Gesammelte Werke
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Balzac, Honore de: Konvolut mit 14 Büchern / 1. Nebenbuhler 1. Auflage, Berlin, Ernst Rowohlt Verlag, (um 1920).
leichte Gebr.spuren, gut ---------- DABEI: Balzac, Honore de - Eine dunkle Geschichte (Rowohlt, o.J., ca. 1920, 327 S., übersetzt v. Friedrich von Oppeln, Halbleinen, gering bestoßen, leicht verblichen, sonst gutes Ex. (= Gesammelte Werke) ---------------- DABEI: Balzac, Honore de - Vetter Pons (Berlin, Rowohlt, o.J., ca. 1920, übersetzt v. Otto Flake, 451 S., Halbleinen, min. berieben, gutes Ex. (= Gesammelte Werke) --------------- DABEI: Balzac, Honore de - Die Lilie im Tal. Übers. v. Charlotte Barun-Wogau. 12°. 374 S. schwarzer OLeinen, rotes Rückenschild, Bln., Rowohlt, o.J., ca. 1920, gutes Ex. (= Gesammelte Werke) ------------ DABEI: Balzac, Honore de - Der Landpfarrer. Übersetzt von Emmi Hirschberg (Berlin: Rowohlt, um 1920, 366 S., 1 Bl. Flexible blaue orig. Leinwand mit rotem Rückenschild, Zettel am Innendeckel montiert, sonst gutes Ex.) (= Gesammelte Werke) ---------- DABEI: Balzac, Honore de - Der Landarzt. (Übersetzt von Emmi Hirschberg) (Berlin, Rowohlt, um 1920, 12° (14,5 x 9 cm). 350 S., Dünndruck. schwarzer Ganzlederband, goldgeprägt, leicht berieben, (=Gesammelte Werke) ----------- DABEI: Balzac, Honore de - Buch der Mystik; Erzählungen; Seraphita; Jesus Christus in Flandern; Louis Lambert; Gesammelte Werke (Berlin, Ernst Rowohlt, um 1920, blauer Leineneinband mit rotem Rückenschild und Goldprägung am Rücken; Dünndruck, gutes Ex.) ----------- DABEI: Balzac, Honore de - Die Kleinbürger erster Band (Gesammelte Werke) (Berlin, Ernst Rowohlt, o. J., um 1920, Flexibler blauer Leinenrückenbroschur mit montiertem roten Rückenschild, 279 S.) ---------- DABEI: Balzac, Honore de - Ehefrieden, Novellen, Aus dem Französischen von Friedrich von Oppeln-Bronikowski (Berlin Rowohlt 1924, 309 S., broschiert, leicht angerändert, sonst ok) -------------- DABEI: Stefan Zweig - Balzac Aus dem Nachlass herausgegeben von Richard Friedenthal (Insel Verlag 1958, 1. Auflage 8° 1 541 S. S. Orig. Leineneinband, gut) (LIteratur) --------------- DABEI: de Balzac, Honore - Oberst Chabert - Meisternovelle (Schlüsselverlag Ges. m.b.H., Innsbruck, 1948, 1. Auflage, 118 S., kartoniert, kl.Widmung auf Vorsatz, sonst gut) ---------------- DABEI: Balzac, Honore de - Erzählungen aus der Napoleonischen Sphäre. (Dt. von Felix Paul Greve) (Leipzig. Insel 1958, 447 S. OLn. mit OSchUmschlag (dieser leicht angerändert) ------------ DABEI: Honore de Balzac - Vater Goriot (Leipzig, Paul List Verlag, 1964, 2. Auflag, 376 S., Leinen, OUmschlag, gut (= Epikon, Romane der Weltliteratur), Dünndruckausgabe) (Lit.) ----------------- DABEI: Balzac, Honore de - Ergötzliche Geschichten, in den Abteien des guten Lebens gesammelt und zur Freude pantagruelischer Kumpane, nicht auch der Neidbolde, an Tag gebracht (Mchn., Verlag R. Piper, (31./33. Tausend), 1968, 8°. 710 (1) S., mit den 421 Holzstich-Illustrationen der Ausgabe aus dem Jahre 1855 von Gustave Dore. Ganzleinen, gutes Ex.) ---------------- DABEI: Balzac, Honore de - Die derbdrolligen Geschichten in den Abteien der Touraine gesammelt und ans Licht gebracht durch den Edlen Herrn von Balzac zur besonderen Erbauung aller Pantagruelsfreunde und nicht für andere, Mit 425 Holzschnitten nach Zeichnungen von Gustave Dore, Aus dem Französischen von Oskar Weitzmann, Leipzig, Hendel 1927, 1. 748 S., 3 Teile in einem Band, Leinen, etwas staubig, Widmung auf Vorsatz, sonst gut) -------------- DABEI: Balzac, Honore de - Die schöne Imperia und andere Erzählungen (Artemis & Winkler Düsseldorf, 1997, 160 S. m. Abb 8°, gebundene Ausgabe, Halbleinen, sehr gutes Ex.)
