Franz Hessel
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Stendhal (d.i. Henri Beyle): Gesammelte Werke: Über die Liebe. Herausgegeben von Franz Blei und Wilhelm Weigand. Aus dem Französischen übersetzt von Franz Hessel. München, Georg Müller, 1921.
1. bis 5. Tausend. Mit Nachwort von Franz Blei. Erste Ausgabe der Übersetzung von Franz Hessel (W/G 6).
8°. 428 (2) Seiten. Blauer Original-Leinenband. (Einband nachgedunkelt, Rückenschild etwas berieben).
[SW: Französische Literatur]
STENDHAL (= Henri Beyle): Eine Geldheirat. Der Novellen erster Band. München: Müller, 1.-3. Tausend 1921. 388, 2 Bl., mit einem Anmerkungsteil von Franz Blei. Halbleder mit blaugemustertem Deckelüberzugspapier (Entwurf Paul Renner).
= Stendhal. Gesammelte Werke. Hrsg. v. Franz Blei und Wilhelm Weigand. DEA. Deutsche Erstausgabe in diesen Übersetzungen: Der Liebestrank; Philibert Lescale (Übers. von Arthur Schurig); Ernestine oder die Entstehung der Liebe (Übers. v. Franz Hessel); Der Jude (Übers. v. Franz Blei); Eine Geldheirat (Übersetzt v. Otto v. Gemmingen); Vanina Vanini (Ü. v. F. Hessel); Mina von Wangel; Erinnerungen eines römischen Edelmannes; Die Truhe und das Gespenst; Der Ruhm und der Buckel oder Der Weg ist glitschig; Eine Unterhaltung zwischen Elf und Mitternacht (Ü. v. F. Blei). Vortitel und Titel in Zweifarbendruck. - Leicht berieben und bestoßen, sonst sehr gutes Exemplar ohne Stempel oder Namenszüge. (CW5a)
[SW: ]
Blei, Franz,
Franz Blei (1871-1942), Schriftsteller und Übersetzer. E. Brief mit U. ("Blei"). Wohl Berlin ("Küstrinerstrasse 23"), o. D. [um 1927]. 1 S. 4°. - An den Schriftsteller Walther Petry (1898-1932): "Aus den Musen drucken Sie ab was Sie wollen. Ich habe keine Bedingungen an Sie zu stellen. Die Gedichte von Valery hab ich z. Zt. verliehen und weiss nicht an wen! [...]" - Geboren in Magdeburg, lebte Walther Petry als freier Journalist, Schriftsteller, Herausgeber und Übersetzer (u. a. von Apollinaire, Lautreamont, Mallarme, Valery, Alfred Jarry und Leon-Paul Fargue) in Berlin. Für den Verlag "Die Schmiede" übersetzte Petry auch Proust; eine gemeinsam mit Walter Benjamin und Franz Hessel betriebene Übersetzung von dessen "A la recherche du temps perdu" wurde jedoch wegen finanzieller Schwierigkeiten eingestellt. Seit 1927 etwa leitete Petry das Feuilleton der "Magdeburgischen Zeitung" und setzte sich nachdrücklich für Robert Musil ein, den er 1927 auch persönlich kennengelernt hatte.
Franz Blei (1871-1942), Schriftsteller und Übersetzer. E. Brief mit U. ("Blei"). Wohl Berlin ("Küstrinerstrasse 23"), o. D. [um 1927]. 1 S. 4°. - An den Schriftsteller Walther Petry (1898-1932): "Aus den Musen drucken Sie ab was Sie wollen. Ich habe keine Bedingungen an Sie zu stellen. Die Gedichte von Valery hab ich z. Zt. verliehen und weiss nicht an wen! [...]" - Geboren in Magdeburg, lebte Walther Petry als freier Journalist, Schriftsteller, Herausgeber und Übersetzer (u. a. von Apollinaire, Lautreamont, Mallarme, Valery, Alfred Jarry und Leon-Paul Fargue) in Berlin. Für den Verlag "Die Schmiede" übersetzte Petry auch Proust; eine gemeinsam mit Walter Benjamin und Franz Hessel betriebene Übersetzung von dessen "A la recherche du temps perdu" wurde jedoch wegen finanzieller Schwierigkeiten eingestellt. Seit 1927 etwa leitete Petry das Feuilleton der "Magdeburgischen Zeitung" und setzte sich nachdrücklich für Robert Musil ein, den er 1927 auch persönlich kennengelernt hatte.
[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]
Serke, Jürgen: Die verbrannten Dichter. Berichte - Texte - Bilder einer Zeit. Mit Fotos von Wilfried Bauer. Weinheim, Beltz & Gelberg, 1979.
Unter den hier bildreich portraitierten Dichtern, die im Dritten Reich verfolgt und vertrieben wurden, sind: Albert Ehrenstein, Oskar Maria Graf, Hans Henny Jahnn, Franz Jung, Irmgard Keun, Klabund, Walter Mehring, Erich Mühsam, Ernst Toller, Alfred Döblin, Carl Einstein, Franz Hessel und Max Hermann-Neiße. Die Schicksale, die nach 1945 auf einige der Überlebenden warteten (Irmgard Keun, Walter Mehring), waren kaum weniger deprimierend als ihre Verfolgung. - Untere Umschlag-Ecken minimal angestossen, Papier vergilbt. Ansonsten in Ordnung.
272 S. mit zahlreichen Schwarz-Weiß-Abbildungen auf Tafeln und im Text, Orig.-Kartoniert, Quart.
[SW: Drittes Reich - Verfolgte Dichter nach 1933 - Bücherverbrennung - Exilliteratur - Franz Jung - Irmgard Keun - Walter Mehring - Alfred Döblin - Carl Einstein - Franz Hessel - Max Hermann-Neiße]



