Hedda Gabler
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Nora und Hedda Gabler von Henrik Ibsen GeschlechterSzenen in Stephan Kimmigs Inszenierung am Thalia Theater Hamburg, Königshausen & Neumann, Dezember 2005 ISBN: 3826032888
Henrik Ibsen wurde zu Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland auf allen Bühnen als Wegbereiter des modernen Dramas enthusiastisch gefeiert und bis heute sind die Schauspiele des norwegischen Dramatikers aus dem Repertoire des deutschsprachigen Theaters nicht wegzudenken. Gerade seine so genannten Frauendramen Nora und Hedda Gabler gehören zu den meistgespielten Stücken. Ohne Zweifel hat Ibsen seinen beiden Titelprotagonistinnen einen theaterwirksam starken Abgang zugedacht, der beim Publikum zunächst hitzige Debatten entfachte. Denn Noras kompromisslose Flucht aus dem bürgerlichen Heim wie auch Hedda Gablers selbstzerstörerischer Befreiungsversuch wurden als ungeheure Provokation empfunden. Was aber kann an diesen so häufig gespielten Stücken des norwegischen Dramatikers heute eigentlich noch irritierend oder provozierend sein Es stellt eine besondere Herausforderung dar, sich mit dieser Frage anlässlich der vielbeachteten Inszenierungen von Nora und Hedda Gabler am Thalia Theater in Hamburg genauer auseinander zu setzen. Denn der Regisseur Stephan Kimmig hat die Geschlechterproblematik der beiden Schauspiele beeindruckend konsequent in die heutige Zeit übertragen. Aber hat sich die Geschlechterfrage nicht so grundlegend gewandelt, dass wir Ibsens Stücke nur noch im Hinblick auf den sozialhistorischen Kontext seiner Zeit verstehen können Oder können wir erst heute, nach den Emanzipationsbewegungen und Geschlechterdiskursen des 20. Jahrhunderts, das Potential von Ibsens seinerzeit verstörenden GeschlechterSzenen erschliessen Diesen Fragen gehen die Beiträge und Gespräche nach, die sich mit Henrik Ibsens Schauspielen und deren Inszenierung durch Stephan Kimmig beschäftigen. Inhalt: Überblick zur Werk- und Aufführungsgeschichte: Henrik Ibsen: Nora / Ein Pupenheim. - O. Gutjahr: Starker Abgang aus dem trauten Heim Henrik Ibsens Nora - K. Baisch: Puppen-Spiele: Inszenierungsformen in Nora und ihre geschlechtliche Codierung. - E. Herrmann: Nora geht. Nora bleibt. Variationen der Konstruktion und Dekonstruktion von Geschlechtern in Ibsens Puppenheim. - Diskussion zu Nora: Was ist eigentlich die größte Katastrophe - Überblick zur Werk- und Aufführungsgeschichte: Henrik Ibsen: Hedda Gabler. - B. Henningsen: Hedda Gabler und die Wiedergänger der Gesellschaft des 19. Jahrhunderts. - A. v. Kameke: Hab' ich gar keine Macht über dich. Die Szene als Schauplatz der Geschlechter-Darstellung in Hedda Gabler. - B. Gerisch: Eine Tat, auf die ein Glanz fällt - ein Schimmer von Schönheit! Psychoanalytische Überlegungen zum Suizid von Hedda Gabler. - Diskussion zu Hedda Gabler: Wie sich jemand fühlen muss, der nichts besetzen kann. - Podiumsdiskussion: Man schöpft ja sehr oft aus ganz persönlichen Dingen.
