Hans

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Jahnn,Hans Henny: Armut, Reichtum, Mensch und Tier. Ein Drama. Umschlagentwurf von Hans Hermann Hagedorn. Deutsche Erstausgabe. Erste, später von Jahnn zurückgezogene Fassung, Willi Weismann Verlag Erste Aufl. (Erstausgabe) |1. Druck der EA WG2, 12/ Meyer 8. 1948 München
128 S.S. 8°

Broschur Fadengeheftete, englische Broschur. Der Umschlag dezent angerändert und lichtrandig, das holzhaltige Papier allg. nachgedunkelt, Exlibris auf Innendeckel, ansonsten rundum gute Erhaltung, dieser ersten, auf Wunsch Hans Henny Jahnns noch im Jahr der Herausgabe zurückgezogenen und fast komplett eingestampften Fassung in der Gesamtauflage von 5000 Stück. Armut, Reichtum, Mensch und Tier ist ein dramatisches Schauspiel in 4 Akten von Hans Henny Jahnn. Inhalt Im Leben des einsamen norwegischen Bauern Manao Vinje, der nur sein Pferd liebt, werden drei sehr gegensätzliche Frauenfiguren eine Rolle spielen. Als er sich aufmacht, um zu heiraten, gibt es da zunächst auf der einen Seite die stille, selbstlose und opferbereite Magd Sofia, auf der anderen Seite die reiche, herrschsüchtige und besitzgierige Anna. Enttäuscht darüber, dass sich der Bauer mit Sofia verlobt, schafft sie es mit Intrigen und Gewalt, die Nebenbuhlerin schuldlos ins Gefängnis zu bringen. Dann erobert sie Vinje, der erst sehr viel später dahinter kommt, was tatsächlich geschehen ist, und sich mit Sofia wieder versöhnt. Beide ziehen in den abgeschiedenen Norden des Landes. Als Sofia stirbt, erwartet Anna, dass er zu ihr zurückkehrt. Doch Vinje zieht mit Jytte, einem Elfenmädchen, einer Reinkarnation seines geliebten Pferdes in Menschengestalt, welches ihm Sofia ersetzt, ins hohe Gebirge. Entstehungsgeschichte 1933 entstand eine erste Fassung in der Schweiz. Der ursprüngliche Titel lautete Armut und Reichtum, Mensch und Tier. Als Jahnn feststellte, dass sich durch die Streichung des ersten "und" aus den Anfangsbuchstaben das Wort "Armut" ergab, änderte er den Titel. [1] Das Stück wurde mit der Begründung, es sei zu wenig vaterländisch, nicht in die Spielpläne der deutschen Bühnen aufgenommen.[2] Jahnn versuchte, es in Dänemark aufführen zu lassen, der Schriftsteller Valdemar Rördam übersetzte es, eine Aufführung kam dort nicht zustande. In den Jahren 1935-1945 schrieb Jahnn eine zweite Fassung, die 1948 zur Aufführung kam. Sie besteht aus 4 Akten, wobei jeder Akt drei Szenen hat. Aufführungen Die Uraufführung fand am 25. Juni 1948 gleichzeitig in Hamburg im Deutschen Schauspielhaus und in Wuppertal an den Wuppertaler Bühnen statt. Weitere Inszenierungen gab es unter anderem 1950 im Zürcher Schauspielhaus, in Darmstadt (1951), Münster (1969), Berlin (1993), Hamburg (1994) sowie 1997/98 am Staatstheater Mainz und 2001/2002 unter der Regie von Konstanze Lauterbach in Bremen und 2004 am Deutschen Theater Berlin. Literarische Deutung Jahnn hatte während des Ersten Weltkriegs im norwegischen Exil gelebt, was sich in den Handlungsplätzen seines Romans Perrudja und im Stück Armut, Reichtum, Mensch und Tier widerspiegelt. In beiden Werken geht es auch um das Thema der Flucht vor den Problemen der Welt in die Abgeschiedenheit der Berge und spielt das Pferd eine wesentliche Rolle. In Armut. Reichtum, Mensch und Tier treten vor allem