Herwarth Walden

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Stramm, August: Briefe an Nell und Herwarth Walden. August Stramm. Hrsg. von Michael Trabitzsch, Berlin : Ed. Sirene, 1988.
Ein gutes und sauberes Exemplar. - Die vorliegende Ausgabe umfaßt alle nachweisbaren Briefe August Stramms an Nell und Herwarth Walden. Als Maschinentyposkript und Bestandteil der "Sammlung Nell Walden" liegen sie eingebunden in der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz.Erworben wurden sie 1960 durch die Westdeutsche Bibliothek (ehem. Preußische Staatsbibliothek) von Nell Urech-Walden, die - entsprechend einem handschriftlichen Vermerk auf dem ersten Blatt der Briefe - im Sommer 1916 von den Originalen eine Maschinenabschrift anfertigte. Die Originale, die nach der Trennung Nell Waldens von Herwarth Walden im Besitz von Herwarth Walden verblieben, verbrannten während des Zweiten Weltkrieges.

150 S. Fadengehefteter Originalpappband.

[SW: Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft]

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Volker Pirsich: Der Sturm, Bautz, Traugott,198501 ISBN: 9783883090207
Die Frage, was der STURM ist, scheint längst beantwortet: Sei es in der aphoristischen Form, Der STURM ist Herwarth Walden, die Lothar Schreyer, einer der zentralen Mitarbeiter am STURM-Werk, August Stramm, dem wohl bedeutendsten Dichter des STURM, in den Mund legt. Die Einschränkung scheint längst beantwortet, hat jedoch noch immer ihre Berechtigung: Trotz einer Vielzahl von Veröffentlichungen zum STURM ist das Bild, das sich vom STURM im Licht der Forschung, der Erinnerung von Beteiligten, den Urteilen von Freunden und Gegnern gewinnen lässt, alles andere als klar umrissen. Lediglich die Bedeutung des STURM im Rahmen der Entstehung und Entwicklung des literarischen Expressionismus ist allgemein von den Zeitgenossen und auch der literaturwissenschaftlichen Forschung anerkannt. Einige Äußerungen von an der expressionistischen Bewegung Beteiligten mögen als Beleg stehen. Ernst Blass schreibt in seinem Aufsatz Das alte Cafe des Westens: Es gab damals Zeitschriften mit speziellerem Humus: Der ,Sturm' von Herwarth Walden, die ,Aktion' von Franz Pfemfert, der ,Pan' von Wilhelm Herzog. Dort erschienen Dinge, die uns angingen und anregten. Kaffeehaus-Extrakte, in zwangfreien, marktfreien Nächten empfangen. Dort blühte der Mut zum Abseitigen, Inwendigen. Ähnlich heißt es bei Alfred Richard Meyer: Man kann sich heute beim besten Willen nicht mehr vorstellen, mit welcher Erregung wir abends, im Cafe des Westens oder auf der Straße vor Gerold an der Gedächtniskirche sitzend und bescheiden abendschoppend, das Erscheinen des ,Sturm' oder der ,Aktion' erwarteten, nicht so sehr auf den Rausch des Gedrucktseins bedacht als vielmehr scharf nach der Möglichkeit lugend: mit Worten angegriffen zu sein, die wie Ätzkalk oder Schwefelsäure wirken konnten. Diese Äußerungen zum STURM setzen natürlich nicht erst mit den Erinnerungen der Zeitgenossen ein, sondern gleich nach der Gründung der Zeitschrift. Einer der engsten Vertrauten des STURM-Herausgebers Walden, Karl Kraus, schreibt kurze Zeit nach Erscheinen der Erstausgabe: Der STURM hat das Zeug, eine wirkliche Revue zu werden, wie sie Deutschland noch nicht hatte. (Brief an Herwarth Walden, datiert 19./20.III.1910); ein gutes halbes Jahr später heißt es bei Rene Schickele: Ich halte die Zeitschrift noch immer für das einzige Blatt, wo man Gewagtes drucken lassen kann. (Brief an Herwarth Walden, datiert 24.X.1910); und nach eineinhalb Jahren STURM schreibt Kurt Hiller: Sie wissen, dass ich den 'STURM' respektiere als eines der wenigen Blätter in Deutschland, die von den Zeitungen unabhängig sind, das sich auch um die schlechten Instinkte der Leser nicht kümmert. Auch diese drei Einschätzungen äußerst kritischer Künstler - allesamt vorübergehend Mitarbeiter am STURM - sind nur exemplarische Beispiele: Die Liste von Elogen ließe sich fast beliebig fortsetzen. Natürlich gibt es aus Künstlerkreisen auch geringschätzige Urteile, entstanden häufig aus Rivalitäten zwischen dem Kreis um den STURM-Herausgeber und anderen Gruppierungen; sie tragen jedoch eher den Charakter von Privatfehden, als dass sie die Bedeutung der Zeitschrift ernsthaft in Frage stellten; verwiesen sei hier als ein Beispiel auf die Fehde Walden - Pfemfert, in deren Verlauf Walden von Pfemfert u. a. als ausgebleichter Somali-Neger und Schießbudenfigur und der STURM als zeitweilig erscheinende Druckschrift diffamiert werden. Die Einschätzung des STURM-Werks durch die zeitgenössischen Künstler verändert sich rapide, als sich zum einen der STURM vehement für die moderne Kunst engagiert, und zum anderen - etwas später - auf der Basis einer sich allmählich entwickelnden STURM-Ästhetik eine typische STURM-Dichtung entsteht, die von einer neuen Dichtergeneration getragen wird. Der STURM wird zum exklusiven Forum einer Reihe z. T. noch sehr junger Künstler, die Walden für die ihnen zuteilgewordene Förderung emphatisch danken, für den STURM überschwengliche Lobpreisungen finden und verspr

