Geschichte Drei Reiche
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Oberlander, Christian: Die 36 Strategeme in der Geschichte der 'Drei Reiche' Über die Benennung der List, GRIN VERLAG; GRIN VERLAG, Juli 2009, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3640385713
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie - Chinesisch / China, einseitig bedruckt, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Ostasiatisches Seminar - Fachrichtung Sinologie), Veranstaltung: Sanguo Yanyi (Die Drei Reiche), Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Eine tabellarische Übersicht über die 36 Strategeme mit deren Übersetzungen findet sich im Anhang. , Abstract: Die Geschichte der Drei Reiche (...) (SGYY) ist eine der ältesten und meistgelesenen chinesischen Novellen überhaupt. (...) (Viele detailierte) Schilderungen der Kampfgeschehnisse (machen) sie überaus interessant für Strategem-Forscher wie Harro von Senger. Dieser ist sich sicher, dass im Gegensatz zum Westen in China Listtechniken explizit benannt werden. Während in etwa bekannt ist, wann die Geschichte der Reiche verfasst wurde, lassen sich die Ursprünge der 36 Strategeme aber weniger genau bestimmen. Fraglich ist also, ob der Katalog der 36 Strategeme auch Anwendung auf den Verfasser des SGYY hatte (...). Die am meisten anerkannte Übersetzung liefert das ,Three Kingdoms' von Moss Roberts. In dieser Arbeit soll nicht nur die These erhärtet werden, dass der Katalog der 36 Strategeme erst deutlich nach dem SGYY entstand, sondern auch Harro von Sengers These überprüft werden, ob im Chinesischen tatsächlich die Anwendung eines Strategems benannt oder dadurch eventuell sogar vereitelt wird. Weiterhin soll gezeigt werden, wie die Strategeme für den westlichen Leser ins Englische übersetzt wurden und geprüft werden, ob dabei die konkrete Benennung eines Strategems übergangen wurde. Dazu sollen in einem ersten Teil einige Vorbemerkungen über die Kriegslist an sich, die 36 Strategeme und die Geschichte der Drei Reiche gemacht werden um in einem zweiten Teil auf die Benennung der Strategeme im SGYY einzugehen. In einem dritten Teil soll ein kurzer Blick über den Tellerrand gewagt und nach anderen Strategemen im SGYY gesucht werden um abschließend die Ausgangsfragen zu klären.
NEUBUCH! 2009. 56 S. 210 mm 209 mm x 150 mm x 20 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V132483
Das Erbe Tschingis-Chans;Michael Prawdin;Tschingis-Chan;Ein Hilferuf;Die drei Reiche;Das Erbe;Roman;Asien;Mongolei;20. Jahrhundert Geschichte;Biographien; Mongolen Prawdin, Michael: Das Erbe Tschingis-Chans / Michael Prawdin, Berlin: Büchergilde Gutenberg 1935
364 S. 12°, Leinen, 20 cm, Seiten und Einband stärker gebräunt und fleckig, Einbandkanten teils bestoßen, Namensstempel und -eintrag, Seitenblock locker - Aus dem Inhalt: Ein Hilferuf - Die drei Reiche - Das Erbe - Verzeichnis der Tafel - Verzeichns der Karten.
Bronn, H. G.: Naturgeschichte der drei Reiche. Atlas zu Bronn's Geschichte der Natur. Stuttgart, Schweizerbart, ca. 1840.