die weiblichen Figuren in den Vordergrund. Jytte wird als Idealfigur gezeichnet, denn sie vereinigt die guten Eigenschaften (liebevolle Güte und Kraft) von Sofia und Anna in ihrer Person; gleichzeitig ist sie aber auch ein mythisch-mehrdeutiges Wesen, wie überhaupt einige märchenhafte Figuren - zum Beispiel der Troll Yngve - auftauchen. Jytte verbindet letztendlich alles: Armut, Reichtum, Mensch und Tier. Jahnn sieht das Stück auch als eine Verteidigung der Existenz des Tieres. Rezeption Die Hamburger Uraufführung, bei der Bernhard Minetti den Manao Vinje spielte, fand vor einem erlesenen Publikum statt: Bürgermeister, Landesbischof, der gesamte Senat und Vertreter der Militärregierung waren darunter. Die Kritik war sehr unterschiedlich. Manche hielten das Stück für einen Reinfall, der Hamburger Tagesspiegel dagegen schrieb von einem Werk "von atemberaubender Tiefe und Dichte" [3], dem ein Teil der Zuschauer unfähig war zu folgen. Widersprüchlich wurden die Wuppertaler und die Zürcher Aufführung (1950 unter Leonard Steckel) rezensiert. Doch hat das Stück bis heute immer wieder Regisseure zu Inszenierungen gereizt, da der Stoff viele Spielarten zulässt. Zitat Manao: "Anna soll vor den Richter. Deine Verleumder sollen Abbitte tun." Sofia: "Was gewinne ich? Was in meinem Dasein wird sich verändern? Daß man mich bedauert? Den Schmutz, mit dem man mich betan hat, abwäscht? Es wird die Erinnerung an die Abgründe, in die ich gestoßen wurde, mir nicht genommen werden."[4] Textausgaben Weismann, München 1948 (Die Erstausgabe wurde wegen einiger Fehler fast vollständig wieder eingestampft; 1948 erschien eine zweite verbesserte Fassung.) Enthalten in: Hans Henny Jahnn: Werke und Tagebücher. Bd. 5., Dramen. Teil 2. Hoffmann und Campe, Hamburg 1974 Enthalten in: Hans Henny Jahnn: Werke. Bd. 7. Dramen II. Hoffmann und Campe, Hamburg 1993. ISBN 978-3-455-03837-8 Es gibt eine berndeutsche Fassung von Rudolf Stalder auf Video und DVD. 1995 Sekundärliteratur Thomas Freeman: Hans Henny Jahnn. Eine Biographie. Hoffmann und Campe, Hamburg 1986, ISBN 3-455-08608-X. Walter Blohm: Die außerrealen Figuren in den Dramen Hans Henny Jahnns. Lüdke, Hamburg 1971. Siegfried Kienzle: Armut, Reichtum, Mensch und Tier. In: Lexikon der Weltliteratur in Charakteristiken und Kurzinterpretationen, Stuttgart 1968 Walter Muschg: Hans Henny Jahnn. In: Walter Muschg, Pamphlet und Bekenntnis. Olten 1968 Georg Hensel: Domestizierter Hans Henny Jahnn. In: Darmstädter Echo vom 14. März 1951 Ernst Kreuder: Weltschwermut. Ein Drama und sein Publikum. In: DIE ZEIT vom 6. Januar 1949

[SW: Deutsche Literatur | Drama | Hans Henny Jahnn | Verlag Willi Weismann | Deutsche Erstausgaben]

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Sachs, Hans: Sehr Herrliche Schöne und warhaffte Gedicht. Geistlich unnd Weltlich/ allerley art/ als ernstliche Tragedie/ liebliche Comedien/ seltzame Spil (...). Darunter Hundert und sibentzig stück/ die vormals nieim truck außgangen sind (Titel der 1. Ausgabe von Ba nd 1); Das erst Buch. Sehr herrliche Schöne und warhaffte Gedicht. (Titel der 2. Auflage von Band 1)/ Das ander Buch (...)/ Das fünfft und letzt Buch. Sehr Herrliche Schöne Gedicht (...). Zus. 7 Bände in 6 Bänden. Nürnberg/ Kempten, Leonard Heußler/ Chr. Krause, 1558-89 u. 1616.