393 S. kl. 8°. Halbleinen, grauer Pappband, weißer Leinenrücken; (= Gesammelte Werke)
Almanach 1925. S. Fischer Verlag. - Berlin: S. Fischer, 1925.
Gutes Ex., Einband nur gering berieben. - ERKENNEN UND BEKENNEN - Gerhart Hauptmann: Aufzeichnungen (Aus "Ausblicke") - Kunst - Persönlichkeit - Hermann Hesse: Govinda (Aus "Siddhartha*1 Eine indische Dichtung) - Walther Rathenau: Tischrede an seinem 50 Geburtstage (Aus "Gesammelte Reden") - Carl Ludwig Schleich: Mit dem Herzen denken (Aus "Das Ich und die Dämonien") - Moritz Heimann: Eine Legende von einem Buddha (Aus "Prosaische Schriften", Bd V) - ERZÄHLUNG SZENE SKIZZE GEDICHT - Jakob Wassermann: Der unbekannte Gast (Aus "Der Wendekreis", I Folge: Der unbekannte Gast) - Richard Dehmel: Lieder (Aus "Dehmel-Lieder") - Thomas Mann: Von der Taufschale und vom Großvater in zwiefacher Gestalt (Aus "Der Zauberberg") - Arthur Schnitzler: Casanova (Aus "Gesammelte Werke, Die Theaterstücke", Bd V) Bernard Shaw: Die Herausforderung des Blitzes: Ein vereiteltes Experiment (Aus "Zurück zu Methusalem") - Eugene G O'Neill: Der haarige Affe (Letzte Szene des gleichnamigen Schauspiels) - Drei indianische Gedichte (Aus "Die neue Welt", Übertragungen amerikanischer Gedichte von Cläre Goll) - Alfred Döblin: Der Erdball (Aus "Berge Meere und Giganten") - Otto Flake: Die kleine Engländerin (Aus "Das Logbuch") - Hermann von Boetticher: Fürst Antoine (Aus "Das Bild") - Bernhard Kellermann: Freund Engelhardt (Aus "Die Heiligen") - Emil Strauß: Ein Tag des Freiherrn von Tettingen (Aus "Der Schleier") - Gustav Leutelt: Die Glashütte (Aus "Hüttenheimat") - Gustav Sack: Intermezzo (Aus "Gesammelte Werke") - Oskar Loerke: Zwei Gedichte (Aus "Die heimliche Stadt") - Johannes V Jensen: Kolumbus auf dem Ozean (Aus "Kolumbus"), - Richard Beer-Hofmann: "Altern" Gedicht - SELBSTBILDNISSE UND BILDNISSE - Peter Altenberg: Peter (Aus "Vita ipsa") - Vier Briefe - 1 Elizabeth Barrett-Barrett an Robert Browning (Aus "Briefe von Robert Browning und Elizabeth Barrett-Barrett") - 2 Fontanes letzter Brief (Aus "Gesammelte Werke" 2 Reihe Bd V) - 3 Josef Kainz an die Eltern (Aus "Der junge Kainz") 4 Richard Dehmel an Alfred Mombert (Aus "Ausgewählte Briefe", Bd II) - Hermann Bahr: Zusammenleben mit Hugo Wolf (Aus "Selbstbildnis") - Gabriele Reuter: Eine Begegnung mit Friedrich Nietzsche (Aus "Vom Kinde zum Menschen") - Richard Specht: Arthur Schnitzler (Aus "Arthur Schnitzler Der Dichter und sein "Werk") - Frank Harris: Oscar Wilde in Paris (Aus "Oscar Wilde Eine Lebensbeichte") - Hans Reisiger: Walt Whitmans Spätzeit (Aus "Walt Whitmans Werk") DIE WEITE WELT - Hugo von Hofmannsthal: Das Kloster des heiligen Lukas (Aus "Gesammelte Werke", Bd III) - Alfred Kerr: Kalifenwunder (Aus "O Spanien!") - Arthur Holitscher: Nurriss in Palästina (Aus "Reise durch das jüdische Palästina") - Norbert Jacques: Jangtse-Fahrt (Aus "Auf dem chinesischen Fluß") - Nachwort - Verzeichnis der Neuerscheinungen sowie der übrigen lieferbaren Werke des Verlags. -
