Heidegger

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Heidegger, Martin. Heidegger-Jahrbuch 5: Heidegger und der Nationalsozialismus II, Interpretationen. Hg. v. Denker, Alfred / Zaborowski, Holger (u.a.). Freiburg: Karl Alber Vlg. 2010. ISBN: 978-3-495-45705-4
Band 5 "Heidegger und der Nationalsozialismus - Interpretationen" enthält Beiträge u.a. von Charles Bambach, Walter Biemel, Vincent Blok, Chris Bremmers, Virgilio Cesarone, Joseph Cohen, Pascal David, Alfred Denker, Francois Fedier, Hadrien France-Lanord, Jürgen Gedinat, Ivo De Gennaro, Bernd Grün, Frank-Rutger Hausmann, Hermann Heidegger, Marion Heinz, Alexander Hollerbach, Ryosuke Ohashi, Otto Pöggeler, Richard Polt, Hans Sluga, Hartmut Tietjen, Peter Trawny, Richard Velkley, Juan L. Vermal, Christoph von Wolzogen, Holger Zaborowski und Michael E. Zimmerman. Immer wieder wird Heideggers Rektorat und sein Verhältnis zum Nationalsozialismus kontrovers diskutiert. Wie konnte einer der wichtigsten Denker des 20. Jahrhunderts politisch so in die Irre gehen? Wie erklärt sich sein Schweigen nach 1945? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen seinem Denken und seinen politischen Ansichten? Diesen Fragen gehen die Bände 4 und 5 des Heidegger-Jahrbuches nach. Band 4 macht viele Quellen erstmalig zugänglich. Band 5 versammelt Beiträge von bedeutenden Heidegger-Forschern. Mit diesen beiden Bänden des Heidegger-Jahrbuches werden neue Standards für die Diskussion dieses Themas gesetzt.

476 S. Kart. *neuwertig*

[SW: Philosophie; Philosophie, Religionen]

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Heidegger - Farias, Victor: 12 Titel / 1. Heidegger und der Nationalsozialismus 1. Ausgabe (Vorwort Jürgen Habermas) Frankfurt am Main : S. Fischer, 1989. ISBN: 3100204026
DABEI: Heidegger, Martin - Die Technik und die Kehre (8. Aufl. Neske, Pfullingen 1991. 47 S. Kart. Bleistiftanstreichungen, sonst gut) -------------- DABEI: Martin Heidegger/Karl Jaspers - Briefwechsel 1920-1963 (Serie Piper) (Piper 1992, ISBN 9783492112604, Tb, einige Bleistiftanstreichungen, sonst gutes Ex.) ---------------- DABEI: Heidegger, Martin - Der Feldweg (Frankfurt Klostermann 1962, 3. Auflage, 7 S., OBroschur, 2 Zeilen mit Unterstreichungen, sonst gut) -------------- DABEI: Heidegger, Martin - Vom Wesen der Wahrheit (Klostermann, 1954, 3. Auflage, 27 S., Umschlag der Broschur leichte Knickspur unten, sonst gut) ---------------- DABEI: Cardorff, Peter - Martin Heidegger (Frankfurt am Main, New York: Campus 1991, (= Einführungen. Reihe Campus, Band 1047). 174 S. Kleinformatige Orig.-Broschur, min. Bleistiftanstreichungen, sonst gutes Ex.) ---------------- DABEI: Ettinger, Elzbieta - Hannah Arendt - Martin Heidegger. Eine Geschichte (München Piper 1998, 3. Auflage, 138 S., Tb, Serie Piper 1904, min. Gebr.spuren, gut) ------------- DABEI: Heidegger, Martin - Holzwege (6. durchges. Auflage, 27. bis 31. Tausend. Frankfurt am Main, Vittorio Klostermann, 1980. 370 SS. 8°, OPappband, geringe Gebr.spuren, gutes Ex.) ------------ DABEI: Heidegger, Martin - Hebel - Der Hausfreund (Pfullingen, Neske, 1991, 6. Auflage, 29 S., Widmung auf Vorsatz, sonst gut, OPappband) ---------------- DABEI: Heidegger, Martin - Vom Wesen der Wahrheit (Frankfurt, Klostermann 1986, 7. Auflage, 28 S:, OBroschur, gutes Ex.) -------------- DABEI: Heidegger, Martin - Vom Wesen des Grundes (Vittorio Klostermann, Frankfurt 1983, 7. Auflage, 55 S., OBroschur, gutes Ex.) ------------ DABEI: Otto Pöggeler - Heidegger. Perspektiven zur Deutung seines Werkes (Weinheim. Beltz. 1984, 1., 407 S., OPappband, gutes Ex.) (Philosophie-H)

