Geschichtliche Grundbegriffe
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Brunner, Otto, Werner Conze und Reinhart Koselleck (Hrsg.): Geschichtliche Grundbegriffe. Historisches Lexikon zur politisch-sozialen Sprache in Deutschland. Vier Bände (von acht). Band 1: A - D; Band 2: E - G; Band 3: H - Me; Band 4: Mi - Pre. Stuttgart, Klet -Cotta Verlag,, 1972 bis 1978.
Das achtbändige Lexikon "Geschichtliche Grundbegriffe" (Historisches Lexikon zur politisch-sozialen Sprache in Deutschland. Hrsg. von Otto Brunner, Werner Conze und Reinhart Koselleck, 1972 - 1997) gilt als eines der international bedeutendsten interdisziplinären Standardwerke zur Geschichte historischer Begriffe. Führende Wissenschaftler vieler Fakultäten (u. a. Ernst-Wolfgang Böckenförde, Hans Ulrich Gumbrecht, Reinhart Koselleck, Christian Meier) untersuchen die zentralen Leitbegriffe der politisch-sozialen Welt: die tradierten vorrevolutionären Termini wie "Gesellschaft" und "Staat" oder die Neologismen wie "Kommunismus", "Faschismus"oder "Antisemitismus" und schließlich die erst in und durch die Moderne zu Begriffen aufrückenden Vokabeln wie "Klasse", "Bedürfnis", "Fortschritt"und "Geschichte". Dabei werden die weit über 100 ausgewählten Termini darauf befragt, wie sie sich im Laufe der Französischen und der Industriellen Revolution zu politisch-sozialen Leitbegriffen auskristallisieren und unser heutiges historisches Bewußtsein durchdringen konnten. Ja, man könnte so weit gehen, ohne diese Schlüsselbegriffe der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Organisation gebe es kein Geschichtsverständnis im modernen Sinn. Denn die leitende Prämisse der "Geschichtlichen Grundbegriffe" lautet: Geschichte schlägt sich in bestimmten Begriffen nieder und wird in ihnen überhaupt erst zur Geschichte. Das Lexikon "Geschichtliche Grundbegriffe" untersucht historisch-kritisch in 20- bis 60-seitigen Artikeln Leitbegriffe der politischen und sozialen Welt und fragt nach der Entstehung ihres neuzeitlichen Sinngehalts. Die behandelten Begriffe ° Zentrale Begriffe aus Geschichte, Philosophie, Jurisprudenz und Ökonomie ° Zentrale Verfassungsbegriffe Leitbegriffe und Schlagworte politischer Bewegungen ° Schlüsselworte aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ° Kernbegriffe aus der Arbeitswelt. Ein einzigartiges Standardwerk Das Gesamtwerk behandelt vorwiegend den Zeitraum von etwa 1700 bis an die Schwelle unserer Gegenwart. Dabei gehen die Autoren bis in die Antike, ins Mittelalter, in die Renaissance, Reformation und den Humanismus zurück. Das Lexikon berücksichtigt die soziale Reichweite des Sprachgebrauchs, seine schichtenspezifische Verwendung, die sozial bindende und prägende Kraft der Begriffe, ihre politische und polemische Verwendung und schließlich die Absicht der Sprachsteuerung und deren Erfolge." (Verlagsangaben) Die hier fehlenden Bände 5 bis 7 der Registerband 8 sind noch lieferbar.* * * Gut bis sehr gut erhaltenes Exemplar. -
XXVII (I), 948; II, 1082; XII, 1128; XII, 927 (1) Seiten. 26 x 18,5 cm, grüne Original-Leinenband mit goldgeprägten Rückentiteln und roten Original-Schutzumschlägen.
[SW: Geschichtliche Grundbegriffe. Geschichtswissenschaft Kulturgeschichte Gesellschaftswissenschaft Soziologie Historisches Lexikon politisch-soziale Sprache Deutschland Politikwissenschaft Politik Wissenschaft Leitbegriffe]
Brunner, Otto, Werner Conze und Reinhart Koselleck (Hrsg.): Geschichtliche Grundbegriffe. Historisches Lexikon zur politisch-sozialen Sprache in Deutschland. 8 Bände in 9 Teilbänden [Bde. 1-7 (A-Z) sowie zwei Registerbände 8/1 u. 8/2, vollständig]. Herausgegeben im Auftrag des Arbeitskreises für moderne Sozialgeschichte. Stuttgart: Klett, 1972 ff. ; Schutzumschlag / dust cover; 1. Ed.
