Henry James

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James, Henry: Das Tier im Dschungel. Erzählung. Aus dem Englischen übertragen von Helmut M. Braem und Elisabeth Kaiser. Einbandgestaltung von Martin Kausche. (= Piper-Bücherei 134) R. Piper & Co. Verlag (Lizenz des Kiepenheuer & Witsch Verlags) Erste Aufl. / Lizenzausgabe 1959 München
68S. 8°

Pappe Fadengehefteter, illustrierter Pappband. Die Einbandkanten berieben, ansonsten guter Zustand. Henry James (* 15. April 1843 in New York; 28. Februar 1916 in Chelsea, Großbritannien) war amerikanischer Schriftsteller. Er war der jüngere Bruder des Philosophen William James. Henry James wuchs in einer wohlhabenden Familie auf. Sein Vater, Henry James Sr., war einer der angesehensten Intellektuellen, zu dessen Freunden und Bekannten Thoreau, Emerson und Hawthorne zählten. Von früher Jugend an wurde James mit den Klassikern britischer, amerikanischer, französischer und deutscher Literatur vertraut gemacht. In seiner Jugend bereiste Henry Jr. Europa und studierte in New York, London, Paris, Bologna, Bonn und Genf. Im Alter von 19 Jahren begann er ein Studium der Rechtswissenschaften an der Harvard Law School, stellte aber bald fest, dass ihm die Literatur näher lag. Als 20-Jähriger begann James, Beiträge für amerikanische Zeitschriften zu verfassen. Im Alter von 21 Jahren veröffentlichte er seine erste Kurzgeschichte A Tragedy of Errors. 1866 bis 1869 und 1871 bis 1872 war er Mitarbeiter des Magazins The Atlantic Monthly und der Zeitung Nation. Seine erste Erzählung, Watch and ward, erschien 1871 als Fortsetzungsgeschichte im Atlantic Monthly. James schrieb sie auf seiner Reise durch Venedig und Paris und erzählte in ihr die Geschichte eines Junggesellen, der eine Zwölfjährige adoptiert und später gar heiraten will. Nachdem er eine Zeit lang in Paris gelebt hatte und von dort aus diverse Artikel für den New Yorker Tribune verfasst hatte, wurde er schließlich 1875 in England sesshaft und 1915 britischer Staatsbürger. Dort schrieb er unter anderem für The Yellow Book. Während seiner ersten Jahre in Europa porträtierte James hauptsächlich das Leben von Amerikanern in der Fremde, insbesondere eben in Europa. 1905 besuchte er zum ersten Male seit 25 Jahren wieder sein Heimatland und schrieb Jolly Corner, das auf seinen Beobachtungen in und um New York basiert und die alptraumartige Geschichte eines Mannes erzählt, der von seinem Doppelgänger verfolgt wird. Zwischen 1906 und 1910 überarbeitete er diverse Erzählungen und Geschichten für die "New York-Edition" seiner gesammelten Werke, die 1911 bei Charles Scribner's Son erschien. In den Jahren 1913 bis 1914 erschienen die ersten beiden Bände seiner Autobiographie, A small boy and others sowie Notes Of A Son And Brother. Der dritte Band erschien postum 1917. Der Schock des beginnenden Ersten Weltkrieges veranlasste James dazu, britischer Staatsbürger zu werden, unter anderem, um damit gegen die Nichteinmischungspolitik der USA zu protestieren. Henry James starb am 28. Februar 1916 im Alter von 72 Jahren, nachdem er kurz zuvor einen Herzanfall erlitten hatte. In James' vielschichtigem Werk spielt der Antagonismus zwischen der "Alten Welt" Europa mit seiner langen kulturellen Tradition und der Naivität der "Neuen Welt" Amerika eine wichtige, vielleicht sogar die zentrale Rolle. Ein weiteres Charakteristikum seines Schaffens sind die psychologisch vielschichtigen und sorgfältig gezeichneten Frauenfiguren, wie beispielsweise in Portrait of a Lady. Als besondere Vorbilder bezeichnete er Honore de Balzac und George Eliot; über Balzac sagte er einmal, er habe von diesem mehr über das Schreiben gelernt als von irgendjemandem sonst. Das wahrscheinlich bekannteste Zitat über sein eigenes Schreiben stammt aus Die Kunst der Dichtung von 1885: "A novel is in its broadest sense a personal, a direct impression of life: that, to begin with, constitutes its value, which is greater or less according to the intensity of the impression." - Henry James: The Art of Fiction, 1885 Die äußerst detailreiche Schilderung des Innenlebens seiner Figuren lässt James als modernen Schriftsteller erscheinen. Er gilt als Meister der indirekten Charakterisierung und wurde unter anderem ein Vorbild für den Bewusstseinsstrom-Stil (stream of consciousness); besonders bekannte Beispiele dieser Technik finden sich in James Joyce's Ulysses sowie in Manhattan Transfer von John Dos Passos. Während Henry James in der angelsächsischen Welt geradezu als Kultautor galt, ist er im deutschen Sprachraum in den Hintergrund geraten. Eine kleinere James-Renaissance wurde nicht nur durch verschiedene verlegerische Aktivitäten (Manesse, Aufbau Verlag u.a.), sondern auch durch die vielfältigen Literaturverfilmungen hervorgerufen.

