Heinrich Mann Henri Quatre

Es wurden insgesamt 445 Einträge zu 'Heinrich Mann Henri Quatre' gefunden (Stand: 02.02.2012).

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Mann, Heinrich: Konvolut "Heinrich Mann". 18 Titel. 1.) Im Schlaraffenland, Ein Roman unter feinen Leuten, buchclub 65, 1977, 378 Seiten, Leinen-Einband ohne O.Schutzumschlag, lichtrandig aber gut erhalten. 2.) Die Jugend des Königs Henri Quatre, Aufbau Verlag Berlin und Weimar 1963, 669 Seiten brauner Leinen-Einband mit (stärker abgenutztem) O.Schutzumschlag, Papier leicht gebräunt, sonst gut erhalten. 3.) Die Vollendung des Königs Henri Quatre, BuchClub 65, Aufbau Verlag Berlin und Weimar 1967, 882 Seiten Leinen-Einband mit O.Schutzumschlag, Vorsatz leicht gebräunt, sonst gut erhalten. 4.) Artikel/Kopie "Die Weltbühne" über Heinrich Mann: "Heinrich Manns Werk" (17. März 1970). 5.) Artikel/Kopie aus "Die Weltbühne" Lion Feuchtwanger: "Heinrich Manns größtes Werk, geschrieben 1939 in Paris" (30. März 1971). 6.) Artikel/Kopie aus "Die Weltbühne": Ums Bürgerrecht für Heinrich Mann (11. November 1975). 7.) Artikel/Kopie aus "Die Weltbühne" von Heinrich Mann: "Wie man einen Prozeß gewinnt" (13. September 1983). 8.) Artikel/Kopie aus "Die Weltbühne" Heinrich Mann: "Ein Wort an Berlin, geschrieben am 1. Mai 1945" (6. Oktober 1987). 9.) Der Blaue Engel, Illustrationen von Paul Rosie, Büchergilde Gutenberg Berlin 1950, 264 Seiten, Halbleinen, gut erhalten. 10.) Artikel/Kopie "Mühsal, Not und Ängste. Nelly Kröger, Heinrich Manns zweite Frau, in einer Biografie von Kirsten Jüngling" (Neues Deutschland vom 31. März 2008). 11.) Artikel/Kopie "Sein Zeitalter wird besichtigt. Heinrich Mann: Dichter und politischer Humanist" (ohne Quellenangabe). 12.) Artikel/Kopie "Der ungeliebte Realist. Nach sechs Jahrzehnten endlich publiziert: Das Kriegstagebuch von Heinrich Mann" (Neues Deutschland vom 3. Januar 2005). 13.) Artikel/Kopie "Der Knabe war klein, die Berge waren ungeheuer. Das Taschenbuch zum Film: Heinrich Manns 'Henri Quatre'" (Neues Deutschland vom 16. März 2010). 14.) Heinrich Mann: Der Untertan, Reclam, Universalbibliothek, 1973, 421 Seiten, Schnitt leicht lichtrandig, sonst gut erhalten, zur Ergänzung beigelegt Kopie einer Seite aus dem Buch von Gerhard Zwerenz "Links und lahm" mit einem Zitat von Stalin bzw. Oskar Lange über die Deutschen: "Was soll man schon mit einem Volk machen, das jeden Befehl ausführt und keine Moral hat (17. Mai 1944)". 15.) Artikel/Kopie Arnold Zweig: "Heinrich Mann" ("Die Weltbühne" vom 10. März 1979). 16.) Wiedergelesen: Heinrich Manns "Henri Quatre" und die Kriege der Religion. Der große Roman des kleinen Bruders (Neues Deutschland vom 7./8. Februar 2009). 17.) Artikel/Kopie Heinrich Mann: "Die Kristallnacht" ("Die Weltbühne" vom 10. November 1987). 18.) Artikel/Kopie aus "Die Weltbühne" Hermann Budzislawski: "Heinrich Mann - Dichter und Journalist" (23. März 1971). Aufbau Verlag Berlin

