Herta Mueller -Gmelin

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Widmungsexemplar - Herta Müller - Müller, Herta und Michael Lentz. Lebensangst und Worthunger. Herta Müller im Gespräch mit Michael Lentz. Edition Suhrkamp - 2620 Leipziger Poetikvorlesung 2009, Berlin, Suhrkamp, 2010. ; sig.; 1. Ed. ISBN: 9783518126202
ungelesen, wie neu, auf dem Titel Widmung der Autorin: "für D..... B..../ Herta Müller/ 28.07.2011 Berlin". Herta Müller (* 17. August 1953 in Nitzkydorf, Rumänien) ist eine deutsche, aus dem Banat stammende Schriftstellerin. Im Jahr 2009 erhielt sie den Nobelpreis für Literatur für ihr sprachgewaltiges Gesamtwerk über die rumänische Diktatur. Bitte warten Sie nach Ihrer Bestellung unsere Vorausrechnung per E-Mail ab, oder bestellen Sie mit Ihrer Kreditkarte bzw. per Paypal an info@signiertebuecher.de.

1. Auflage 55 Seiten 8°, Kartoniert

[SW: < signiert> < signed> < Literaturnobelpreisträgerin> < Herta Müller> < Deutsche Literatur> < signierte Erstausgaben>]

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PATRUT, Iulia-Karin: Schwarze Schwester - Teufelsjunge Ethnizität und Geschlecht bei Paul Celan und Herta Müller. (Literatur - Kultur - Geschlecht. Studien zur Literatur- und Kulturgeschichte. Grosse Reihe, 40). Köln: Böhlau 2006. ISBN: 978-3-412-33805-3
Paul Celan und Herta Müller entstammen beide osteuropäischen Regionen und wurden zu Ikonen des bundesdeutschen Literaturbetriebs. Von westlichen Fremdheitsdiskursen über Osteuropa gezeichnet, traten sie ein geschichtliches Erbe an, das von dem deutschen Überlegenheitsanspruch in der banatdeutschen Kolonisierung im Laufe des 18. Jahrhunderts (Müller) bis zur Hochkultur und Verfolgung osteuropäischer Juden der Bukowina in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts (Celan) reicht. Während diskurshistorische Betrachtungen die Spuren dieser jeweils unterschiedlichen Erfahrungen für Celan und Müller aufgreifen, legen die hier vorgenommenen Textinterpretationen bislang unbekannte poetologische und thematische Gemeinsamkeiten zwischen beiden offen. Ihre Texte machen allzu deutlich, wie mittels der Kategorien "Ethnizität" und "Geschlecht" Machtgefälle zwischen "Eigenem" und "Fremdem" entstehen. Herta Müllers "Teufelsjunge" und Paul Celans "Schwarze Schwester" sind dabei zwei verletzte, vereinnahmte Figuren, in denen sich die Gewaltförmigkeit der Verhältnisse im Europa des 20. Jahrhunderts ebenso verkörpert wie der Widerstand dagegen.

IX, 252 S., 5 schw.-w. u. 1 farb. Abb. Lit.verz. Reg. Br. *neuwertig*

[SW: Celan, Paul; Literaturwissenschaft; Müller, Herta]

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Patrut, Iulia-Karin: Schwarze Schwester - Teufelsjunge Ethnizität und Geschlecht bei Paul Celan und Herta Müller. Diss. BÖHLAU, Juni 2006 ISBN: 3412338052
Paul Celan und Herta Müller entstammen beide osteuropäischen Regionen und wurden zu Ikonen des bundesdeutschen Literaturbetriebs. Von westlichen Fremdheitsdiskursen über Osteuropa gezeichnet, traten sie ein geschichtliches Erbe an, das von dem deutschen Überlegenheitsanspruch in der banatdeutschen Kolonisierung im Laufe des 18. Jahrhunderts (Müller) bis zur Hochkultur und Verfolgung osteuropäischer Juden der Bukowina in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts (Celan) reicht. Während diskurshistorische Betrachtungen die Spuren dieser jeweils unterschiedlichen Erfahrungen für Celan und Müller aufgreifen, legen die hier vorgenommenen Textinterpretationen bislang unbekannte poetologische und thematische Gemeinsamkeiten zwischen beiden offen. Ihre Texte machen allzu deutlich, wie mittels der Kategorien Ethnizität und Geschlecht Machtgefälle zwischen Eigenem und Fremdem entstehen. Herta Müllers Teufelsjunge und Paul Celans Schwarze Schwester sind dabei zwei verletzte, vereinnahmte Figuren, in denen sich die Gewaltförmigkeit der Verhältnisse im Europa des 20. Jahrhunderts ebenso verkörpert wie der Widerstand dagegen.

NEUBUCH! 2006. 240 S. m. 5 Abb. 233 mm x 154 mm x 22 mm 5 s/w-Abb.; Literatur, Kultur, Geschlecht, Große Reihe Bd.40

[SW: Müller, Herta, Celan, Paul]

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Müller, Herta: Die Nacht ist aus Tinte gemacht, 2 Audio-CDs Herta Müller erzählt ihre Kindheit im Banat. 116 Min. SUPPOSE VERLAG, 099 ISBN: 3932513886
In "Die Nacht ist aus Tinte gemacht" erzählt die Schriftstellerin Herta Müller ihre Kindheit im rumänischen Banat. Aus dem Gespräch heraus, ohne Manuskriptvorlage, erzeugt ihre behutsam sich vorantastende Stimme eine Atmosphäre dichter, spannungsreicher Intimität, in der vor dem Ohr des Hörers eine Welt zum Leben erweckt wird, die nur noch in der Erinnerung der Ausgewanderten existiert. Das Leben der Banater Schwaben in Nitzkydorf ist geprägt von bäuerlichen Bräuchen und harter Arbeit. Die Abgeschlossenheit dieses kleinen Kosmos bekommt durch den Schulbesuch erste Risse: Im ständigen Wechsel zwischen Dialekt, Hochdeutsch und Rumänisch entdeckt das Kind, dass die Sprachen ganz unterschiedliche Augen haben, mit denen ganz unterschiedliche Dinge wahrgenommen werden können. Durch die Risse wird aber auch die Gewalt deutlicher erkennbar, die in den Körpern sitzt, derer sich die politischen Regime brutal ermächtigen. Für die 1953 Geborene sind die Folgen von Krieg, Deportation der Mutter in ein stalinistisches Straflager, Alkoholismus des Vaters und Enteignung der Familie alltäglich spürbar. So beschreibt Herta Müller ihre Kindheit - als sie von den späteren Nachstellungen der Securitate, dem gefürchteten Geheimdienst von Diktator Ceausescu spricht - als Einübung in die Angst, als Vorbereitung für die Angst aus politischen Gründen, die sie schließlich 1987 zur Ausreise in die Bundesrepublik treibt.

NEU 2009. 126 mm x 141 mm x 17 mm

[SW: Müller, Herta; Audio-CDs, Hörbuch; Biografien/Erinnerungen (Audio-CDs),Banat; Berichte/Erinnerungen (Audio-CDs)]

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