Bände 1-3 (Band 1 zweimal vorhanden) und Band 5 in der Folio-Ausgabe und die Bände 4 u. 5 (in 1 Band - Band 5 so auch zweimal vorhanden) in der kleinerformatigen Kemptener Nachdruckausgabe von 1616. Zusammen 7 Bände in 6 Bänden (ohne Band 4 in der Folio-Ausgabe - Band 4 hier nur im Kemptener Nachdruck). Band 1 in 1. Ausgabe von 1558 und in 2. Auflage von 1560; Band 2 in 2. Ausgabe von 1570; Band 3 in der 4. Ausgabe von 1589; Band 5 in 1. Ausgabe von 1579; Band 4 u. 5 im Nachdruck von 1616. Mit ganzseitigem Holzschnittporträt des Hans Sachs von Hans Weigel d.Ä. in Band 3, Porträtholzschnitt auf dem Titelblatt von Band 5 und zahlreichen Holzschnittinitialen und Holzschnittzierleisten. Gering unterschiedliche Schweinslederbände der Zeit auf Holzdeckeln mit Rollen- und Plattenstempelprägung und jeweils 2 Messing-Leder-Schliessen. 8, 545 Bll., 8, 545 Bll., 7 Bll., 1 weisses Bl., 90, 114,192, 130 Bll., 4 Bll., 196, 222, 61 Bll., 3 Bll., 1 weisses Bl., 3 Bll., 1 weisses Bl., 414 Bll., 1 Bl. u. Kl.-4°-Ausgabe: 6 Bll., 254 S., 1 weisses Bl., 256, 253 S., 6 Bll., 437, 264 S., 1 weisses Bl., 157 S.. Band 1 (1. Ausgabe): die Schliessen fehlen (2 Beschläge noch vorhanden); Vorderdeckel fast lose (er wird nur noch durch einen Bund gehalten); Einband fleckig und gebräunt; beide Kapitale mit ca. 0,3-0,5 cm Fehlstellle; einige kleine Bezugsfehlstellen und einige winzige Wurmlöcher; Kanten mit kleinen Bezugsläsuren; Fußkante des Vorderdeckels mit Pergamentstreifen verstärkt; Vorsätze herausgetrennt; Bezug des hinteren Innendeckels entfernt; erste und letzte Bll. angerändert; letztes Bl. beschnitten (ohne Textverlust); Titelblatt im Bundsteg mit Papierstreifen verstärkt; Titelblatt etwas fleckig; die ersten Bll. etwas fingerfleckig; wenige Bll. mit kleinem, schwachen Wasserfleck im Bug; durchgehend etwas stockfleckig und gebräunt; Band 1 (2. Auflage):Einband fleckig und mit einigen winzigen Wurmlöchern; Rücken mit kl. Loch (ca. 1 Quadratzentimeter); Einbandecken von älterer Hand mit Pergament verstärkt; 1 Schliessenmechanismus defekt (es fehlt ein kleiner Stift zum Einhaken des Schliessenhakens); Kanten mit kleinen Bezugsläsuren; 2 Bünde mit kleinen Bezugsfehlstellen; einige Schabspuren; Vorsätze angerändert und angestaubt; erste und letzte Bll. etwasangerändert und mit einigen winzigen Wurmlöchern; durchgehend etwas stockfleckig und gebräunt; bis Bl. 240 mit kleinem braunem Fleck im weissen Rand am Fuß; einige Bll. mit schwachem Wasserrand an Kopf und Bug; teils etwas fingerfleckig - zu Beginn etwas stärker; vereinzelt kleine Randeinrisse (1 Blatt mit etwas größerem Einriss); vereinzelt kleine Eckabrisse durch Eselsohren (ohne Textverlust); wenige Bll etwas fleckig; längeres Gedicht von alter Hand am hinteren fl. Vorsatz und alter Besitzvermerk (oder Widmung ?) auf der letzten Seite (siehe beiliegende Kopie aus einem Widmungsexemplar von Hans Sachs - gewisse Ähnlichkeiten sind zu erkennen) ; Exlibris auf dem vorderen Innendeckel. Band 2: Einband etwas fleckig und beschabt; hinteres Rückengelenk mit kleinem Einriss am oberen Kapital; einige winzige Bezugsläsuren; Ecken von alter Hand mit Pergamentstreifen verstärkt;etwas stockfleckig; Vorsätze gebräunt; zu Beginn etwas fingerfleckig; einige Bll. am Kopf etwas fleckig; 1 Bl. des Registers