Grzimek

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Claus, Ina: Michael & Bernhard Grzimek Zwei Leben für die Wildnis Afrikas, VERLAG NEUE LITERATUR, Oktober 2009 ISBN: 3940085200
Als Bernhard Grzimek im Januar 1959 seinen Sohn Michael am Rande des Ngorongorokraters begrub, hat er sich sicher die Frage gestellt, ob der Einsatz für Tiere und Natur es wert ist, das eigene Leben aufs Spiel zu setzen.Michael hätte ihm diese Frage mit Ja beantwortet.Das Erbe von Michael und Bernhard Grzimek, die mit der Zählung der Wildtiere in der afrikanischen Serengeti zu den Vorreitern des Tier- und Naturschutzes wurden, wirkt bis heute fort. Ina Claus erzählt, wie es war, damals in Afrika, welche Hindernisse es zu überwinden galt, welch langer Atem und welche Einsatzbereitschaft vonnöten waren, um dieses große Projekt zu Ende zu bringen.Bernhard Grzimek hat das von Vater und Sohn begonnene Werk bis zu seinem Tod 1987 unermüdlich fortgeführt und das nicht nur, weil er es seinem Sohn schuldig war. Hätte es 2006 einen wie Grzimek gegeben, wäre, das ist fast sicher, Problembär Bruno nicht abgeschossen worden. Denn Grzimek hat sich immer eingemischt, wenn es um die Sache der Tiere - um ihre arg beschnittenen Rechte - ging, ein unbequemer Zeitgenosse, der die Herzen der Deutschen von Anfang an erobert hatte, der es als seine Aufgabe sah, die Menschen aus ihrer Unwissenheit zu befreien, klarzustellen, dass ein Tier keine Sache ist und dass Tierschutz mehr ist, als nur darüber zu reden. Michael Grzimeks bedingungsloser Einsatz hat ihm den Tod gebracht und tausenden Tieren das Leben geschenkt.

NEUBUCH! 2009. 176 S. m. farb. Ill. u. Fotos. 20 cm 211 mm x 127 mm x 15 mm farbige Fotos und Zeichnungen

[SW: Wildtiere; Kindersachbuch/Jugendsachbuch, Grzimek, Michael, Grzimek, Bernhard]

Details

Hoffmann, Raimund: Waldemar Grzimek, Henschelverlag Kunst und Gesellschaft 1989
15 Seiten Text + 16 Farbtafeln und 53 einfarbige Abbildungen Seiten, Illustrierter OPbd. 1. Auflage. Waldemar Grzimek (geboren am 5. Dezember 1918 in Rastenburg, Ostpreußen; gestorben am 26. Mai 1984 in West-Berlin) war ein deutscher Bildhauer, der sowohl in der DDR als auch in der BRD wirkte. Bedingt durch die Tätigkeit seines Vaters Günther Grzimek als Abgeordneter des Preußischen Landtags zog die Familie 1925 nach Berlin, wo sein Vater eine neue Anwaltspraxis eröffnete. Waldemar Grzimek begann 1929, elfjährig, mit dem Modellieren von Tieren im Zoologischen Garten von Berlin. Dort traf er auf den Bildhauer Hugo Lederer, Professor an der Berliner Akademie der Künste, der Grzimek das Bauen von Gerüsten für Plastiken beibrachte. In seiner frühen Schaffensphase entstanden hauptsächlich Tierplastiken. Sein erstes Werk war ein Wisentstier. Im Alter von 12 Jahren gewann er für seine Plastik einer Skyeterrier-Gruppe den ersten Preis auf einer Berliner Hundeausstellung. Großes Aufsehen erregte der damals 15-jährige Grzimek 1933 mit seinen Plastiken auf einer Ausstellung in der Akademie der Künste. Ausgestellt wurden ein Nashorn, ein amerikanischer Büffel sowie die Skizze des Kopfes seines Vaters. Der Berliner Bildhauer und Professor Richard Scheibe äußerte sogar privates Interesse am Kauf der Nashornplastik. Nach seinem Schulbesuch trat Waldemar Grzimek 1937 eine Steinmetzlehre bei der Philipp Holzmann AG an, bis er zum Studium der Bildhauerei bei Wilhelm Gerstel an der Hochschule für Bildende Künste Berlin zugelassen wurde, welches er 1941 beendete. Während des Kriegsdienstes bei der Kriegsmarine erhielt er 1942 den Rom-Preis und verbrachte einen Studienurlaub in der Villa Massimo. Nach Kriegsende bekam Grzimek 1946 einen Lehrauftrag an der Kunstschule Halle auf Burg Giebichenstein. Danach lehrte Grzimek von 1948 bis 1951 als Professor für Plastik an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin-Charlottenburg und von 1956 bis 1961 als Professor für bildende und angewandte Kunst an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Bis zur Berufung zum Professor an die Technische Universität Darmstadt im Jahr 1968 wirkte Waldemar Grzimek als freischaffender Künstler in Berlin und Friedrichshafen. Im Jahr 1964 wurden Arbeiten von ihm auf der documenta III in Kassel in der Abteilung Skulptur gezeigt. Waldemar Grzimek starb am 26. Mai 1984 in West-Berlin. Sein Grab befindet sich auf dem Berliner Friedhof Dahlem. Grzimek hinterließ ein bedeutendes bildhauerisches, zeichnerisches, graphisches und auch schriftstellerisches Werk. 27,5 x 24,4 cm Mäßiger Zustand - stärkere Gebrauchsspuren am Umschlag - , ISBN-13: 9783362003957