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Mann Heinrich: Die Vollendung des Koenigs Henri Quatre. Roman. (Gesammelte Werke in Einzelausgaben 12). Bln. Aufbau 1979 3. Aufl. 8° 873 S. Original-Leinwand
Kreditkarten-Zahlung bzw. Paypal-Zahlung innerhalb Deutschlands bitte erst ab 20 Euro Artikelpreis(e)! Man liest dieses Werk das jetzt abgeschlossen vorliegt mit dem tiefen reinen Gluecksgefuehl das nur ganz grosse Kunst vermittelt. Mit dieser Vollendung des Koenigs Henri Quatre hat Heinrich Mann sein Werk gekroent das Buch ist ein Ruhmestitel der deutschen Emigration... Heinrich Manns Thema ist das einfachste und das schwierigste das es gibt: ein grosser Mensch. Das Bild eines grossen Mannes stellt er vor sich und vor uns hin mit tausend Mitteln doch ohne die Kompliziertheit seiner Methode merken zu lassen. Unaufdringlich also und doch jedermann verstaendlich gestaltet er was Groesse ist. Die Groesse seines Heinrich besteht darin dass er in jeder Situation das Natuerliche tut das Menschliche dass er in Wahrheit jeder Zoll ein Mann ist ist ein Mann durchdrungen von der Erkenntnis dass richtig handeln menschlich handeln heisst. Heinrich Manns Henri ist ein grosser Mann weil er das niemals aus dem Aug laesst was den Menschen zum Menschen erhoeht die Vernunft. Henri Quatre tut immer das Natuerliche. Hinterher zu erkennen was das Natuerliche war ist. nicht schwer aber ungeheuer schwer ist es dieses Natuerliche beizeiten zu sehen; denn da pflegt es von Konventionen und Vorurteilen umstellt zu sein und also verborgen. Das Natuerliche ist somit keineswegs das Einfache und Heinrich Mann zeigt dass wer der Vernunft zum Sieg verhelfen will oft hoechst krumme verwachsene Wege einschlagen muss ... Am Ende seines Epos laesst der Dichter seinen toten Helden eine Ansprache halten in der er sein Thema: Was ist Groesse? Was ist ein grosser Mann? noch einmal in (franzoesischen) Worten von leuchtender Einfachheit zusammenfasst. Der kleine Epilog ist voll von Stolz Bescheidenheit und Weisheit und der Dichter und der Koenig sagen da trotz mancher Resignation Ja zur Welt und zum Leben. Man hat mich heraufbeschworen laesst zu Beginn dieser Ansprache Heinrich Mann seinen toten Koenig sagen man hat sich mit meinem Leben inspirieren wollen. Das klingt bescheiden aber dieses Ziel sich mit dem Lehen eines grossen Mannes zu inspirieren ihn gewissermassen zu Ende zu leben ist wohl das stolzeste das ein Dichter sich setzen kann. Heinrich Mann hat dieses sein hohes Ziel erreicht er hat aus dem Reiche der Toten einen der menschlichsten und groessten heraufbeschroen dass er von neuem lebe und fuer immer. Die Namen des Koenigs Heinrich von Navarra und des Dichters Heinrich Mann sind nun verknuepft fuer alle Zeiten. Lion Feuchtwanger 1939

Zustand: Einband etw. fleckig / Schnitt etw. angestaubt / Original-Schutzumschlag randrissig/randknittrig