13.-20.Aufl. 286 S., 64 Abb. Fadengehefteter Originalpappband.
[SW: Almanach, Fischer Verlag]
May, Karl: Der Schut. Reiseerzählung. (=Gesammelte Werke; Band 6) Bamberg, Karl-May-Verlag, 1952.
Im vorderen Innengelenk gebrochen. Papier leicht gebräunt. - Karl Friedrich May, eigentlich Carl Friedrich May, (* 25. Februar 1842 in Ernstthal; 30. März 1912 in Radebeul) war ein deutscher Schriftsteller. Karl May war einer der produktivsten Abenteuerschriftsteller und zählte jahrzehntelang zu den meistgelesenen Schriftstellern Deutschlands. Bekannt wurde er vor allem durch seine so genannten Reiseerzählungen, die vorwiegend im Orient, in den Vereinigten Staaten und Mexiko angesiedelt sind. Viele seiner Werke wurden verfilmt, für die Bühne adaptiert, zu Hörspielen verarbeitet oder als Comics umgesetzt. ... Künstlerisches Schaffen [Bearbeiten] Karl May war einer der erfolgreichsten Autoren von Trivialliteratur, insbesondere mit seinen Kolportageromanen, des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Seine Abenteuerromane und Jugenderzählungen wurden in mehr als 33 Sprachen übersetzt und erreichten eine Gesamtauflage von über 200 Millionen. Sie schildern Reisen zu exotischen Schauplätzen, wie in den Wilden Westen und den vorderen Orient. Dabei wendet er sich von einem christlichen Standpunkt dem Schicksal der unterdrückten Völker zu. In den Texten lässt sich eine Entwicklung feststellen, vom namenlosen Ich-Erzähler, der nur Zuschauer und Berichterstatter ist (Der Gitano, 1875) über ein Zunehmen heldischer Fähigkeiten und Ausrüstung bis hin zu den völlig ausgestalteten Ich-Erzähler-Helden Old Shatterhand und Kara Ben Nemsi. Einige seiner Ich-Erzähler-Helden bleiben ohne Kriegsnamen und werden nur von Freunden und Gefährten (englischer Muttersprache) "Charley" genannt. Nachdem Ausrüstung und Fähigkeiten (z. B. der Jagdhieb) schon lange für alle Ich-Erzähler-Helden dieselben sind, macht May in Satan und Ischariot (Zeitschriftversion 1893-1896) den Schritt dahingehend, den Ich-Erzähler im Wilden Westen, im Vorderen Orient und in Deutschland auftreten zu lassen, jeweils unter den an diesen Orten gebräuchlichen (Kriegs-)Namen. So werden die drei Figuren Old Shatterhand, Kara Ben Nemsi und Charley, inkl. in Dresden ein gewisser Dr. Karl May, als ein und dieselbe Figur identifiziert. Von hier war es nur ein kleiner Schritt, auf dem Höhepunkt der Bildung der so genannten Old-Shatterhand-Legende, dass May behauptete, tatsächlich Old Shatterhand zu sein, die Abenteuer mit Winnetou tatsächlich erlebt zu haben. Selten hat ein Autor die von der Literaturtheorie postulierte