Gockel

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Schöll, Julia (Hrsg.): Literatur und Ästhetik. Texte von und für Heinz Gockel. Würzburg : Königshausen & Neumann, 2008. ISBN: 9783826037290
Ein tadelloses Ex. - Bibliogr. H. Gockel. - Julia Scholl -- Literatur und Ästhetik Eine Einleitung -- Doris Runge -- Gedichte -- Heinz Gockel -- Wozu Literatur? Abschiedsvorlesung, gehalten am 26 Juli 2006 -- v Heinz Gockel -- Anamnesis Grundzüge einer nichtmimetischen Ästhetik -- Thomas Anz -- Literaturwissenschaftliche Text- und Emotionsanalyse Beobachtungen -- und Vorschläge zur Gefühlsforschung -- Hans-Peter Ecker -- Der Zwerg reinigt die Kittel Das Alberne als ästhetische Kategorie -- Anja Gerigk -- Analytik des Wissens, Reflexion des Denkens: Literatur -- und Ästhetik in moderner Formation -- Petra Kiedaisch -- Buchgestaltung ist gelegentlich eine Kunst Über die sinnliche -- Wahrnehmung von Büchern -- Friedhelm Marx -- Goethes Faust als Künstler -- Ruprecht Wimmer -- Doktor Faustus - ein moderner Roman? -- Gudrun Schury -- Lichtanatomie Thomas Mann und die Ästhetik der Röntgenbilder -- Stephanie Catani -- Das Licht der Vernunft im jüdischen Schlafzimmer Jüdische Söhne -- bei Anton Kuh und Franz Kafka Hannelore Piehler -- "Die Unscharfe aus unserer Rede tilgen" Sprachkritik bei Christa Wolf -- am Beispiel Kindheitsmuster -- Martin Götze -- Roman der Einbildungskraft Zu Michael Endes -- Unendlicher Geschichte -- Vita Heinz Gockel, -- Heinz Gockel: Publikationen -- Die Beiträgerinnen und Beiträger. - Dass die Ästhetik ein weites Feld sei, ist ein Allgemeinplatz. Weniger allgemein lässt sich jedoch die Frage beantworten, wovon denn konkret die Rede sei, wenn spätestens seit dem aesthetic turn wieder vermehrt vom Ästhetischen gehandelt wird. Ist in der Tradition Baumgartens die sinnliche Wahrnehmung als solche Gegenstand der Ästhetik? Und begreift man diese eher als kognitiven oder als affektiven Prozess? Sind basale Kategorien wie Lust und Unlust vor dem Hintergrund aktueller psycho-physiologischer Forschung noch haltbar? Wurde die Rede vom "interesselosen Wohlgefallen" mit den Überlegungen des moral turn endgültig ad acta gelegt? Oder ergibt der Begriff Ästhetik überhaupt nur noch in seiner engen Bedeutung als Theorie der Kunst einen Sinn? In seiner Beantwortung der Frage, ob das Ästhetische eine Schlüsselkategorie der Gegenwart sei, diskutiert der Philosoph Wolfgang Welsch die "semantische Polyvalenz" des Begriffs. Im Rückgriff auf Wittgenstein stellt er fest, dass man mit ästhetisch nicht eine Eigenschaft bezeichne, die allen Gegenständen, die wir als ästhetisch empfinden, gemeinsam sei. Vielmehr verweise der Begriff darauf, dass ästhetische Phänomene in vielerlei Hinsicht miteinander verwandt seien, das Ästhetische somit eine Art "Familienähnlichkeit" meine.1 In dieser Möglichkeit, ein Feld der Bedeutungsvielfalt zu eröffnen, liegt nicht etwa die Vagheit und Schwäche dieses Begriffs, sondern seine Stärke, gründet doch gerade auf ihr die Attraktivität des Ästhetischen als Gegenstand modernen vernetzten, multiperspektivischen und -disziplinären Denkens. Dieses weit verzweigte diskursive Feld des Ästhetischen zu beleuchten und dabei den Zusammenhang zwischen theoretischer Ästhetik und literarischer wie philologischer Praxis zu ergründen, war das Projekt einer Tagung im Sommer 2006 an der Universität Bamberg. Vom 27. bis 28. Juli 2006 kamen Forscherinnen und Forscher dreier Generationen an der Universität Bamberg zusammen, um in einem Forschungskolloquium die wissenschaftlichen Leistungen ihres Kollegen und Lehrers Heinz Gockel zu würdigen, dessen Emeritierung zum Ende des Sommersemesters 2006 unmittelbar bevorstand. Die Ergebnisse der zweitägigen fruchtbaren Debatten präsentiert der vorliegende Band, der sich als Manifestation dieser dankbaren Würdigung versteht. Während die ersten Beiträge sich eher grundsätzlichen ästhetiktheoretischen Fragen widmen, erörtern die Beiträge der zweiten Hälfte des Bandes ästhetische Fragen anhand konkreter Textanalysen. (Vorwort) ISBN 9783826037290 - , ISBN: 3826037294

