Fouque und Einige

Es wurden insgesamt 127 Einträge zu 'Fouque und Einige' gefunden (Stand: 31.03.2010).

Sehen Sie sich die aktuell angebotenen Bücher zu 'Fouque und Einige' an.

OTTO, Franz(d.i. Franz-Otto Spamer): Der Jugend Lieblings-Märchenschatz. Sechsundsechzig Haus-und Volksmärchen. Wahrscheinlich 3. A. Leipzig; Spamer, 1874.
Märchen von G. Bötticher, E. Diethoff, H. Jäger; E. Lausch, R. Leander, Franz Otto, G. Stier, Villamaria, Elise und Dorothea Waldner sowie nach H.C. Andersen, E.M. Arndt. Ludwig Bechstein, Ch. Dickens, A. Dietrich, F.H.K. de la Motte-Fouque, G. Gaul, Brüder Grimm, W. Hauff, J.P. Hebel, E.Th. A. Hoffmann, Dr. Kreutswald, I. Kulda, J.B. Maly, Graf J. Mailath, R. Müldener,J.K.A. Musäus, B. Remec, Chr. Perrault u. A.

XIV, 548 S. m. vielen Holzstichen. Hlwd. (Sehr stark benutztes Exemplar: Titel fehlt, stärker fingerfleckig, einige Seiten mit Einrissen, einige Holzstiche von Kinderhand ausgemalt, S. 161-165 stärker angerändert und leicht beschädigt, ebenso die Seiten 307-314, Innengelenke durch Leinen verstärkt, sonstige kleinere Gebrauchsspuren)

Details

Fouque, Friedrich Freiherr de la Motte: Sintram und seine Gefährten. EA. bzw. erste Separatausgabe - erschien zuerst 1814 als Heft 4 bzw. "Winterheft" der Zeitschrift "Die Jahreszeiten". Wien, Katharina Gräffer und Härter, 1815.
Stockfleckig und teils etwas braunfleckig; einige Bll. im Bundsteg und im Fußsteg etwas wasserfleckig; Titel und einige weitere Bll. etwas fingerfleckig; Stempel auf Titel und letzter Seite. WG², 35 (mit falscher Seitenangabe)/ vgl. Goedeke VI, 118.22 d (kennt die vorliegende Ausgabe nicht, sondern nennt eine Ausgabe von 1857 als erste Einzelausgabe).

234 S.. Kl.8°. Moderner marmorierter Pappband im Stil des frühen 19. Jahrhunderts mit Rückenschild und etwas Rückenvergoldung (Neubindung unter Verwendung der alten Vorsätze).

