Forsyth Frederick der Schakal
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Forsyth, Frederick: Der Schakal. "The Day of the Jackal". Roman. Übersetzung aus dem Englischen von Tom Knoth. Droemer Knaur 3.Aufl., 91.-120.Tausend 1975 München ISBN: 3426003775
383S. 8°
Taschenbuch Einband und Papier allg. nachgedunkelt, ansonsten noch guter Taschenbuchzustand. Der Schakal ist ein Roman von Frederick Forsyth, der erstmals 1971 veröffentlicht wurde. Die Geschichte um den Attentäter auf Charles de Gaulle basiert auf einem tatsächlichen Attentat im Jahre 1962, das von dem Franzosen Jean Bastien-Thiry organisiert worden war. Die bislang (2006) einzige deutsche Übersetzung des Bestsellers stammt von Tom Knoth und erschien erstmals 1972 im Piper-Verlag, München. Allein die seither in diesem Verlag bis 1994 herausgebrachten 20 Auflagen summierten sich auf 315.000 Exemplare. Nach mehreren gescheiterten Anschlägen auf den französischen Präsidenten Charles de Gaulle beschließt die französische Terrororganisation OAS, 1963 einen britischen Auftragsmörder zu engagieren, um de Gaulle zu töten. Dies wird notwendig, da die eigene Organisation von Spitzeln unterwandert ist und jede bedeutende Aktion schon im voraus verraten wird. Als nun ein Kandidat gefunden ist, der noch nie in Frankreich aktiv war, aber ein absoluter Profi ist, beginnen die Terroristen, das Honorar von 500.000 Dollar durch Banküberfälle zu besorgen. Die sich häufenden Überfälle werden von der Polizei bemerkt und sie beginnt mit ihren Ermittlungen. Während der Killer mit seiner peniblen Vorbereitung beschäftigt ist, entdeckt die Polizei, dass es sich bei der geplanten Aktion um einen Anschlag auf den Präsidenten handelt. Ein Wettlauf zwischen dem Mörder, der sich den Decknamen Schakal zulegt, und dem mit der Lösung des Falls betrauten Kommissar Lebel beginnt. Am Feiertag zur Befreiung von Paris soll der Anschlag erfolgen, da der Präsident sich an diesem Tag öffentlich zeigen wird. Der Schakal will de Gaulle von einer Mansarde aus mit einem gezielten Schuss töten. Lebel ist sich dieses Risikos bewusst und maximiert die Sicherheitsvorkehrungen. Doch ist er regelmäßig mit den Hemmnissen der Bürokratie konfrontiert, verschiedene hochrangige Beamte versuchen immer wieder, die Leitung der Ermittlungen zu beeinflussen und den Polizisten auszubooten. Immer wieder wird Lebel, sobald der Weg des Mörders und seine Pläne sichtbar zu sein scheinen, mit Dank bedacht und verabschiedet, um dann bei neuerlichen Problemen wieder zurückgeholt zu werden. Lebel erkennt, dass der Mörder über Informationen aus dem innersten Zirkel der Macht verfügen muss. Schließlich wird ein hoher Beamter enttarnt, dessen junge Geliebte sensible Informationen an die OAS weitergeleitet hat. Ein abgehörtes Telefonat überführt den Beamten und provoziert die Frage anderer Beamter, wie Lebel gewusst habe, welches Telefon abzuhören sei. Lebel antwortet, er habe einfach alle Telefone der involvierten Beamten abhören lassen. Der Schakal gelangt nach Paris, wobei er mehrmals mögliche Zeugen, die ihn verraten könnten, tötet. Getarnt als Kriegsveteran gelingt ihm der Zugang zur polizeilichen Sperrzone rund um den Platz, an dem de Gaulle auftreten soll. Lebel inspiziert die Umgebung, ihm ist bewusst, dass der Killer noch immer nicht gefunden worden ist. Durch Zufall erfährt er durch einen jungen wachhabenden Polizisten von der Existenz des ominösen Veterans. Gemeinsam stürmen sie in das Dachgeschoss, wo der Schakal bereits kurz vor der Ausführung des Attentats steht. Der Mörder erschießt den Polizisten. Allerdings gelingt es Lebel in letzter Sekunde, mit der Maschinenpistole seines Kollegen den Gesuchten unschädlich zu machen. Am Schluss des Romans wird der Leichnam des Schakals, dessen Identität nicht ermittelt werden kann, in einem unbezeichneten Grab beerdigt. Forsyths Roman wurde zwei Mal für den Film adaptiert. Allerdings hält sich nur die Version von Fred Zinnemann an die literarische Vorlage. Die zweite Version wurde in das Produktionsjahr des Films (1997) und von Frankreich in die USA verlegt. Der Schakal (1973) Die erste Verfilmung unter der Regie von Fred Zinnemann stammt aus dem Jahr 1973. In den Hauptrollen spielen Edward Fox als Schakal und Michael Lonsdale als Inspektor Lebel. In weiteren