u. 1 Bl. d. Vorrede etwas fleckig; 3 Bll. des Registers und das weisse Bl. mit kleinem Randeinriss; 2 Bll. mit kleinem hinterlegten Ausriss im weissen Rand; Vorsatz und hinterer Innendeckel mit Besitzvermerk von alter Hand; vorderer Innendeckel mit gest. Wappenexlibris "Jacob Friedemann Graf und Herr von Werthern" und 3 weiteren Exlibris, eines davon mit den verschlungenen Initialen F und R unter einer Krone der Bibliothek zu Noethnitz. Band 3: Einband etwas fleckig, gebräunt und beschabt; Stehkanten mit kleinenBezugsläsuren; Rückengelenke am oberen Kapital ca. 1 cm eingerissen;Rückenbezug mit 2 längeren Einschnitten (ohne Bezugsverlust); Vorsätze gebräunt; Vordervorsatz angerändert; die ersten Bll., einschliesslich des Portraits, mit stärkeren Randläsuren am Bug - Text und Abbildung jedoch nicht betroffen; stockfleckig und etwas gebräunt; teils etwas braunfleckig; Bl. XXI des letzten Teils mit kleinem Loch (minimaler Buchstabenverlust); die letzten Bll. geringfügig angerändert;letztes Bl. und hinterer Vorsatz mit sehr kleinem Wasserfleck; einige Bll. gering fingerfleckig; vorderer Innendeckel mit 3 Exlibris; hinterer Innendeckel mit Eintragungen von alter Hand; Band 5: Einband etwas fleckig und beschabt; 2 Ecken mit winziger Bezugsläsur; Vorsätze gebräunt; die ersten Bll. mit kleiner Randläsur am Bug (ohne Textverlust); gering stockfleckig und gebräunt; 2 Exlibris auf dem Innendeckel; Besitzvermerk von alter Hand am Vorsatz. Band 4 u. 5 in der Kleinquartausgabe: Einband etwas fleckig, gebräunt und beschabt; oberes Kapital mit kleiner Fehlstelle; 3 kleine Bezugsfehlstellen an den Bünden; Ecken mit kleinen Bezugsläsuren; Vorsätze gebräunt und etwas fleckig und fingerfleckig; erste und letzte Bll. etwas angerändert; die ersten 350 Seiten teils mit schwachem, teils mit sehr schwachem, Wasserfleck; die letzten 4 Bll. mit schwachem Wasserfleck; gering stockfleckig und gebräunt; einige Bll. gering fleckig; 1 Bl. mit kleinem hinterlegten Randausriss (ohne Textverlust); Exlibris auf dem Innendeckel. Band 1 mit Vorrede von Hans Sachs und gedruckter Widmung des Verlegers Georg(ius) Willer. Band 2 ebenfalls mit Vorrede von Hans Sachs (dat. 9. Febr. 1560) und Widmung Willers; das gleiche in Band 3 (Vorrede von Hans Sachs dat. 16. Aug. 1561). Band 5 mit Vorrede von Joachim Lochner (dat. 23. Aug. 1579). Band 4 u. 5 der Kleinquartausgabe mit Vorrede von Johann Kruger (beide Bände: Druck von Chr. Krause für den Verleger Johann Kruger); 2 der Foliobände in geringfügig größerem Format; etwas unterschiedliche Rollen- und Plattenstempelprägung; die Kemptener Ausgabe mit anderen Vorworten, ansonsten textidentisch mit der Folioausgabe; die ersten 3 Bände wurden noch von Hans Sachs selbst herausgegeben. Band 1 (1. Ausgabe) noch ohne den Reihentitel (Das erst Buch..., Das ander Buch etc.), was darauf hindeutet, dass Sachs anfänglich nur die Herausgabe dieses Bandes plante; Band 3 hatte in den früheren Auflagen noch den Titel "Das dritt und letzt Buch (...)", also auch hier hatte Sachs seine Ausgabe der Spruchdichtung für beendet betrachtet - die Herausgabe der Bände 4 u. 5 erfolgte nach seinem Tod; die beiden Ausgaben von Band 1 sowie Band 2 des vorliegenden Exemplars wurden noch zu Lebzeiten des Verfassers gedruckt. Trotz der beschriebenen Einbandmängel (insbesondere bei der Erstausgabe von Band 1) und der kleineren Papierläsuren, ein ordentliches Exemplar in schönen Einbänden der Zeit und mit dem berühmten Holzschnittportrait des Hans Sachs von Hans Weigel d.