439 S. gr. 8°. Leinen, Originalumschlag, gutes Ex.

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Heidegger, Elfride,
[Martin Heidegger (1889-1976), Philosoph]. - Elfride Heidegger, geb. Petri (Heideggers Ehefrau). - E. Brief mit U. Freiburg i. B., 11. August 1946. 2 SS. Gr.-4°. Mit e. adr. Kuvert. Mit einer Beilage (s. u.). - An Magda Stomps, eine ehemalige Schülerin ihres Mannes, mit der sie und Martin Heidegger eine langjährige Freundschaft verband: "Mein Mann war mehrere Monate krankheitshalber auswärts u. gab mir danach die angelaufene Post zur Erledigung [...] Es tut mir ausserordentlich leid, von Ihnen soviel Schmerzliches zu hören. Leider sehen wir keine Möglichkeit, dass Sie in eine andere Zone gingen. Wir hoffen nur, dass Ihnen Ihre holländische Staatsangehörigkeit auch im russisch besetzten Gebiet mit der Zeit eine Arbeitsmöglichkeit bietet, die Ihren Kräften und Ihrer Ausbildung entspricht [...] Von uns ist leider auch Schmerzliches zu berichten: unsere beiden Söhne sind in russischer Gefangenschaft; der jüngere fiel nach seiner 4ten Verwundung in Feindeshand. Die einzige Karte, die uns seit 1½ Jahren erreichte, war vom Dez. 1945; darauf schreibt er, dass er auf dem Wege der Besserung sei. Auch der älteste Sohn hat endlich Nachricht geben können; er ist ja von Beruf Ingenieursaspirant u. nun in Rußland bei der Arbeit eingesetzt, wo es ihm gut ginge. Wir haben Nachricht von ihm vom Juni 1946 [...] Meinem Mann geht es jetzt wieder gut; im Frühjahr war er lange erkrankt (Herz) [...]". - Die niederländische Religionsphänomenologin Magda A. H. Stomps promovierte 1935 bei Heidegger mit einer Arbeit über "Die Anthropologie Martin Luthers", in der sie versuchte, die Anthropologie des Reformators in den Kategorien der Existenzphilosophie zu beschreiben. 1938 veröffentlichte sie zwei religionsphilosophische Artikel über Heidegger in niederländischer Sprache - "De philosophie van Martin Heidegger" und "Heideggers verhandeling over de dood en de theologie" -, später nahm sie eine Lehrtätigkeit in Zutphen (Gelderland) auf. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lebte sie zunächst in Stolberg (Harz), dann in Köln und ging 1952 (vermutlich durch die Vermittlung von H. G. Gadamer) nach Argentinien, wo der Heidegger-Schüler Carlos Astrada an der Universität von Buenos Aires lehrte. - Beiliegend die Recto-Seite (Ausschnitt) eines von Heidegger an Magda Stomps e. adr. Kuverts.

[Martin Heidegger (1889-1976), Philosoph]. - Elfride Heidegger, geb. Petri (Heideggers Ehefrau). - E. Brief mit U. Freiburg i. B., 11. August 1946. 2 SS. Gr.-4°. Mit e. adr. Kuvert. Mit einer Beilage (s. u.). - An Magda Stomps, eine ehemalige Schülerin ihres Mannes, mit der sie und Martin Heidegger eine langjährige Freundschaft verband: "Mein Mann war mehrere Monate krankheitshalber auswärts u. gab mir danach die angelaufene Post zur Erledigung [...] Es tut mir ausserordentlich leid, von Ihnen soviel Schmerzliches zu hören. Leider sehen wir keine Möglichkeit, dass Sie in eine andere Zone gingen. Wir hoffen nur, dass Ihnen Ihre holländische Staatsangehörigkeit auch im russisch besetzten Gebiet mit der Zeit eine Arbeitsmöglichkeit bietet, die Ihren Kräften und Ihrer Ausbildung entspricht [...] Von uns ist leider auch Schmerzliches zu berichten: unsere beiden Söhne sind in russischer Gefangenschaft; der jüngere fiel nach seiner 4ten Verwundung in Feindeshand. Die einzige Karte, die uns seit 1½ Jahren erreichte, war vom Dez. 1945; darauf schreibt er, dass er auf dem Wege der Besserung sei. Auch der älteste Sohn hat endlich Nachricht geben können; er ist ja von Beruf Ingenieursaspirant u. nun in Rußland bei der Arbeit eingesetzt, wo es ihm gut ginge. Wir haben Nachricht von ihm vom Juni 1946 [...] Meinem Mann geht es jetzt wieder gut; im Frühjahr war er lange erkrankt (Herz) [...]". - Die niederländische Religionsphänomenologin Magda A. H. Stomps promovierte 1935 bei Heidegger mit einer Arbeit über "Die Anthropologie Martin Luthers", in der sie versuchte, die Anthropologie des Reformators in den Kategorien der Existenzphilosophie zu beschreiben. 1938 veröffentlichte sie zwei religionsphilosophische Artikel über Heidegger in niederländischer Sprache - "De philosophie van Martin Heidegger" und "Heideggers verhandeling over de dood en de theologie" -, später nahm sie eine Lehrtätigkeit in Zutphen (Gelderland) auf. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lebte sie zunächst in Stolberg (Harz), dann in Köln und ging 1952 (vermutlich durch die Vermittlung von H. G. Gadamer) nach Argentinien, wo der Heidegger-Schüler Carlos Astrada an der Universität von Buenos Aires lehrte. - Beiliegend die Recto-Seite (Ausschnitt) eines von Heidegger an Magda Stomps e. adr. Kuverts.

