttlichen Wahrheiten der Heil. Schrift es wohl meinenden Forscher. Das Lied hat die Haupteigenschaft eines christlichen Liedes: Liebe zu Jesu Christo. Ich bedaure, da ich die Freude Ihre Bekanntschaft zu machen, sowohl auf Ihrer Hin- als auf Ihrer Herreise verfehlte, da ich in Holstein war. Herr Overberg empfiehlt sich Ihrem gütigen Andenken [...]". - Friedrich Leopold Stolberg war ebenso wie sein Bruder Christian schon seit langem mit Matthias Claudius bekannt, sogar seit 1774 Mitglied derselben Freimaurerloge Zu den drei Rosen in Hamburg gewesen; ihrer beider Schwester Katharina gar war Claudius ein Leben lang in tiefer Freundschaft verbunden. Anders als etwa Friedrich Heinrich Jacobi und Johann Heinrich Voß tolerierte Claudius die aufsehenerregende Konversion Friedrich Stolbergs zum Katholizismus i. J. 1800. In dem Jahr, aus dem vorliegender Brief datiert, statteten die Gebrüder Stolberg Claudius auch einen Besuch in Wandsbeck ab. - Der Pädagoge und Schulreformer Bernhard Overberg (1754-1826) war gleich Stolberg Teil des Münsterschen Kreises um die Fürstin Amalie von Gallitzin und ist auch so wie diese auf Theobald von Oers berühmten Gemälde "Der Kreis von Münster", der in dieser Form idealisierten Form nie stattgefunden hat, zu sehen. - Beiliegend eine hs. Notiz zu Stolbergs Brief: "Friedrich Leopold Graf zu Stolberg an Bankier Friedrich Hoffmann in Düsseldorf, der Unrgroßvater meiner Frau. Beide standen Matthias Claudius nahe [...]". - Mit kl. Rostspur durch eine (alt entfernte) Klammer.

[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]

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Heinrich-Hoffmann-Museum (Hrsg.): Herr Hoffmann ist zu gar nichts nütz... Eine Ausstellung des Arbeitskreises "Bürger gestalten ihr Museum" zum 175. Geburtstag Heinrich Hoffmanns. Frankfurt a.M.: Heinrich-Hoffmann-Museum; 1984 /

47 S. mit zahlr. Abb. 4°. OBr. Einbandrücken gering geknickt, insgesamt in gutem Zustand

[SW: Hoffmann Heinrich*Ausstellungskatalog*Kinderbuch*Struwwelpeter*Struwwelpetriaden]

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