Fontane Theodor Effi Briest.
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Fontane, Theodor: Effi Briest. Mit einem Nachwort von Heinrich Wolfgang Seidel. Gütersloh, Bertelsmann Verlag, ohne Jahresangabe.
Guter Zustand. Dekoratives Exemplar. - Effi Briest ist ein Roman von Theodor Fontane, der erstmals 1894-1895 als Fortsetzungsroman in der Deutschen Rundschau und dann 1896 in Buchform erschien. Das Werk gilt als Höhe- und Wendepunkt des poetischen Realismus: Höhepunkt, weil der Autor seine kritische Distanz zu den Gegenständen mit einer Eleganz verbindet, die in der deutschen Literatur ihresgleichen sucht; Wendepunkt, weil Fontane der bedeutendste Geburtshelfer des deutschen Gesellschaftsromans ist, der wenige Jahre später mit Thomas Manns Buddenbrooks, die Fontane viele Anregungen verdanken, zum ersten Mal Weltgeltung erlangen sollte. Der Roman behandelt das Leben von Effi Briest, einem siebzehnjährigen Mädchen, das den mehr als doppelt so alten Baron von Innstetten heiratet, von diesem wie ein Kind behandelt und als Frau vernachlässigt wird und nicht zuletzt deswegen für kurze Zeit der Leidenschaft zu einem Offizier verfällt. Als die Affäre nach Jahren bekannt wird, tötet Innstetten zur Wiederherstellung seiner Ehre den Rivalen im Duell. Seine Ehe wird geschieden und Effi muss sich von ihrem Kind trennen. Sie wird gesellschaftlich geächtet und auch von ihren Eltern zunächst verstoßen, bis diese drei Jahre später die inzwischen todkranke Tochter schließlich doch noch wieder zu Hause aufnehmen. ... Aus wikipedia-orgEffi_Briest. - - Heinrich Theodor Fontane (* 30. Dezember 1819 in Neuruppin; 20. September 1898 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller und approbierter Apotheker. Er gilt als bedeutendster deutscher Vertreter des poetischen Realismus. ... Über das Werk Fontane gilt als der herausragende Vertreter des poetischen Realismus in Deutschland. In seinen Romanen gelingt es ihm, die Figuren besonders gut zu charakterisieren, indem er ihre Erscheinung, ihre Umgebung und vor allem ihre Redeweise genau beschreibt. Typisch für ihn ist die gepflegte Konversation in einem abgeschlossenen Zirkel (auch als Causerie bezeichnet), etwa einem Festessen, bei dem die Personen gesellschaftlichen Konventionen folgen und doch ihre wahren Interessen enthüllen - häufig gegen ihren eigenen Willen. Dabei kommt Fontane von einer Kritik an Einzelpersonen oft zu einer impliziten Gesellschaftskritik. Auffällig an Fontanes auktorialem Schreibstil ist zudem sein ironischer Humor, den er in seiner Kritik zu Die Ahnen von Gustav Freytag in Der Begriff der Verklärung als Element des Realismus (1889) als "beste(n) Weg" zu demselben bezeichnet. Werke: Theodor Fontane schrieb neben literarischen Werken auch als Journalist (zumal für die Kreuzzeitung) und übersetzte 1842 Shakespeares "Hamlet". Dazu kamen noch Dramen, Gedichte, Biografien, Kriegsbücher, Briefe, Tagebücher, Theaterkritiken, Zeitungsartikel und programmatische Schriften. Von seinen bedeutenden Romanen entstand der größte Teil erst nach seinem 60. Lebensjahr und zeigt eine kritisch-liebevolle Distanz zu den Lebenskonflikten seiner Figuren. Alle Romane und Novellen sind aus einem auktorialen Gestus (auktorialer Erzähler) erzählt. Jedoch tritt als Kunstgriff gerade in der Figurenrede in Dialogen ein erstes personales Moment (personaler Erzähler) auf. Fontanes Sohn Friedrich gab 1904-1926 die Werke seines Vaters in 21 Bänden heraus. Das Stadtmuseum Berlin besitzt einen Teil des Nachlasses von Theodor Fontane. Aus wikipedia-Theodor_Fontane
Erste Auflage dieser Ausgabe. 318 Seiten. Mit 52 Illustrationen von Gerhard Ulrich. Schuber- und Einbandgestaltung von Gerhard Ulrich. 24,5 cm. Originalpappband mit illustriertem Schuber.