Rollen: Delphine Seyrig, Michel Auclair, Olga Georges-Picot und Jean Sorel (als Bastien-Thiry). Der Schakal (1997) [ Das amerikanische Remake entstand 1997 unter der Regie von Michael Caton-Jones. Die Hauptrollen werden von Bruce Willis (als Schakal), Sidney Poitier (als FBI-Vizedirektor Carter Preston, der Entsprechung zu Kommissar Lebel) und Richard Gere (als ehemaliger IRA-Terrorist Declan Mulqueen, der das FBI bei der Jagd nach dem Schakal unterstützt) gespielt. Fred Zinnemann, der zu diesem Zeitpunkt bereits 89 Jahre alt war, wehrte sich vehement gegen die Verwendung des Originaltitels The Day of the Jackal für die neue Verfilmung. Schließlich erschien der Film mit einem leicht abgewandelten Titel (The Jackal), in Deutschland hingegen waren sie identisch. Diese Verfilmung basiert nur recht lose auf der Original-Romanvorlage, und der Handlungsort wurde vom Frankreich der frühen 1960er ins Amerika der 1990er Jahre verlagert. Frederick Forsyth CBE (* 25. August 1938 in Ashford, Kent, England) ist ein britischer Schriftsteller. Forsyth war von 1956 bis 1958 (und mit 19 Jahren der jüngste) Pilot bei der britischen Luftwaffe (Royal Air Force). Danach arbeitete er als Reporter für die Nachrichtenagentur Reuters, sowohl in England als auch Frankreich, Spanien, Belgien, der DDR, der BRD und der Tschechoslowakei; eine Arbeit, die ihn mit der Welt der internationalen Politik in Berührung brachte. Berichterstattungen aus Kriegsgebieten Afrikas als Fernsehreporter für die BBC (Biafra-Krieg) weckten sein Interesse an geschichtlichen und politischen Hintergründen und motivierten The Biafra Story. Aus der journalistischen Erfahrung heraus begann er dann um 1970 seine literarische Laufbahn. Aufgrund seiner Reisen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika, sowie seiner Sprachkenntnisse (Französisch, Deutsch, Spanisch) gelingt Frederick Forsyth eine lebendige und wirklichkeitsnahe Darstellung. Frederick Forsyths Romane sind hauptsächlich politische Thriller. Die beiden ersten Bücher (Der Schakal, Die Akte Odessa) waren gleich große Erfolge. Der Autor verbindet in seinen Werken immer wieder tatsächliche mit fiktiven Ereignissen. Beim Schakal mit den Aktionen der OAS in ihrem Kampf gegen die Unabhängigkeit von Algerien, bei der Akte Odessa werden Netzwerke von untergetauchten Nationalsozialisten und deren Verbindungen zu den arabischen Staaten im Vorfeld des Sechstagekrieges mit Israel thematisiert. Das Buch Der Rächer knüpft an die kriegerischen Auseinandersetzungen im früheren Jugoslawien Anfang der neunziger Jahre an. In der Novelle "Der Lotse" bringt Frederick Forsyth seine Erfahrungen als Pilot in der britischen Luftwaffe ein. Die Geschichte handelt von einem Piloten, der sich am Heiligabend 1957, 12 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs auf dem Heimflug von Deutschland nach England, wegen eines technischen Defekts, im Nebel verirrt und von einem geheimnisvollen Piloten in einem veralteten Kampfflugzeug sicher zu einer stillgelegten RAF-Basis geleitet wird. "Der Lotse" hat sich in Kanada zu einer traditionell am Heiligen Abend im Radio vorgelesenen Geschichte entwickelt. In einem offenen Brief an Ministerpräsident Erwin Teufel schreibt Forsyth, als Konservativer schmähe und verachte er die drei politischen Extreme, die er in seinem Leben kennengelernt habe: Nazismus, Faschismus und Kommunismus: "Alle drei sind pervertierte Abkömmlinge des Sozialismus. Alle drei sind brutale und grausame Glaubensbekenntnisse. Auch sonst haben sie viel gemeinsam; sie sind einer Political Correctness verpflichtet und der Bestrafung eines jeden, der von der vorgeschriebenen Lehre abweicht. So funktioniert auch die Political Correctness von heute. Somit sind alle diese vier politischen Orthodoxien dem Konservatismus diametral entgegengesetzt." Als Autor der "Jungen Freiheit" schreibt Forsyth in einem Grußwort, der Vergleich sei keineswegs abwegig: "Denn damit sie gedeihen können, muß allen dreien eine rigide, doktrinäre Orthodoxie vorausgehen, von der keiner abzuweichen wagt, aus Angst vor den Konsequenzen. Politischer Despotismus beginnt damit, Kritik - schließlich auch nur Widerspruch - unter Sanktion zu stellen." Er befürchte, dass die Political Correctness das Denken der Mehrheit in Deutschland eingenommen habe.