Distanz zwischen Ich-Erzähler und realem Autoren-Ich mehr verwischt. Karl May wurde in diesem Zusammenhang Hochstapelei und Pseudologie (zwanghaftes Lügen) vorgeworfen. May behauptete, das Ganze (sowohl die Old-Shatterhand-Legende wie überhaupt alle seine Werke) sei symbolisch aufzufassen. Obwohl sich May sehr bewusst von den ethnologischen Vorurteilen seiner Zeit absetzen wollte und auch gegen die öffentliche Meinung anschrieb (Winnetou, Durchs wilde Kurdistan, Und Friede auf Erden!) kommen in seinen Werken auch heute als "rassistisch" angesehene Formulierungen vor, die den Paradigmen seiner Zeit unterlagen. Beispielsweise gibt es einige pauschale abwertende Aussagen über Iren, Juden, Armenier, Chinesen, Schwarze und Mestizen. Zugleich aber werden Chinesen oder Mestizen in seinen Romanen auch als positive Figuren dargestellt, die zumindest als Ausnahmecharaktere den gängigen Klischees widersprechen. Von dem Nationalismus und nicht selten auch Rassismus, der das wilhelminische Deutschland seiner Zeit prägte, blieb auch May nicht unbeeinflusst. Eine seiner bekanntesten Figuren ist Winnetou, der Häuptling der Mescalero-Apachen. Winnetou verkörpert den "edlen Wilden", guten Indianer und kämpft mit seiner "Silberbüchse" auf seinem Pferd Iltschi für Gerechtigkeit und Frieden. Dabei wird er meistens von seinem weißen Freund und Blutsbruder Old Shatterhand begleitet, aus dessen Sicht als Erzähler die Geschichten um Winnetou oft verfasst sind. Das erfolgreichste und bekannteste Buch Karl Mays ist "Der Schatz im Silbersee", das bereits zweimal verfilmt wurde: Erstmals 1962 als Realfilm unter dem Titel "Der Schatz im Silbersee" mit Lex Barker als Old Shatterhand und Pierre Brice als Winnetou und 1990 als Puppentrickfilm unter dem Titel "Die Spur führt zum Silbersee". In dem erstmals 1890/1891 als Fortsetzungsgeschichte in der Zeitschrift Der gute Kamerad veröffentlichten Jugendroman, dessen erste Buchausgabe 1894 erschien, schildert Karl May die Reise einer Gruppe von Trappern zu dem in den Rocky Mountains gelegenen Silbersee sowie die Verfolgung einer Gruppe Schurken unter ihrem Anführer Brinkley, auch der "rote Cornel" genannt. Der Roman hat mehrere simultane Handlungsstränge, die sich schließlich am titelgebenden Silbersee verknüpfen und wieder auflösen. In seinem Spätwerk löste May sich von der Abenteuerschriftstellerei und schrieb symbolische Romane mit weltanschaulich-religiösem Inhalt und pazifistischer Tendenz. Von späteren Lesern wurden diese Romane oder doch einige ihrer dominierenden Stilzüge als dem Surrealismus nahestehend empfunden. Die späten Werke Ardistan und Dschinnistan (1909), Und Friede auf Erden (1904) sowie vor allem Winnetou IV (1910) gelten als seine literarisch belangvollsten Werke, wenngleich es an kritischen Stimmen nicht mangelt, die