Goethe Faust

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Goethe, Johann Wolfgang von und Eugene Delacroix: Faust. Eine Tragödie. Mit einer kunsthistorischen Einleitung von Anja Grebe. Darmstadt : Lambert Schneider, 2011. ISBN: 9783650244079
Einband etwas berieben bzw. fleckig. - Im Gegensatz zum "Urfaust" wurde dem "Faust. Der Tragödie erster Teil" von Anfang an eine enorme Resonanz zuteil. Die meisten Leser waren begeistert; der Philo soph Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling (1775-1854), Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, empfahl das Drama sogar als Schullektüre. Kritik gab es vor allem von Seiten der Obrigkeit und Kirche, die Goethe Unmoral und Blasphemie vorwarf. Diese kritische Haltung mag ein Grund dafür gewesen sein, warum der "Faust" zunächst ein reines Text-Stück blieb. Trotz der Bemühungen Goethes um eine Inszenie rung am Weimarer Theater kam es nach einer Teilauf führung 1820 in Breslau erst am 19. Januar 1829 zur deutschen Gesamt-Uraufführung im Braunschweiger Hof theater. Aus Anlass von Goethes 80. Geburtstag entschloss sich auch das Weimarer Theater zu einer Aufführung, der der Dichter allerdings fern blieb. Eine Inszenierung seines "Faust" auf der Bühne hat Goethe selbst nie gesehen.Noch vor der deutschen Uraufführung brachte das Pa riser Theatre de la Porte Saint-Martin, eine Hochburg der romantischen Bewegung, eine bearbeitete Version des "Faust" in französischer Übersetzung heraus. Von An fang an war die Aufnahme in Frankreich ausgesprochen positiv gewesen. Goethes Ruf als größter deutscher Dich ter gründete sich jenseits des Rheins vor allem auf den Ruhm des "Werther" (1774), der bereits 1776/77 in ei ner vielfach wieder aufgelegten französischen Überset zung erschienen war. Seine Berühmtheit in Frankreich trug dem Dichter anlässlich des Erfurter Fürstenkon gresses im Oktober 1808 eine Audienz bei Kaiser Napo leon I. (1769-1821) ein, der ihm das Großkreuz der Eh renlegion verlieh. Napoleons Kommissar in Erfurt, ein M. Lemarquand, versuchte sich noch 1808 an einer franzö sischen Übersetzung des "Faust", welche er jedoch nie vollendete. Erst die Schriftstellerin Anne Louise Germaine de Stael, genannt Madame de Stael (1766 - 1817), übersetzte Teile des "Faust-Textes 1813 in ihrer Abhandlung "De l'Alle-magne" ("Über Deutschland"). 1823 erschienen gleich zwei vollständige Übertragungen ins Französische. Die eine stammte von Louis de Beaupoil, Graf von Sainte-Aulaire. // Der Maler Eugene Delacroix Betrachtet man das Leben und die Persönlichkeit von Eugene Delacroix, so verwundert es nicht, dass ihn der Faust-Stoff faszinierte. Ähnlich wie die Hauptfigur des Dramas war auch der junge Delacroix hin- und hergeris sen zwischen dem Wunsch nach künstlerischem Erfolg so wie gesellschaftlicher Anerkennung einerseits und dem Streben nach Verwirklichung der eigenen Ideen und Idea le andererseits. Ferdinand-Victor-Eugene Delacroix, so der vollstän dige Name, wurde am 26. April 1798 in dem kleinen Ort Charenton-Saint-Maurice nahe Paris geboren. Sein Va ter, Charles-Frangois Delacroix (1741-1805), war ein ho her Verwaltungsbeamter unter Napoleon, seine Mutter, Victoire Oeben (1758-1814), stammte aus einer berühm ten, aus Deutschland eingewanderten Kunsttischler-Familie. Ihr wird eine Affäre mit dem Staatsmann Talleyrand (1754-1838) nachgesagt, den einige sogar für den leibli chen Vater des Malers halten. Eugene, der mit 16 Vollwai(1778 - 1854), und wurde als Band 25 der "Chefs-d'oeuvres des Theatres etrangers" veröffentlicht, die andere, verfasst vom jungen Literaten Frederic-Albert-Alexandre Stapfer (1802 - 1892), erschien als Band 4 der Gesamtausgabe der "CEuvres dramatiques de J.-W. Goethe". Es war Stapfers von Goethe gebilligte Prosa-Übersetzung, die Eugene De lacroix als Grundlage für seine "Faust"-Illustrationen dien te und die 1828 als Text mit seinen Lithographien ediert wurde. Ebenso wie auf Übersetzungen, reagierte Goethe auch auf Vertonungen und bildliche Umsetzungen sei nes Stücks in der Regel sehr positiv. Seine grundsätzli che Auffassung zu diesem Thema kommt in seiner Äußerung gegenüber dem Leipziger Christian Ludwig Stieglitz (1756-1836) zum Ausdruck, der ihm Anfang 1810 einige Zeichnungen zum "Faust" übersandt hatte: "Dem Dich ter kann nichts Angenehmeres begegnen, als wenn er auf eine so bedeutende Weise erfährt, daß ihm die Einbildungskraft des Lesers entgegenarbeitete." Auch dem Illustrationsprojekt von Eugene Delacroix stand Goethe von Anfang an sehr wohlwollend und angesichts der Bekanntheit des Malers sicher auch ein wenig geschmei chelt gegenüber. ISBN 9783650244079, ISBN: 3650244071