197 S., gebundene Ausgabe.

[SW: Ästhetik, Literatur, Kunsttheorie]

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Gockel, Albert: Die Luftelektrizität. Methoden und Resultate der neueren Forschung. S. Hirzel 1908 Leipzig
VI + 206S. ca. 23,4 x 15,5 cm

Broschur Der dünne Einband ist stark berieben, bestoßen, verschmutzt/verstaubt, geknickt, hat Randläsuren. Handschriftl. Vermerk auf dem vorderen Einband. Die Seiten sind ungleich geschnitten, dadurch ist auch der Schnitt staubig und die Seiten sind teilw. ein wenig randstaubig Ansonsten sind die Seiten sauber und gut mit allenfalls minimalen Gebrauchsspuren. Dezenter Bibliotheksstempel auf dem Titelblatt. Inhalt Geschichtliches I. Die elektrische Leitfähgkeit der Atmosphäre II. Das elektrische Feld der Erde III. Elektrische Strömungen in der Atmosphäre IV. Der Erdstrom V. Die in der Atmosphäre wirkenden Ionisatoren Mit 28 Abbildungen Albert Gockel (27.11.1860 in Stockach/Baden - 4.5.1927 Freiburg) studierte in Freiburg i. Br., Würzburg und Karlsruhe, promovierte 1885 in Heidelberg und kam 1896 als Assistent von Prof. Jozef Kowalski an die Universität Freiburg (Schweiz), wo er bereits 1901 habilitierte. Die katholische Universität Freiburg wurde 1889 gründet, ausgehend von einer seit 1763 bestehenden Akademie der Rechtswissenschaften und dem 1582 vom hl. Petrus Canisius gegründeten Kollegium St. Michael. Ab 1903 war Albert Gockel a.o. und ab 1910 o. Professor für Physik, sowie Leiter des Institutes für kosmische Physik, das allerdings nur aus ihm und einem einzigen Assistenten bestand. Er war zweimal Dekan und von 1921 bis 1922 Rektor der Universität. Er widmete sich der systematischen Messung des elektrischen Erdfeldes, der luftelektrischen Erscheinungen, aber auch der Radioaktivität von Boden und Quellen. In seiner Villa im Freiburger Gambach-Quartier richtete er ein Observatorium ein und führte systematische meteorologische Beobachtungen durch, die er regelmässig im Bulletin der Naturforschenden Gesellschaft veröffentlichte. Über seine Forschungstätigkeit publizierte er mehrere teils umfangreiche Arbeiten und korrespondierte mit anderen Wissenschaftlern, so auch mit Albert Einstein, der zu dieser Zeit am Eidgenössischen Patentamt in Bern tätig war. Albert Gockel war bekannt als exakter, gewissenhafter und selbstkritischer Forscher, und seine Arbeiten, über die er in seinen Publikationen mit grosser Genauigkeit berichtete, führten ihn auf zahlreiche Reisen (immer begleitet von seinen Messgeräten), nicht nur durch die Schweiz, sondern auch nach Italien, Spanien und Nord-Afrika... (Quelle: www.sps.ch)

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Gockel, Albert: Die Luftelektrizität. Methoden und Resultate der neueren Forschung. S. Hirzel 1. Auflage 1908 Leipzig
206S. ca. 22,5 x 15,3 cm

