Gottsched

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Gottsched, Johann Christoph Gottsched. Portrait, Porträt. Gottsched, Johann Christoph Gottsched. Gottsched, Johann Christoph Gottsched 1700 - 1766. Gelehrter und Schriftsteller. Brustbild, Blick nach links.

Holzstich von J. J. Weber aus: Deutsche Männer. Bilder aus der Geschichte des deutschen Volkes, 1868, ca. 8 x 6,5 cm.

[SW: Gottsched, Johann Christoph Gottsched. Graphik, Grafik, alte Stiche, Porträt, Porträts, berühmte Personen, Portrait, Portraits.]

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LEIBNIZ, Gottfried Wilhelm (1646-1716). Theodicee, das ist, Versuch von der Güte Gottes, Freyheit des Menschen, und vom Ursprunge des Bösen, bey dieser fünften Ausgabe durchgehends verbessert, auch mit neuen Zusätzen und Anmerkungen [sowie neuem Nachwort] vermehrt, von Johann Christoph Gottsched. Hannover und Leipzig, In Verlag der Försterischen Erben, 1763.
Vom führenden deutschen Literaturkritiker Johann Christoph Gottsched (1700-1766) besorgte Neuausgabe seiner 1744 erschienenen Uebersetzung eines der einflussreichsten und wichtigsten philosophischen Werke des Hochbarock. Die erstmals 1710 gedruckten 'Essais de Theodicee sur la bonte de Dieu, la liberte de l'homme et l'origine du mal' stellt das einzige zu Lebzeiten des Philosophen veröffentlichte grössere philosophische Werk dar. Der in jungen Jahren vom Denken Wolffs und Leibniz angezogene Gottsched verbesserte und überarbeitete die bereits vom Leipziger Professor Georg Friedrich Richter gründlich revidierte erste deutsche Übersetzung von 1720 und nahm Anleihen von der wichtigen zweiten französischen Ausgabe (Amsterdam 1712). Die Zusätze bringen u. a. eine Beschreibung der Leibnizschen Rechenmaschine, ein Vorläufer unserer heutigen Computer, sowie die Darstellung des binären Zahlensystems, der Grundlage digitaler Computer-Technik. Auf den Seiten 662 bis 670 Gottscheds Sendbrief an den Hofrat, Dichter und Artz Daniel Wilhelm Triller sowie auf S. 865 bis 908 die 'Neueste Zugabe zu dieser fünften Auflage der Theodicee'. Das Kupfer zeigt die mit Staffelwalze für die vier Grundrechenarten ausgestattete wegweisende Erfindung des Mathematikers und Philosophen. - Minime Bräunung, gelegentlich stockfleckig. Exlibris Franz Pollack-Parnau. Ravier 470; Mitchell, Gottsched Bibliographie (1987), Nr. 825; vgl. Goedeke III,361,IV, 34; Faber du Faur 1540; PMM 177. Revised second translation by Gottsched of Leibniz 'Essais de theodicee sur la bonte de Dieu, la liberte de l'homme et l'origine du mal', the only major philosophical work of Leibniz published during his lifetime (1710), "It is also without doubt his most astounding work" (Faber du Faur). The first German edition by the leading critic Gottsched had appeared in 1744. For the present edition the Leipzig professor Georg Friedrich Richter revised it thoroughly according the second French edition of 1712. The additions offer a.o. a description of Leibniz calculus machine - with an engraved illustration of this true forerunner of our computers - and the description of the binary numeral system, the basis of digital computer technology. - Due to paper quality somewhat browned and foxed. - Contemporary half calf, spine elaborately gilt.

8vo (195 x 122 mm). Mit Portrait-Frontispiz, nach Leygebe gestochen von Boetius und 1 gefalteteten Kupfertafel (Abb. des Rechenkastens), [11] Bl., 112, 908 S., [22] Bl. Register (das letzte Bl. leer). Halbkalbslederband d. Z,, mit Rückenvergoldung.

[SW: Philosophie / Philosophy]

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Gottsched, Johann Christoph. - Eugen Reichel: Gottsched der Deutsche. Dem deutschen Volke vor Augen geführt von E. Reichel. Berlin, Gottsched-Verlag 1901.
Mit einer Einleitung über Jden Theaterreformator der frühen Aufklärung, Johann Christoph Gottsched Gottsched (1700-1766) und Auszüge aus seinem Oeuvre. - Kleiner Stempel am Innendeckel, sonst frisches, sauberes Exemplar.

4°. XIX, 115 (5) Seiten mit einer Tafel (Gottsched-Kolossal-Büste von Emil Hundrieser). In Jugendstilmanier blindgeprägter, roter Orig.-Leinenband mit Rückenvergoldung.

[SW: Literatur / Literature]

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Götz, David Fabian: Gottsched und Lessing Zwei Größen der Literaturkritik im 18. Jahrhundert, GRIN VERLAG, Dezember 2008, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3640232887
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Universität Augsburg, Veranstaltung: Hauptseminar: Lobpreis und Verriss, 31 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Noch heute gilt teilweise das Bild, welches Lessing der Nachwelt vom Kunstrichter Gottsched hinterlassen hat, wenngleich die neuere Forschung beginnt den Weg zu einer gerechteren Beurteilung Gottscheds zu beschreiten. Der Beschäftigung mit Gottsched haftete bis ins 20. Jahrhundert sogar ein schaler Beigeschmack an1. Der Todesstoß, den Lessing gegen Gottsched in seinem viel zitierten 17. Literaturbrief führte, ist bis heute trotz einiger Bestrebungen nicht ausreichend revidiert worden. Zu einer Rettung Gottscheds ist es noch ein weiter Weg. Zweifelsohne kann man Gotthold Ephraim Lessing als eine wenn nicht sogar die Größe der Literaturkritik im 18. Jahrhundert charakterisieren. Gottsched als eine solche zu bezeichnen bedarf wohl einiger Rechtfertigung. Beide Kritiker unterscheiden sich nicht zuletzt durch die Sprache, die jeweils gewählten Medien und die Methodik ihrer Kritik. Die sprachliche Brillianz, mit welcher Lessing seine Gegner oftmals mundtot machte, ist wohl gerade keine Beschreibung von Gottscheds Kritik. Gottsched legte vielmehr Wert auf ein System der Kritik. Während Lessing in Briefform und mit verschiedenen Rezensionen die jeweiligen Gegner seiner Kritik unterzog, unternahm Gottsched ganz im Geiste Opitz' den Versuch, ein System der verschiedenen Gattungen zu verfertigen und dadurch Kritik zu betreiben. Bereits im Ansatz der Kritiken wird deutlich, dass die ohnehin vorhandene Schwierigkeit eines Vergleichs beider Kritiker sowohl durch die Zugehörigkeit zu unterschiedlichen Generationen als auch durch den Unterschied der Definition Kritik gemehrt wird.

NEUBUCH! 2008. 60 S. 210 mm 210 mm x 148 mm x 4 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V119600

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