Freud
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Seidmann - Freud, Tom: Das Wunderhaus - Ein Bilderbuch zum Drehen , bewegen und verwandeln, von Tom Freud - Seidmann, Herbert Stuffer Vlg. Berlin 6. bis 10. Tsd. : 1929 ( 1927 )
Tom Seidmann-Freud ( geb. 17.11.1892 in Wien - gest. 7.2.1930 in Berlin ) wurde als Martha Gertrud Freud geboren. Ihre Mutter Maria ( Mitzi ) Freud ist eine Schwester des Psychoanalytikers Sigmund Freud. Ab 1898 wohnt die Familie in Berlin, wo der Vater Maurice ( Moritz ) ein Importgeschäft betreibt. Im Alter von 15 Jahren nimmt sie den männlichen Vornamen Tom an und nennt sich Tom Freud. Sie besucht nach dem Schulabschluss eine Kunstschule in London und widmet sich Bilderbüchern im Jugendstil. Erste Erfolge stellen sich ab 1914 mit eigenen Veröffentlichungen ein. Im Jahr 1920 lernt sie den Schriftsteller Jakob (Jankew) Seidmann kennen. Die beiden heiraten und bekommen eine Tochter. Das Paar arbeitet intensiv zusammen. Sie gründen den Peregrin-Verlag, ein Verlag, der sich mit religiösen Themen speziell für die ost-jüdischen Zuwanderer befasst. Im Jahr 1923 erscheint hier auch Tom Seidmann-Freuds originelles Bilderbuch " Die Fischreise ".Neben Bilderbüchern gestaltet Tom Seidmann-Freud auch Spiel- und Verwandlungsbücher für Kinder: " Das Wunderhaus " im Jahr 1927 und " Das Zauberboot " im Jahr 1929. Sie versuchte in ihren von Walter Benjamin enthusiastisch begrüßten Spielfibeln Lesen, Schreiben und Rechnen, Schreibheft und Fibel zu verbinden, mit dem Ziel der unbewußten Übung durch Spiel. " Tom Seidmann-Freud (.) wendet im Wunderhaus (.) neue und verblüffende Methoden an, die eine ungeahnte Fülle und Variabilität in die Bücher bringen " : W. Benjamin ( Kinderbücher )
illustr.orig.H.Leinen geb. 8° (guter Zustand) 6 Bl. / 12 unnum. S. mit farbigen Illustrationen und Klappbildern sowie 3 Bl. lose beiliegenden Schablonen u. 1 Drehscheibe (komplett, Bilderwelt 659)
[SW: Literatur]
Leupold-Löwenthal, Harald / Inge Scholz-Strasser (Hrsg.): Die Sigmund-Freud-Vorlesungen 1970 - 1988, ISBN: 3205052420
Wien ; Köln : Böhlau, 1990, 235 Seiten ; 24 cm, kart. ; aussen gut, innen sehr gut ; Inhalt: 1970 Rudolf Ekstein: Der Einfluß der Psychoanalyse auf Erziehung und Unterricht / 1974 Richard F. Sterba: Unpublizierte Diskussionsbemerkungen Sigmund Freuds / 1975 Joseph Sandler: Träume, unbewußte Phantasien und "Wahrnehmungsidentität" / 1976 Piet J. van der Leeuw: Die wissenschaftliche Bedeutung des Briefwechsels zwischen Freud und Jung / 1977 Harald Leupold-Löwenthal: Jahre der Isolation. Die frühe Freud-Rezeption und B'nai B'rith / 1978 Anna Freud: Die Bedeutung der Kinderanalyse / 1979 Andre Haynal: Das Menschenbild Freuds / 1980 Anna Freud: Die Einsicht in das Unbewußte / 1981 Ernst H. Gombrich: Sigmund Freud und die Theorie der Künste / 1982 Wolfgang Loch: Psychoanalytische Bemerkungen zur Krise der mittleren Lebensphase. Mittlere Lebensphase - Depressive Position - Tod / 1983 Rafael Moses: Zur psychoanalytischen Betrachtung politischer Probleme: am Beispiel des Nahost-Konflikts / 1984 Harald Leupold-Löwenthal: Das Behagen in der Unkultur (1930:1984) / 1985 Peter B. Neubauer: Der wachsende Anwendungsbereich der Psychoanalyse / 1986 Peter Blos: Sigmund Freud und der Vaterkomplex / 1987 W. Ernest Freud: Die Freuds und die Burlinghams in der Berggasse: Persönliche Erinnerungen / 1988 Nikolaas Treurniet: Werthaben und Wertschätzen
Gay, Peter. Freud : A Life for Our Time. New York, NY, U.S.A.: Anchor Books, 1989. ISBN: 0385262566