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Mann, Heinrich: Die Jugend des Königs Henri Quatre Roman. Studienausgabe in Einzelbänden, FISCHER (TB.), FRANKFURT, Dezember 1991 ISBN: 3596101182
Während seiner ersten Frankreichreise (1893) begegnete Heinrich Mann dem Thema seines Lebens, das ihn vier Jahrzehnte beschäftigen sollte: die Lebensgeschichte von Henri Bourbon, König von Navarra, der - freilich um den Preis mehrfachen Konfessionswechsels - unter dem Herrschernamen Heinrich IV. zum großen Einiger Frankreichs wurde. Nachhaltiger noch als mit dem von ihm erlassenen Toleranzedikt von Nantes, mit dem er einen Ausgleich zwischen den Hugenotten und den Katholiken seines Reiches zu schaffen suchte, ging er mit der Sentenz in die Geschichtsbücher ein: Paris ist eine Messe wert. Menschlichkeit ging ihm vor Doktrin. Heinrich IV. (1553-1610) war eingebunden in die frühe Phase der Aufklärung als Folge der kalvinistischen Reformation, ihm stand der Sinn wenig nach Gottesgnadentum, ihm ging es vielmehr darum, Frankreich zum Vorposten der menschlichen Freiheiten zu gestalten. Und jeder Franzose sollte es sich leisten können, am Sonntag ein Huhn im Topf zu haben.Zwar beginnt Heinrich Mann die Niederschrift dieses mehr als 1500 Seiten umfassenden, zweibändigen Romans noch vor seiner Flucht aus Berlin - die Heraufkunft der Nazis war bereits zu ahnen -, aber der überwiegende Teil dieses riesigen Werks entsteht im französischen Exil. In seinen Henri-Quatre-Romanen bedient sich Heinrich Mann des historischen Romans als Mittel der politischen Kritik. Die feudalistisch-reaktionäre, katholische Liga, die mit Gewalt und Terror ihre Macht zu erhalten sucht, steht metaphorisch für die Nazis; einzelne Figuren im Roman tragen Züge von Hitler und Goebbels.

NEUBUCH! 4. Aufl. 2006. 717 S. 180 mm x 105 mm x 19 mm 1 Faks., 1 Notenbeisp.; Fischer Taschenbücher Bd.10118

[SW: Historische Romane/Erzählungen, Heinrich IV., König von Frankreich; Romane/Erzählungen, Frankreich, Geschichte; Romane/Erzählungen]

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Mann, Heinrich: Die kleine Stadt. Roman. (= Bibliothek Suhrkamp 392). Suhrkamp Verlag 6. bis 8. Tausend 1976 Frankfurt am Main ISBN: 3518013920
441S. 8°