darin eine Verirrung sehen. Große Bedeutung hatte im Zusammenhang dieser letzten literarischen Entwicklungsstufe die Freundschaft mit dem Jugendstilmaler und Bildhauer Sascha Schneider. Schneider schuf neben einer Serie von Deckelillustrationen für die Bände Karl Mays auch ein großes Wandgemälde (Der Chodem) für den Empfangssalon des Schriftstellers in dessen Villa in Radebeul. Er selbst betonte immer wieder die Wichtigkeit seines Spätwerks. Werke: May schrieb seine Erzählungen und Romane auch unter mehreren Pseudonymen, unter anderem: Capitain Ramon Diaz de la Escosura, M. Gisela, Hobble-Frank, Karl Hohenthal, D. Jam, Prinz Muhamel Lautreaumont, Ernst von Linden, P. van der Löwen, Emma Pollmer und Richard Plöhn. Die meisten der pseudonym oder anonym erschienenen Texte sind inzwischen eindeutig zugeordnet. Eine Lesereihenfolge kann man nicht endgültig festlegen, weil May sich selbst ständig in chronologische Widersprüche verwickelt hat. Großteils sind diese Anachronismen der (schlecht redigierten) Übernahme älterer Texte in die Buchausgaben geschuldet. Reiseerzählungen: Unter dem Titel Carl May's Gesammelte Reiseromane bzw. später Karl May's Gesammelte Reiseerzählungen erschienen von 1892 bis 1910 33 Bände im Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld. Zu den bekanntesten Titeln dieser Reihe gehören der Orientzyklus (Band 1-6) und die Winnetou-Trilogie (7-9). Dabei wurden von May selbst etliche frühere kurze Erzählungen - teilweise recht improvisiert - in die Bände integriert. Auf dieser Edition beruht die Reihe Karl May's Illustrierte Reiseerzählungen (ab 1907), welche von Karl May selbst nochmals überarbeitet wurde und als "Ausgabe letzter Hand" gilt. Sie enthält allerdings nur die ersten 30 Bände mit z. T. anderer Nummerierung. Nach der Gründung des Karl-May-Verlages 1913 wurden innerhalb der neuen Reihe "Karl May's Gesammelte Werke" viele Bände - teilweise einschneidend - überarbeitet, erhielten neue Titel oder wurden sowohl bearbeitet, als auch mit neuen Titeln versehen. Des Weiteren wurden Werke, die in anderen Verlagen als dem Fehsenfeld-Verlag erschienen waren, nun den Gesammelten Werken angeschlossen (ab Band 35). Jugenderzählungen: Die Jugenderzählungen entstanden in der Zeit von 1887 bis 1897 für die Zeitschrift Der Gute Kamerad. Sie wurden von Karl May extra für jugendliche Leser geschrieben. Old Shatterhand ist hier im Unterschied zu den Reiseerzählungen nicht der Ich-Erzähler. Nach Mays Tod wurden die Jugenderzählungen in leicht bearbeiteter Form in die Gesammelten Werke integriert. Im weitesten Sinn sind auch die beiden Frühwerke Im fernen Westen und Der Waldläufer zu den Jugenderzählungen zu zählen, diese erfüllen aber nicht den hohen pädagogischen Anspruch der anderen acht Erzählungen. ... Aus wikipedia-orgKarl_May.