Bestehend aus 7 Bänden Lexikon A-Z sowie 2 Registerbänden (8/1 und 8/2). Das achtbändige Lexikon "Geschichtliche Grundbegriffe" (Historisches Lexikon zur politisch-sozialen Sprache in Deutschland) gilt als eines der international bedeutendsten interdisziplinären Standardwerke zur Geschichte historischer Begriffe. // Tadellose Exemplare, die beiden Registerbände 8/1 und 8/2 sind noch eingeschweisst. Der Neupreis der gebundenen Ausgabe liegt bei 1150,- EUR, wobei nicht mehr alle Bände lieferbar sind. /geschichte
je Band ca. 1000 Seiten, 16,5 x 25,4 cm, gebunden in orig. Buckramleinen mit Schutzumschlag, Pappschuber.
Kriegsgeschichte. Kriegskunst. Kriegführung. Rothpletz, E. [Emil]. Die Gefechtsmethode der drei Waffengattungen und deren Anwendung. I. Geschichtliche Entwicklung. Aarau, Druck und Verlag von H. R. Sauerländer 1886.
Nur SNB u. IDS Basel Bern mit der selten vollständigen vierbändigen Reihe, die 1886-1887 erschienen war (2: Die Infanterie, 3: Die Kavallerie, 4: Die Artillerie). - "Wir können nun drei Hauptgruppen unterscheiden, die so recht eigentlich für das Gefecht das wissenschaftliche Fundament bilden, auf dem sich die subjektive Truppenführung aufbaut, eine Grundlage, deren genauste Kenntniß vom Offizier gefordert werden muss, damit es dem Führer 'unter Umständen' wohl zu Muth sein kann. Es sind diese drei Elemente: die Beziehung und der Einfluss des Terrains, des Feuers und der Formen auf das Gefecht. [..] Der erste Theil: die geschichtliche Entwicklung der Methoden stellt in seinem ersten Abschnitt die Grundbegriffe des Krieges in einer von der landläufigen Theorie etwas verschiedenen, wie ich glaube einfachern und zweckmässigern, weil allgemein verständlichen, Fassung fest. Der zweite Abschnitt handelt über die bestrittene Frage des Werthes des Methodismus in den Reglementen. Der dritte Abschnitt gibt eine Skizze der geschichtlichen Entwicklung der Methoden von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart. Die am Schlusse befindliche Besprechung der gegenwärtigen Methode und der gegenwärtigen Bedeutung der drei Waffengattungen enthält zugleich, mehr oder weniger, das übersichtliche Bild der Arbeit der drei Waffen, welches dann des Nähern in den drei folgenden Theilen [i.e. Bänden] ausgeführt wird." (p. V f.). - Der vorliegende Titel ist, wie die ähnlich gelagerten Werke dieser Generation namhafter Schweizer Militärschriftsteller in dieser Zeit (v.a. Rüstow, Rothpletz, Elgger), Zeugnis vom Ende einer Epoche und steht an der Schwelle zu neuen Konzepten, deren Komponenten jedoch noch nicht so ganz definierbar waren. Auch wenn A. Ernst (Die Konzeption der schweizerischen Landesverteidigung 1815-1966. Frauenfeld 1971, passim) nicht explizit auf das vorliegende Werk von Rothpletz eingeht ,sondern vor allem den eher frühen Titel 'Die schweizerische Armee im Felde' (1869) berücksichtigt, so lässt sich seinen Ausführungen doch entnehmen, dass hier (logischerweise) noch für das 19. Jahrhundert typische Auffassungen (z.B. Bewegungskrieg, Angriffskrieg) vertreten werden. "Die Operationspläne von 1880 bis 1899 entsprachen im wesentlichen der herrschenden Konzeption. [..] Die operativen Studien von Feiss (1881) lehnten sich eng an die von Rothpletz vertretene Lösung an." (A. Ernst, op. cit. p. 132 f.). Modernere Ansätze entstanden ab ca. 1890 initiiert durch die einschlägigen Schriften von Helmuth von Moltke, von welchem auch der Schweizer General des Ersten Weltkrieges, Ulrich Wille (Hamburg 1844-1925 Meilen) in seinem Denken beeinflusst war (vgl. A. Ernst, op. cit. p. 171). Man erfährt also von Ernst nicht wirklich, wie sich Rothpletz, immerhin nach wie vor ein massgeblicher und einflussreicher Autor, in den dazwischen liegenden rund 15 Jahren auf die laufende