Gleim

Es wurden insgesamt 779 Einträge zu 'Gleim' gefunden (Stand: 12.03.2010).

Sehen Sie sich die aktuell angebotenen Bücher zu 'Gleim' an.

Gleim, Johann Wilhelm Ludwig,
Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719-1803), Dichter. E. Widmung mit U. in: (Ders.): Zeitgedichte vor und nach dem Tode des Heiligen Ludewig des Sechzehnten. (Leipzig, Privatdruck), 1793. 96 SS. Marmorierter Pappband. 8°. - Erstausgabe, WG2 110. - Die Widmung am vorderen Vorsatzblatt: "Weil ich, lieber theurer Schultheiß, die Zeit nicht habe, bey dermaliger vieler Arbeit, Ihnen zu schreiben, so send ich Ihnen, statt des Schreibens, Bücher, und empfehle mich durch sie, Ihrem Andenken. Halberstadt den 18t Apr. 1793. Eiligst | der alte Gleim | Viele Druckfehler werden Sie finden [...]". - Gleim hatte seine "Zeitgedichte" vor dem Hintergrund der Französischen Revolution verfaßt und 1792 unter dem Titel "Zeitgedichte vom alten G. Als Handschrift für Freunde" ebenso wie diesen Nachfolgeband im Jahr darauf als Privatdruck veröffentlicht. Sie waren Ausdruck seiner politischen Gesinnung, die maßgeblich vom aufgeklärten Absolutismus geprägt war; gesellschaftliche und politische Veränderungen sollten - so sie denn sein mußten - vom Herrscher selbst und nicht vom Volke ausgehen. - Innen leicht fleckig, der Einband etwas berieben und bestoßen.

Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719-1803), Dichter. E. Widmung mit U. in: (Ders.): Zeitgedichte vor und nach dem Tode des Heiligen Ludewig des Sechzehnten. (Leipzig, Privatdruck), 1793. 96 SS. Marmorierter Pappband. 8°. - Erstausgabe, WG2 110. - Die Widmung am vorderen Vorsatzblatt: "Weil ich, lieber theurer Schultheiß, die Zeit nicht habe, bey dermaliger vieler Arbeit, Ihnen zu schreiben, so send ich Ihnen, statt des Schreibens, Bücher, und empfehle mich durch sie, Ihrem Andenken. Halberstadt den 18t Apr. 1793. Eiligst | der alte Gleim | Viele Druckfehler werden Sie finden [...]". - Gleim hatte seine "Zeitgedichte" vor dem Hintergrund der Französischen Revolution verfaßt und 1792 unter dem Titel "Zeitgedichte vom alten G. Als Handschrift für Freunde" ebenso wie diesen Nachfolgeband im Jahr darauf als Privatdruck veröffentlicht. Sie waren Ausdruck seiner politischen Gesinnung, die maßgeblich vom aufgeklärten Absolutismus geprägt war; gesellschaftliche und politische Veränderungen sollten - so sie denn sein mußten - vom Herrscher selbst und nicht vom Volke ausgehen. - Innen leicht fleckig, der Einband etwas berieben und bestoßen.

[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen]

Details

Hettche, Walter;Gleim, Johann Wilhelm Ludwig: Ausgewählte Werke Schriften des Gleimhauses, Wallstein Verlag GmbH, Februar 2003 ISBN: 3892444986
Zum 200. Todestag und erstmals seit 1811 ist mit diesem Band eine umfassende und kommentierte Auswahl des Werks von Johann Wilhelm Ludwig Gleim greifbar.Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719-1803) gehört zu den bedeutenden Autoren der sogenannten Vorklassik. Vor allem mit seinen anakreontischen Gedichten hat er einen wichtigen Beitrag zur Geschichte der deutschen Lyrik geleistet, aber auch durch seine Fabeln und Romanzen, seine Sinngedichte und besonders seine Kriegslieder eines preußischen Grenadiers hat er anregend auf die Literatur seiner Zeit gewirkt. Anlässlich des 200. Todestages am 18. Februar 2003 erscheint diese Auswahlausgabe. Sie bietet einen repräsentativen Überblick über das umfangreiche Gesamtwerk Gleims. Nachwort und Kommentar geben die notwendigen Informationen zu den Texten, stellen wichtige Bezüge her und führen ein in Leben und Werk des Autors. Die Texte werden in der Originalorthographie wiedergegeben. Als Textgrundlage dienen die Erstdrucke bzw. Erstausgaben, in Einzelfällen, wie beim Briefwechsel zwischen Gleim und Gottfried August Bürger, wird auch auf die Handschriften zurückgegriffen. Das vorliegende Werk rückt Gleim, der heute insbesondere als Förderer junger Autoren, Stifter des "Freundschaftstempels" und Briefeschreiber bekannt ist, wieder als Poeten in unser literarisches Bewußtsein."Um zehne schlief ich ein, um drei wacht' ich auf,In langen und in kurzen Nächten,Und sang ein Lied, und las in guten und in schlechtenAutoren meiner Zeit; das ist mein Lebenslauf!"Der HerausgeberWalter Hettche, geb. 1957, Studium der Germanistik und Anglistik in München, Promotion über Kleists Lyrik. Dozent für Neuere Deutsche Literatur an der Universität München.Im Wallstein Verlag erschien 1998 der von Walter Hettche herausgegebene Band "Ludwig Christoph Heinrich Hölty. Gesammelte Werke und Briefe", ISBN 3-89244-076-x (vergriffen).<