[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]

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Heidegger, Elfriede,
[Martin Heidegger (1889-1976), Philosoph]. - Elfriede Heidegger, geb. Petri (Heideggers Ehefrau). - 2 e. Postkarten mit U. Freiburg i. B., 5. und 15. Juli 1952. Zusammen (1½+1½=) 3 SS. auf 2 Bll. (Qu.-)8°. Jeweils mit e. Adresse. - An Magda Stomps, eine ehemalige Schülerin ihres Mannes, mit der sie und Martin Heidegger eine langjährige Freundschaft verband, über eine von Heidegger über Hans Georg Gadamer, Carlos Astrada und Eugen Fink betriebene Vermittlung nach Argentinien: "Es wäre gut, wenn Sie sich an Prof. Gadamer wenden würden, der seinerzeit die Vermittlung nach Argentinien übernahm. Wo Astrada jetzt ist, wissen wir nicht. Prof. Fink warnte dringend vor dem Versuch, drüben Fuss zu fassen; die Verhältnisse seien zu unsicher u. wenn man Spanisch nicht vollkommen beherrsche, auch äusserst schwierig [...]" (a. d. Karte v. 15. Juli 1952). - Die niederländische Religionsphänomenologin Magda A. H. Stomps promovierte 1935 bei Heidegger mit einer Arbeit über "Die Anthropologie Martin Luthers", in der sie versuchte, die Anthropologie des Reformators in den Kategorien der Existenzphilosophie zu beschreiben. 1938 veröffentlichte sie zwei religionsphilosophische Artikel über Heidegger in niederländischer Sprache - "De philosophie van Martin Heidegger" und "Heideggers verhandeling over de dood en de theologie" -, später nahm sie eine Lehrtätigkeit in Zutphen (Gelderland) auf. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lebte sie zunächst in Stolberg (Harz), dann in Köln und ging 1952 (vermutlich durch die Vermittlung von H. G. Gadamer) nach Argentinien, wo der Heidegger-Schüler Carlos Astrada an der Universität von Buenos Aires lehrte. - Jeweils mit gestemp. Absender.

[Martin Heidegger (1889-1976), Philosoph]. - Elfriede Heidegger, geb. Petri (Heideggers Ehefrau). - 2 e. Postkarten mit U. Freiburg i. B., 5. und 15. Juli 1952. Zusammen (1½+1½=) 3 SS. auf 2 Bll. (Qu.-)8°. Jeweils mit e. Adresse. - An Magda Stomps, eine ehemalige Schülerin ihres Mannes, mit der sie und Martin Heidegger eine langjährige Freundschaft verband, über eine von Heidegger über Hans Georg Gadamer, Carlos Astrada und Eugen Fink betriebene Vermittlung nach Argentinien: "Es wäre gut, wenn Sie sich an Prof. Gadamer wenden würden, der seinerzeit die Vermittlung nach Argentinien übernahm. Wo Astrada jetzt ist, wissen wir nicht. Prof. Fink warnte dringend vor dem Versuch, drüben Fuss zu fassen; die Verhältnisse seien zu unsicher u. wenn man Spanisch nicht vollkommen beherrsche, auch äusserst schwierig [...]" (a. d. Karte v. 15. Juli 1952). - Die niederländische Religionsphänomenologin Magda A. H. Stomps promovierte 1935 bei Heidegger mit einer Arbeit über "Die Anthropologie Martin Luthers", in der sie versuchte, die Anthropologie des Reformators in den Kategorien der Existenzphilosophie zu beschreiben. 1938 veröffentlichte sie zwei religionsphilosophische Artikel über Heidegger in niederländischer Sprache - "De philosophie van Martin Heidegger" und "Heideggers verhandeling over de dood en de theologie" -, später nahm sie eine Lehrtätigkeit in Zutphen (Gelderland) auf. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lebte sie zunächst in Stolberg (Harz), dann in Köln und ging 1952 (vermutlich durch die Vermittlung von H. G. Gadamer) nach Argentinien, wo der Heidegger-Schüler Carlos Astrada an der Universität von Buenos Aires lehrte. - Jeweils mit gestemp. Absender.

[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]

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