136 S. : Ill. Originalleinen.

[SW: Deutsche Literatur, Goethe, Delacroix, Illustration]

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MEINUNGEN ZU FAUST. Handschriften und Porträts aus der Sammlung Theens. Eine Ausstellung des Goethe-Museums Düsseldorf, Anton-und-Katharina-Kippenberg-Stiftung. (Ausstellungskatalog. Bearbeitet v. Hartmut Schmidt). Düsseldorf, Goethe-Museum, 1979.
Die Ausstellung zeigt 100 Stellungnahmen (hand- oder maschinenschriftlich) zeitgenössischer Persönlichkeit aus Kunst und Wissenschaft, Politik und Publizistik zum Thema "Faust". Prof.Karl Theens war Präsident der Internationalen Faust-Gesellschaft und Gründer der Faust- Gedenkstätte in Knittlingen.

4-to. 159, (1) S. m. zahlr. Bildnissen u. Faksimiles. OKart.

[SW: Faust; Goethe; Goethe; Goethe, Faust; Goethe, Sekundärliteratur]

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(STEINER, Rudolf): Die Anthroposophie und Goethe's Faust. Konvolut von 9 Titeln.
1) RICHTER, Gottfried: Faust. Ein christliches Mysterium. 1987, 179 S., brosch. / 2) MEYER, Rudolf: Goethe. Der Heide und der Christ. 1965, Frontispiz + 387 S., Leinen, OU / 3) STEINER, Rudolf: Faust, der strebende Mensch. Geisteswissenschaftliche Erläuterungen zu Goethe's "Faust". Vorwort von Marie Steiner; Das Faust-Problem. Die romantische und die klassische Walpurgisnacht. Geisteswissenschaftliche Erläuterungen zu Geothe's "Faust". 2 Bde. 1982, 336 S. / 286 S., brosch., in O.-Schuber / 4) OBERKOGLER, Friedrich: Faust. Faust. I. Teil von Johann Wolfgang von Goethe. Werkbesprechung und geisteswissenschaftliche Erläuterungen. 1981, 423 S., Ledergebunden, farbig ill. OU / 5) SAVITCH, Marie: Eurythmie in Rudolf Steiners Faust-Inszenierung. 1978, 96 S., reich ill., brosch. / 6) Faust am Goetheanum. 1967 90 S., reich ill., brosch. / 7) HARTMANN, Georg: Einige Erläuterungen zur Faust-Dichtung. Faust Festpiele Goetheanum. 1982, 24 S., geheftet / 8) GOETHE, Johann Wolfgang: Faust. Eine Tragödie. Die ungekürzte Aufführung gründet auf der Einstudierung von Rudolf Steiner und Marie Steiner-von Sivers in den Jahren 1915 - 1938. Musik Jan Stuten. Neuinszenierung 1978-1981.1981, 70 S., reich ill. mit Fotomaterial in Schwarzweiss, brosch. / 9) Goethe und Rudolf Steiner. Auferstehungskräfte in Kunst und Wissenschaft. Bühnenkunst am Goetheanum. Heft IV. 1937, 56 S. + 4 Tafeln in farbe und Schwarzweiss, brosch.Please notify before visiting to see a book. Prices are excl. VAT/TVA (only Switzerland) & postage.

in-4to,

[SW: German literature theatre, play theatre anthroposophy dance, dancing tragedies, tragedy, drama German literature theatre, play theatre]

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Biographie; Lebensgeschichte; Lebensweg; Erinnerungen Johann Wolfgang von Goethe, Gotthold Ephraim Lessing, Gedenkbücher, Jubiläum Literatur, Festschrift Faust/ Nathan der Weise Autoren - Biographien und Sekundärliteratur, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft Aufklärung, Empfindsamkeit, Sturm und Drang GOETHE / LESSING: 100 Jahre Goethe 200 Jahre Lessing. Das Buch des Goethe-Lessing-Jahres aus dem Nachlaß Gerhard Löwenthal, Braunschweig 1929

- OPbd. 231 S guter Zustand aus dem Nachlaß Gerhard Löwenthal Erste Ausgabe. Mit Beiträgen von J.Petersen, L.Neubeck, H.Mack u.a. Aus Anlaß der 100jährigen Wiederkehr der Uraufführung von Goethe's Faust im Braunschweiger Hoftheater und des 220. Geburtstages G.E.Lessings veranstalten die Landeshauptstadt Braunschweig und die Braunschweigische Stadt Wolfenbüttel Ausstellungen. Faust auf der Bühne in Braunschweig und Lessing und seine Zeit in Wolfenbüttel. Enthält und a.: Petersen, Julius: Goethe und die Aufführung seines Faust; Nicoll, Allardyce: Faust on the English Stage; Arnold, Robert F.: "Faust" in der bildenden Kunst; Mack, Heinrich: Die Theaterzettelsammlung Häusler in der Stadtbibliothek zu Braunschweig; Hoppe, Karl: Das Geistesleben in Braunschweig zur Zeit Lessings.

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