This SOFT TRADE book in illustrated wrapper, is in VERY GOOD condition with shelfwear. 808 pages with index plus 32 pages black and white photos. Dust jacket reads: To read this book is to enter the world of Sigmund Freud as never before: his family, his city, his professional struggles, his long, extraordinarily fruitful and embattled life. We see him at work in times of declining liberalism, devastating war, uneasy peace, the rise of Hitler and the fall of Austria. We watch him devising and revising his epoch-making theories. We are there as he struggles toward his discoveries, haunted by the problems he poses for himself, brooding over his publications, quarreling with his disciples. And we encounter Freud, always energetic, often troubled and sometimes vindictive, as his ideas spread from a small inner circle in Vienna through Europe, across the ocean to the United States-and the world. Drawing on a vast instructive store of unpublished documents, including hundreds of hitherto unknown or inaccessible letters, Peter Gay probes Freud's mind, uncovers Freud's passions, and follows Freud's astonishing career. He analyzes Freud the psychoanalyst as politician, seeking support for his controversial findings. He discloses for the first time the dimensions of Freud's love for his daughter Anna, and his unorthodox analysis of her. He offers a thoughtful, detailed, fascinating account of Freud's relations with such problematic followers as Jung and Ferenczi. He deals frankly with the controversies that have long swirled around Freud's impassioned friendships, his love life, and his theoretical innovations, which, as Freud himself put it, agitated the sleep of mankind. Perhaps most important and rewarding of all, no previous biographer has so securely integrated into Freud's life his case histories, technical papers, speculative aesthetics, and excursions into prehistory and cultural criticism. The sections scattered across this book in which Peter Gay lucidly expounds and explains Freud's theories of dreams and sexuality, development and neurosis, love and hate amount to a comprehensive-and comprehensible-liberal education in psychoanalytic thought, which is far more discussed than it is understood. Filling as they do into Freud's most intimate concerns and cultural loyalties, these ideas gain a vivid life of their own. The reader will long remember the Freud that Peter Gay reveals here-student, physician, psychologist, lover, husband, father, friend, founder, controversialist, Jew victim, and victor. This book, brilliantly argued and brilliantly written, evokes an age, and the life and ideas of a man who, in W H. Auden's phrase, is "no more a person now but a whole climate of opinion." Soft Cover condition: Very Good
Freud, Sigmund: Das Unbewußte. Schriften zur Psychoanalyse. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Alexander Mitscherlich. Mit einer Bibliographie. (=Die Neue Serie). Frankfurt a.M., S. Fischer Verlag, 1960.
Mit einigen Bleistiftanstreichungen. Besitzername auf dem Vorsatz. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. Befriedigender Zustand. - Sigmund Freud (* 6. Mai 1856 in Freiberg, Mähren damals Kaisertum Österreich, tschechisch Pribor; 23. September 1939 in London), ursprünglich Sigismund Schlomo Freud, war ein bedeutender österreichischer Arzt, Tiefenpsychologe und Religionskritiker, der als Begründer der Psychoanalyse weltweite Bekanntheit erlangte. Freud gilt als einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts; seine Theorien und Methoden werden noch immer kontrovers diskutiert. ... Die Entstehung der Psychoanalyse: Von "Psychoanalyse" sprach Sigmund Freud erstmals im Jahr 1896, und zwar als "dem etwas subtilen Ausforschungsverfahren von Josef Breuer"; diesem war es in der Behandlung von Bertha Pappenheim gelungen, deren Symptome aufzulösen, indem er Pappenheim die eigentlichen Traumatisierungen, die sich hinter ihren Symptomen verbargen, aufspüren und aussprechen ließ. Es ging um die Benennung dessen, was sie tatsächlich an Verletzung, Kränkung, Ekel, Entwertung, Gewalt u.s.w. erlebt hatte, jedoch aufgrund der 'guten Erziehung' nicht benennen durfte. Breuers Vorgehen entsprach ziemlich exakt demjenigen des König Ödipus im Theaterstück von Sophokles: Ödipus durchdringt mit großer Aufrichtigkeit am Ende die wahren Zusammenhänge. Schiller hatte 1797 in einem Brief an Goethe den König Ödipus eine "tragische Analysis" benannt, weil aus der Rückschau die Zusammenhänge aufgelöst werden. Breuer schlug in einem Brief an Freud vor, zur Betonung dieser Parallele das entwickelte Verfahren "Psychoanalyse" zu benennen. (Der Brief ist, wie viele