Gadamer Wahrheit und Methode

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Gadamer, Hans-Georg: Wahrheit und Methode Hrsg. v. Günter Figal. Mit Beitr. in engl. Sprache, AKADEMIE-VERLAG, 101 ISBN: 3050051078
In seinem 1960 erschienenen Hauptwerk Wahrheit und Methode nimmt Gadamer die bis in die Antike zurückreichende hermeneutische Tradition auf, um vor allem im Anschluss an Hegel und Heidegger eine philosophische Hermeneutik zu begründen. Das Buch brachte seinem Autor internationalen Ruhm, und die philosophische Hermeneutik ist eine der maßgeblichen Konzeptionen der neueren Philosophie geworden. Nach wie vor bildet Wahrheit und Methode den Ausgangspunkt für eine philosophische Klärung des Verstehens und seiner von Gadamer behandelten Ausprägungen in Kunst, Geschichte und Sprache.Der vorliegende Band rekonstruiert und diskutiert in Form eines kooperativen Kommentars, der Gliederung des Werkes folgend, Gadamers Gedankengang, zeigt aber auch die Perspektiven einer Philosophie auf, die sich gegenüber ihrem eigenen hermeneutischen Charakter nicht verschließt.Mit Beiträgen von:Damir Barbaric, Donatella di Cesare, Luca Crescenzi, Guy Deniau, Ralf Elm, Günter Figal, Hans-Helmuth Gander, Arnd Kerkhecker, Friederike Rese, John Sallis, Dennis J. Schmidt und Michael Steinmann.

NEUBUCH! 2. Aufl. 2011. VI, 240 S. 21 cm 210 mm x 148 mm Bisherige Ausgabe siehe Titelnr. 13807932; Klassiker Auslegen Bd.30

[SW: Wahrheit, Hermeneutik]

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Reisgies, Claudia: Hans-Georg Gadamer: Die Diskredierung des Vorurteils durch die Aufklärung - Die Rehabilitierung von Autorität und Tradit, GRIN VERLAG, Juli 2007, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3638644944
Hausarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Pädagogik - Wissenschaft, Theorie, Anthropologie, einseitig bedruckt, Note: 1, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Erziehungswissenschaftliches Institut), Veranstaltung: Hermeneutik, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Dichter Text - einzeiliger Zeilenabstand. , Abstract: Hans Georg Gadamer, geboren am 11.02.1900 in Marburg, ist einer der bekanntesten deutschen Philosophen. Er gilt als der Begründer der neuen Hermeneutik im Gegensatz zur traditionellen Hermeneutik von Dilthey und Schleiermacher. 1960 veröffentlichte Gadamer, Schüler von Heidegger, sein Hauptwerk Wahrheit und Methode , welches weltweite Beachtung fand. Darin geht es ihm um Wahrheit statt Methode , da für ihn Wahrheit mehr ist, als die Wissenschaft ergründen kann. Unter dem Begriff Methode versteht Gadamer eine Verfahrensweise nach dem Vorbild der Mathematik und Naturwissenschaft, die sachliche oder symbolische Zusammenhänge nach bestimmten festgesetzten Regeln zu analysieren versucht. Er definiert die Aufgabe der Hermeneutik als den Umgang mit dem Vieldeutigen, wobei das Bewusstsein für die Macht der Sprache - das grundlegende Kennzeichen der Sprache ist die Vieldeutigkeit - erst durch die Hermeneutik geschaffen wurde. Für Gadamer geht es nicht um die Methode wie man versteht, sondern um das Verstehen an sich. Dennoch ist Hermeneutik für Gadamer mehr Geschehen als Verstehen, durch welches ein Überlieferungs-, Traditions- und auch Normzusammenhang aufrechterhalten wird. So wird durch das Lesen, Auslegen und Weitervermitteln von Überlieferungen und auch durch die Neuinterpretation die Gegenwart immer an die Tradition angeschlossen. Die folgenden vier Aufsätze - "Die Diskredierung des Vorurteils durch die Aufklärung" - "Die Rehabilitierung von Autorität und Tradition" - "Das Prinzip der Wirkungsgeschichte" - "Das hermenuetische Problem der Anwendung" sollen die Art und Weise darstellen, wie Gadamer mit der Hermeneutik und der Kunst desVerstehens umgeht, wobei der Schwerpunkt der Ausarbeitung auf dem Aufsatz Das Prinzip der Wirkungsgeschichte liegt.