Ä.. Die vorliegenden 4 Bände (von 5) der "Nürnberger Folio-Ausgabe" der Spruchdichtung von Hans Sachs sind immer noch eine wichtige Textgrundlage für sein Werk; die Bände 1-21 der bisher einzigen Gesamtausgabe der Spruchdichtung (26 Bände. Hg. von A. v. Keller u.a., Tübingen 1870-1908) sind ein korrigierter Abdruck dieser Ausgabe (vgl. Handbuch der Editionen 489f.); mit zahlreichen Erstdrucken. Vgl. Goedeke II, 421ff., 32-36; Graesse VI, 205; VD 16, 17, 573, S 142 (Bd. 1, 1. Aufl.); VD 16, 17, 573, S 143 (Bd. 1, 2. Aufl.); VD 16, 17, 573, S 147 (Bd. 2); VD 16, 17,574, S 152 (Bd. 3); VD 16, 17, 574, S. 150 (Bd. 5); vgl. BSB, AK, 43, 371; zur Quartausgabe vgl. Bircher, Dt. Drucke des Barock, 1, A 775-779 - Exemplar aus der bedeutenden Büchersammlung des Bankiers Paul Wallich (1882-1938) - jeweils mit dessen unscheinbarem Bücherzeichen auf Innendeckel oder Vorsatz.

5 Foliobände u. 1 Band in Klein-Quart.

[SW: Literatur vor 1900.]

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Das neueste Gedicht. Darmstadt, später St. Michael, Bläschke, 1964-1980. ; Schutzumschlag / dust cover; 1. Ed.
Erste Ausgaben. - Je 1 von 1000 bzw. 1500 Exemplaren. - Besteht aus: 1. Karl Krolow, Reise durch die Nacht. - 2. Dieter Leisegang, Brüche. - 3. Walter Helmut Fritz, Grenzland. - 4. Wilhelm Klemm, Geflammte Ränder. - 5. W. H. Auden, The Common Life. Deutsch von Dieter Leisegang. - 6. Walter Hunziker, Der schwarze Donner. - 7. Margarete Hannsmann, Tauch in den Stein. - 8. Wieland Schmied, Worte für Worte. - 9. Paul Lüth, Operationen. - 10. Rene Menard, Entre deux pierres. Übertragen von Walter Helmut Fritz. - 11. Eugenio Montale, Nach Finisterre. Übertragen von Hans Hinterhäuser. - 12. Dieter Leisegang, Überschreitungen. - 13. Alain Bosquet, J'ecrirai ce poeme. Übertragen von Walter Helmut Fritz. - 14. Hans-Jürgen Heise, Beschlagener Rückspiegel. - 15. W. H. Auden, The Cave of Making. Deutsch von Dieter Leisegang. - 16. Adam Wazyk, Farbe der Zeit. Deutsch von Karl Dedecius. - 17. Philippe Jaccottet, Fin d'hiver. Übertragen von Walter Helmut Fritz. - 18. Heinz Piontek, Randerscheinungen. - 19. Archibald MacLeish, Journey Home. Deutsch von Hans-Jürgen Heise. - 20. Arwed Guenther, Tauwetter. - 21. Hart Crane, Moment Fugue. Deutsch von Dieter Leisegang. - 22. Margot Scharpenberg, Brandbaum. 23. Odysseas Elytis, Sieben nächtliche Siebenzeiler. Deutsch von Günter Dietz. - Mit mont. eh. Signatur des Übersetzers. - 24. Hans-Jürgen Heise, Worte aus der Zentrifuge. - 25. William Carlos Williams, New Places - Neue Orte. Deutsch von Gertrude C. Schwebel. - 26. Margarete Hannsmann, Maquis im Nirgendwo. Nachwort von Jürgen P. Wallmann. - 27. Christine Lavant, Hälfte des Herzens. - 28. Pierre Garnier, Sekunden. Deutsch von Ilse Garnier. - 29. Rocco Scotellaro, Eine Stunde vor Tag. Deutsch von Hans Hinterhäuser. - 30. Rolf Bongs, A bis Plus Minus Zett. - Titel mit eh. Widmung von Rolf Bongs, dat. 10. V. 1972. - 31. Hans Dieter Schäfer, Fiktive Erinnerungen. Nachwort von Wilhelm Lehmann. - 32. D. H. Bruhn, Bilder/Galerie. - 33. Annemarie