1566. Tausend. 575 Seiten. Leinen mit farbigem Deckelschild.
[SW: Abenteuerliteratur, Jugendliteratur, Amerikanische Politik, Indianerliteratur, Völkerrecht, Americana, Amerikanistik, Geschichtensammlung, 19. Jahrhundert, Geschichte des 19. Jahrhunderts, Geschichte des 18. Jahrhunderts, Nordamerika, Geschichtsschreibung, Indianerstämme, Wilder Westen, Geschichten, Jugendbuch, Völkerkunde, Amerika, Amerikanische Geschichte, Jugendbücher, Kolonialgeschichte, Indianer, Jugendliteratur, Vereinigte Staaten von Amerika / Geschichte, Geschichte, Historische Hilfswissenschaften, Ethnologie, Amerikaner, Geschichte, Kulturgeschichte, Volkskunde, Diskriminierung, Völkermord, Volk, Amerikanische Gesellschaft, Geschichte, Geschichtswissenschaft, Häuptling Häuptlinge, Indianergeschichte, Pioniergeschichte, Indianerkriege, Illustrierte Ausgaben, Illustrierte Bücher, Abenteuerromane, Spannungsliteratur, Deutsche Literatur des 19. Jahrhunderts]
May, Karl: Old Shurehand. Band I. Reiseerzählung. (=Gesammelte Werke; Band 14) Bamberg, Karl-May-Verlag, 1949.
Im vorderen Innengelenk angebrochen. Papier leicht gebräunt. Fleck auf Seitenschnitt. - Karl Friedrich May, eigentlich Carl Friedrich May, (* 25. Februar 1842 in Ernstthal; 30. März 1912 in Radebeul) war ein deutscher Schriftsteller. Karl May war einer der produktivsten Abenteuerschriftsteller und zählte jahrzehntelang zu den meistgelesenen Schriftstellern Deutschlands. Bekannt wurde er vor allem durch seine so genannten Reiseerzählungen, die vorwiegend im Orient, in den Vereinigten Staaten und Mexiko angesiedelt sind. Viele seiner Werke wurden verfilmt, für die Bühne adaptiert, zu Hörspielen verarbeitet oder als Comics umgesetzt. ... Künstlerisches Schaffen [Bearbeiten] Karl May war einer der erfolgreichsten Autoren von Trivialliteratur, insbesondere mit seinen Kolportageromanen, des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Seine Abenteuerromane und Jugenderzählungen wurden in mehr als 33 Sprachen übersetzt und erreichten eine Gesamtauflage von über 200 Millionen. Sie schildern Reisen zu exotischen Schauplätzen, wie in den Wilden Westen und den vorderen Orient. Dabei wendet er sich von einem christlichen Standpunkt dem Schicksal der unterdrückten Völker zu. In den Texten lässt sich eine Entwicklung feststellen, vom namenlosen Ich-Erzähler, der nur Zuschauer und Berichterstatter ist (Der Gitano, 1875) über ein Zunehmen heldischer Fähigkeiten und Ausrüstung bis hin zu den völlig ausgestalteten Ich-Erzähler-Helden Old Shatterhand und Kara Ben Nemsi. Einige seiner Ich-Erzähler-Helden bleiben ohne Kriegsnamen und werden nur von Freunden und Gefährten (englischer Muttersprache) "Charley" genannt. Nachdem Ausrüstung und Fähigkeiten (z. B. der Jagdhieb) schon lange für alle Ich-Erzähler-Helden dieselben sind, macht May in Satan und Ischariot (Zeitschriftversion 1893-1896) den Schritt dahingehend, den Ich-Erzähler im Wilden Westen, im Vorderen Orient und in Deutschland auftreten zu lassen, jeweils unter den an diesen Orten gebräuchlichen (Kriegs-)Namen. So werden die drei Figuren Old Shatterhand, Kara Ben Nemsi und Charley, inkl. in Dresden ein gewisser Dr. Karl May, als ein und dieselbe Figur identifiziert. Von hier war es nur ein kleiner Schritt, auf dem Höhepunkt der Bildung der so genannten Old-Shatterhand-Legende, dass May behauptete, tatsächlich