[SW: Amerikanische Literatur | Thriller]
Forsyth, Frederick: Der Schakal : Roman Frederick Forsyth. [UI?bers. aus d. Engl. von Tom Knoth] Gütersloh Bertelsmann; Stuttgart, 1974.
gutes Exemplar, Gebrauchsspuren Beruf: Mörder Der Schakal: Ein Superkiller aus London, angeheuert von den Offizieren der französischen Untergrundorganisation OAS. Das ausersehene Opfer: Frankreichs Staatspräsident, der best bewachte Staatsmann der Welt. Der Schakal, ein hoch dotierter Berufsmörder, ist ein Mann mit tausend Masken. Er kennt nur zwei Leidenschaften: Geld und die Lust an der Präzision. Der Autor folgt der Spur der intelligenten Bestie quer durch Europa. Kommissar Lebel gelingt es schließlich, den Mann, der auf keiner Fahndungsliste der Welt auftaucht, einzukreisen, nur um ihn um so sicherer auf sein Opfer zuzutreiben. Die Jagd steigert sich zum Duell des französischen Polizeiapparates mit dem todbringenden Einzelgänger. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfygbare Ausgabe dieses Titels. Über den Autor Frederick Forsyth, geboren 1938 in Ashford/Kent, war mit neunzehn Jahren der jüngste Jetpilot der Royal Air Force. Nach seinem Ausscheiden war er als Auslandskorrespondent in verschiedenen europäischen Ländern tätig. Ab 1965 arbeitete er als Fernsehreporter der BBC unter anderem in Westafrika. Er lebt heute in London. Seit seinem ersten Roman, "Der Schakal", mit dem er weltberühmt wurde, erreichten alle seine Thriller die Spitzen der Bestsellerlisten. Zuletzt erschien "Der Veteran". -
431 S. Gebunden, Hardcover, mit Schutzumschlag,
Thriller ; Spannung ; Action ; Killer ; Attentat ; Politscher Roman ; Der Schakal ; Forsyth, Frederick ; französischen Untergrundorganisation ; OAS Forsyth, Frederick: Der Schakal / Frederick Forsyth. Übersetzung aus d. Englischen v. Tom Knoth. München : R. Piper & Co. 1972 ISBN: 3492019323
Vollst. Taschenbuch 22 cm guter Zustand, SU m. kl. Einrissen, geringen Randläsuren u. ein Knick Vollst. Taschenbuch - Wer ist der Schakal? Ein Superkiller aus London, angeheuert von den Offizieren der französischen Untergrundorganisation OAS. Das ausersehene Opfer: Frankreichs Staatspräsident, der bestbewachte Staatsmann der westlichen Welt. ...
Thriller ; Spannung ; Action ; Killer ; Attentat ; Politscher Roman ; Der Schakal ; Forsyth, Frederick ; französischen Untergrundorganisation ; OAS Forsyth, Frederick: Der Schakal / Frederick Forsyth. Übersetzung aus d. Englischen v. Tom Knoth. München : R. Piper & Co. 1991 ISBN: 3492155111
18. Auflage, 281.-29 22 cm Seiten gebräunt und fleckig 18. Auflage, 281.-29 - Wer ist der Schakal? Ein Superkiller aus London, angeheuert von den Offizieren der französischen Untergrundorganisation OAS. Das ausersehene Opfer: Frankreichs Staatspräsident, der bestbewachte Staatsmann der westlichen Welt. ...