[SW: Illustrationen, Illustrierte Ausgaben, Klassiker, Illustrierte Bücher, Deutsche Literatur des 19. Jahrhunderts, Realismus (Literatur), Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften]
Fontane, Theodor: Effi Briest. Roman. Wiesbaden: Emil Vollmer Verlag, [1965].
Guter Zustand. Etwas ausgebleicht. - Effi Briest ist ein Roman von Theodor Fontane, der erstmals 1894-1895 als Fortsetzungsroman in der Deutschen Rundschau und dann 1896 in Buchform erschien. Das Werk gilt als Höhe- und Wendepunkt des poetischen Realismus: Höhepunkt, weil der Autor seine kritische Distanz zu den Gegenständen mit einer Eleganz verbindet, die in der deutschen Literatur ihresgleichen sucht; Wendepunkt, weil Fontane der bedeutendste Geburtshelfer des deutschen Gesellschaftsromans ist, der wenige Jahre später mit Thomas Manns Buddenbrooks, die Fontane viele Anregungen verdanken, zum ersten Mal Weltgeltung erlangen sollte. Der Roman behandelt das Leben von Effi Briest, einem siebzehnjährigen Mädchen, das den mehr als doppelt so alten Baron von Innstetten heiratet, von diesem wie ein Kind behandelt und als Frau vernachlässigt wird und nicht zuletzt deswegen für kurze Zeit der Leidenschaft zu einem Offizier verfällt. Als die Affäre nach Jahren bekannt wird, tötet Innstetten zur Wiederherstellung seiner Ehre den Rivalen im Duell. Seine Ehe wird geschieden und Effi muss sich von ihrem Kind trennen. Sie wird gesellschaftlich geächtet und auch von ihren Eltern zunächst verstoßen, bis diese drei Jahre später die inzwischen todkranke Tochter schließlich doch noch wieder zu Hause aufnehmen. ... Aus wikipedia-orgEffi_Briest. - - Heinrich Theodor Fontane (* 30. Dezember 1819 in Neuruppin; 20. September 1898 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller und approbierter Apotheker. Er gilt als bedeutendster deutscher Vertreter des poetischen Realismus. ... Über das Werk Fontane gilt als der herausragende Vertreter des poetischen Realismus in Deutschland. In seinen Romanen gelingt es ihm, die Figuren besonders gut zu charakterisieren, indem er ihre Erscheinung, ihre Umgebung und vor allem ihre Redeweise genau beschreibt. Typisch für ihn ist die gepflegte Konversation in einem abgeschlossenen Zirkel (auch als Causerie bezeichnet), etwa einem Festessen, bei dem die Personen gesellschaftlichen Konventionen folgen und doch ihre wahren Interessen enthüllen - häufig gegen ihren eigenen Willen. Dabei kommt Fontane von einer Kritik an Einzelpersonen oft zu einer impliziten Gesellschaftskritik. Auffällig an Fontanes auktorialem Schreibstil ist zudem sein ironischer Humor, den er in seiner Kritik zu Die Ahnen von Gustav Freytag in Der Begriff der Verklärung als Element des Realismus (1889) als "beste(n) Weg" zu demselben bezeichnet. Werke: Theodor Fontane schrieb neben literarischen Werken auch als Journalist (zumal für die Kreuzzeitung) und übersetzte 1842 Shakespeares "Hamlet". Dazu kamen noch Dramen, Gedichte, Biografien, Kriegsbücher, Briefe, Tagebücher, Theaterkritiken, Zeitungsartikel und programmatische Schriften. Von seinen bedeutenden Romanen entstand der größte Teil erst nach seinem 60. Lebensjahr und zeigt eine kritisch-liebevolle Distanz zu den Lebenskonflikten seiner Figuren. Alle Romane und Novellen sind aus einem auktorialen Gestus (auktorialer Erzähler) erzählt. Jedoch tritt als Kunstgriff gerade in der Figurenrede in Dialogen ein erstes personales Moment (personaler Erzähler) auf. Fontanes Sohn Friedrich gab 1904-1926 die Werke seines Vaters in 21 Bänden heraus. Das Stadtmuseum Berlin besitzt einen Teil des Nachlasses von Theodor Fontane. Aus wikipedia-orgTheodor_Fontane
Ungekürzte Ausgabe 242 Seiten. 20 x 14 cm Blaues Leinen ohne Schutzumschlag.