Pappe Fadengehefteter Papband mit Schutzumschlag. Der Umschlag etwas nachgedunkelt und mit punktueller Lösung der Folienkaschierung, Kopfschnitt etwas nachgedunkelt, ansonsten guter Zustand. Die kleine Stadt liegt in Italien. Ihr Vorbild mag das Landstädtchen Palestrina in den Sabiner Bergen gewesen sein (die Geburtsstadt des großen Musikers gleichen Namens), wo die Brüder Heinrich und Thomas Mann Ende der neunziger Jahre einige lange italienische Sommer verbrachten. Alles beginnt mit dem Erscheinen einer Theatertruppe in der kleinen Stadt. "Unsere Ankunft", so der jugendliche Held und Liebhaber der Truppe, "hat belebend gewirkt auf die Einwohner dieser Stadt, auf einmal ist ihnen der Mut gekommen, ihre Laster in Freiheit zu setzen." Es beginnt ein Fastnachtstreiben, ein Liebes- und Rüpelspiel, heiter und böse, zart und leidenschaftlich. In seltsamen, manchmal gespenstischen Reigen verbinden sich die Schicksale der fahrenden Künstler und der Kleinbürger - Kunst und Leben, das große literarische Thema der Jahrhundertwende klingt an. Die kleine Stadt ist ein utopischer Gegenentwurf zur politisch unmündigen Gesellschaft der Wilhelminischen Ära. "Was hier klingt", schrieb Heinrich Mann zu diesem Roman, "ist das hohe Lied der Demokratie. Es ist da, um zu wirken in einem Deutschland, das ihr endlich zustrebt. Dieser Roman, so weitab er zu spielen scheint, ist im höchsten Sinn aktuell." Luiz Heinrich Mann (* 27. März 1871 in Lübeck; 11. März 1950 in Santa Monica, Kalifornien) war ein deutscher Schriftsteller und der ältere Bruder von Thomas Mann. In den frühen Romanen Die Göttinnen oder Die drei Romane der Herzogin von Assy und Die kleine Stadt verarbeitete Heinrich Mann Eindrücke, die er durch seinen gemeinsam mit seinem Bruder Thomas verbrachten längeren Aufenthalt in Italien, aber auch durch die zahlreichen Aufenthalte in Riva am Gardasee, gewonnen hatte. Die kleine Stadt schildert die Verhältnisse in einer italienischen Kleinstadt. Die Göttinnen oder Die drei Romane der Herzogin von Assy wurden zum Roman einer ganzen Generation: Gottfried Benn, Rene Schickele und Otto Flake waren begeistert. "Es sind die Abentheuer einer großen Dame aus Dalmatien. In ersten Theile glüht sie vor Freiheitssehnen, im zweiten vor Kunstempfinden, im dritten vor Brunst. Sie ist bemerkenswerther Weise ein Mensch und wird ernst genommen; die meisten übrigen Figuren sind lustige Thiere wie im Schlaraffenland'. Die Handlung ist bewegt, sie erstreckt sich auf Zara, Paris, Wien, Rom, Venedig, Neapel. Wenn Alles gelingt, wird der 1. Theil exotisch bunt, der 2te kunsttrunken, der 3te obscön und bitter." (Heinrich Mann an seinen Verleger Albert Langen am 2. Dezember 1900) Die Romane Professor Unrat oder das Ende eines Tyrannen und Der Untertan sind von ganz anderer Art. In diesen Werken übte er in pointierten, zuweilen belustigenden Formulierungen scharfe Kritik an den politischen und sittlichen Verhältnissen im Wilhelminischen Deutschland, an der Servilität des deutschen Bürgertums und an der sozialen Ungerechtigkeit dieser Zeit. Die moralische Entrüstung über die, wie er empfand, "heuchlerische Wohlanständigkeit" seiner Zeit- und Standesgenossen, ihren "dumpfen Nationalismus" und ihre "rücksichtslose Ausbeutung" der arbeitenden Bevölkerung war auch das Thema vieler seiner Erzählungen. Der "Opportunismus von Gewerkschaftsfunktionären und Sozialdemokraten", deren Fixierung auf eine rein materielle Besserung der Arbeiterlage über Forderungen nach mehr Freiheit stehe, wird ebenso schonungslos kritisiert, wie der in seinen Augen "Ungeist der Bourgeoisie", der er sich selbst zugehörig fühlte und zu deren "positiven Werten, Leistungs- und Bildungswillen" er sich auch bekannte. Die beiden Bände Die Jugend des Königs Henri Quatre von 1935 und Die Vollendung des Königs Henri Quatre von 1938 gelten als Heinrich Manns bedeutendstes Werk. Die ersten Pläne gehen auf das Jahr 1925 zurück (Wysling / Schmidlin 1994). Thomas Manns Kommentar (Tagebuch-Notiz 25.IX.1935): "Beendete abends Heinrich Henri IV., ein seltenes Buch, alles weit überragend [,] was heute in Deutschland hervorgebracht wird, großer Reichtum und Beweglichkeit der künstlerischen Mittel, das Geschichtsgefühl gehoben und vertieft durchs Gegenwärtige und oft allzu sehr darauf zugespitzt, stark und ermutigend in der schneidenden geistig-moralischen Verachtung menschlicher Verirrung und Dummheit, ergreifende dichterische Momente wie der Tod und die Amme und die letzt Schlacht. Großer Gesamteindruck: ein Werk, das den Emigranten-Verlag und die ganze Emigration ehrt und nach Wendung der Dinge in Deutschland zu hohen Ehren aufsteigen wird." Essayistische Texte (Auswahl): Gustave Flaubert und George Sand (1905/1906), Geist und Tat (1910), Zola (1915) [der Essay löste einen Bruderzwist aus und veranlasste Thomas Mann, die Betrachtungen eines Unpolitischen zu schreiben], Macht und Mensch (1919), Diktatur der Vernunft (1923), Geist und Tat (1931), Der Haß (1933), Mut (1939). Heinrich Mann schrieb auch für die deutschsprachige ungarische Zeitung Pester Lloyd in den 30er Jahren zahlreiche Beiträge. Im Gegensatz zu Thomas Mann publizierte er in Klaus Manns literarisch-politischer Zeitschrift Die Sammlung.

[SW: Deutsche Literatur | Roman]

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