Zornack, mobile. Nachwort von Walter Helmut Fritz. - 34. Günter Dietz, Scholien. - Vortitel mit vierzeiliger eh. Widmung von Günter Dietz. - 35. J. D. Enright, Jasmin Opium Benzin. Deutsch von Eva Bornemann. Nachwort von Norman Sherry. - 36. Annemarie Zornack, zwei sommer. Nachwort von Hans Dieter Schäfer. - 37. Rolf Bongs, Morgen in Opatija. - 38. Hans-Jürgen Heise, Küstenwind. - 39. Ludwig Fischer, Salz. Nachwort von Johannes Poethen. - 40. Peter Weimar, Lehrgedichte. Für Walter Helmut Fritz. - 41. Hans Dieter Schäfer, Das Familienmuseum. Prosagedichte. - 42. Kay Hoff, Zwischenzeilen. - 43. Vladimir Holan, Vor eurer Schwelle. Ausgewählt und aus dem Tschechischen übertragen von Reiner Kunze. mit Auszügen aus einer Rede von Ludvik Kundera. - Mit beiliegendem Brief mit eh. U. von Reiner Kunze. - 44. antonin brousek, wunderschöne sträflingskugel. ausgewählt und aus dem tschechischen übertragen von reiner kunze. - 45. Bernd Jaeger, Im verlandeten Teich von Bethesda. 46. Johannes Poethen, Aus der unendlichen Kälte. vierzehn gedichte - sieben sprüche - drei fragmente. - 47. Annemarie Zornack, tagesanfänge. - 48. Peter Härtling, Neue Gedichte. - 49. T. S. Eliot, Gelächter zwischen Teetassen. Gedichte aus Prufrock and Other Observations. Übersetzt und mit Nachwort von Hans-Jürgen Heise. - 50. Miteinander. Eine Anthologie der Lyrikreihe "Das Neueste Gedicht" zusammengestellt von Karl Krolow. - 51. Günter Eich, Nach Seumes Papieren. - 52. Hans Dieter Schäfer, Holubek. - 53. Bernd Jaeger, Kelvin-Reise. - 54. Antonin Bartisek, Abwesende Meere. Übersetzt von Otto F. Babler und Hugo Rokyta. Nachwort von Hans-Jürgen Heise. - 55. Harald Hartung, Reichsbahngelände. - 56. Hans Dietrich Bruhn, Bericht der Augen über die Lichtgeschwindigkeit. - 57. Richard Anders, Preussische Zimmer. - Vortitel mit dreizeiliger eh. Widmung des Verfassers. - 58. Wulf Kirsten, Ziegelbrennersprache. - 59. Hanne F. Juritz, vorzugsweise: wachend. - 60. Dieter Hoffmann, SUB ROSA. Historische Portraits. - 61. Annemarie Zornack, nichts weiter. - 62. Heinz Piontek, Die Zeit der anderen Auslegung. - 63. Ursula Flügler, Erstes Lateinbuch. - 64. Hajo Antpöhler, Einen Namen schreiben. - 65. Uwe Pörksen, Aufgeräumt. - Vortitel mit mont. eh. Widmung von Uwe Pörksen, eine weitere Unterschrift liegt bei. - 66. Hans-Dietrich Bruhn, Naturschutzgebiet. - 67. Gunter E. Bauer-Rabe, Troilus bei Schillers. 33 Gedichte. - 68. Bernd Jäger, Der späte Stein. - Einige Bände mit Frontispiz von Claire-Lise Holy, Jolei, Christine Witt, Erich Martin, Werner Berg oder K. H. Meyer. - Zumeist mit Exlibris eines Verlegers. Drei Blätter mit Klebespuren, Vortitel vereinzelt mit Resten von Bleistiftmarginalien, sonst sehr schön erhaltene vollständige Reihe. - Beiliegen: 1. Das neueste Gedicht. Neue Folge. 9 Bände der Reihe. 9 OPpbde. mit OUmschl. St.Michael, Bläschke Verlag, später Waldbrunn, Heiderhoff Verlag, 1981-1986. - Erste Ausgaben. - Texte von Odysseas Elytis, Christoph von Wolzogen, Jannis Ritsos, Christine Lavant, Anise Koltz, Giorgos Seferis, Olly Komenda-Soentgerath, Rene Char und Dieter Leisegang. - Vorhanden sind Nr. 1, 2, 7, 8, 10, 11, 14, 17 und 22. - 2. Jeweils mehrfach, sieben verschiedene Prospekte des Nachfolgerverlags Heiderhoff, der die Restauflagen vertrieben hat.