Old Shatterhand zu sein, die Abenteuer mit Winnetou tatsächlich erlebt zu haben. Selten hat ein Autor die von der Literaturtheorie postulierte Distanz zwischen Ich-Erzähler und realem Autoren-Ich mehr verwischt. Karl May wurde in diesem Zusammenhang Hochstapelei und Pseudologie (zwanghaftes Lügen) vorgeworfen. May behauptete, das Ganze (sowohl die Old-Shatterhand-Legende wie überhaupt alle seine Werke) sei symbolisch aufzufassen. Obwohl sich May sehr bewusst von den ethnologischen Vorurteilen seiner Zeit absetzen wollte und auch gegen die öffentliche Meinung anschrieb (Winnetou, Durchs wilde Kurdistan, Und Friede auf Erden!) kommen in seinen Werken auch heute als "rassistisch" angesehene Formulierungen vor, die den Paradigmen seiner Zeit unterlagen. Beispielsweise gibt es einige pauschale abwertende Aussagen über Iren, Juden, Armenier, Chinesen, Schwarze und Mestizen. Zugleich aber werden Chinesen oder Mestizen in seinen Romanen auch als positive Figuren dargestellt, die zumindest als Ausnahmecharaktere den gängigen Klischees widersprechen. Von dem Nationalismus und nicht selten auch Rassismus, der das wilhelminische Deutschland seiner Zeit prägte, blieb auch May nicht unbeeinflusst. Eine seiner bekanntesten Figuren ist Winnetou, der Häuptling der Mescalero-Apachen. Winnetou verkörpert den "edlen Wilden", guten Indianer und kämpft mit seiner "Silberbüchse" auf seinem Pferd Iltschi für Gerechtigkeit und Frieden. Dabei wird er meistens von seinem weißen Freund und Blutsbruder Old Shatterhand begleitet, aus dessen Sicht als Erzähler die Geschichten um Winnetou oft verfasst sind. Das erfolgreichste und bekannteste Buch Karl Mays ist "Der Schatz im Silbersee", das bereits zweimal verfilmt wurde: Erstmals 1962 als Realfilm unter dem Titel "Der Schatz im Silbersee" mit Lex Barker als Old Shatterhand und Pierre Brice als Winnetou und 1990 als Puppentrickfilm unter dem Titel "Die Spur führt zum Silbersee". In dem erstmals 1890/1891 als Fortsetzungsgeschichte in der Zeitschrift Der gute Kamerad veröffentlichten Jugendroman, dessen erste Buchausgabe 1894 erschien, schildert Karl May die Reise einer Gruppe von Trappern zu dem in den Rocky Mountains gelegenen Silbersee sowie die Verfolgung einer Gruppe Schurken unter ihrem Anführer Brinkley, auch der "rote Cornel" genannt. Der Roman hat mehrere simultane Handlungsstränge, die sich schließlich am titelgebenden Silbersee verknüpfen und wieder auflösen. In seinem Spätwerk löste May sich von der Abenteuerschriftstellerei und schrieb symbolische Romane mit weltanschaulich-religiösem Inhalt und pazifistischer Tendenz. Von späteren Lesern wurden diese Romane oder doch einige ihrer dominierenden Stilzüge als dem Surrealismus nahestehend empfunden. Die späten Werke Ardistan und Dschinnistan (1909), Und Friede auf Erden (1904) sowie vor allem Winnetou IV (1910) gelten als seine literarisch belangvollsten Werke, wenngleich es an kritischen Stimmen nicht mangelt, die darin eine Verirrung sehen. Große Bedeutung hatte im Zusammenhang dieser letzten literarischen Entwicklungsstufe die Freundschaft mit dem Jugendstilmaler und Bildhauer Sascha Schneider. Schneider schuf neben einer Serie von Deckelillustrationen für die Bände Karl Mays auch ein großes Wandgemälde (Der Chodem) für den Empfangssalon des Schriftstellers in dessen Villa in Radebeul. Er selbst betonte