Goethe das Tagebuch
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Schumacher, Emil - GOETHE, Johann Wolfgang von: Das Tagebuch. Hrsg. von Friedrich Bayl. (Mit 6 Kupfern von Emil Schumacher.) - Köln: M. DuMont Schauberg (c 1963).
ERSTE AUSGABE der Illustrationen. - Nr. 11 von 100 Exemplaren, von Emil Schumacher im Impressum numeriert und signiert. - Pressendruck des Verlages M. DuMont Schauberg, verlegerische Leitung: Ernst Brücher u. Karl Gutbrod. - Erotikon von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832); die "Gedichte mit einem direkt sexuellen Inhalt wollte er niemals veröffentlichen. Eines von ihnen, 'Das Tagebuch', fand seinen Weg in die Öffentlichkeit erst lange nach Goethes Tod, und auch das nur aufgrund einer Indiskretion." (Eissler S. 607). - "Das Tagebuch' gehört zu den Dichtungen Goethes, die in naiv erotisierender Weise besonders schlecht illustriert wurden. Schumacher bildet hierin eine Ausnahme. Der Künstler, der Tachismus und Art Informel verpflichtet ist, umgeht die Unmöglichkeit einer adäquaten naturalistischen Darstellung und setzt statt dessen die Szenen in schwebende Abstraktonen um, die in ihrer Tonalität dem Rhythmus der Verse folgen und nur hier und da Strukturen aufscheinen lassen, die an Körperformen gemahnen." (Goethe in der Kunst d. 20. Jhs. 177-78). - Emil Schumacher (1912-1999), dt. Maler, Hauptvertreter des deutschen Informel, gehörte 1948 dem Kreis 'Junger Westen' an, später der Gruppe ZEN in München. - Beck & Eggeling 18 f. - Vgl. Darmstaedter3 S. 673. - Nicht bei Seifert/Gutsell/Malles. - Tiessen 1. - Typografische Gestaltung: Albred Ade u. Georg Winkler, Werkkunstschule Wuppertal; Titel in Rot und Schwarz; die 6 Original-Kupfer von Emil Schumacher wurden in der Druckwerkstatt H. Kätelhön, Wamel-Möhnesee, hergestellt; Papier: französisches Bütten Velin d'Arches.
6 Bll., IV DoppelBll., 4 Bll. 4°. Lose Bögen in Kt.-Umschl. in dunkelblauer Ln.-Kassette (Umschlag am Rücken min. gebräunt u. mit vereinzelten Stockfleckchen; Kassette etw. angestaubt u. an einer Kante mit kl. Einriß).
[SW: Deutsche Literatur Klassik 18. Jahrhundert Lyrik Erotica Pressendrucke Graphik 20. Jahrhundert]
IB 1000 - Goethe, Johann Wolfgang von: "Das Tagebuch" Goethes und Rilkes "Sieben Gedichte". Erläutert von Siegfried Unseld. Frankfurt a.M. : Insel Verl., 1978.
Inhalt: Goethe: Das Tagebuch - Rilke: Sieben Gedichte - Unseld: Goethes Gedicht "Das Tagebuch", Interpretation und Überlieferung - Rilkes Beziehungen zu Goethe - Goethes Gedicht "Das Tagebuch" und seine Wirkung auf Rilke - Tafelteil - Anmerkungen.
1. Aufl. 214 S., 3 Bl., XI S. Tafelteil (Faks., Photogr.) (Insel-Bücherei. 1000). Ill.OPpBd; in gutem Zustand.
[SW: Insel-Bücherei, Literatur, Lyrik, Rainer Maria Rilke, Johann Wolfgang von Goethe, Literaturwissenschaft]
Unseld, Siegfried: \"Das Tagebuch\" Goethes und Rilkes \"Sieben Gedichte\" Insel 1978
A.d. Inhalt: Goethe, Das Tagebuch - Rilke, Sieben Gedichte - Siegfried Unseld, "Das Tagebuch" Goethes und Rilkes "Sieben Gedichte" - Goethes Gedicht "Das Tagebuch". Interpretation und Überlieferung - Rilkes Beziehungen zu Goethe
214 Seiten 12,5 x 18,5 cm Hardcover Befriedigender Zustand OPb., Einband u. Seiten leicht gebräunt, Rücken schief, ansonsten gute Erhaltung. ISBN: o.A.
[SW: Deutsche Literaturgeschichte, Interpretation, Analyse, Sekundärliteratur, Lyrik, Gedichte, Johann Wolfgang von Goethe, Rainer Maria Rilke, Deutschland]
Lenz, Jakob Michael Reinhold. Tagebuch. In: Etwas von Lenz. Hrsg. v. L. Urlichs. In: Deutsche Rundschau, Hrsg. von Julius Rodenberg, XI. Band (3. Jahrg., Hefte 7-9, April-Juni 1877), Heft 8. S. 254-292. Gr.-8°. Orig.-Leinenbd mit reicher Rücken- und Deckelvergoldung. Berlin, Gebr. Paetel, Mai 1877.
Erstdruck des von Urlichs im Schiller-Archiv in Greifenstein aufgefundenen, bis dahin unbekannten Lenz-Manukripts, mit einem Begleitschreiben an Goethe, das Urlichs ebenfalls abdruckt, sowie einer ausführlichen Würdigung des Fundes und der Person von J. M. R. Lenz (1751-1792). "Besonders merkwürdig aber ist das Prosafragment 'Tagebuch' von Lenz. Es ist das Bruchstück eines (autobiographischen) Ich-Romans und spiegelt die Erlebnisse von 30 Herbsttagen des Jahres 1774, das Verhältnis des Dichters zu Cleophe Fibich, der Braut des älteren Baron von Kleist" (Beyer-Fröhlich). Thema ist eine Liebesintrige, die Lenz Goethe in Weimar erzählte und zu deren Niederschrift dieser Lenz anregte. Goethe berichtet darüber im XIV. Buch von "Dichtung und Wahrheit": "Die Poesie, die er in das Gemeinste zu legen wußte, setzte mich oft in Erstaunen, so daß ich ihn dringend bat, den Kern dieses weitschweifigen Abentheuers geistreich zu befruchten und einen kleinen Roman daraus zu bilden." Goethe sandte das Manuskript dieses "biographischen Aufsatzes" an Schiller, der erwiderte, daß "diese Fragmente immer einen biographischen und pathologischen Werth haben müssen." - Gutes Exemplar des Quartalsbandes im Verlegereinband. - Beyer-Fröhlich S. 84. Nicht bei Wilpert/Gühring².
[SW: 19. Jahrhundert, Autobiographien, Deutsche Literatur]