[Alte Folge]. Nr. 1-68 [= alles Erschienene]. 68 OKart. mit OUmschl. (vereinzelt minimal fleckig). Je 16 bis 72 SS.

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Thoma, Hans. Konvolut. I. Hans Thoma. Ein Buch seiner Kunst mit einer Einleitung von Wilhelm Kotzde. Herausgegeben von der Freien Lehrervereinigung für Kunstpflege. Mainz, Scholz, 1906. 4°. 37 Seiten, 1 Blatt. Mit Abbildungen. Orig.-Karton. Etwas fleckig, Rücken leicht beschädigt. II. Hans Thoma. Zehn farbige Wiedergaben seiner Bilder. Mit einem Begleitworte von Gustav Kirstein. Leipzig, Seemann, ohne Jahr (um 1920). 4°. 4 Blätter Text und 10 Tafeln mit farbig montierten Abbildungen. Orig.-Karton. (Seemanns Künstlermappen, 2). (3 x). III. Hans Thoma. Acht farbige Wiedergaben seiner Bilder. (Zweite Thomamappe). Mit einem Aufsatz des Meisters. Vom Bildermalen. Leipzig, Seemann, ohne Jahr (um 1920). 4°. 4 Blätter Text und 8 montierte Tafeln. Orig.-Karton. (Seemanns Künstlermappen, 47). IV. Thoma-Mappe. Herausgegeben vom Kunstwart. München, Callwey, ohne Jahr (um 1920). Folio. Textheft mit 19 Seiten und Abbildungen und 26 Abbildungen auf Karton montiert. Orig.-Kartonmappe. Etwas lichtrandig und fleckig. V. Thoma, Hans. Festkalender. Herausgegeben von der Literarischen Vereinigung des Berliner Lehrervereins. Leipzig, Seemann, ohne Jahr (um 1915). 4°. 8 Seiten Text und 32 lose Tafeln. Orig.-Kartonmappe. (Dasselbe. Orig.-Leinen, gebunden). VI. Du mein Deutschland. Heimatbilder deutscher Künstler ausgewählt aus Bildern des Kalenders "Kunst und Leben". Deutsche Gedichte. Mit einer Titelzeichnung und einem Geleitwort von Hans Thoma. 60-99. Tausend. Berlin, Heyder, 1916. 64 Seiten mit Abbildungen u.a. von: Ubbelohde, Rudolf Sieck, Hans von Volkmann, Ernst Liebermann, Philipp Franck. Orig.-Broschur. VII. Grun, Franzes. Zauberwald. Gedichte. Bilder von Hans Thoma. Frankfurt, Wüsten, 1917. 114 Seiten, 2 Blatt. Illustrierter Orig.-Karton. VIII. Grun, Frances. Der Berggeist. Schauspiel in vier Aufzügen und einem Vorspiel. Mit Bildern von Hans Thoma. Frankfurt, Wüsten, 1919. 59 Seiten, 2 Blatt. Illustrierter Orig.-Karton. IX. Karlsruher Herbstwoche 1924. Verzeichnis zur Ausstellung des gesamten graphischen Werkes von Hans Thoma. Veranstaltet vom Verkehrsverein Karlsruhe. Karlsruhe, Müller, 1924. 23 Seiten. Mit Abbildungen. Orig.-Broschur. X. Zimmermann, Werner (Einführung). Das Hans Thoma Museum in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe. Karlsruhe, 1979. 64 Seiten, mit Abbildungen. Orig.-Karton. XI. Helmolt, Christa von. Hans Thoma. Spiegelbilder. Stuttgart, Klett-Cotta, 1988. 4°. 220 Seiten mit vielen, teils farbigen Abbildungen. Orig.