[SW: Deutsche Literatur des 19. Jahrhunderts Literaturtheorie Germanistik Literaturkritik Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, , Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften,]
HOWE, PATRICIA & HELEN CHAMBERS [EDS.]. Theodor Fontane and the European Context. Literature, Culture and Society in Prussia and Europe. Proceedings of the International Symposium at the Institute of Germanic Studies, University of London in March 1999. Amsterdam-Atlanta., Rodopi., 2001.
ISBN: 90-420-1236-6.
Original publisher's sewn paperback, pictorial frontcover, large 8vo; 270pp., 19 contributions, illustrated, footnotes/bibliographical notes, list of illustrations, notes on contributors. Contributions: Rüdiger Görner: Fontane and the European Context: Introduction. 2. Renate Böschenstein: Fontane's Writing and the Problem of " Reality " in Philosophy and Literature. 3. Norbert Bachleitner: Of Grieving Girls and Suicidal Soldiers: Theodor Fontane and Ferdinand von Saar. 4. Peter James Bowman: Schach von Wuthenow - Interpreters and Interpretants. 5. Yves Chevrel: Theodor Fontane and France: A Problematic Encounter. 6. Hans Ester: Problems of Translation, Arising from the Context of Fontane's Works. 7. Barbara Everett: Night Air - Effi Briest and other Novels by Fontane. 8. Inga-Stina Ewbank: Hedda Gabler, Effi Briest and " The Ibsen Effect ". 9. Hans Vilmar Geppert: Prussian Decadence: Schach von Wuthenow in an International Context. 10. Barbara Hardy: Tellers and Listeners in Effi Briest. 11. Patricia Howe: " A visibly-appointed stopping-place ". Narrative Endings at the End of the Century. 12. Helmut Kuzmics: Aristocracy and Bourgeoisie in Late Nineteenth-century Prussia and England: Comparing Processes of Individualisation in Fontane and Trollope. 13. Jacques Legrand: Fontane and Stendhal: Mediators of a European Idea of Intellectual Nobility. 14. W.J. Mc Cormack: Haunted Realism: Beckett through Fontane. 15. Domenico Mugnolo: Theodor Fontane and the Nineteenth-century Italian Novel: A Contrastive Comparison. 16. Teresa Martins de Oliveira: Fontane's Effi Briest and Eca de Queiros's O Primo Bazilio: Two Novels of Adultery in the Context of European Realism. 17. Alexander Stillmark: Fontane and Turgenev: Two Kinds of Realism. 18. Godela Weiss-Sussex: Fontane's and Georg Hermann's Berlin: Relationships with Contemporary Berlin Painting. 19. Maite Zubiaurre: Panoramic Views in Fontane, Galdos and Clarin: An Essay on Female Blindness. Copy as new. Volume 53: Internationale Forschungen zur Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft.
Fontane, Theodor/Gehse, Harro: Theodor Fontane 'Effi Briest' Interpretationen und unterrichtspraktische Hinweise - Analysen und Reflexionen, BEYER, ISBN: 3888053919
Interpretation und unterrichtspraktische HinweiseInhalt1. Daten und Fakten zur Geschichte Preußens2. Theodor Fontane: Lebens- und Werkskizze 3. Epiker und Kritiker des Preußen-Mythos4. Zum Roman Effi Briest4.1 Entstehung und unmittelbare Wirkung4.2 Der Inhalt des Romans mit Interpreationen und Anmerkungen4.3 Figurencharakteristik4.4. Wort, Personen und Sacherläuterungen4.5 Fontanes Realismus4.6 Interpretationsaspekte - Literaturwissenschaftler über Effi Briest5. Effi Briest im Unterricht - Ideenskizze6. Literaturauswahl
NEUBUCH! 5., überarb. Aufl. 2007. 114 S. 17,5 cm; Analysen und Reflexionen Bd.61
[SW: Fontane, Theodor; Interpretationen, Effi Briest (Fontane)]