[SW: Amerikanische Literatur | Erzählung | Piper-Bücherei]

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Pippin, Robert B: Moral und Moderne Die Welt von Henry James, Fink, Wilhelm Verlag ; weicher Einband / soft cover ISBN: 3770537860
3770537860 Neu

Pippin, Robert B Moral und Moderne Die Welt von Henry James (Fink, Wilhelm) ISBN: 978-3-7705-3786-0 kartoniert 207 S. Pippin, Robert B Moral und Moderne Die Welt von Henry James Verlag : Fink, Wilhelm ISBN : 978-3-7705-3786-0 Einband : kartoniert Preisinfo : 35,90 Eur[D] / 37,00 Eur[A] / 56,90 CHF UVP Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Seiten/Umfang : 207 S.Produktform : B: Buch Erscheinungsdatum : 1. Aufl. 16.04.2004 Gewicht : 365 g verwandte Themen : James, Henry [DNB] Moral (Motiv) [DNB] In seinem Buch Moral und Moderne - Die Welt von Henry James zeigt Robert Pippin, dass Henry James in seinen Romanen und Erzählungen nicht nur eine neue Lesart, sondern letztlich eine Neubegründung der Moral entworfen hat. Obwohl James die Moderne als eine komplexe und bisher nicht dagewesene historische Situation ernst nimmt und ihre Ambiguitäten und Irritationen keineswegs leugnet, ist er nicht wie viele andere in Skeptizismus oder Ästhetizismus verfallen.Robert Pippin legt wichtige, neue Interpretationen zu allen großen Werken von James vor, die insgesamt seine These belegen, daß hier ein Erzähler einen eigenständigen und philosophisch fruchtbaren Beitrag zum Sinn der modernen Moral geliefert hat. Moral und Moderne ist aber nicht nur ein Buch für Philosophen und Literaturwissenschaftler, sondern auch eines für interessierte Leser von Henry James, da Pippin seine Argumente darzulegen versteht, ohne auf ein spezielles philosophisches oder theoretisches Vokabular zurückzugreifen."Pippin ist, glaube ich, genau die Art von Leser, die James sich gewünscht hätte."Richard Rorty, Stanford University "Das zentrale Verdienst dieses Buches ist eine erfrischend hintergründige und genaue Darstellung des moralischen Fundaments in James' Romanen." Alice Crary, New School University "Pippins vorsichtige, umfassende und unwiderstehliche Argumentation rekonstruiert die moralischen Konsequenzen des Modernismus und ihren Widerschein in den gelebten Erfahrungen von James' Figuren."Collin Meissner, University of Notre Dame "... genau beobachtet und mit gewissenhaftem Blick auf die Details wie auch auf die größeren Zusammenhänge der interpretierten Texte.David Bromwich, Yale University Softcover Buch

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James, Henry: Das Geheimnis von Bly. "The turn of the screw". Ins Deutsche übertragen von Ingrid Rein. Einbandgestaltung Anja Harms. Büchergilde Gutenberg (Lizenz des ars vivendi Verlags) Lizenzausgabe 2003 Frankfurt am Main, Wien, Zürich ISBN: 3763253688
171S. 8°