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Hrsg. & Schriftleiter Herwarth Walden: Der Sturm - Halbmonatsschrift Für Kultur Und Die Künste, Der Sturm, Berlin 1913
Text Deutsch / Französisch. Vierter / 4. Jahrgang, Nummer 184/185 (Nr. 184/185), Berlin - Paris, Novemer (!) 1913. Umfang 8 S. Inhalt: Herwarth Walden: Aage von Kohl, Paul Claudel: Verkündigung, Blaise Cendrars: La Tour, Artur Babillotte: Die Schwermut des Genießers, Paul Zech: Zwei Wupperstädte, Blaise Cendrars: La Prose, TITELBLATT: HERMANN HUBER: ZEICHNUNG. Bedingt durch damaligen Postversand der Zeitschrift leichte Faltspur in der Mitte des Titelblattes. Sehr holzige Papierqualität. Winzige Läsuren am unteren Blattrand. Rückseite mit Werbeanzeigen. Huber-Zeichnung bleibt sauber. Guter Zustand für diese seltene Zeitschrift des Expressionismus, bereits vor dem ersten Weltkrieg schon so europäisch orientiert. ---- An original issue of legendary magazine "Der Sturm" (The Storm) that covered the expressionism movement in Germany. It was founded in Berlin in 1910 by Herwarth Walden and ran weekly until 1914, later monthly, became a quarterly in 1924 until it ceased publication in 1932. Most issues were sent by post, which explains the usual folding crease on the middle of the fragile wooden-paper publication. Particularly in the time before the outbreak of World War I, "Der Sturm" played a crucial role in the French-German exchange of expressionist artists, which led to a special relationship between Berlin and Paris. Regularly, poems and other texts of French and/or French speaking expressionists were published (Guillaume Apollinaire, Blaise Cendrars, etc.). This relationship was renewed after the war despite the hostilities between the two countries caused by the fighting. The magazine also fostered the Galerie "Der Sturm", started by Walden to celebrate its 100th edition, in 1912. The gallery became the focus for Berlin's modern art scene for a decade. Starting with an exhibition of Fauves and Der Blaue Reiter, followed by the introduction in Germany of the Italian Futurists, Cubists and Orphists, the gallery was to exhibit Edvard Munch, Georges Braque, Pablo Picasso, Albert Gleizes, Robert Delaunay, Jean Metzinger, Gino Severini, Jean Arp, Paul Klee, Wassily Kandinsky, and Kurt Schwitters. --- 31 x 41,5 Cm. 0,15 Kg.

Erfreulich Gut

[SW: Expressionismus Zeitschriften Kunst Theater Kabarett Literatur Kunst Europäische Literatur Bibliophilie]

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Hrsg. & Schriftleiter Herwarth Walden: Der Sturm - Wochenschrift Für Kultur Und Die Künste, Der Sturm, Berlin 1912
Dritter Jahrgang, März 1912, Nummer / Nr.100. Umfang zwölf Seiten. Inhalt: Trust: Kunst und Künstler Die kranke deutsche Kunst / Der Zeitgeist / Der Dank / Richard Dehmel: Aus den Verwandlungen der Venus / Das Flugschiff / Paul Scheerbart: Novelle / Alfred Mombert: Das ist der Tag / Das ist die Nacht / Else Lasker-Schüler: Gedichte / Alfred Döblin: Der schwarze Vorhang / Lothar von Kunowski: Der Schatten / Günther Murr: Hamburg / JULIUS PASCIN: Das Kind (ZEICHNUNG TITELBLATT) / GEORG TAPPERT: DER CLOWN / ORIGINAL-HOLZSCHNITT / Herwarth Walden: Die Judentochter / Für Gesang und Klavier (Text und Noten) / Dichtung aus der Knaben Wunderhorn / Ausstellung der Zeitschrift Sturm. Mit Noten und zahlreichen Werbeanzeigen auf letzter Seite, SAUBER, INTAKT, jedoch sehr holzige Papierqualität, kleiner Einriss am Heftrand über ca. 2 cm, aber nicht im Bild, insgesamt recht guter Zustand für diese seltene Zeitschrift. ---- An original issue (including original woodcut by Georg Tappert) of the legendary magazine "Der Sturm" (The Storm) that covered the expressionism movement in Germany. It was founded in Berlin in 1910 by Herwarth Walden and ran weekly until 1914, later monthly, became a quarterly in 1924 until it ceased publication in 1932. Most issues were sent by post, which explains the usual folding crease on the middle of the fragile wooden-paper publication. Particularly in the time before the outbreak of World War I, "Der Sturm" played a crucial role in the French-German exchange of expressionist artists, which led to a special relationship between Berlin and Paris. Regularly, poems and other texts of French and/or French speaking expressionists were published (Guillaume Apollinaire, Blaise Cendrars, etc.). This relationship was renewed after the war despite the hostilities between the two countries caused by the fighting. The magazine also fostered the Galerie "Der Sturm", started by Walden to celebrate its 100th edition, in 1912. The gallery became the focus for Berlin's modern art scene for a decade. Starting with an exhibition of Fauves and Der Blaue Reiter, followed by the introduction in Germany of the Italian Futurists, Cubists and Orphists, the gallery was to exhibit Edvard Munch, Georges Braque, Pablo Picasso, Albert Gleizes, Robert Delaunay, Jean Metzinger, Gino Severini, Jean Arp, Paul Klee, Wassily Kandinsky, and Kurt Schwitters. --- 33 x 45 Cm. 0,15 Kg.

Papier Gut

[SW: Futurismus Expressionismus Zeitschriften Kunst Architektur Literatur Europäische Literatur Bibliophilie Rarität Judaica Original-Grafik Originalgrafik]

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