Diskussion eingelassen hat. Vielleicht ist diese Frage materiell auch nicht mehr sehr relevant; historisch und im speziellen muss sie jedoch nicht belanglos sein. Für das ausgehende 19. Jahrhundert und die darin herrschenden Auffassungen über die adäquate Kriegskunst geben diese Arbeiten durchaus Auskunft. Gleichzeitig ist aus der Retrospektive klar, dass mit den Kriegen des beginnenden 20. Jahrhunderts völlig andere Dimensionen bestimmend wurden. -- Christian Emil Rothpletz, von Aarau (1824-1897), Jurist, Militär, ETH-Dozent und Militärschriftsteller. Artilleriehauptmann, Major im eidg. Artilleriestab, Kommandant der V. Armeedivision 1874-1883, Professor der Taktik, Strategie und Kriegsgeschichte von 1878 an (HBLS; Biogr. Lex. d. Aargaus. Aarau 1958; vgl. auch R. Jaun, Der Schweizerische Generalstab 3, 1983, p. 154; A. Ernst, op. cit., p. 20: "Er gehörte zu der politisch und militärisch einflussreichen Gruppe um Bundesrat Welti und General Hans Herzog"). Trotz gewisser Vorbehalte, die gegenüber seinen teils etwas einseitigen Auffassungen angebracht sind, gehörte Emil Rothpletz als "Verfasser einer bedeutenden Anzahl von Schriften über die Taktik aller Waffen, Strategie, Terrainlehre, Befestigungslehre und Organisation" (HBLS) im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts zusammen mit Hans (Johann, Johannes) Wieland, F. W. Rüstow und Carl v. Elgger zu den führenden schweizerischen Militärschriftstellern. Allerdings: "Die herkömmlichen Unterscheidungen und Begriffe lehnte er ab. Rothpletz anerkannte nur ein operatives Ziel: die Vernichtung der feindlichen Kräfte. Seine Vorliebe für ein offensives Handeln ging so weit, dass er die Verteidigung als Kampfform schlechthin leugnete." (A. Ernst, loc. cit.).
Band 1 (v. 4). Kl.-8°. VII, 254 SS., 1 Bl. OBrosch. mit priv. Schutzumschlag (dieser mit mont. OLieferungstitel). Erste Ausgabe. Seiten etwas gebräunt. Alters- u. Lagerungs-, wenig Gebrauchsspuren. Gesamthaft recht gutes Exemplar.
[SW: Schweiz. Schweizer Militär. Militärische neuzeitliche moderne Geschichte. Militärgeschichte. Kriegführung. Kriegskunst. Strategische taktische Theorie. Strategie. Taktik. Kriegswissenschaft. Militärwissenschaft. Kriegswesen. Militärwesen. Heerwesen. Wehrwesen. Ausbildungswesen. Armee. Heer. Berittene Truppen. Infanterie. Kavallerie. Reiterei. Reitertruppen. Artillerie. Feldartillerie. Gebirgsartillerie. Geschütze. Kanonen. Abteilungen. Truppengattungen. Waffengattungen. Waffen. Bewaffnung. Truppenführung. Führung. Führungssystem. Truppenschulung. Schulung. Unterricht. Ausbildung. Übung. Übungen. Training. Science. Sciences. Military History. Warfare. Art of War. Tactics. Strategy. Concept. Concepts. School. System. Systems. Organization. Principles. Direction. Conduct. German Army. Armies. Swiss Mounted Troops. Cavalry. Horses. Artillery. Arms. Weapons. Histoire militaire. Armes De Guerre. Guerres. Gestion. Tactique. Devoirs. Troupes a cheval. Chevaux. Conduite. Education. Ecole. Systeme Suisse. Switzerland.]
Hug, Wolfgang und Hejo Busley unter Mitarbeit von Franz Bahl: Geschichtliche Weltkunde. Von der frühen Zeit der Menschen bis zum Beginn der Neuzeit. Band 1. Diesterweg Frankfurt am Main 1979 ISBN: 3425033107
4. Auflage (= 1. Auflage der überarbeiteten Fassung), 255 Seiten, schwarz-weiß und farbige Fotos, farbige Karten, Inhaltsverzeichnis, Zeittafel, Namenregister, Sachregister, illustrierter Einband, einige Bleistiftanstreichungen und Seitenbemerkungen, Groß-8° In der vorliegenden Auflage wurde der Band in Anpassung an die Lehrplanforderungen durch einige Abschnitte ergänzt. Der Einführung in geschichtliche Grundbegriffe dient das neue Einleitungskapitel (Seite 1 bis 10). Die griechische Geschichte wurde durch A gebundene Ausgabe