NEUBUCH! 235x155x14 mm Einband:Kartoniert/Broschiert
[SW: Literaturwissenschaft]
Norman, Hilary: Spellbound, Onyx June 1, 1994 ISBN: 0451404580
,,Another darkly romantic thriller from Norman --a high-glamour journey through the theater worlds of London and New York. On the eve of what's to be her greatest performance--the lead in Hedda Gabler--London stage legend Diana Lancaster dies. Her seven-year-old son, Sebastian, is whisked away from his two playmates, best friend Jeremy and Katharine, a visiting American girl, to begin mourning. But it appears that his grief is not of the unhealthy type, for the boy grows up to be a paragon of virtue, beauty, and intelligence. He is even able bravely to set aside whatever ill memories he has of the stage to start a wildly successful theatrical agency with Jeremy, now a sinisterly bisexual bad seed. Yet Sebastian is not entirely the golden boy. There are certain disquieting mysteries from his past, one of them having to do with a lipstick, poisoned with hydrochloric acid, said to have been used by the lead in a production of Hedda Gabler. And although he practically has to beat women away, Sebastian just can't seem to fall in love. Reenter Katharine, now a brilliant, amber-eyed set designer. The two marry, return to England, have sex often, and drink lots of good champagne. Things change, however, once the couple move into Sebastian's childhood home--and his parents' former bedroom. He begins to have strange headaches; his lovemaking takes on an alarming twist. Soon, Sebastian insists that Katharine switch careers--from set design to acting. This insistence turns to obsession and something far worse when a new production of Hedda Gabler comes to London--and Katharine finds herself understudying for the lead role. The lovers often seem more cloying than passionate, and the prose sometimes clunks like a square-wheeled cart--but Norman tells a good story, complete with likable characters and luxurious sets.
Condition;Good ,Paperback ,Another darkly romantic thriller from Norman --a high-glamour journey through the theater worlds of London and New York. On the eve of what's to be her greatest performance--the lead in Hedda Gabler--London stage legend Diana Lancaster dies. Her seven-year-old son, Sebastian, is whisked away from his two playmates, best friend Jeremy and Katharine, a visiting American girl, to begin mourning. But it appears that his grief is not of the unhealthy type, for the boy grows up to be a paragon of virtue, beauty, and intelligence. He is even able bravely to set aside whatever ill memories he has of the stage to start a wildly successful theatrical agency with Jeremy, now a sinisterly bisexual bad seed. Yet Sebastian is not entirely the golden boy. There are certain disquieting mysteries from his past, one of them having to do with a lipstick, poisoned with hydrochloric acid, said to have been used by the lead in a production of Hedda Gabler. And although he practically has to beat women away, Sebastian just can't seem to fall in love. Reenter Katharine, now a brilliant, amber-eyed set designer. The two marry, return to England, have sex often, and drink lots of good champagne. Things change, however, once the couple move into Sebastian's childhood home--and his parents' former bedroom. He begins to have strange headaches; his lovemaking takes on an alarming twist. Soon, Sebastian insists that Katharine switch careers--from set design to acting. This insistence turns to obsession and something far worse when a new production of Hedda Gabler comes to London--and Katharine finds herself understudying for the lead role. The lovers often seem more cloying than passionate, and the prose sometimes clunks like a square-wheeled cart--but Norman tells a good story, complete with likable characters and luxurious sets.
Frank,Dersch: Die Kritik am Historismus in Ibsens "Hedda Gabler" und in Nietzsches "Zweiter Unzeitgemäßer Betrachtung" GRIN Verlag, September 2007, Dieses Buch wird extra für Sie gedruckt, da es vergriffen ist! Die Lieferzeit beträgt ca. 10-14 Tage. ISBN: 3638736660
Hauptseminararbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Universität Konstanz, 12 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Nietzsches Kritik am Historismus und wie diese Kritik gleichzeitig in Ibsens Drama auf der Bühne ausgespielt wird. Dabei zeigt sich, dass unabhangig von Ibsens Nietzsche-Rezeption, ähnliche Theoreme aus Nietzsches Kritik in Hedda Gabler auftauchen und somit ein dichtes intertextuelles Gewebe bilden, das Aufschluss über die mentalitätsgeschichtliche Situation am Ende des 19. Jahrhunderts liefert. , Abstract: In Hedda Gabler von Henrik Ibsen entfaltet sich eine Vielzahl von Themen wie z.B. die Langeweile, der Ästhetizismus als auch der Historismus, die unmittelbar auf die Entstehungszeit des Dramas selbst verweisen. Dieses naturalistische Drama birgt die besondere Rezeptionssituation in sich, dass sich das Publikum auf der Bühne selbst betrachtet. Doch nicht nur im literarischen Diskurs findet diese Selbstbetrachtung und -bespiegelung statt, sondern auch der philosophische Diskurs ist gespickt mit Anmerkungen über das damalige Bewusstsein. Die Hinwendung auf die eigene Zeit lässt sich exemplarisch am Werk Nietzsches ablesen. Nietzsche betreibt unmittelbare Zeitkritik in der Zweiten Unzeitgemäßen Betrachtungen, indem er den im 19. Jahrhundert aktuellen Historismus als Zeichen einer kulturellen Verfallserscheinung deutet. Sowohl in Hedda Gabler als auch in Nietzsches Zweiter Unzeitgemäßer Betrachtung wird die historische Bildung explizit thematisiert und damit zum Gegenstand des jeweiligen Diskurses. Beide Texte beinhalten also, der eine durch zwei dramatische Figuren, der andere durch argumentative, non-fiktionale Rhetorik, eine Problematisierung des Historismus, und weisen dadurch eine augenfällige Intertextualität auf.Die Arbeit geht der Frage nach, inwiefern sich Nietzsches Kritik am Historismus in Jörgen Tesman und Eilert Lövborg aus Hedda Gabler wieder findet und in den beiden Figuren verdichtet und damit das Drama Nietzsches kritischen Impuls gegen seine Zeit aufnimmt und in anderer Form repräsentiert. Dabei ist es unerheblich, ob Ibsen die Schriften von Nietzsches rezipiert und künstlerisch umgesetzt hat oder nicht. Vielmehr soll die Durchdringung der beiden Diskurse im späten 19. Jahrhundert anhand der Kritik am Historismus herausgearbeitet werden und gleichzeitig die Frage gestellt werden, inwieweit die Figuren aus Hedda Gabler die Konsequenzen von Nietzsches theoretischen Prämissen auf der Bühne ausspielen und dadurch innerhalb des ästhetischen Raums der Bühne realisieren.
NEUBUCH! 212x153x13 mm Einband:Kartoniert/Broschiert
Norman, Hilary: Spellbound, Onyx June 1994 ISBN: 0451404580
,,Norman ( Fascination ) is about 50 years too late with this potboiler, which might have enjoyed some success as a B movie starring a young Bette Davis. As a contemporary novel, however, it's pretty creaky. We first meet Sebastian Locke when he's a child, attending the dress rehearsal of a production of Hedda Gabler. His mother, the legendary British actress Diana Lancaster, delivers a breathtaking performance as the lead, although she's been suffering excruciating headaches. Alas, she dies just before opening night--the first in a series of melodramatically timed demises that claim so many of the characters here. Sebastian grows into a sublimely charming adult, a founding partner in a uniquely successful actors' agency. But, unknown even to himself, Sebastian is ruled by demons, driven to violence and mayhem whenever anyone tries to stage Hedda Gabler . Enter his lovely bride, Katharine Anderson, an extravagantly gifted stage designer (the Bette Davis role). Sebastian persuades her to become an actress and helps her build a career. Can it be long before Katharine is to play Hedda? As obvious as they come, and painfully protracted.
Condition;Very Good ,Paperback ,Norman ( Fascination ) is about 50 years too late with this potboiler, which might have enjoyed some success as a B movie starring a young Bette Davis. As a contemporary novel, however, it's pretty creaky. We first meet Sebastian Locke when he's a child, attending the dress rehearsal of a production of Hedda Gabler. His mother, the legendary British actress Diana Lancaster, delivers a breathtaking performance as the lead, although she's been suffering excruciating headaches. Alas, she dies just before opening night--the first in a series of melodramatically timed demises that claim so many of the characters here. Sebastian grows into a sublimely charming adult, a founding partner in a uniquely successful actors' agency. But, unknown even to himself, Sebastian is ruled by demons, driven to violence and mayhem whenever anyone tries to stage Hedda Gabler . Enter his lovely bride, Katharine Anderson, an extravagantly gifted stage designer (the Bette Davis role). Sebastian persuades her to become an actress and helps her build a career. Can it be long before Katharine is to play Hedda? As obvious as they come, and painfully protracted.