andere Dokumente über Freud, bis zum Jahr 2113 von der Veröffentlichung ausgeschlossen; die Kenntnis von dessen Inhalt stammt aus einer zuverlässigen Quelle.) Bis zum September 1897 nannte Freud sein Verfahren mehrfach "Psychoanalyse", hielt aber dabei immerhin an dem Prinzip der Breuerschen Behandlung fest, indem er seine Patienten Gewalterfahrungen erforschen und benennen ließ. Jedoch war er in dieser Zeit sehr einseitig fixiert auf Gewalt sexueller Natur, konkretisierte zuletzt als Vergewaltigung durch den Vater im Alter zwischen 2 und 8 Jahren. Diesen (extrem einseitigen) Ansatz verwarf er dann im September 1897 (Brief an Fließ) und verkehrte ihn quasi in sein Gegenteil: Jetzt behauptete er, die außer Kontrolle geratenen triebhaften Wünsche und Phantasien des Kindes gegen seine Eltern seien der Ursprung psychischer und psychosomatischer Störungen. Einen Monat später formulierte er gegenüber Wilhelm Fließ nach selbstanalytischen Betrachtungen erstmals die These vom "Ödipus-Komplex": Er postulierte das Phänomen unbewusster libidinöser Bindungen zur eigenen Mutter bei einem gleichzeitigen Rivalitätsverhältnis zum Vater. Am 4. November 1899[11] erscheint Freuds frühes Hauptwerk, Die Traumdeutung, vordatiert auf 1900. Es folgen in kurzen Abständen die Schriften Zur Psychopathologie des Alltagslebens (1901), Der Witz und seine Beziehung zum Unbewußten (1905) und Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie (1905). Zum 1. April 1902 wird Freud zum außerordentlichen Titular-Professor ernannt. Im gleichen Jahr gründet er die "Psychologische Mittwochs-Gesellschaft", aus der 1908 die Wiener Psychoanalytische Vereinigung hervorgehen wird: Alfred Adler, Wilhelm Stekel und andere frühe Schüler versammeln sich jede Woche in seiner Wohnung zur Erlernung der neuen Methode und Diskussion. Im Laufe der nächsten Jahre schließen sich Paul Federn, Carl Gustav Jung, Otto Rank, Sandor Ferenczi und andere der Gruppe an. 1908 beruft Freud den ersten psychoanalytischen Kongress nach Salzburg ein. Hier kommt es zu einem leisen Eklat: Otto Gross, ein Psychiater, der sich schon seit einigen Jahren öffentlich für Freuds Lehre einsetzt, zieht gesellschaftspolitische Schlussfolgerungen aus ihr. Freud, der sich kurz zuvor in seiner Schrift Die kulturelle' Sexualmoral und die moderne Nervosität konträr geäussert hatte, setzt dem entgegen, dass dies nicht Aufgabe von Ärzten sei, und sorgt dafür, dass Gross aus der Gruppe gedrängt und aus ihren Annalen getilgt wird. [12] 1910 gründet Freud die "Internationale Psychoanalytische Vereinigung" (IPV), es folgen 1911 die "amerikanische psychoanalytische Vereinigung" sowie 1919 die "britische psychoanalytische Vereinigung". 1913 erscheint die Schrift Totem und Tabu, in der sich Freud mit dem kulturgeschichtlichen Phänomen des Inzestverbots auseinandersetzt. 1917 stellt er im 18. Kapitel der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse seine Entdeckung der Macht des Unbewussten in eine Reihe mit den Theorien von Nicolaus Copernicus und Charles Darwin und bezeichnet alle drei Theorien als "Kränkungen der Menschheit". ... Aus wikipedia-orgSigmund_Freud
Erste Auflage dieser Ausgabe. 473 Seiten mit einer Abbildung. 20,5 cm. Illustrierte Originalbroschur.
[SW: Leonardo da Vinci, Triebe, Krieg, Verdrängung, Triebtheorie, Massenpsychologie, Psychologie, Psychoanalyse, Kulturanthropologie, Traumanalyse, Psychoanalytische Ausbildung, Triebe, Traumarten, Traumerlebnis, Traumsprache, Traumforschung, Psychische Vorgänge, Verdrängung, Taschenbuchreihen, Triebtheorie, Kulturtechniken, Psychische Krankheiten, Psychodiagnostik, Psychiater, Kulturgeschichte, Kunst, Psychologie, Psychoanalyse, Traumdeutung, Traum, Psychische Krankheit, Psychische Störung, Psychische Störungen, Kulturpressimismus, Kulturrevolution, Kultur, Wissenschaft, Bildung, Traumata, Trauma, Kultureller Wandel, Psychische Verarbeitung, Psychologie < Disziplin>, Psychisches Trauma, Psyche, Kulturwissenschaften, Kulturkonflikt, Psychoanalytiker, Traumsymbolik, Kulturwandel, Kulturpsychologie, Psychiatrie / Geschichte, Sublimation,]