Details

Müller, Wilhelm: Rom, Römer und Römerinnen. Hrsg.u.(umfangr.)Nachw.v. Wulf Kirsten. Berlin, Rütten & Loening 1978.
Johann Ludwig Wilhelm Müller (genannt Griechen-Müller), (1794-1827). 1812 zog es den jungen Mann nach Berlin, um klassische Philologie zu studieren. Doch sein politisches Bewusstsein ließ Müller schon ein paar Monate später sein Studium unterbrechen, um an den Befreiungskriegen gegen Napoleon I. teilnehmen zu können. Erst im November 1814 kehrte der Soldat nach Berlin zurück und nahm sein Studium wieder auf. Noch während seiner Studienzeit trat Müller der "Berliner Gesellschaft für deutsche Sprache" bei. Hier hatte er Gelegenheit, seine Arbeiten zur Diskussion zu stellen und lernte zudem bedeutende Germanisten und Schriftsteller wie die Gebrüder Grimm, Friedrich de la Motte Fouque und Clemens Brentano kennen.Nach Italien war Müller 1817 als Begleitung und Gesellschafter des Barons von Sack gekommen. Die von der Akademie der Wissenschaften geförderte Reise sollte ursprünglich nach Griechenland und in den Orient gehen. Aber die Pest, die in Konstantinopel wütete, führte die Reisegruppe zunächst nach Rom. Müller war jedoch für diese Art des Reisens überhaupt nicht geschaffen. Er wollte lieber studieren, selbst wenn er reiste. So trennte sich Müller nach einiger Zeit vom Baron, blieb noch einige Monate in Rom und schrieb dort sein Buch "Rom, Römer und Römerinnen". Es ist die Poesie des Alltags, die den roimantischen Dichter am meisten fasziniert. Er findet sie nicht auf der großen Touristenstrasse und Bildungstour zu den berühmten Kulturstätten des Imperium Romanum - wohl aber im "Leben und Weben" des "geringen" Volkes, in seiner Arbeit und seinen Festen, seinen Liedern und Spielen, Sitten und Gebräuchen. Doch sein eigenwilliges Verhalten sollte Folgen haben. Wilhelm Müller durfte nach seiner Rückkehr nicht mehr an der Universität studieren, die ihn an den Baron selbst vermittelt hatte. Trotz seines fehlenden Abschlusses bewarb er sich an der Dessauer Hauptschule als Lehrer und wurde als Gehilfslehrer mit geringen Gehalt angestellt. Erst das Angebot des Herzogs Leopold Friedrich, die neue Hofbibliothek zu leiten, sicherte 1820 seine Existenz und gab dem 26jährigen die Möglichkeit, weiter zu dichten. Bekannt wurde Wilhelm Müller zu seiner Zeit vor allem durch seine "Griechenlieder", die er zwischen 1821 und 1826 publizierte. Mit ihnen setzte sich Müller für den Unabhängigkeitskampf der Griechen gegen die türkische Fremdherrschaft ein und kritisierte dabei gleichzeitig auch die Verhältnisse im zerrütteten Deutschland. Die Zensurbehörde reagierte und verbot einige seiner Lieder. Mit seinen insgesamt sechs Heftchen von Griechenliedern stellte sich Wilhelm Müller an die Spitze der deutschen Philhellenismus-Bewegung.Müller gab die "Bibliothek der deutschen Dichter des 17. Jahrhunderts" heraus (1822-27) und war an der "Enzyklopädie" von Ersch und Gruber redaktionell beteiligt. Auf Reisen lernte er unter anderem Goethe, Schlegel, Hauff, Tieck, Schwab, Kerner und Uhland kennen. Er schrieb spätromantische Gedichte, die von Franz Schubert in den Zyklen "Winterreise" und "Die schöne Müllerin" vertont wurden ("Am Brunnen vor dem Tore" oder "Das Wandern ist des Müllers Lust").; TADELLOSER ZUSTAND

Lwd.m.OSU., 8°, illustr.Vorss., 391 S., M.zahlr.zeitgen.Illustr.u.e.Frontispiz.

Details

Saint-Genois, Gabriele Eleonore Josephine Gfin. von, geb. Stolberg, Sternkreuzordensdame, Buchillustratorin und Enkelin von Friedrich Leopold Stolberg, 1827-1904. Tagebuch. Baden bei Wien, 1862.
In den Sammlungen des Deutschen Historischen Museums befinden sich mehrere Tagebücher der auch als Buchillustratorin tätig gewesenen Gräfin, und zwar sowohl aus der Zeit vor ihrer Verehelichung als auch aus den Jahren 1875-1876. "Dem Stil der Zeit folgend, gestaltete Gabriele von Stolberg-Stolberg ihr Tagebuch in eindrucksvoller und anmutiger Weise mit kleinen Erinnierungsstücken aus" (DHM online). So finden sich auch in dem hier vorliegenden Tagebuch aus dem Jahr 1862 zahlreiche eingeklebte Stoffmuster zu in Auftrag gegebenen Kleidern, Hutentwürfe, Pfauenfedern, Photographien, Briefe, Visitkarten (u.a. von Alexander v. Humboldt), Ausschnitte aus Kunstauktionskatalogen sowie die ansprechenden Bleistiftzeichnungen der hochadeligen Künstlerin. Unter den teils einmontierten Blättern einige Landschaftsimpressionen und Modeentwürfe, zumeist aber ausgezeichnete Porträts von Familienmitgliedern und Freunden. Einige wenige Zeichnungen von der Hand ihres Sohnes Moritz und als solche bezeichnet. - Unter den eigentlichen, zumeist datierten Tagebucheintragungen finden sich im vorliegenden Buch auch ausführliche Notizen zur Familiengeschichte und einige Briefexzerpte aus damals noch im Familiearchiv befindlicher Originalkorrespondenz (u. a. von ihrer Großmutter Sophie Stolberg an Friedrich de la Motte-Fouque).

76 Bll. mit mehreren einmontierten Bll. Blindgeprägter Lederband der Zeit mit hs. Titelschildchen sowie Bindebändern. In der innentasche des Vorderdeckels 6 an die Gräfin gerichtete Briefe. Quer-8vo.

[SW: Autographen: Literatur]

Details