Der Umschlag mit dem Titel ''Naturgeschichte der drei Reiche. Zur allgemeinen Belehrung bearbeitet von G.W. Bischoff, J. R. Blum, H. G. Bronn, C. v. Leonhard, F. S. Leuckart und F. S. Voigt ...'' diente als Lieferungsumschlag für mehrere Themenkreise und wurde vom Vorbesitzer als Sammelordner für ein Thema benutzt (hier Geschichte der Natur). Die Tafeln sind tlw. etwas angerändert. - Weitere Teile dazu hier im Angebot. - Versandkostenfrei innerhalb Deutschlands. Versand international auf Anfrage. - Versand nur gegen Vorauskasse! -
7 lose lithogr. Tafeln tlw. coloriert. kl4° (22 x 27,5 cm) in OPapierumschlag
[SW: Biologie]
Dante Alighieri: Göttliche Komödie. Übertragen von Richard Zoozmann. Mit Einführungen und Anmerkungen von Constantin Sauter. Herder Fünfte und sechste Aufl. 1922 Freiburg im Breisgau
694S. 8°
Halbleinen Fadengehefteter Halbleinenband mit Farbkopfschnitt. Der Einband schmutzig und mit zahlreichen knicken sowie angerändert, Vor- und Nachsätze fleckig, das Papier allg. nachgedunkelt, einige Seiten mit Knick (Eselsohr) der oberen Ecken. Leider nur ausreichende Erhaltung dieses schönen Buches. Gesetzt in Fraktur. Die Commedia (italienisch für "Komödie"), in späterer Zeit auch Divina Commedia ("Göttliche Komödie") genannt, ist das Hauptwerk des italienischen Dichters Dante Alighieri (1265-1321). Sie entstand während der Jahre seines Exils und wurde wahrscheinlich um 1307 begonnen und erst kurze Zeit vor seinem Tod vollendet. Sie gilt als bedeutendste Dichtung der italienischen Literatur und als eines der größten Werke der Weltliteratur. Die drei Jenseitsreiche Anknüpfend an das Genre mittelalterlicher Jenseitsvisionen schildert die Commedia in der Ichform eine Reise durch die drei Reiche der jenseitigen Welt. Sie führt zunächst durch die Hölle (Inferno), die als ein gewaltiger unterirdischer Trichter bis zum Mittelpunkt der kugelförmig vorgestellten Erde reicht und in neun Höllenkreise unterteilt ist, die Strafbezirke derer, die für ihre Sünden zur ewigen Verdammnis verurteilt sind. Als nächstes geht es durch den Läuterungsbereich (Purgatorio, eigentlich "Fegefeuer"), vorgestellt als ein am westlichen Pol der Erde aus dem Ozean aufragender Berg, auf dem die Seelen derer, die für ihre Sünden noch Vergebung erlangen konnten, auf einem spiralförmigen Weg durch sieben Bußbezirke zum irdischen Paradies, dem Garten Eden auf dem Gipfel des Berges, pilgern. Aus dem irdischen steigt der Reisende schließlich auf in das himmlische Paradies (Paradiso) mit seinen neun Himmelssphären, über denen im Empyreum die Seelen der Geretteten im Angesicht Gottes die Freuden der ewigen Seligkeit genießen. Die Jenseitsführer Geführt wird der Reisende von verschiedenen Jenseitsführern, durch Hölle und Purgatorio zunächst von dem römischen Dichter Vergil, zu dem sich ab dem fünften Bußbezirk des Läuterungsberges, dem Bußbereich der Geizigen, der Dichter Statius gesellt, welcher um die Zeit Christi gelebt hatte und sich nach einer von Dante aufgenommenen Legende spät noch zum Christentum bekehrt hatte. Vergil selbst ist als Heide der vorchristlichen Zeit in Ermangelung des Sakraments der Taufe von der Erlösung ausgeschlossen. Aber aufgrund seines tugendhaften Lebens und seiner Rolle als Dichter des Weltkaisertums und ahnungvoller Prophet der Ankunft Christi (in seiner vierten Ekloge) bleiben ihm die Höllenstrafen erspart, und er darf die Zeit bis zum Jüngsten Gericht in dem der eigentlichen Hölle vorgelagerten Limbus verbringen, gemeinsam mit anderen Gerechten der Heidenheit und des Islams. Nur in seiner Eigenschaft als Führer im göttlichen Auftrag darf er den Limbus zeitweise verlassen und den Jenseitsbesucher durch Hölle und Läuterungsbereich begleiten. Als Repräsentant der natürlichen Vernunft, die zumindest zu Lebzeiten Vergils noch nicht durch die biblische Offenbarung erleuchtet war, erläutert er Dante die Einteilungsprinzipien der Straf- und Bußbezirke in Hölle und Purgatorio. Aber nicht nur als philosophisch-ethischer Lehrer, der seinen Schützling unterweist und bei mancher Gelegenheit auch ermahnt, sondern auch als literarisches Vorbild, nämlich als Dichter der Unterweltreise des Aeneas im sechsten Buch der Aeneis, schreitet er Dante voran. Seine Rolle endet an der Schwelle des irdischen Paradieses, wo Dante von Matelda, einer historisch nicht ganz sicher zu deutenden Frauengestalt, in Empfang genommen und weitergeleitet wird zu Beatrice, seiner verstorbenen Geliebten, die schon