NEUBUCH! 768 Seiten 220 mm x 139 mm x 52 mm 10 Abb.

[SW: Deutsche Belletristik / Lyrik]

Details

GLEIM, J. W. L. - FESTSCHRIFT: FESTSCHRIFT zur 250. Wiederkehr der Geburtstage von Johann Wilhelm Ludwig Gleim und Magnus Gottfried Lichtwer, Halberstadt 1969.
Enthält folgende Beiträge: Scholke, H., Die Französische Revolution und der preußische Untertan. Wappler, G., Bemühungen Gleims, die Honorarsituation für Schriftsteller zu verbessern. Ein Beitrag zur Geschichte des Selbstverlagswesens im 18. Jahrhundert. Petzsch, H., Magnus Gottfried Lichtwer im Spiegel seiner Biographen Friedrich Wilhelm Eichholz und Friedrich Cramer. Petzsch, H., Äußerungen Goethes über Werk und Wert von Magnus Gottfried Lichtwer und Johann Wilhelm Ludwig Gleim in seiner Autobiographie "Aus meinem Leben - Dichtung und Wahrheit". Seiffert, H. W., Neues über Lessings Literaturbriefe. Hurlebusch, R.-M., Zum Briefwechsel zwischen Klopstock und Gleim. Dobbek, W., "Ihr Geist soll bei uns sein!" Karoline Herder und Johann Wilhelm Ludwig Gleim in ihren Briefen. Höfer, G., Beide Göchhausen. Ein Beitrag zur Klärung ihres Verhältnisses vor und während der Französischen Revolution. Hirsch, E., Halberstadt und Dessau - Zwei Kulturkreise der Goethezeit in ihrer Wechselbeziehung.

OKart. 157 S.

[SW: Lit.-Wissenschaft, Aufklärung,]

Details

FESTSCHRIFT zur 250. Wiederkehr der Geburtstage von Johann Wilhelm Ludwig Gleim und Magnus Gottfried Lichtwer. Beiträge zur deutschen Literatur des 18. Jahrhunderts. Hrsg. vom Gleimhaus. Halberstadt, 1969. ; weicher Einband / soft cover
Mit Beiträgen von H. Scholke (Die Französische Revolution und der preußische Untertan), G. Wappler (Bemühungen Gleims, die Honorarsituation für Schriftsteller zu verbessern. Ein Beitrag zur Geschichte des Selbstverlagswesens im 18. Jahrhundert), H. Petzsch (Magnus Gottfried Lichtwer im Spiegel seiner Biographen Friedrich Wilhelm Eichholz und Friedrich Cramer), H. Petzsch (Äußerungen Goethes über Werk und Wert von Magnus Gottfried Lichtwer und Johann Wilhelm Ludwig Gleim in seiner Autobiographie "Aus meinem Leben - Dichtung und Wahrheit"), H.W. Seiffert (Neues über Lessings Literaturbriefe), R.-M. Hurlebusch (Zum Briefwechsel zwischen Klopstock und Gleim), W. Dobbek ("Ihr Geist soll bei uns sein!" Karoline Herder und Johann Wilhelm Ludwig Gleim in ihren Briefen), G. Höfer (Beide Göchhausen. Ein Beitrag zur Klärung ihres Verhältnisses vor und während der Französischen Revolution) und E. Hirsch (Halberstadt und Dessau - Zwei Kulturkreise der Goethezeit in ihrer Wechselbeziehung).

Gr.-8. 157 S. OBroschur.

[SW: Literatur, Aufklärung, Empfindsamkeit, Sturm und Drang]

Details