NEUBUCH! 2007. 52 S. 210 mm 214 mm x 149 mm x 9 mm; 17101

[SW: Gadamer, Hans-Georg]

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Figal, Günter: Hans-Georg Gadamer: Wahrheit und Methode. (Klassiker auslegen). 2. Aufl. Berlin: Akademie Vlg. 2011.
In seinem 1960 erschienenen Hauptwerk "Wahrheit und Methode" nimmt Gadamer die bis in die Antike zurückreichende hermeneutische Tradition auf, um vor allem im Anschluss an Hegel und Heidegger eine philosophische Hermeneutik zu begründen. Das Buch brachte seinem Autor internationalen Ruhm, und die philosophische Hermeneutik ist eine der maßgeblichen Konzeptionen der neueren Philosophie geworden. Nach wie vor bildet "Wahrheit und Methode" den Ausgangspunkt für eine philosophische Klärung des Verstehens und seiner von Gadamer behandelten Ausprägungen in Kunst, Geschichte und Sprache. Der vorliegende Band rekonstruiert und diskutiert in Form eines kooperativen Kommentars, der Gliederung des Werkes folgend, Gadamers Gedankengang, zeigt aber auch die Perspektiven einer Philosophie auf, die sich gegenüber ihrem eigenen hermeneutischen Charakter nicht verschließt. Mit Beiträgen von: Damir Barbaric, Donatella di Cesare, Luca Crescenzi, Guy Deniau, Ralf Elm, Günter Figal, Hans-Helmuth Gander, Arnd Kerkhecker, Friederike Rese, John Sallis, Dennis J. Schmidt und Michael Steinmann.

VI, 227 S. Br.

[SW: Philosophie, Religionen]

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Gadamer, Hans Georg: Gesammelte Werke. Band 1: Hermeneutik I: Wahrheit und Methode: Grundzüge einer philosophischen Hermeneutik. 7., durchges. Aufl. Tübingen: Mohr Siebeck 2010. ISBN: 978-3-16-150517-1
"Wir sagen, daß wir ein Gespräch führen, aber je eigentlicher ein Gespräch ist, desto weniger liegt die Führung desselben in dem Willen des einen oder anderen Partners. (...) Was bei einem Gespräch herauskommt, weiß keiner vorher." (Gadamer, "Wahrheit und Methode I, S. 387) Das Hauptwerk "Wahrheit und Methode" erscheint 2010, genau 50 Jahre nach der Erstausgabe, in durchgesehener und korrigierter Form als preiswerte Studienausgabe. Dieses Buch, das sein Autor erst im Alter von 60 Jahren schrieb, wurde zu einem Überraschungserfolg der philosophischen Literatur. Als eines der wenigen weltweit anerkannten Standardwerke der deutschen Nachkriegsphilosophie wurde es in viele Sprachen übersetzt. Die große Resonanz könnte aus vielerlei Gründen erstaunen, unter anderem weil hier nur in Andeutungen eine große neue Theorie mit eigenem begrifflichen Instrumentarium vorgestellt wird; der Autor umkreist vorsichtig uralte Themen des philosophischen Weltzugangs. Vor allem geht es um die Frage: Was geschieht eigentlich, wenn wir verstehen? Er stellt die geschichtliche Dimension des Verstehens in den Mittelpunkt, auch durch seine berühmte Rehabilitierung des "Vorurteils". Die systematischen Exkurse werden ergänzt durch eine Geistesgeschichte der Hermeneutik, die in ihrer virtuosen Behandlung so unterschiedlicher Anreger wie Hegel, Dilthey, Husserl und Heidegger überzeugt. Die Freundlichkeit und Sachlichkeit, mit der Gadamer seinen Leser ins Gespräch einlädt, machen den Rang dieses vorbildlichen Lehrbuchs aus.

XII, 495 S. Ln.mS.

[SW: Philosophie, Religionen]

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