Leinen Der Einband ist etwas berieben und angefleckt, an den Ecken und Kapitalen leicht angestoßen. Der Kopfschnitt ist gedunkelt. Vor- und Nachsatzseiten sind angestaubt und stärker gebräunt, die Textseiten sind sauber und nur ganz leicht braunrandig/angebräunt. Bibliotheksstempel und sauberer handschriftl. Vermerk auf dem Titelblatt. Inhalt Geschichtliches I. Die elektrische Leitfähgkeit der Atmosphäre II. Das elektrische Feld der Erde III. Elektrische Strömungen in der Atmosphäre IV. Der Erstrom V. Die in der Atmosphäre wirkenden Ionisatoren Mit 28 Abbildungen Albert Gockel (27.11.1860 in Stockach/Baden - 4.5.1927 Freiburg) studierte in Freiburg i. Br., Würzburg und Karlsruhe, promovierte 1885 in Heidelberg und kam 1896 als Assistent von Prof. Jozef Kowalski an die Universität Freiburg (Schweiz), wo er bereits 1901 habilitierte. Die katholische Universität Freiburg wurde 1889 gründet, ausgehend von einer seit 1763 bestehenden Akademie der Rechtswissenschaften und dem 1582 vom hl. Petrus Canisius gegründeten Kollegium St. Michael. Ab 1903 war Albert Gockel a.o. und ab 1910 o. Professor für Physik, sowie Leiter des Institutes für kosmische Physik, das allerdings nur aus ihm und einem einzigen Assistenten bestand. Er war zweimal Dekan und von 1921 bis 1922 Rektor der Universität. Er widmete sich der systematischen Messung des elektrischen Erdfeldes, der luftelektrischen Erscheinungen, aber auch der Radioaktivität von Boden und Quellen. In seiner Villa im Freiburger Gambach-Quartier richtete er ein Observatorium ein und führte systematische meteorologische Beobachtungen durch, die er regelmässig im Bulletin der Naturforschenden Gesellschaft veröffentlichte. Über seine Forschungstätigkeit publizierte er mehrere teils umfangreiche Arbeiten und korrespondierte mit anderen Wissenschaftlern, so auch mit Albert Einstein, der zu dieser Zeit am Eidgenössischen Patentamt in Bern tätig war. Albert Gockel war bekannt als exakter, gewissenhafter und selbstkritischer Forscher, und seine Arbeiten, über die er in seinen Publikationen mit grosser Genauigkeit berichtete, führten ihn auf zahlreiche Reisen (immer begleitet von seinen Messgeräten), nicht nur durch die Schweiz, sondern auch nach Italien, Spanien und Nord-Afrika... (Quelle: www.sps.ch)

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Gockel, Hans-Hermann: Deutschland - die überstrapazierte Nation Bilanz jahrzehntelanger Fehlentwicklung in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, RESCH-VERLAG, März 2006 ISBN: 3935197500
"Wir hatten andere Vorstellungen von einer Einwanderungsgesellschaft. Heute müssen wir sagen: So geht es nicht weiter. Wir werden eine Gesellschaft bekommen, in der Menschen auf Grund ihrer Chancenlosigkeit nur noch eine Chance sehen: Gewalt" (Berlins Justizsenatorin Karin Schubert, SPD) Aussagen wie diese sind für den TV-Journalisten Hans-Hermann Gockel (SAT.1/N24) der Offenbarungseid der Politik. Dabei beklagen unsere Volksvertreter Zustände, die sie selbst zu verantworten haben. Informativ und provozierend zugleich, detailliert recherchiert, frech und flott geschrieben vermittelt der engagierte Fernsehmann zunächst einen schonungslosen Ist-Zustand dieser Nation: Die Zuwanderung in die sozialen Netze lässt unsere Sozialsysteme kollabieren. Lehrer verzweifeln. Der öffentliche wie private Wohlstand schmilzt. Parallelgesellschaften wuchern. Die öffentliche Ordnung ist auf dem Rückzug. Selbstsucht und Raffgier unserer Eliten untergraben das Gemeinwesen. Gockel gelingt es dabei eindrucksvoll, mit Aussagen prominenter Zeitgenossen - von Bundespräsident Horst Köhler über Altbundeskanzler Helmut Schmidt, 'Zeit'-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo bis hin zu dem Historiker Arnulf Baring, dem Politologen Bassam Tibi oder dem Journalisten Peter Scholl Latour, wie auch vielen anderen - die Grundthese seines Buches zu untermauern: Deutschland ist eine überstrapazierte Nation. Mutige Konzepte und klare Ansagen sucht man seit Jahren vergebens. Stattdessen bietet man dem Bürger honig-süßen Politbrei und seichte Kompromisse. "Political correctness" ist die Zwangsjacke dieser Nation. Gockel schreibt Klartext: Politiker, die unsere Gesetze, unsere Verfassung und unsere kulturellen Werte in ihren Re-den immer häufiger nur noch als "Spielregeln" bezeichnen, nach denen die Bürger dieses Landes zu leben hätten, dürfen sich nicht wundern, wenn immer mehr Menschen Foul spielen. Hier geht es aber nicht um ein Spiel in der Kreisliga C. Allzu viele, die mit diesem Staat nichts gemein haben, wissen die Schwäche dieses Staates auszunutzen. Schon bald könnte es heißen: Nicht mehr wir bestimmen die Regeln, nach denen hier in Deutschland gelebt wird, sondern die, von denen wir dachten, sie auf unsere Regeln verpflichten zu können. Die Fleißigen, die Ehrlichen und die Gutmütigen sind die Dummen. Das Fazit: Deutschland hat nur noch eine Chance. Diese überstrapazierte Nation muss wieder zu sich selbst finden. Mit Mut und Entschlossenheit und dem Besinnen auf die eigenen Werte. Dieses Buch provoziert. Es wühlt auf, weckt Emotionen - und lässt niemanden kalt.

NEUBUCH! 2006. 203 S. 19 cm 191 mm x 124 mm x 19 mm

[SW: Deutschland; Politik/Zeitgeschichte]

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