Leinen Fadengehefteter, illustrierter Ganzleineneinband mit farbigen Vorsätzen. Der Kopf- und Fußschnitt sowie der Einband vereinzelt leicht fleckig, die untere Ecke des Hinterdeckels mit dezenter Stauchung, Exlibris auf Innendeckel, ansonsten guter Zustand dieser schön gestalteten Ausgabe. The Turn of the Screw (deutsche Titel: Das Durchdrehen der Schraube, Die Drehung der Schraube, Schraubendrehungen, Bis zum Äußersten, Das Geheimnis von Bly) ist eine Novelle von Henry James, die erstmals 1898 erschienen ist. Der namenlose Erzähler der Geschichte gibt eine Geistererzählung wieder, die ein gewisser Douglas am Kamin eines englischen Landhauses vorliest. Es handelt sich dabei um die Erzählung eines Kindermädchens, das mit der Betreuung zweier Kinder, Miles und Flora, beauftragt ist, die elternlos auf dem Landsitz Bly aufwachsen. Das Kindermädchen ist verliebt in den Auftraggeber, den Onkel und Vormund der Kinder, und widmet sich der Aufgabe mit großer Hingabe. Mit der Zeit beobachtet sie auf dem Landsitz wiederholt mysteriöse Geistererscheinungen, in denen sie schließlich ihre eigene Vorgängerin und einen früheren Diener erkennt, die beide unter nicht näher geklärten Umständen ums Leben kamen. Sie bringt in Erfahrung, dass die beiden offenbar ein Verhältnis miteinander hatten und den Kindern sehr nahe standen. Das Kindermädchen ist überzeugt davon, dass die Kinder diese Erscheinungen ebenfalls sehen, ihr aber nichts davon erzählen. Sie glaubt an einen schlechten Einfluss, den die Geister auf die Kinder ausüben. Aus Sorge steigert sie sich in eine zwanghafte Überwachung hinein, die schließlich in Miles' Tod und einem Nervenfieber bei Flora resultiert. The Turn of the Screw wurde erstmals von Januar bis April 1898 als Fortsetzungsgeschichte in der Wochenzeitschrift Collier's veröffentlicht. Eine Buchausgabe erschien erstmals 1908. In der Phase, als er die Novelle schrieb, war Henry James wegen einer Handgelenkserkrankung selbst nicht zum Schreiben in der Lage. Mit der damals neuen Erfindung der Schreibmaschine konnte er nicht umgehen, so dass er auf einen Sekretär angewiesen war, dem er die Geschichte diktierte. Während der Entstehungszeit gab es ein großes öffentliches Interesse an Geistererscheinungen, das sich in vielen journalistischen und wissenschaftlichen Arbeiten zu diesem Thema niederschlug. In Henry James' eigenem Bekanntenkreis befanden sich Personen, die Berichte von Betroffenen sammelten. Wie genau James selber zu diesem Thema stand, ist nicht bekannt; er brachte aber in jedem Fall ein großes Interesse dafür auf und soll selbst an Tagungen der Society for Psychical Research teilgenommen haben. Einige der Geisterbeschreibungen in The Turn of the Screw weisen starke Ähnlichkeiten zu Augenzeugenberichten seiner Zeit auf. The Turn of the Screw gilt als eines der am stärksten rezipierten Bücher von Henry James. Literaturwissenschaftler praktisch aller Schulen haben sich mit diesem Werk beschäftigt. Eine Frage, die in den kritischen Kontroversen besonders häufig auftaucht, ist die nach der Realität der Geistererscheinungen. Durch die unzuverlässige Erzählsituation mit einem Erzähler, dem von einer weiteren Person eine Geschichte vorgelesen wird, die wiederum von der (potentiell psychisch kranken) Hauptperson in der Ich-Form verfasst ist, wird nicht klar, ob die Geistererscheinungen als real angesehen werden müssen oder ob sie von der Hauptperson halluziniert werden. Praktisch seit Erscheinen der Novelle gibt es Kontroversen zwischen Kritikern, die die eine oder andere Lesart eindeutig bevorzugen und ihre Richtigkeit am Text zu belegen versuchen. Erst relativ spät entwickelte sich eine dritte Strömung, die davon ausgeht, dass beide Lesarten gleichermaßen in der Geschichte angelegt sind. Die Annahme, dass die Geister halluziniert werden, führte viele Kritiker dazu, in The Turn of the Screw eine psychologische Studie zu sehen. Ein besonders einflussreicher Aufsatz mit diesem Ansatz wurde 1934 von Edmund Wilson veröffentlicht und analysiert die Novelle aus freudianischer Sicht, wobei er auf bestimmte Motive sehr konkret eingeht. Zahllose spätere Interpreten folgten dieser Lesart. Kritik an diesem Ansatz kam aus verschiedenen Richtungen. Zum einen wird etwa die Figur des Kindermädchens in der Rahmenhandlung durchweg positiv beschrieben, was sich aus Sicht mancher Interpreten nicht mit der Figur einer Geisteskranken, die eine Gefahr für die Kinder darstellt, vereinbaren lässt. Zum anderen kann unter Heranziehung einer autorzentrierten Lesart davon ausgegangen werden, dass Henry James mit freudscher Symbolik nicht vertraut war. Von James selber ist überliefert, dass er sich für die Gespenster viel stärker interessierte als für die Figur des Kindermädchens. Erst in den 70er Jahren setzte sich mehr und mehr die These durch, dass beide Interpretationsmöglichkeiten gleichzeitig bewusst in der Novelle angelegt sind. Zu ihren ersten Vertretern gehörten Tzvetan Todorov und Shoshana Felman, die dekonstruktivistische Ansätze verfolgten. Diese Interpretation ist in der Literaturwissenschaft mittlerweile weitgehend akzeptiert. Weitere Interpretationen ergaben sich Ende der 70er Jahre aus der Perspektive der marxistischen Literaturtheorie und der Gender Studies. So wurde The Turn of the Screw als Auseinandersetzung mit dem moralischen Verfall der Oberschicht gelesen, die durch die Kinder repräsentiert wird. Die Geister werden nach dieser Lesart zu den Unterdrückten der Vergangenheit, die ihre Chance sehen, in das Leben der Oberschicht einzudringen und die Oberhand zu gewinnen. Das Scheitern des Kindermädchens bei der Rettung wird dadurch zu einem Bild der Hoffnungslosigkeit eben dieser Rettung. Vertreter derartiger Interpretationen waren etwa Edwin Fussell und Heath Moon. Aus Sicht der Gender Studies existieren unterschiedliche Bewertungen. Patricia N. Klingenberg etwa wirft James vor, die weibliche Perspektive aus seiner Novelle zu verbannen, indem die Erzählung des Kindermädchens durch zwei männliche Erzähler gebrochen wird. Andere Interpreten betonen hingegen die Tatsache, dass James' Roman ein Bild von Frauen entwirft, die den Männern als Romanautoren ebenbürtig sind oder weisen sogar auf die Tatsache hin, dass das Geschlecht des Erzählers der Rahmenhandlung selbst unklar ist und ebenfalls die Sichtweise einer Frau darstellen könnte. Eine umfassende Interpretation des Titels The Turn of the Screw stammt von Shoshana Felman. Sie stellt eine direkte Verbindung zu einer Szene her, in der das Kindermädchen Flora dabei beobachtet, ein Holzschiff zu bauen, indem sie einen Mast in einen Rumpf hineinzudrehen versucht - wovon das Kindermädchen sie entschlossen abhält. Viele Kritiker haben in dieser Szene eine explizit phallische Konnotation gelesen. Felman stimmt dem zu und weitet diese Interpretation auch auf die Schraube selbst aus. Das Beherrschen des Mastes oder das Drehen der Schraube sind für sie aber nicht nur Phallussymbole, sondern stehen auch für das Beherrschen der Erzählung durch die unzuverlässige Ich-Erzählerin, die alle Bedeutungsebenen ebenso immer stärker zu kontrollieren versucht wie das Leben der Kinder. Das Durchdrehen der Schraube wird zum letzten Akt, der schließlich in die Katastrophe führt, die sich auf der Handlungsebene in Miles' Tod äußert - dem einzigen realen Ereignis, das zweifellos nicht halluziniert ist. Der Handgriff, mit dem das Kindermädchen Miles erstickt, wird so zum fatalen Durchdrehen der Schraube.

