Grimme Deutsche Sagen

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Grimm, (Jakob et Wilhelm): Les Veillees Allemandes, Chroniques, contes, traditions et croyances populaires. Nouvelle traduction (par Napoleon Theil ?) precede d'une introduction par (Louis Francois) L'Heritier de l'Ain. 2 vol., Paris, Imprimerie de Mme. Huzard. 1838.
Graesse 3, 156. - Premiere edition (?) francaise des "Deutsche Sagen" publie en 1816 comme premiere collection de sources populaires par les fameux freres Grimm. Avec une preface programmatique sur la necessite d'une philologie nationale. - Rousseurs. - Erste (?) französische Ausgabe der 1816 veröffentlichten "Deutsche Sagen", der ersten historischen Textsammlung der Gebrüder Grimme. Mit einem interessanten Vorwort über die Notwendigkeit einer Nationalliteratur und deren Erforschung. In Deutschland nur in der Staatsbibliothek Berlin und in der Anna Amalia Bibliothek Weimar nachgewiesen. Stockfleckig. Einbandkanten leicht bestossen. - Selten.

2 ff.,XLVI p., 574 p.; 2 ff., 461 p. et 2 frontispices apres Achille Deveria. Reliure demi-veau framboise, dos orne. 8°.

[SW: Literatur, Märchen, Sagen, Französische Literatur, Französisch,]

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Winiewicz, Lida: Späte Gegend. Protokoll eines Lebens. Erstausgabe. Paul Zsolnay Verlag Erste Aufl. 1986 Wien und Hamburg ISBN: 3552038116
155S. 8°

Leinen Geprägter Ganzleineneinband mit illustriertem Schutzumschlag. Der Umschlag berieben, Vorderdeckel etwas verzogen, Schnitte leicht nachgedunkelt, ansonsten guter Zustand. "Geboren zwischen der Jahrhundertwende und dem Ersten Weltkrieg. Heute um die achtzig Jahre. Eine Frau. Was kann uns diese Frau zu sagen haben? Was trennt uns von dieser Frau? Was verbindet uns mit ihr? Ein Zeitalter trennt uns von ihr. Und Worte verbinden sie mit uns. Worte, die Lida Winiewicz, die erfolgreiche Drehbuchautorin, für uns aufgezeichnet hat. Worte, die uns unsere Großeltern, unsere Eltern näherbringen. Und sie uns zugleich erscheinen lassen wie Wesen von einem anderen Stern. "Protokoll eines Lebens". Was für eines Lebens? Das Leben einer Bäuerin, die sehr hart arbeiten mußte, um überhaupt Bäuerin zu werden. Geboren in einer Familie, die noch nicht einmal den sozialen Rang von Kleinhäuslern einnahm. Dienstmagd, lebend oder vegetierend von Maria Lichtmeß zu Maria Lichtmeß. Ein typisches Leben. Das typische Leben des Großteils der Weltbevölkerung: Arbeiten bis zum Umfallen, ohne auch nur Zeit zu haben, mit dem Schicksal zu hadern. Kleine Freuden zu nehmen wie einen Toto-zwölfer. Man möchte meinen, diese Frau müßte heute verbittert sein. Verbittert über ein Schicksal, das ihre Jugend auf einen bloßen Überlebenskampf reduziert hat - während ihren Enkeln alles in den Schoß fällt. Aber sie ist nicht verbittert. Sie hat sich ihr Leben selbst aufgebaut, und sie ist stolz darauf. Sie sieht sich nicht als Opfer einer grausamen Zeit. Sie hat uns Nachgeborenen etwas zu sagen. Noch nie sind Generationen einander so fremd gegenübergestanden wie heute. Soziale, wirtschaftliche und politische Mächte haben diese Kluft geschaffen und vertiefen sie. Linda Winiewicz gelingt es, diese Kluft zu überbrücken. Mit dem Verständnis, mit dem sie zugehört hat. Und vor allem mit dem Feingefühl, das ein gesprochenes Wort zu einem document humaine macht. Lida Winiewicz, in Wien geboren, hat sich als Übersetzerin, Bühnen-, Drehbuch- und Fernsehautorin einen Namen gemacht. Für ihre Arbeit wurde sie vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Fernsehpreis der deutschen Altenhilfe, dem Fernsehpreis der österreichischen Volksbildung und dem Grimme-Volksbildungspreis 1976. Zu ihren erfolgreichsten Filmen zählen "Elternschule", "Hans und Lene", "Reden und reden lassen", "Machiavelli", "Damenwahl"." (Klappentext)

[SW: Deutsche Literatur | Biographische Erzählungen | Frauen | Erstausgaben]

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