[SW: Plastik, Bildhauer, Bildhauerei, der DDR]

Details

Grzimek, Bernhard: WOLF DSCHINGIS. Neue Erlebnisse, Erkenntnisse und Versuche mit Tieren. Stuttgart, Franckh'sche Verlagsbuchhandlung 1943. (6.-25.Tsd.).
Bernhard Grzimek (* 1909 in Neisse, Oberschlesien; 1987 in Frankfurt am Main) Von Februar 1933 bis Herbst 1933 war er als Sachverständiger im Preußischen Landwirtschaftsministerium beschäftigt, danach als Referent im Reichsnährstand (bis 1937). Von Januar 1938 bis zur Auflösung aller deutschen Regierungsstellen am 8. Mai 1945 war er als Regierungsrat im Reichsernährungsministerium tätig. Dort war Grzimek vor allem (und erfolgreich) mit Rinder- und Geflügelseuchenbekämpfung beschäftigt sowie mit der Verbesserung der Lagerung von Hühnereiern.Neben seinem "Brotberuf" beschäftigte sich Bernhard Grzimek intensiv mit verhaltenskundlichen Themen, speziell mit Menschenaffen und Wölfen; seine Studien erschienen u. a. in der renommierten Zeitschrift für Tierpsychologie, außerdem schrieb er Kolumnen über Verhaltensforschung für das in Frankfurt am Main erscheinende Illustrierte Blatt. Überliefert ist (unter anderem in der Frankfurter Neuen Presse vom 15. Juni 1946), dass Grzimek dank seines verhaltenskundlichen Fachwissens eine Tigergruppe des Zirkus Sarrasani mehrfach allein dem Publikum vorführte.Nachdem seine Berliner Wohnung Anfang 1945 von der Gestapo durchsucht worden war (Grzimek hatte, laut einer eidesstattlichen Erklärung, wiederholt versteckte Juden mit Lebensmitteln versorgt) flüchtete er aus Berlin zunächst nach Detmold und im März nach Frankfurt am Main, wo die US-Militärs gerade den ehemaligen Hauptschriftleiter des Frankfurter Illustrierten Blattes, Wilhelm Hollbach, als provisorischen Oberbürgermeister eingesetzt hatten. Grzimek wurde im April zunächst Hollbachs persönlicher Referent und nach eigenen Angaben von den US-Behörden zum Frankfurter Polizeipräsidenten ernannt. Er lehnte diese Tätigkeit aber ab und wurde stattdessen am 1. Mai 1945 zum Direktor des Zoologischen Gartens berufen und in dieser Funktion Hollbach direkt unterstellt.Grzimek nutzte seine Position dazu, die bereits verfügte, dauerhafte Schließung des Frankfurter Zoos zu unterlaufen. (Nur zwanzig größere Tiere hatten die Bombenangriffe überlebt) Bis zu seiner Pensionierung am 30. April 1974 blieb Bernhard Grzimek Direktor des Frankfurter Zoos.Seine regelmäßigen Fernsehsendungen machten Bernhard Grzimek seit Ende der 1950er-Jahre landesweit bekannt und beliebt.; Durch Register erschlossen, Etw.stockfl.; GUTER ZUSTAND

Kart., Gr.8°, 172 S., M. 21 Textbildern u. 172 Abb.a. 48 Taf.

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Grzimek, Waldemar - Grzimek - Konvolut von 4 Titeln. 1957 ff. ; 1. Ed.
1. Waldemar Grzimek. Plastik, Handzeichnungen, Druckgraphik. 24 Tafeln. Text von Joachim Menzhausen. Typographik von Werner Klemke. Halle/S.: Staatliche Galerie Moritzburg, 1957. 24 S. Originalheft. Gut erhalten. / 2. Waldemar Grzimek. 32 Abbildungen. Einleitung: Roselinde Decho. 1. Aufl. Dresden: Verlag der Kunst, 1961. 11 S., 30 Abb. 8°. Originalpappeinband. (= Künstler der Gegenwart 23.) Erste Ausgabe. Rücken gegilbt; sonst gut erhalten. / 3. Waldemar Grzimek. Plastik und Zeichnungen. 1960-1974. Ausstellungskatalog. Mit 32 Abbildungen. Texte v. B. Schnackenburg, Gerhard Marcks. 1. Aufl. Bremen: Kunsthalle, 1974. 24 S., 32 Taf. 8°. Originalbroschur mit Originalumschlag. Erste Ausgabe. Gut erhalten. / 4. Waldemar Grzimek. 1918-1984. Plastik, Zeichnungen, Grafik. Ausstellungskatalog. Mit zahlreichen Abbildungen und teils farbigen Tafeln. Texte v. Raimund Hoffmann, Renate Hagedorn u.a. 1. Aufl. Berlin: Zentrum für Kunstausstellungen, Neue Berliner Galerie, 1988. 115 S. 4°. Originalbroschur mit Originalumschlag. Erste Ausgabe. Gut erhalten.
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[SW: DDR-Kunst, Plastik]

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