[SW: Büchergilde Gutenberg | Amerikanische Literatur | Novelle | Klassiker in bedrucktem Leinen]

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Phillpotts, Henry, Phillpotts, James, Phillpotts, Eden and Temple, Bishop Frederick: Letters 6 letters relating to the Phillpotts Family 1830 - 1921, , 1830, 1840,1848,1874, 1921, 1925
approximately 19 x 12 - 25 x 20 cm

, 5 plastic sleeves, 2 letters with transcription, 3 with envelopes [12 x 7 cm], one plastic sleeve with 2 letters, relationships of the correspondents: 1830 Henry, Bishop of Exeter, to his mother Sybella Phillpotts, 1840 Bishop Henry to William, his son, Archdeacon of Cornwall, 1848 James Surtees Phillpotts, Headmaster of Bedford Grammar School to his mother, Louisa mentioned in the letter his brother, Henry parish priest and father to Brigadier General Louis Phillpotts and Admiral Montgomery Phillpotts, Redvers Buller first cousin to Jamed, 1874 Dr Frederick Temple Headmaster, Rugby School, Bishop of Exeter, Archbishop of Canterbury to James Surtees Philpotts [as above], 1921, 1925 letters from the novelist Eden Phillpotts to James Surtees Phillpotts [as above, James' grandfather Bishop Henry was Eden's grandfather's brother Thomas Phillpotts] approximately 19 x 12 - 25 x 20 cm , the letters are in very good condition, envelopes are in very good condition

[SW: Phillpotts, Henry, Phillpotts, James, Phillpotts, Eden and Temple, Bishop Frederick, Letters 6 letters relating to the Phillpotts Family 1830 - 1921]

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