im Zentrum seiner Vita Nova stand. Nach einer feierlichen Wiederbegegnung mit der in einer Wolke von Blumen herabschwebenden Beatrice, an die sich eine Bußpredigt Beatrices über vergangene Verfehlungen Dantes schließt, wird Dante im Auftrag Beatrices von Matelda einem reinigenden Bad im Paradiesfluß Lethe unterzogen, das die Erinnerung an seine bösen Taten austilgt, und ebenso noch einmal später -- im Anschluss an eine visionäre Schau allegorisch-zeichenhafter Begebenheiten um den Wagen der Kirche am Fuße des Baumes der Erkenntnis -- einem zweiten rituellen Bad, diesmal im Fluss Eunoe, dessen Wasser die Erinnerung an die guten Taten erneuert. Matelda, deren Name nur von Beatrice beiläufig ausgesprochen wird, bleibt eine an das irdische Paradies gebundene Gestalt ohne sehr persönliche oder durch ein bekanntes früheres Verhältnis zu Dante zu beleuchtende Physiognomie, fungiert jedoch als Wächterin des Paradieses und ausführende Dienerin Beatrices in einer herausgehobenen Position und bietet durch ihren Namen, ihre Rolle und literarische Merkmale ihrer Präsentation rätselhafte Züge, die man auf die biblische Eva, auf mythologische Personen wie Proserpina und auf Personen der jüngeren Geschichte, insbesondere die Markgräfin Mathilde von Toskana, beziehen kann. Versunken in den Anblick seiner geliebten Beatrice wird Dante mit dieser zum Flug durch die Himmelssphären entrückt, wo sie ihm als Führerin und Lehrerin die Ordnung des Universums darlegt, astronomische Rätsel und theologische Probleme auflöst und ihn den Lichtseelen der Heiligen zuführt. Wie schon in der Beziehung zu Vergil ist das Verhältnis Dantes zu Beatrice geprägt von Zärtlichkeit und Verehrung, zusätzlich aber auch durch das ihn immer wieder überwältigende Entzücken und die Freude über die Schönheit der göttlichen Ordnung, die sich im Anblick der Geliebten und insbesondere in ihren Augen widerspiegelt. Beatrice trägt Züge der Donna filosofia (Dame Philosophie) aus Dantes Convivio, ist, hinausgehend über diese und über die ethisch-philosophische Rolle Vergils, zugleich Repräsentantion der Theologie und wird außerdem aufgrund biblischer Vergleiche deutbar als eine Figur der Ecclesia, der Kirche Christi, sogar als Figur Christi selbst oder zumindest Figur mit christustypischen Attributen, wie der Wolke, in der sie, wie Christus bei der Wiederkunft zum Weltgericht, zu ihrem Bußgericht über Dante im irdischen Paradies einschwebt. Beatrices Rolle endet in dem die Himmelssphären überwölbenden Empyreum, wo sie sich unter die wie Blätter einer Rose angeordneten Heiligen einreiht und auf dem dritten Rang dieser Heiligen, gemeinsam mit der biblischen Rachel und unterhalb der Urmutter Eva, zu den Füßen der Gottesmutter Maria ihren Platz einnimmt und von Dante in einer letzten gebetsartigen Ansprache verabschiedet wird. An ihre Stelle tritt für die Schlußepisode des Werks ein ehrwürdiger Greis, der Heilige Bernhard von Clairvaux, als Verfasser der Schrift De consideratione möglicherweise eine Quelle für Dantes Theologie der Kontemplation und Vision, hier aber vor allem in seiner Bedeutung für die mittelalterliche Verehrung Mariens gewürdigt, zu der er im Namen Dantes ein Gebet spricht, nachdem er ihm die Himmelsrose der Heiligen vorgestellt hat. Mit einem Blick Dantes in die Augen Mariens, die ihrerseits wie alle Heiligen auf Gott schaut, und zuletzt, aufgefordert von Bernhard, mit dem Emporheben der eigenen Augen zu einer unmittelbaren Vision der Trinität, schließt das Paradiso. Die Personen der Commedia In den verschiedenen Bezirken der jenseitigen Welt begegnet der Jenseitsbesucher einer Vielzahl von geschichtlichen oder als geschichtlich vorgestellten mythologischen Personen, an denen die jeweilige Art ihrer Strafe, Buße oder Seligkeit nach dem Prinzip der Wiedervergeltung ("contrappasso") widerspiegelt, was sie in ihrem früheren Erdenleben wollten, glaubten und taten. Personen der antiken, der biblischen und vor allem der mittelalterlichen Geschichte, bekannte und minder bekannte oder manchmal auch (heute) unbekannte, werden hierbei als Individuen mit ihren persönlichen Leidenschaften, Erinnerungen und Verfehlungen oder Verdiensten präsentiert, versinnfälligen aber zugleich auch das ethisch und theologisch abstrakte Gedankensystem, das der Rangfolge der Jenseitsbezirke zugrunde liegt. Die Präsentation dieser Personen wird erzählerisch ...
[SW: Italienische Literatur | Epische Verserzählung | Weltliteratur | Dante]