immer wieder die Wichtigkeit seines Spätwerks. Werke: May schrieb seine Erzählungen und Romane auch unter mehreren Pseudonymen, unter anderem: Capitain Ramon Diaz de la Escosura, M. Gisela, Hobble-Frank, Karl Hohenthal, D. Jam, Prinz Muhamel Lautreaumont, Ernst von Linden, P. van der Löwen, Emma Pollmer und Richard Plöhn. Die meisten der pseudonym oder anonym erschienenen Texte sind inzwischen eindeutig zugeordnet. Eine Lesereihenfolge kann man nicht endgültig festlegen, weil May sich selbst ständig in chronologische Widersprüche verwickelt hat. Großteils sind diese Anachronismen der (schlecht redigierten) Übernahme älterer Texte in die Buchausgaben geschuldet. Reiseerzählungen: Unter dem Titel Carl May's Gesammelte Reiseromane bzw. später Karl May's Gesammelte Reiseerzählungen erschienen von 1892 bis 1910 33 Bände im Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld. Zu den bekanntesten Titeln dieser Reihe gehören der Orientzyklus (Band 1-6) und die Winnetou-Trilogie (7-9). Dabei wurden von May selbst etliche frühere kurze Erzählungen - teilweise recht improvisiert - in die Bände integriert. Auf dieser Edition beruht die Reihe Karl May's Illustrierte Reiseerzählungen (ab 1907), welche von Karl May selbst nochmals überarbeitet wurde und als "Ausgabe letzter Hand" gilt. Sie enthält allerdings nur die ersten 30 Bände mit z. T. anderer Nummerierung. Nach der Gründung des Karl-May-Verlages 1913 wurden innerhalb der neuen Reihe "Karl May's Gesammelte Werke" viele Bände - teilweise einschneidend - überarbeitet, erhielten neue Titel oder wurden sowohl bearbeitet, als auch mit neuen Titeln versehen. Des Weiteren wurden Werke, die in anderen Verlagen als dem Fehsenfeld-Verlag erschienen waren, nun den Gesammelten Werken angeschlossen (ab Band 35). Jugenderzählungen: Die Jugenderzählungen entstanden in der Zeit von 1887 bis 1897 für die Zeitschrift Der Gute Kamerad. Sie wurden von Karl May extra für jugendliche Leser geschrieben. Old Shatterhand ist hier im Unterschied zu den Reiseerzählungen nicht der Ich-Erzähler. Nach Mays Tod wurden die Jugenderzählungen in leicht bearbeiteter Form in die Gesammelten Werke integriert. Im weitesten Sinn sind auch die beiden Frühwerke Im fernen Westen und Der Waldläufer zu den Jugenderzählungen zu zählen, diese erfüllen aber nicht den hohen pädagogischen Anspruch der anderen acht Erzählungen. ... Aus wikipedia-orgKarl_May.
1906. Tausend. 503 Seiten. Leinen mit farbigem Deckelschild.
[SW: Abenteuerliteratur, Jugendliteratur, Amerikanische Politik, Indianerliteratur, Völkerrecht, Americana, Amerikanistik, Geschichtensammlung, 19. Jahrhundert, Geschichte des 19. Jahrhunderts, Geschichte des 18. Jahrhunderts, Nordamerika, Geschichtsschreibung, Indianerstämme, Wilder Westen, Geschichten, Jugendbuch, Völkerkunde, Amerika, Amerikanische Geschichte, Jugendbücher, Kolonialgeschichte, Indianer, Jugendliteratur, Vereinigte Staaten von Amerika / Geschichte, Geschichte, Historische Hilfswissenschaften, Ethnologie, Amerikaner, Geschichte, Kulturgeschichte, Volkskunde, Diskriminierung, Völkermord, Volk, Amerikanische Gesellschaft, Geschichte, Geschichtswissenschaft, Häuptling Häuptlinge, Indianergeschichte, Pioniergeschichte, Indianerkriege, Illustrierte Ausgaben, Illustrierte Bücher, Abenteuerromane, Spannungsliteratur, Deutsche Literatur des 19. Jahrhunderts]