-Leinen mit montiertem Deckelbild. Tadellos. XII. Fischer, Otto (Hrsg.). Hans Thoma. Bilder und Bekenntnisse. Mit 36 Tafeln. Stuttgart, Stecker und Schröder, 1925. 4°. 58 Seiten und 36 Tafeln. Orig.-Leinen. Teilweise etwas gebräunt. XIII. Zehn farbige Gemälde von Hans Thoma. Mit einem Text von Gustav Kirstein. Leipzig, Seemann, ohne Jahr (um 1915). 4°. 10 Kartonblätter mit montierten Abbildungen und 8 Seiten Text lose in illustrierter Orig.-Kartonmappe mit rückseitiger Einstecklasche. Mappe etwas stockfleckig und mit Gebrauchsspuren an den Kanten. (Mit einem Titelblatt von H. Th. speziell für diese Mappe). XIV. Hans Thoma. Landschaften. mit einem Geleitworte von Wilhelm Kotzde. Herausgegeben von der Freien Lehrervereinigung für Kunstpflege. 31. bis 40. Tausend. Mainz, Scholz, 1910. 35 Seiten mit Abbildungen und 2 Blätter mit Verlagswerbung. Illustrierter Orig.-Karton. XV. Ulbricht, Wilibald. Hans Thoma. Der Malerdichter aus dem Schwarzwalde. Ein Lebensbild. Mit 55 Abbildungen. Berlin, Evangl. Verlagsanstalt, 1952. 127 Seiten. Orig.-Leinen. ( 2. Exemplar: 3. Auflage, 1953, mit Orig.-Umschlag; 3. Exemplar. erste Auflage, 1951. Leinen). XVI. Im Winter des Lebens. Aus acht Jahrzehnten gesammelte Erinnerungen. 6.-10. Tausend. Jena, Diederichs, 1919. 143 Seiten mit 12 Abbildungen auf Tafeln (außerhalb der Paginierung). Illustrierter Orig.-Halbleineneinband. Tadelsfrei. XVII. Beringer, J.A. (Ausgewählt und eingeleitet). Thoma. Der Malerpoet. Mit 26 Bildern. München, Delphin-Verlag, ohne Jahr (um 1915). 22 Seiten, 2 Blatt. Orig.-Karton. XVIII. Margarete Spemann. Stunden mit Hans Thoma. Mit einem Bildnis und einer Handschrift. Stuttgart, Spemann, 1939. 190 Seiten, 1 Blatt. Orig.-Halbleinen. XIX. Hans Thoma und sein Kreis. Gemälde aus der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe. Ausstellung Staatsgalerie Stuttgart 1961. 38 Seiten. Mit Abbildungen. Orig.-Karton. XX. Singer, Hans W. Hans Thoma. München, Hugo Schmidt, ohne Jahr (um 1920). 71 Seiten, mit Abbildungen. Orig.-Pappband. XXI. Martin, Kurt (Bearb.). Führer durch das Hans-Thoma-Museum. Karlsruhe, Staatliche Kunsthalle, 1957. 20 nnr. Blätter. Mit Abbildungen. Orig.-Karton. XXII. Sterneder, Hans. Der Wunderapostel. Roman. Leipzig, Staackmann, 1924. 450 Seiten, 1 Blatt. Illustrierter Orig.-Leineneinband nach einer Zeichnung von Hans Thoma. 2 weitere Titel. [Bestell-Nr 701284]
*Hans Thoma, 1839 in Bernau im Schwarzwald geboren, 1924 in Karlsruhe gestorben, zählte um die Jahrhundertwende zu den bedeutensten deutschen Malern. Seine Bilder gehören in den großen Museen und Sammlungen zu den qualitätsvollsten Werken des 19. Jahrhunderts.
[Kunst/Arts, Künstlermonographien 20. Jh.]

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