Hamlet

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HAMLET. London 1965,
Inh.: P. Ure: Character and Role from Richard II to Hamlet/ D. William: Hamlet in the Theatre/ J. K. Walton: The Structure of Hamlet/ G. K. Hunter: The Heroism of Hamlet/ R. A. Foakes: Character and Speech in Hamlet/ J. R. Brown: The Setting of Hamlet/ T. J. B. Spencer: The Decline of Hamlet; sowie 3 weitere Beiträge.

212 S., Literaturverz., Index, OLw., 8°. (Stratford-upon-Avon Studies, 5). N. am Vs.

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Sessler, Brigitte: Hamlet - ein lyrisches Politikum? Hamlet in deutschsprachigen Gedichten vom 18. Jahrhundert bis heute. (Beiträge zur neueren Literaturgeschichte 253). Heidelberg: Winter 2008.
Am Anfang steht die Entdeckung einer erstaunlich kontinuierlichen Präsenz und dauerhaften zeitgeschichtlichen Brisanz des Shakespeareschen Dramenhelden Hamlet in der deutschsprachigen Lyrik seit dem 18. Jahrhundert. Der Untersuchung der bislang größtenteils unbekannten 'Hamlet'-Gedichte liegt die Frage zugrunde, ob und wieweit geschichtliche Wirklichkeiten, insbesondere politische Konstellationen, die lyrische Hamletdeutung beeinflußt haben. Von besonderem Interesse ist zum einen die vom 19. ins 20. Jahrhundert reichende Kontinuität des kritischen "Deutschland ist Hamlet"-Motivs, das im Zusammenhang mit despotischen bzw. totalitären Machtstrukturen Anwendung findet, zum anderen die Weiterentwicklung des Motivs zum selbstreflexiv-tatgehemmten Hamlet-Intellektuellen, der im Osten mit der kommunistischen Revolution, im Westen mit der 68er-Protestbewegung in Verbindung gebracht wird.

X, 319 S. Kart.

[SW: Deutschland; Literaturwissenschaft; Lyrik; Shakespeare, William]

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Shakespeare, William. -: Shakespeare Jahrbuch Band 1978/1979. Hrsg. im Auftrag der Deutschen Shakespeare- Gesellschaft West von Hermann Heuer unter Mitwirkung von Ernst Theodor Sehrt und Rudolf Stamm. Heidelberg, Quelle & Meyer, 1979.
Horst Oppel. "Hamlet " in der Bildkunst. Die "Closet Scene" (II,4). - Rudolf Germer. Möglichkeiten und Grenzen der Shakespeare-Verfilmung. Eine vergleichende Analyse von Oliviers und Kosinzews "Hamlet"-Verfilmungen. - Andreas Fischer. "Hamlet" als Historie? Überlegungen zu Brechts Deutung von Shakespeares "Hamlet". - Paula Guntermann. Die Erstbelege im Wortschatz von Shakespeares "Hamlet". - Karl P. Wentersdorf. Hamlet and the Players. The "Magnificent Irrelevancies". - Hermann Heuer. Spielt der Hamlet-Monolog in IV,4 keine Rolle? Eine Reklamation. - Rainer Lengeler. "Scourge and minister". Zur Nachwirkung der Moralitäten in "Hamlet" III,4. - Dietrich Schwanitz. Theatrum Mundi und soziales Rollenspiel. Zur sozialgeschichtlichen Deutung des "Hamlet". - Manfred Pfister. Kommentar, Metasprache und Metakommunikation im "Hamlet". - Claus Uhlig. Ophelias Schwanengesang. "Hamlet" IV, 7,167-184. - Heinz Zimmermann. T. Stoppards Publikumsverwirrung. Zu Rezeption und Sinn von "Rosencrantz and Guildenstern are Dead". - Herbert Grabes. Das Vortragsprogramm der Giessener Shakespeare-Tage 1977. - T.S. Dorsch. "Measure for Measure" and ist Contemporary Audience. - Raimund Borgmeier. Die historische Deutung von Shakespeares measure for Measure". Notwendigkeit, Möglichkeit und Grenzen. - Herbert Grabes. Figurenkonstitution und historisch wechselnder Sinn. Über die Veränderung der Hauptfiguren von "Measure for Measure" bei Davenant, Gildon, Kemble und Brook. - Hermann Fischer. Thematische Strukturen im Vergleich. Shakespeares "Measure for Measure", Davenants "The Law Against Lovers", Gildons "Measure for Measure, or, Beauty the Best Advocate". - Jan Kott. Die Austauschstruktur in "Measure for Measure". - Ulrich Suerbaum. Shakespeare-Wissenshcaft aktuell? - Klaus Schwank. Bericht über die Podiumsdiskussion. - Ingo Pommerening. Wo "brüllt" und "donnert" Gertrudes Tat? - Werner Habicht. Nochmals. Shakespeare und die reformierte Oberstufe. Bericht über ein Informationsseminar und dessen Folgen. - Christian Jauslin. Bühnenbericht 1977 und Verzeichnis der Shakespeare-Aufführungen 1977. - Hermann Heuer. Bericht über neueres Schrifttum. - Detlef Brennecke. Sonderbesprechung. - Ingeborg Boltz. Shakespeare-Bibliographie für 1977 mit Nachträgen aus früheren Jahren. - Ulrich Suerbaum. Die Deutsche Shakespeare-Gesellschaft West im Berichtsjahr 1977. - Bernd Goldmann. Zum Gedenken an Wolf Graf Baudissin.
Bankverbindung in Deutschland vorhanden.

Gr.-8°. 425 S. Orig.-Leinen.

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Gutjahr, Ortrud (Hg.): Hamlet von William Shakespeare. Theatralität und Tod in Michael Thalheimers Inszenierung am Thalia Theater Hamburg, Königshausen & Neumann, 2009 ; weicher Einband / soft cover ISBN: 3-8260-3916-5
Shakespeare gilt neben Goethe und Schiller als "dritter deutscher Klassiker". Seine Bühnenwerke nahmen bereits im 19. Jahrhundert eine Spitzenstellung auf dem deutschsprachigen Theater ein, wobei dem Hamlet eine herausgehobene Position zukam, da in ihm eine typisch deutsche Problematik ausgemacht wurde. Bis heute fordert dieses Stück wie kaum ein anderes auf der Bühne zur Deutung wider die Tradition heraus. Anlässlich Michael Thalheimers neuer Inszenierung am Thalia Theater Hamburg eröffnen die Beiträge des Bandes neue Blicke auf die Rolle des Hamlet in einem doppelbödigen Spiel von Verstellung und Enthüllung. O. Gutjahr: Hamlet: ein deutscher Held . - A. Assmann: Der zerstreute Prinz. Erinnern und Vergessen in Shakespeares Hamlet - N. Greiner: Die Welt als Kloster und Freudenhaus. Hamlet und der Fluch der Tradition - S. Schülting: "The readiness is all": Hamlet und der Terrorismus - Diskussion - A. Höfele: Der Prinz und das Fleisch: Hamlets Ekel - S. Rupp: Der weibliche Prinz oder Hamlet als Hosenrolle - R. Weidle: "The play's the thing": Rollenspiel und Identitätskrise in Hamlet - Diskussion - Ein Gespräch mit dem Regisseur M. Thalheimer und dem Dramaturg J. von Düffel: Die Frage nach Hamlet gestellt: Auseinandersetzungen mit Michael Thalheimers Inszenierung

178 S. verlagsneu

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